Doch, ich habe zwei wunderbar geratene Kinder, die beide sehr früh sehr intensiver aushäusiger Betreuung ausgesetzt waren ("Fremdbetreuung" heißt es ja so gerne). Beide haben - so unser Eindruck - in dieser Zeit unheimlich vieles gelernt, was ihnen jetzt zugute kommt.
Zugegeben: 10 Stunden sind heftig; 8 reichen auch. (Ständiger) Lärmpegel und anstrengendes Programm müssen dabei nicht sein. Das ist eine Frage des Konzepts. Da hatten wir vermutlich auch Glück.
Also wir hatten 35 Stunden gebucht, d.h. 7 Stunden am Tag. Wir haben gemeinsam entschieden, dass wir unsere Kinder nicht mehr als 7 Stunden fremdbetreuen lassen wollen. Das ist auch völlig legitim.
Deswegen habe ich auf 50 % reduziert. Ich finde ja, dass da reichlich Puffer ist, zumal ja ein Teil der Arbeit auch zu Hause erfolgt und dann auch ohne Fremdbetreuung stattfinden kann.
Trotzdem hat es nicht funktioniert, eine Betreuung von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr zu haben. Entweder musste ich früher los, oder hatte Nachmittagsunterricht. Ohne die 4 Großeltern wären wir hoffnungslos verloren gewesen. Schon traurig.
So viel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.