Aber gerne, Claudius: DAS hört sich doch sehr verallgemeinernd an, finde ich. Wenn es sich um ein paar vereinzelte handeln würde, hättest du das doch sicherlich nicht so ausgedrückt. Es muss sich also schon um eine ganz beträchtliche Anzahl handeln.
Im Ernst, ich meinte eigentlich die Kollegen, die ab 40 nur noch ihre Zeit bis zur Pension irgendwie absitzen wollen und dies aufgrund ihres Beamten-Rundumsorglos-Pakets leider auch können, während junge Kollegen, häufig Angestellte, sich mit Idealismus und Leistungsbereitschaft regelrecht den Hintern für ihren Beruf aufreissen, bis sie irgendwann völlig ausgebrannt resignieren, weil sie feststellen, dass sie bei de facto höherer Leistung in ihrem Beruf deutlich schlechter bezahlt werden als die verbeamteten Kollegen in ihrer Hängematte.Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich am Anfang häufiger ältere Kollegen hatte, die sich darüber wunderten, wieviel Zeit ich nach Unterrichtsende zuhause noch dafür aufwende meinen Unterricht gut vorzubereiten. Während mein Arbeitstag dann häufig noch bis zum Abend andauerte, machten nicht wenige Kollegen wirklich um 13:15 Feierabend.