Dann sollte es an eine Gesamtschule gehen. Ging es auch. Aber indem von Seiten der Bezirksregierung bei Schulen rumgefragt wurde, wer noch einen Lehrer gebrauchen kann.
Eine hat "zugegriffen"... der Plan sieht dann so aus, dass ich mit Kollegen als Doppelbesetzung mitlaufen soll und im Dezember die Klassen übernehmen, wenn die Kollegen in Elternzeit gehen bzw. Klassen beaufsichtigen, wo Kollegen in Elternzeit sind. Arbeitsaufträge sind erstellt von den Kollegen. Einzig ein Q2 Grundkurs soll sofort eigenständig von mir geführt werden, der wurde bislang von einem Kollegen im Rahmen von Vorgriffsstunden geleitet.
Viele Stunden sind aber auch Aufsicht bzw. Vertretungsreserve... insgesamt habe ich den Eindruck, dass akutester Bedarf auch hier nicht besteht.
Das ist echt frustrierend und langweilig. Kann dich gut verstehen.
Für die Schule sicher selbstverständlich, für mich aber unangenehm: Einsatz in der Unter- und Mittelstufe. Laut, wild, Gekreische... Vertretungsstunden ohne vorhandene Aufgaben. Auf meine Nachfrage bei der Schulleitung, was ich da machen soll: "Das ist Ihr Problem." Dazu Aufsichten über eine Stunde im Gekreische... die Smartwatch zeigte über 80db an. Mir brummt der Kopf. Während die anderen Kollegen weiter die angenehmeren kleinen Klassen am Abendgymnasium unterrichten dürfen. Perspektive unklar. Ätzend.
Hier kann ich leider nur sagen: Willkommen im echten Leben. So geht es täglich den allermeisten Kollegen. Denn an den Grundschulen ist es ja auch nicht besser.