Beiträge von Anna Lisa

    Sie hat vermutlich vor der EZ mehr als 2 Stunden gearbeitet (1/13 Deputat). (Darüber wurde hier im Thread viel diskutiert.) Und 1300 statt 100 ist schon extrem ärgerlich.

    Aber in der Elternzeit darf sie ja gar nicht Vollzeit arbeiten, das heißt, die vollen 1.300 hätte sie nie bekommen, selbst, wenn sie sich selbst in Elternzeit vertreten hätte mit mehr Stunden. Dann wären es zwar mehr als 100 gewesen, aber eben auch keine 1.300.

    Ich habe eine Rückfrage an euch.

    Eigentlich wäre ich bis Februar komplett in EZ gewesen. Da die Schule Personalnot hatte, haben sie mich gefragt, ob ich ab September wenigstens für 2 Stunden kommen könnte. Das habe ich gemacht. Mein Coronabonus kam nun anteilig mit ca. 100€.

    Verstehe ich euch richtig, dass wenn ich mich nicht selbst in EZ vertreten hätte, ich jetzt 1800€ auf dem Konto hätte?

    Nein, Teilzeit bleibt Teilzeit. Das bekommst du immer nur anteilig. Die 1.300 bekommst du nur, wenn du auch volle Stundenzahl arbeitest.

    Nee, 50 % . Du meinst wegen der Ferien? Ja, im Moment arbeite ich die definitiv alle vor. Das kann dann gerne auch so sein, wenn ich ausschließlich in der Schule arbeite. Dann gehe ich halt erst nach 4,5 Stunden. Auch prima. Dafür mache ich dann aber in sämtlichen Ferien genau NICHTS. Das fände ich auch super.

    Du weißt, dass das in Endkonsequenz bedeuten könnte, dass alle Arbeit in der Schule gemacht werden muss, da nur so die Arbeitszeit ausreichend kontrolliert werden kann?

    Habe ich ÜBERHAUPT kein Problem mit!!! Im Gegenteil!

    Das bedeutet nämlich für mich, dass ich mich nach 4 Stunden vom Acker machen kann. Oder eben in Konsequenz, etliche Überstunden auf meinem Konto habe, die ich dann mal abfeiern darf. Im Endeffekt würde ich dadurch weniger arbeiten.

    Und ich finde es deutlich angenehmer, um 8 in der Schule zu erscheinen und dann um 12 wirklich Feierabend zu haben als so wie jetzt ständig noch im Kopf zu haben, dass man noch was machen muss und die Arbeit ja zwangsläufig mindestens 1x unterbrochen ist. Eher häufiger, weil zu Hause ja auch noch andere Familienmitglieder rumlaufen etc und man nie ganz ungestört ist.

    Das wird aber NIE kommen, denn dann müssten sie uns ja vernünftige Arbeitsplätze nach Norm zur Verfügung stellen. Das kostet Geld, also wird es nicht geschehen.

    Brauchst du also keine Sorgen zu haben.

    Das mit den Korrekturen ist auch ein ganz wichtiger Punkt!!!

    Es kann nicht sein, dass manche Lehrer quasi gar nicht korrigieren, während andere sich im Schnitt jedes zweite WE um die Ohren hauen und jede kleinen Ferien.

    Das MUSS endlich mal in einem Zeitkonto angerechnet werden!!!

    Was wären denn bessere Arbeitsbedingungen, die du konkret tariflich festlegen wollen würdest?

    Ich bin nicht Piksieben, aber für mich wäre das z.B.: das Teilzeitkräfte wirklich nur entsprechend ihrer Teilzeitquote eingesetzt werden und zwar überall, nicht nur bei den Unterrichtsstunden und dass man das auch konkret einfordern kann.

    Und mich nervt, dass wir weder Beamer noch Jalousien haben.....

    Und wenn man extra den Computerraum bucht, damit man mal so einen kleinen Lehrwerksfilm zeigen kann, dann braucht der Computer 10 Minuten zum Hochfahren, dann ist die halbe Stunde schon um......

    Sogar die Referendarin musste in der UPP mit OHP arbeiten, weil es keinen Beamer gibt. Wie in der Steinzeit.

    Mein Schulleiter hat mir im Gespräch über meine Revision am Freitag gesagt, dass er morgen auf einer UPP ist. Der arme Referendar tut mir ehrlich leid. Was ein Mist.

    UPPs finden ja in NRW morgen gar nicht statt. Wirklich Mist!

    So ist es. Erzähl das mal denjenigen, die im Krankenhaus arbeiten, oder den Angestellten im Supermarkt etc. Da fragt auch keiner, wie sie zur Arbeit kommen, sondern finden das selbstverständlich.

    Na ja, da macht es aber auch Sinn, bzw. ist dringend notwendig. Als Lehrer hingegen macht es überhaupt keinen Sinn, sich der Gefahr auszusetzen, nur um dann dumm rumzusitzen und Däumchen zu drehen.

    Wenn morgen trotz Sturm Abiturprüfung wäre etc.... dann würde ich selbstverständlich kommen, so weit möglich. Aber doch nicht nur pro Forma, um Däumchen zu drehen!!!

    Dienst.

    Und was heißt das???

    Dumm rumsitzen??? Denn Internet gibt es nicht. Also können wir auch keinen Distanzunterricht machen. Sollen wir ja auch gar nicht. Mein Material ist zu Hause. Ebenso mein Drucker und Scanner. So etwas haben wir in der Schule nicht.

    Also noch mal: Was heißt Dienst???

    Alle sinnvollen Dinge, die ich erledigen könnte an dem Tag, kann ich eigentlich nur zu Hause erledigen.

    Das wurde weiter oben ja erklärt. Wenn Du Dir das Ausgangsposting anschaust, ging es dem/der TE ja um den Sinn der FOR Q vor dem Hintergrund, dass man ja auch ohne FOR Q früher oder eher später ebenso Abitur machen kann.

    Klar, kann man das. Aber warum sollte man es freiwillig so kompliziert machen, wenn es doch auch einfach geht? Also warum erst von der Schule abgehen und dann auf Umwegen das Abitur erlangen???

    Wenn man das mit dem Q abschaffen würde, könnte man auf direktem Wege ja nur noch am Gymnasium Abitur machen. Wäre schon blöd.......

    Dein Arzt / Anwalt /Steuerberater / Sachbearbeiter im XY Amt hat doch auch feste Bürozeiten. Die legst du jetzt für dich auch fest.

    Du hast eine volle Stelle, macht 8 Stunden Arbeit am Tag + etwas, um die Ferien auszugleichen. Ohne Pause wärst du bei 8 Uhr Arbeitsbeginn um 16 Uhr fertig. Hänge die Pause + Fahrzeit noch dran. Und dann beantwortest du Mails, Anfragen etc eben nur zwischen 8 und 17 Uhr. Fertig. Wenn du leider bist 14 Uhr in der Schule hockst und dann noch fahren musst, hast du leider nur ein sehr kleines Zeitfenster zum antworten, denn Unterricht muss ja auch noch vorbereitet werden und korrigiert etc.....Ist eben so.

    Die bei der Beihilfe z.B. antworten oft auch erst nach 8 Wochen. Ist nicht deine Schuld.

    So ähnlich wie CDL hätte ich es auch vorgeschlagen:

    Lade deine ABs und die Inhalte auf Logineo / Iserv oder wasauchimmerihrhabt hoch, möglichst mit Lösung, damit du nichts korrigieren musst und gut ist. Dann ist es die Verantwortung der Schüler, was sie damit machen.

    Das ist immer noch eine enorme Zusatzbelastung, aber immerhin deutlich weniger, als quasi jedem Schüler einzeln die Aufgaben hinterherzutragen.

    Es reicht ja, wenn du schreibst: Wir haben heute den Text auf Seite 23/24 im Buch gelesen und dazu die folgenden Aufgaben bearbeitet: Buch Seite 25 Nr. 3a + b und Arbeitsheft Seite 32.

    Wenn es AB gab, lade sie hoch.

    Lösungen gibt es ja oft in den Lehrerhandreichungen.

    Du bist ja am Gymnasium, da kann man schon ein bisschen Eigeninitiative erwarten.

    Um welche Jahrgangsstufen handelt es sich denn?

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