Beiträge von Anna Lisa

    Ich habe dafür kein Verständnis. Wenn es um wenige Tage (max. eine Woche) geht, okay. Wenn das jetzt aber ein Dauerzustand sein soll und da sich etliche Tage aufhäufen - dafür habe ich absolut kein Verständnis. Dann muss eine andere Lösung her.

    So, lieber Karl- Dieter. - Jetzt habe ich deinen Beitrag NOCH EINMAL gelesen. Ist ja nicht so lang und nein, ich habe NICHTS überlesen.

    Schwer erkrankt bedeutet nicht die Grippe, sondern so etwas wie Krebs, schwerer Unfall etc. Das geht immer über eine Woche hinaus. Sonst wäre es ja nicht so "schwer" erkrankt, wenn man nach 5 Tagen wieder putzmunter ist. Aber auch bei mehr als 5 Tagen sollte man Verständnis haben. Es wird ja nicht so sein, dass das Geschwisterkind jetzt 5 Wochen am Stück nicht kommt. Das geht natürlich nicht. Aber in einem Zeitraum von mehreren Wochen / Monaten immer mal wieder fehlen, ist dann halt so.

    Friesin hat leider Recht. Ohne konkrete Angaben lässt sich kaum eine Stunde planen. Im "echten" Leben hat man ja eine Reihe, an der man weiterarbeiten muss.

    Den einzigen Tipp, den ich dir geben kann ist der, dass das interkulturelle Lernen "Nebenprodukt" sein sollte.

    Selbst, wenn du eine Stunde zur Kultur der Maya machst, lernen die Schüler ja interkulturell. Was auch sonst, wenn sie eine andere Kultur kennenlernen? Es gibt noch vieeeele Tausend Beispiele, aber ohne Klassenstufe etc. kann ich da leider auch nichts zu sagen.

    Müsst ihr die Stunde denn nur theoretisch planen ohne sie jemals in der Praxis auszuprobieren?

    Danke, Karl-Dieter. Ich bin weit von der Schnapp-Atmung entfernt. Und wie einen dummen Schüler musst du mich nun wirklich nicht behandeln. Ich habe jedenfalls am WE besseres vor, als mit einem Textmarker deine Texte zu bearbeiten.

    Ist das für einen UB? Willst du das wirklich so als Thema der Stunde angeben? Oder hat dir dein Fachleiter das so gesagt?

    Um welche Klassenstufe in welchem Lernjahr handelt es sich denn eigentlich?

    Das sind auch ganz schöne Stereotype, wenn, dann würde ich auf jeden Fall das auch thematisieren und diskutieren lassen. Ob das aber alles in eine Stunde passt? Du solltest jedenfalls bedenken, dass das ein Punkt ist, den dein Fachleiter bemängeln könnte.

    Also bei uns in NRW ist es so, dass "interkulturelles Lernen" kein eigener "Programmpunkt" ist, sondern quasi nebenbei abläuft.
    Man macht also, was man sowieso anhand der Reihe gerade machen würde und versucht, da die interkulturelle Kompetenz mit einfließen zu lassen.

    Beispiel: Im Lehrbuch ist ein Text zu einem Schüler, wo dessen Tagesablauf beschrieben wird. Das eigentliche Thema könnten die Uhrzeiten sein, oder die reflexiven Verben etc...... Dort könnte man nun prima einen Vergleich mit einem deutschen Tagesablauf anschließen, um dann z.B. festzustellen, dass in D der Tagesablauf nicht unterbrochen wird wie in E.

    Schantalle: Klar, wäre mein erster Ansprechpartner auch der Schulleiter. Darum geht es nicht.

    Aber pauschal zu sagen, da MUSS eine Lösung her, das Kind MUSS unter ALLEN Umständen in die Schule, finde ich nicht umsetzbar. Und mein Post bezog sich allein auf Karl-Dieters Post, dessen Haltung ich nach wie vor unnachvollziehbar hart finde.

    Ich habe dafür kein Verständnis. Wenn es um wenige Tage (max. eine Woche) geht, okay. Wenn das jetzt aber ein Dauerzustand sein soll und da sich etliche Tage aufhäufen - dafür habe ich absolut kein Verständnis. Dann muss eine andere Lösung her.

    Das ist ganz schön hart. Ich wünsche dir, dass du niemals in eine solche Situation kommst.

    Wenn die Eltern von der Klinik, in der das Kind liegt, angerufen werden und gesagt bekommen, ihr Kind könnte evtl. diese Woche / diesen Tag nicht überstehen, oder es gibt eine lebensbedrohliche Krise, werden sie selbstverständlich beide beim Kind sein wollen.

    Aber wohin in der Zeit mit dem Geschwisterkind??? Ganz gewiss nicht auf die Intensivstation, zumal das meist gar nicht erlaubt ist.

    Vielleicht betreut die Oma, die 100 km entfernt wohnt, dann das Kind, aber nur bei sich zu Hause, weil sie auch noch den kranken Opa mit versorgen muss. Sie hat kein Auto, um das Kind jeden Morgen 100 km in die Schule zu fahren.

    Das wäre wohl eine gute Lösung, das Geschwisterkind sollte in dieser Zeit von einer vertrauten Person betreut werden.

    Ehrlich gesagt, wenn mein eines Kind vielleicht gerade im Sterben liegt, oder ich darum große Angst haben muss, dann ist mir die Schulpflicht des anderen Kindes gerade SCh... egal!!!
    Dreisatz oder If-clauses kann man nachholen, den Abschied oder schlicht die Begleitung des kranken Kindes nie wieder!!!

    Ich würde direkt die 2 Jahre beantragen.

    Ob und wieviele Stunden du dann im 2. Jahr arbeiten möchtest, kannst du ja dann immer noch entscheiden. Ich habe das direkt in meinem ersten Antrag mit angegeben, aber ein halbes Jahr vorher reicht ja auch, wie bei anderer Teilzeit auch.

    Du darfst zwischen 1 und 18 (bei 25, 5 Deputat) alles arbeiten. Wobei 1 wohl nicht genehmigt wird, das macht ja gar keinen Sinn. Aber unterhälftig darfst du in der Elternzeit auf jeden Fall arbeiten. Ich habe damals mit 8 Stunden angefangen, eine Kollegin mit 6.

    Karl-Dieter: Sie ist doch krankgeschrieben wegen Komplikationen, d.h. sie muss definitiv keine Arbeit erledigen! Wer würde sonst die Verantwortung für eine Frühgeburt etc. übernehmen?

    Selbst wenn es keine Krankschreibung, sondern ein BV wäre, wäre das ja auch nicht wegen fehlendem Immunschutz, sondern wegen der Komplikationen, d.h. weil bei einer Weiterbeschäftigung das Leben von Mutter und/oder Kind in Gefahr wäre. So steht es in der Regel in BVs. Da kann man doch nicht weiterarbeiten!!!

    Ich würde das an deiner Stelle strikt ablehnen, Schmeili. Nicht umsonst gibt es Krankschreibungen und BVs. Du würdest dein Leben nicht mehr froh werden, wenn du durch den Stress eine Frühgeburt etc. riskierst.

    Abgesehen davon: Wie willst du denn Kinder beurteilen, die du seit 3 Monaten nicht mehr gesehen hast? Oder eine LAA? Absurd das Ganze. Das gehört zu den normalen Dienstpflichten der Vertretungslehrkraft, die ja auch dafür bezahlt wird.

    Wenn ich den Kurs eines langzeiterkrankten Kollegen übernehme, muss ich da auch Klausuren schreiben lassen und diese anschließend korrigieren. Das würde sogar aufs Abi zutreffen.

    Bleibe stoisch, verweise auf deine Krankschreibung bzw. dein BV und mache nichts. Niemand kann dir ans Bein pinkeln.

    Danke für eure Antworten!

    Ich versuche mal auf alle einzugehen:

    Website geht nicht, da ich da Null Ahnung von habe und ich auch nicht weiß, wie das rechtlich etc. aussieht.
    Kurzfilm: Schöne Idee. Aber dazu bräuchten wir ein Drehbuch und das dann noch auf Englisch und da wird es ja anstrengend und ab da sind die Schüler raus.

    Damit ihr das mal nachvollziehen könnt: Ich haben den Schülern heute angeboten, dass wir in den nächsten Wochen immer aktuelle Musik hören, gemeinsam den Songtext übersetzen und ein bisschen darüber reden. Bedingung war, dass die Schüler selbst die Musik mitbringen und auch den Text vorher abgeben incl. einer kleinen Übung, wie z.B. einen Lückentext, vertauschte Reihenfolge ect.
    Ratet mal, wie viele Schüler sich gemeldet haben? Genau - gar keiner!
    Wenn ich Musik mitbringe, dann ist die nicht aus diesem Jahr / Monat und somit total blöd und dann macht keiner mit (schon gehabt).

    Fotostory habe ich mal im Ref gemacht, das war aber am Gymnasium, das lief gut. Aber auch hier: Viel zu anstrengend, man müsste aktiv werden.

    Wollsocken: Meinst du echt? Ich muss ja auch was ins Kursbuch schreiben und das rechtfertigen können.

    Und in der Tat, meine Schüler finden auch Filme langweilig, wenn das nicht Action / Horror ist. Bis zum Ende schafft es keiner, ruhig zu bleiben. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Filme auf Englisch laufen lasse mit deutschen Untertiteln? - Zu anstrengend. Aber es ist ja ENGLISCH-Unterricht und kein Unterhaltungs-Unterricht.

    Business Englisch? Da könnte ich genauso gut eine Expedition zum Mars vorschlagen. Da hat hier keiner Bock drauf.

    Traurig, aber wahr. Heute haben sie gemeckert, weil ich ihnen englische Rätsel mitgebracht habe. Man musste ja auch was tun. Wozu überhaupt, wenn sie doch keine Noten für kriegen (O-Ton).

    Hallo,

    ich brauche mal ein wenig kreativen Input von euch. Dieses Schuljahr unterrichte ich einen 10er Englisch-Kurs im Rahmen der Ergänzungsstunden. Es handelt sich um einen sogenannten "Förderkurs Basic", der jede Woche eine Doppelstunde lang stattfindet.

    In dem Kurs werden weder Arbeiten geschrieben, noch gibt es Noten. Die meisten Schüler haben den Kurs nicht freiwillig gewählt, sondern wurden einfach zugeteilt. Dementsprechend ist auch die Motivation. Es reicht von "Ich mache so ein bisschen mit und gebe mir Mühe" (3-4 Schüler) bis hin zur kompletten, dauerhaften Arbeitsverweigerung.

    Es ist sehr schwierig und anstrengend. Bisher konnte ich sie immer noch mit Prüfungsvorbereitung einigermaßen "locken", was so lala lief. Jetzt waren aber letzte Woche die ZP 10 und somit ist mir die letzte Motivationsmöglichkeit entfallen.

    Bis zu den Ferien Filme gucken geht natürlich nicht. Habt ihr tolle Ideen?

    Danke schon mal
    LG
    Anna Lisa

    Cool! Ich geh mir jetzt immer donnerstags einen trinken und beantrage dann für Freitag Erholungsurlaub, um meinen Kater auszukurieren.

    Wenn ich das regelmäßig jede Woche mache, ist das ja auch Brauchtum!

    :victory: :victory: :victory: :sterne: :sterne: :sterne: :sterne: :sterne: :victory: :victory: :victory:

    Das Problem bei mir ist, dass ich NIE um 14 Uhr zu Hause bin, außer an meinem freien Tag. Da ist nichts mit Schläfchen halten. So etwas geht an einer weiterführenden Ganztagsschule nicht.

    Deshalb ist es mir auch so wichtig, dass, wenn ich endlich mal zu Hause bin, dann auch nicht gezwungen bin, noch etwas für die Schule zu mache, sondern wirklich frei entscheiden kann und auch mal 5 gerade sein lassen kann.

    Warum sollte ich das lernen? Für mich ist das nicht erstrebenswert. Ja, ich kann das. Aber ich mag das einfach nicht. Wenn ich koche, mag ich auch ganz mit allen Sinnen beim Kochen sein und nicht noch 1000 Dinge nebenher erledigen. Und für alles Andere gilt das selbe.

    Nun ja, Karl-Dieter, wenn man aber Vollzeit arbeitet, hat man am WE ja durchaus auch mal Anspruch auf Erholung. Und das geht m.E. nur richtig gut, wenn der Partner bei der Kinderbetreuung voll mitzieht und nicht einfach mehrere Stunden "abwesend" ist. Wenn man den Großteil der Kinderbespaßung alleine stemmen muss, ist es irgendwie nichts mit persönlicher Freizeit.

    Für mich kommt WE-Arbeit nur in Notfällen (Klausurstapel etc.) in Frage, aber mit Sicherheit nicht regelmäßig oder gar jedes WE.

    Ich finde, das WE gehört komplett der Familie und einem selbst. Wenn man unter der Woche die Arbeit nicht schafft, würde ich definitiv über eine Reduzierung nachdenken. So eine 6-7 Tage Verfügbarkeit für die Arbeit ist für mich ein absolutes No-Go.

    Panama: Hast du denn auch mal Zeit für dich? Für Hobbies? Zum Freunde treffen? Einfach mal "chillen"?

    Was ist, wenn ihr Sonntags Besuch bekommt oder eingeladen seid? Schaffst du dann deine Arbeit? Macht ihr nie Sonntags mal Ausflüge?

    Mir ist rätselhaft, wie man mit so einer straffen Zeitplanung dauerhaft überleben kann, mir würde da vollkommen jeglicher Freiraum fehlen. Aber du scheinst da echt ganz anders als ich veranlagt zu sein.

    Aber wieso muss es denn unbedingt zu diesem Thema sein? Du darfst doch aus jedem Halbjahr Texte nehmen.

    Was bei uns immer gut geht ist was zum Thema "Movimientos migratorios". Wir machen in der 13 immer "La frontera entre Mexico y EEUU" und da findet man wirklich massenweise Texte.

    Was zum Thema "Bilingüismo" geht auch immer gut, ist ja quasi ganz aktuell, da findet man auch viel.

    Ich weiß natürlich nicht, was ihr für Themen in Niedersachsen habt, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich die Themen gar nicht sooooo weit unterscheiden.

    Wie gesagt, kannst du nicht aus einem anderen Halbjahr was nehmen?

    Was wir auch schon mal gemacht haben: Wir haben im Unterricht den 1.Akt von "La mordaza" von A. Sastre gelesen und im Abitur gab es dann einen andere Textausschnitt, den wir noch nicht behandelt haben. Habt ihr wirklich die komplette Lektüre gelesen?

    Ich weiß nicht, wie es in Niedersachsen ist. Aber ich schreibe mal, wie es in NRW ist:

    Es gibt bei uns eine Seite, die "Standardsicherung NRW" heißt, dort sind alle relevanten Vorgaben sowohl für das Abitur als für zentrale Abschlussprüfungen aufgeführt. Halt auch die Konstruktionsvorgaben für Klausuren und die Korrekturzeichen.

    Gibt es das vielleicht bei euch auch?

    Wo informierst du dich denn über die inhaltlichen Vorgaben für das Zentralabitur? Also, was im jeweiligen Jahrgang gemacht werden muss? An dieser Stelle sollten dann auch die Korrekturzeichen zu finden sein.

    Bei uns gehen die FK Vorsitzenden regelmäßig zu den Dienstbesprechungen der Bezirksregierung , dort werden ja alle relevanten Neuerungen vorgestellt und der Vorsitzenden gibt sie dann in der FK weiter.

    Da du neu an der Schule bist, würde ich mal Einsicht in alte Protokolle nehmen und ansonsten den Vorsitzenden darauf ansprechen.

    Ich hoffe, das hat geholfen.

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