@ kleiner gruener frosch : Die Frage ist doch, wie kommt das rüber? Ich glaube, jenseits des schulischen "Paradieses" müssen einfach viele Dinge anders geregelt werden. Das hat mit unserer bunten Sprachenvielfalt zu tun, aber auch mit Disziplinproblemen im sozialen Brennpunkt.
Wir sind einfach froh, noch keinen einzigen Coronafall, weder im Kollegium, noch in den ca. 260 Familien (soweit uns bekannt, natürlich) zu haben. Die Kinder sind, wenn sie die klaren Regeln erstmal verstanden haben, rücksichtsvoll und diszipliniert. Ihre Eltern hören auf sie und unterstützen unsere Regeln dann soweit sie können. Aber das dauert alles einige, manchmal laaange Zeit, bis es funktioniert. Und jetzt funktioniert es reibungslos.
Sobald wir diese eine Regel im Klassenraum ändern, gibt es den Dominoeffekt: Maske in Flur und Treppenhaus, auf dem Schulhof, MNS bei Eltern, die Kinder bringen oder abholen, ins Sekretariat müssen etc. - all das wird schnell vergessen und muss wieder neu antrainiert werden. Warum sollen wir uns das denn antun?
Bei uns sind drei Klassenleitungen nicht im Präsenzunterricht, neben mir sind vier KL ü 60 und sehr vorsichtig. Aber auch die jüngeren KuK verstehen nicht, warum sie den Selbstschutz unnötig verringern sollen. Und das ist nunmal so, wenn unsere lieben Kleinen uns ohne Mindestabstand und ohne MNS im Unterricht zu nahe kommen.