Beiträge von Anna Lisa

    Kleiner Tip: geh' Vollzeit arbeiten.

    Weil mein Arbeitgeber es nicht hinkriegt, mir akzeptable Bedingungen für Teilzeit zu schaffen? Weil er die Arbeitszeiten, die mir zustehen würden nicht einhält (damit meine ich die Gesamtarbeitszeit). Deswegen soll ich einknicken und etwas tun, was mir und meiner Familie nicht gut tut???

    Nö. Ich habe meine Gründe und ich habe ein Recht auf Teilzeit.

    bei dir sind immer viele Argumentationen sehr schlüssig. Vielleicht auch ein schlüssiges Beispiel: Angenommen, ein Lehrer würde 100% Schulzeit abdecken. 2 Lehrer à 50% würden also 100% abdecken. Wenn beide TZ-Lehrer aber nur montags, dienstags, mittwochs arbeiten wollen, dann gibt es sowas wie ein Problem. Auch eine schlüssige Argumentation? und da ist die Tatsache, dass die Lehrer freiwillig auf Geld verzichten, kein Argument.
    Wenn sich im Büro 2 TZ-Kräfte einen Schreibtisch und Rechner teilen, können sie nicht gleichzeitig da sein. Auch wenn sie es sich gewünscht hätten.
    Die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit könnte ein gutes Argument sein, aber systemimmanente Gründe führen dazu, dass Schüler auch im Nachmittagsbereich und in der ersten Stunde Unterricht haben. Wenn fast alle TZ-Kräfte zu dieser Zeit frei haben möchten, klappt es nicht.
    und da habe ich nur das erste Argument ausgefahren. Das Schienen- und Stundenplan-Argument sollte auch schlüssig erscheinen. (Keine Klasse möchte 5 Stunden Mathe auf Montag/Dienstag haben, weil es besser passt, oder: die Sportkurse würden gerne ab und zu auf dem Sportplatz oder in der Halle sein, und nicht auf dem Beton im Hof. Genauso wie es im Büro nur einen Rechner gibt, gibt es nur eine Halle.)

    Das ist ja auch alles okay, aber dann bitte nur halb so oft wie die Vollzeitkollegen!!! Also 1-2 mal die Woche!.

    Ja, warum sollten sie denn nicht Nachmittags unterrichten? Wer an einer Ganztagsschule arbeitet, kann nunmal, auch bei Teilzeit, nicht erwarten, dass er nur Vormittags eingesetzt wird.

    Weil ich laut Stundenplan schon an 3 Nachmittagen unterrichte, dazu kommt noch der Konferenztag, der an meiner Schule sehr rege genutzt wird. Oder wie heute, an meinem freien Tag, der pädagogische Halbtag. Das macht dann 4 Nachmittage. Finde ich unfair. Ich kenne keinen Vollzeitkollegen, der mehr macht. Die meisten weniger. Dafür kriege ich halb so viel Geld, dafür würde ich eigentlich erwarten, dass ich auch nur halb so viele Nachmittage da sein muss. Sprich: die Vollzeitkollegen 4 (incl. Konferenznachmittag), die Teilzeitkollegen 2 (incl. Konferenznachmittag).

    Genau das ist der Grund, der mir genannt wurde.

    Aber jetzt versteht ihr vielleicht, warum ich immer leicht säuerlich werde, wenn hier so oft verlangt wird, dass Teilzeitkräfte auch noch diverse Nachmittage unterrichten sollen. Ich bin ja eh schon viel zu viel in der Schule in Bezug auf meine Stunden und wenn ich dann noch zusätzlich zu allen möglichen Nachmittagsveranstaltungen (heute z.B. pädagogischer Halbtag) auch noch an den anderen Tagen Unterricht halten soll, dann war es das irgendwie mit der halben Stelle.

    bist du vielleicht "alt"? es war bei mir auch so (ich bin ja auch alt, ganz ohne Einführungszeichen), dass es weniger umfangreich war (ich habe trotzdem mehr als 2 Semester gebraucht, zumal ich daneben gearbeitet habe und bei dem einen Fach war der Prüfungszeitraum alleine 6 Monate.. und die Endprüfung war ja identisch, da musste ich mich schon im Selbststudium darauf vorbereiten), bei den meisten, aktuellen Prüfungsordnungen in NRW (ich weiß nicht, ob es an allen Unis in NRW so ist, also deswegen die Vorsicht) gibt es kaum Erleichterung.
    (Wenn jemand weiß, wo es mit wenig Aufwand geht: her damit, mir fallen da noch ein paar Fächer ein, die ich gerne hätte, aber sorry, nee, ich besuche keine "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" erneut.

    :wink_1: Was verstehst du unter "alt"? Ich bin 45.

    Ich musste nur die Hauptseminarscheine machen, d.h. das ganze Grundstudium fiel quasi schon mal weg.

    So ein Erweiterungsfach setzt ein Nachstudium voraus, welches du ja gerade lieber umgehen wollen würdest. Mach dich erstmal schlau bei Gewerkschaft und evangelischer Landeskirche, was man dir tatsächlich wie anerkennen könnte. Ein Ref durchzustehen, bei dem du konstant nicht einfach nur vorgeben musst etwas zu sein, was du nicht bist, sondern schlimmer noch, an etwas zu glauben, was du für falsch erachtest und das dann auch noch SuS zu vermitteln halte ich dir selbst gegenüber für eine unzumutbare Situation; das Ref ist auch ohne solche Lügengebäude hart genug. Mit dem Ref wäre es dann ja auch nicht getan: Nach dem Ref erlischt die vorläufige Missio, diese muss also für die Verbeamtung auf Probe erneut erst einmal beantragt und erteilt werden, was noch mehr Lügen nach sich zieht, die du wenigstens für 3 Jahre bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit durchhalten müsstest. Auch danach dürftest du dir deinen dienstlichen Vorgesetzten gegenüber niemals anmerken lassen, dass du schon lange vor dem Ref wusstest, dass du nicht lebenslang katholischen Religionsunterricht erteilen wirst können, sondern musst so tun, als wäre das eine Erkenntnis, die erst nach der Verbeamtung auf Lebenszeit aufgekommen ist. Ich denke, dir ist klar, dass es an dieser Stelle einen integren Weg gibt vorzugehen und einen des möglicherweise geringsten Widerstands. Überleg dir gerade auch als Mensch, der bestimmte Normen und ethische Grundsätze lehren möchte, ob du das für einen Weg halten würdest, den Menschen deines Erachtens wählen sollten. Bist du dann noch der Mensch, für den du dich halten möchtest? Was erzählt dein Spiegelbild dir, wenn du ihm das Wort in der Sache erteilst? Welchen Weg würdest du einem Schüler oder einer Schülerin anraten zu wählen in einer vergleichbaren Lage mit welcher Begründung? Mach dich schlau, was deine Möglichkeiten anbelangt und dann wähle den Weg, den du aufrechten Gangs beschreiten kannst, weil du zu dir stehst, wie du bist.

    Ja, aber das Nachstudium für das Erweiterungsfach ist wesentlich weniger umfangreich. Ich habe das ganz locker in 2 Semestern incl. Examensprüfung geschafft.

    Das, was mich beim Kochen stört, ist das Schälen und Schnibbeln von Gemüse, Zwiebeln, Kartoffeln etc. Und genau das nimmt mir der TM ja nicht ab. Also schon mal sinnlos.

    Denn ab und zu umrühren in der Pfanne oder im Topf stört mich nicht. Und Gewürze rein"schmeißen" muss ich sowohl im TM als auch im Topf.

    Und scharf anbraten kann er auch nicht.

    Dazu kommt noch, dass wir 2 männliche Pubertiere hier haben und beide selber gute Esser sind, also kämen wir mit den Mengen nie hin.

    Es bleibt also beim klassischen Kochen, incl. Vorkochen und ab und an mal die TK Pizza.

    Ich auch. Die Tochter wurde beim Orthopäden nach dem Impfstatus (lange vor Corona) und allem möglichen anderen gefragt, was eigentlich Sache des Kinderarztes ist, und dann wurde eine astronomisch hohe Rechnung geschickt. Ich hatte einmal angeblich "schwierige anatomische Verhältnisse", was dann teuer wurde. Zahnärzte sind sehr unterschiedlich, die, bei der ich jetzt bin, ist echt preisgünstig, vergleiche ich mit den Rechnungen, die der von meinem Mann so schreibt.

    Den Hausarzt habe ich gewechselt. Der lässt sich jeden Privatpatienten, der ein Wiederholungsrezept abholt, extra noch mal vorstellen und fragt, wie es geht. Das war dann eine ausführliche Beratung ("auch telefonisch"). Bei der neuen Hausärztin wird mir das Rezept ohne Umstände über den Tresen geschoben. Kostet nur die Hälfte - vor allem geht es schneller.

    Man sollte sich viel öfter beschweren :schimpf:

    Einmal habe ich es tatsächlich gemacht, da hieß es "das machen wir immer mit, bezahlt die Kasse auch". Ach so. Nee, is klar. Ich hatte aber gar nicht drum gebeten.

    Das mit der Beratung ist Pflicht. Die dürfen kein Rezept einfach so ausstellen. Manche rechnen das dann einfach so ab, manche nehmen es ernster.

    Ich bin jetzt hier raus. Ich arbeite gerne und ganz bewusst in Teilzeit. Und ich werde das bis zu meiner Pension so durchziehen. Ich arbeite so, dass ich gesund bleibe, noch genügend Freizeit habe und noch im JETZT mein Leben genießen kann.

    Andere Frauen können machen, was sie wollen. Aber das, was hier immer durchklingt, dass das was ganz Furchtbar Schlimmes wäre wegen der Rente und man sich ganz furchtbar unsolidarisch verhält und vollkommen unemanzipiert kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Soll doch jeder machen, wie er / sie es möchte. Keine Frau wird heutzutage gezwungen, Teilzeit zu arbeiten. Warum machen sich hier so viele einen Kopf um die spätere Rente von Kolleginnen? Kümmert euch doch einfach nur um eure eigene Rente und gut ist's.

    Das, was mich hier so stört, ist der moralische Zeigefinger, dass Teilzeitarbeit einfach nicht anerkannt wird und dass hier oft so verächtlich heruntergeguckt wird und ständig pauschalisiert wird, dass Teilzeitkräfte ständig Sonderwünsche hätten und ständig fehlen würden.

    Dem ist nicht so.

    Ich z.B. fehle fast nie und bin aktuell auch 3x die Woche bis 15 Uhr in der Schule. Nix mit Sonderwünschen. Wünschen kann man sich vieles.

    Der Fernfahrer ist geschenkt, genau wie das Elternteil auf Geschäftsreise, Montage,...

    Aber warum darf die Altenpflegerin ihre Alten nicht allein lassen? Wenn sie krank ist geht sie ja auch und wo ist da der unterschied? Die Kollegen müssen es auffangen, genau wie in der Schule und dann ruft man ggf wen an zum Einspringen.

    Und ja, meine Freundin ist auch schon aus dem OP gegangen, weil ihr Kind in der Kita verunfallt war und sie näher dran war als der Vater. Dauerte halt 5 Minuten bis sie die Assistenz/ AIP-ler,... eingewiesen hatte was er macht bis wer anders steril war. Aber ich renne ja auch nicht ohne eine Vertretung zu klären aus dem Unterricht.

    So einen Notfall hatte ich noch nie. Das Einzige, was vorkam war, dass die Schule anrief, um mir mitzuteilen, dass mein Kind Kopfschmerzen hat und gerne abgeholt werden möchte. Dafür würde ich jetzt keine OP abbrechen, lieber die 6. Std. Reli ausfallen lassen. Sorry, aber ich finde, da muss man schon Prioritäten setzen.

    Mein einer Sohn hatte letztens auf dem Schulweg einen schweren Unfall, da habe ich erst hinterher was von mitgekriegt, weil mein Mann direkt angerufen wurde und selbstverständlich alles geregelt hat.

    Aber wie gesagt, das kommt ja nun auch nicht ständig vor.

    Was denkt ihr denn, wie oft so etwas vorkommt? Meine Kinder sind jetzt 13. Ich musste in ihrem gesamten Leben vielleicht 5x eher gehen, ich glaube, noch nicht mal so viel. Ich habe das immer anderes regeln können per Telefon.

    Und selbst wenn in meiner gesamten bisherigen Laufbahn 10x wegen der Kinder eher die Schule verlassen hätte, wäre das immer noch vertretbar.

    Mein Mann macht das übrigens durchaus auch, aber halt nicht selbstverständlich jedes Mal. Dafür habe ich ja reduziert, damit ich das leichter lösen kann. Damit eben nicht 5 Stunden im Zweifel ausfallen, sondern nur 1. Oder eben gar keine. Denn eine Stunde kriegt man doch eher überbrückt mit externen Babysittern als 5.

    Ich glaube, dass es eher darum geht, dass nicht primär Lehrer und Lehrerinnen Kinderkrankentage nehmen sollen, sondern auch die Eltern, die in der freien Wirtschaft arbeiten, damit nicht immer in der Schule vertreten werden muss. Ob Lehrer oder Lehrerin kinderkrank sind, spielt kaum eine Rolle.

    Das geht vielleicht bei den Eltern mit Bürojob, aber längst nicht in allen Berufen:

    Mal ein paar Beispiele:

    - der Fernfahrer, der gerade irgendwo in D /Europa unterwegs ist

    - die Altenpflegerin, die schlecht alle Alten alleine lassen kann (Ablösung oder Kapazitäten, dass die Kollegen ihren Job mitmachen, gibt es wohl kaum in dem Beruf)

    - der Chirurg / Anästhesist, der gerade im OP steht (soll die OP mittendrin einfach abgebrochen werden?)

    Das betrifft das spontane nach Hause kommen.

    Wenn es darum geht, sich morgens schon kind krank zu melden:

    Wenn der Chirurg / Anästhesist / der Fernfahrer / die Altenpflegerin sich krank meldet entfällt die komplette Schicht, also mindestens 8 Stunden, wenn die Teilzeitlehrerin sich kindkrank meldet, müssen vielleicht mal 2 Stunden vertreten werden (Oberstufe z.B. wird bei uns gar nicht vertreten und mehr als 4 Stunden hat man sowieso nicht). Da muss man einfach mal das Verhältnis sehen.

    Übrigens: Nicht alle Teilzeit-Lehrer fehlen häufig wegen ihren Kindern. Viele setzen auch die Großeltern für die Betreuung ein oder haben andere Lösungen gefunden. Ich finde das eine ganz schön ärgerliche Pauschalisierung.

    Noch ein übrigens: In Vollzeit hätte ich damals viel häufiger fehlen müssen. Mit Teilzeit und teilweise nur 2 Stunden habe ich in 95 % der Fälle einen Babysitter / eine Überbrückung durch den Mann finden können, z.B. dass er später fährt etc. Das wäre in Vollzeit NIE gegangen.

    Also beschwert euch doch bitte nicht über die "Teilzeit Muttis".

    Rechtlich gesehen ist das nicht angreifbar. Das normale Tarifgehalt bekommt ja jeder. Die Prämie ist eine freiwillige zusätzliche Leistung des Arbeitgebers, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Deshalb ist er frei darin, die Kriterien festzulegen, nach denen diese Leistung verteilt wird.

    Eine Grenze wäre nur überschritten, wenn die Verteilung diskriminierend wäre (z.B. keine Ausschüttung an Dunkelhäutige).

    Aber es ist doch diskriminierend, weil z.B. chronisch Kranke weniger bekommen.

    Nichts, die meisten sind wohl nur nicht begeistert, wenn es dann die Frau ist, die immer die Kind-krank Tage nimmt, jeden Tag spät kann, weil sie die Kinder bringt und früh weg muss, weil sie die Kinder abholt, und immer die ist, die losläuft, wenn die Kinder früher abgeholt werden müssen.

    Lehrerin sein ist halt kein Hobby, was dann ausfällt, sondern muss das von Kollegen aufgefangen werden.

    Übrigens: gerade weil Unterrichtsplanung, Korrekturen etc ja nicht wegfallen, wenn die Kinder krank sind, nimmt mein Mann öfter Kind-krank als ich. Das lohnt sich halt eher.

    Und wenn der männliche Lehrer die Kind-krank Tage nimmt? Ist das dann besser?

    Oder wollt ihr eigentlich nur sagen, dass Lehrerinnen keine Kindkranktage nehmen dürfen- besser andere Berufe?

    Ich habe übrigens in meinem Leben noch keine 10 Kindkranktage genommen, obwohl ich eine Frau bin und Teilzeit arbeite. Ihr habt voll die Vorurteile.

    Was spricht dagegen, dass der Vater Teilzeit arbeitet anstelle der Mutter? Oder beide TZ, so dass beide etwas weniger reduzieren, als wenn das nur einer machen würde? Meine Schwester hat das inzwischen mit meinem Schwager so vereinbart, dass er einen Tag in der Woche länger arbeitet, dafür an zwei Nachmittagen deutlich früher kommt plus einen komplett freien Tag in der Woche. So hat sie - zusammen mit den Vormittagen, wenn die Zwerge in KiGa/Schule sind- ausreichend Zeit für ihre Arbeit, weil die Kinderbetreuung am Nachmittag aufgeteilt werden kann. Sind die Kinder krank nimmt er sich regelmäßig Kindkranktage, damit das nicht an ihr einfach hängenbleibt, nur weil sie von zuhause aus arbeiten kann. Menschen treffen Entscheidungen, wie die, ob die Kinderbetreuung vorrangig an der Mutter hängen soll oder doch beide Ehepartner gleichermaßen angeht, die umgekehrt beide auch- geschlechtsunabhängig- ein Recht auf berufliche Erfüllung haben. Manchmal muss man sich im Kopf die Freiheit erlauben einen anderen, eigenen Weg zu gehen, statt nur ausgetretenen Pfaden zu folgen.

    Der einzige "Klassiker" den ich da grad sehe ist der doofe Spruch, das wäre ein Klassiker. Bei der Mehrheit der Lehrkräfte, die nicht Vollzeit arbeiten hat das andere Gründe meiner Erfahrung nach. In vielen Fällen gesundheitliche Gründe wie bei mir (sei es Behinderung oder Altersteilzeit oder aktuelle schwere Erkrankung ohne GdB), teilweise fachbedingt (eine Freundin von mir hatte im ersten Dienstjahr 20x eine Stunde Chemie in der Woche, da haben ihr angesichts der Korrekturmassen und Vorbereitungsmengen im ersten Jahr 20 Stunden erstmal gereicht, im zweiten Jahr hatte sie dann als Ausgleich noch ein paar Stunden Sport und hat auf 24 erhöht, was aber immer noch TZ ist), teilweise um nahe Angehörige (Eltern/Großeltern/Kleinkinder) betreuen/pflegen zu können, teilweise, weil es noch eine andere Tätigkeit gibt, die Zeit kostet (zeitintensives Hobby/Ehrenamt, Nebenerwerbslandwirtschaft, künstlerische Tätigkeit, Lehrtätigkeit an der Uni,...). Mir ist bislang noch keine einzige Kollegin begegnet, die ihre TZ-Tätigkeit damit erklärt/begründet/gerechtfertigt hätte, dass ihr Mann den "richtigen" Job hätte, diese Haltung hat nämlich nur eine Minderheit der berufstätigen Frauen. Ich empfinde diesen Spruch- selbst wenn er in Einzelfällen mal zutreffen mag- in seiner Pauschalität als frauenfeindlich, weil es erstmal allen Lehrerinnen in Teilzeit unterstellt, sie würden das wohl so sehen und handhaben.

    Und was spricht dagegen, dass die Frau Teilzeit arbeitet???? Warum wird das hier immer schlecht gemacht? Mein Mann und ich haben darüber geredet und wollen es beide so und sind glücklich damit.

    Auch wenn sich das viele hier nicht vorstellen können: ja, es gibt viele Paare, die sich bewusst und gerne für das klassische Modell entschieden haben und das dürfen sie auch. Und wenn das dem Schulleiter oder den Kollegen nicht passt, haben sie Pech gehabt.

    Zum männlichen Kollegen sagt haha auch keiner: ach lass mal lieber deine Frau länger arbeiten und du machst immer nach der 6. Stunde Schluss.

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