Aber wir müssen ehrlich sein und zugeben, dass das System (bisher) so aufgebaut wird, dass es so einfach nicht ist.
Ist nicht einfach:
Aber man kann auch ehrlich sein und zugeben, dass sowohl der übertriebene Perfektionismus bei der Erstellung eigener Arbeitsmittel als auch die stundenlange (Internet-)Sucherei nach den "idealen" Ergänzungen für den eigenen Unterricht im Laufe des Berufslebens nachlässt. Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten - nachlassen muss.
Wer nach vielen Jahren Arbeit als Lehrkraft immer noch stöhnt, zu viel Arbeitszeit für Vorbereitungen aufwenden zu müssen, macht etwas falsch. Es ist doch ein Unterschied, ob man Referendar*in ist, etwas (in den ersten Berufsjahren) zum ersten Mal vorbereiten muss, oder man schon allein durch Sammlungen von Material und jahrelangen Berufserfahrungen effektiver arbeiten kann bzw. können sollte.
Es ist auch klar, dass die immer wieder ganz neuen Anforderungen in 30-40 Jahren im Schuldienst wachsende Anstrengungen fordern. Dafür kann man die zur Routine gehörenden Vorbereitungen sicher effektiv "abhaken".