Beiträge von Anna Lisa

    Schade, dass viele von euch so wenig Empathie besitzen und hier stattdessen ihren Frust abbauen. Anna Lisa, überdenke mal deinen überheblichen Ton.Ich frage mich eher, was ist dein Problem? Ich habe bereits einen ersten Abschluss und nur weil ich nich 50 Module in einem Semester schaffe bin ich nicht weniger belastbar als du.

    Meine Eltern wären theoretisch schon lange raus nach der Erstausbildung. In meinem Alter ist es auch untypisch, dass die Eltern überhaupt noch unterstützen. Ich bin ja keine 11 mehr

    Dann schreibe doch einfach mal, was du für eine Erstausbildung gemacht hast, warum du in dem Job nicht arbeiten möchtest und wie alt du wirklich bist. Dann hätten wir hier auch mehr Empathie für dich. Aber wenn man immer nur ein paar Details preisgibt, muss man damit rechnen, dass sich Leute daraus ein Bild von dir machen, weil sie einfach den Rest nicht kennen. Das hast du in der Hand.

    Ich möchte anmerken, dass die Fähigekit, 60 ECTS im Semester neben Nebenjob und Pendelei zu machen, kein Maßstab ist (und auch nicht erstrebenswert!) und Menschen, die das nicht schaffen, nicht automatisch "nicht belastbar" sind. Dieses Wettbewerb in "aber ich hatte doch 14-Stunden-Tage, lief im Schnee 10km zur Schule usw.." ist süss bei den Kriegsgeschichten von Opa, hilft aber nicht bei der Beratung von Studierenden.
    Ja, das Ref und die Vollzeitstelle können nicht gestreckt werden und es wichtig, Zeitmanagement zu lernen. Aber es ist auch wichtig, sich nicht selbst zu übernehmen. und jemand, der "nur" 40-50 Stunden die Woche (evtl auf Uni und Nebenjob aufgeteilt) arbeitet, ist nicht schlechter als jemand, der das schafft, angeblich 80 Stunden Pensum auf 4 Tage zu haben, plus Pendeln...

    Wenn eine Uni die ECTS großzügig vergibt, muss man es auch berücksichtigen. Manchmal gibt es auch Fächer, die einem liegen, oder durch Vorkenntnisse viel einfacher fallen, es ist aber nicht allgemein aussagekräftig.

    Man muss ja auch nicht unbedingt während des Semesters jobben, man kann ja auch in den Ferien jobben. Ich habe da viel Verständnis für die jungen 20-jährigen Studenten, aber mit 32 sollte man halt auch mal in die Hufe kommen. Dann kann man sich halt ein entspanntes Studium nicht mehr leisten, das hätte man sich aber mit 22 leisten können. Und da hätte man auch Zeit zum Strecken gehabt, und Geld von den Eltern, um nur in den Ferien jobben zu müssen.

    Ich würde meinen Job auch nicht neben einem Studium schaffen. Deswegen habe ich zuerst studiert mit leichten / zeitweisen Jobs wie oben beschrieben und danach dann gearbeitet. Sie könnte ja mal schreiben, warum sie jetzt noch studiert und was sie vorher so gemacht hat, vielleicht hätte man dann mehr Empathie und Verständnis.

    Anna Lisa es handelt sich bei ihr tatsächlich nicht um eine Erstausbildung und mit ihrem Alter (30+) finde ich es auch nicht daneben sich finanziell (oder anders) etwas zu beteiligen, wenn man noch bei den Eltern wohnt. Das ändert letztlich nichts an deiner Argumentation, das bischen sollte ohne Probleme mit einem kleinen Nebenjob zu stemmen sein... Kathrin wurden glaube ich mehr als genug Wege aufgezeigt - jetzt liegt es an ihr auch etwas umzusetzen

    Dann ist der Nick also tatsächlich aussagekräftig. Dann gebe ich dir in Allem Recht. Mit über 30 sollte man doch auch tatsächlich ein bisschen Berufserfahrung haben und auch belastbarer sein. Aber vielleicht ist gerade das das Problem.

    Das Problem ist, dass es bei mir finanziell echt eng wird, das auf 6 Semester zu strecken. Das Geld habe ich nicht mehr. Mein Ziel war in kurzer Zeit durchzupowern. Corona hat meine Lage noch ziemlich verschärft. Meine Eltern unterstützen mich bis Januar, aber wenn bis dahin weiterhin die Gastro zu ist und ich keine Coronahilfe kriege, sieht es schlecht aus. Die Schulen lassen derzeit ja auch nicht fachfremdes Personal rein. Mit der Gastro und der Schule fallen mir gleich zwei Einnahmequellen weg

    Was heißt denn, deine Eltern unterstützen dich bis Januar??? Deine Eltern sind verpflichtet, dir die Erstausbildung zu finanzieren. Wie alt bist du denn? Ist das bereits deine zweite Ausbildung?

    Ich habe das so verstanden, dass du bei deinen Eltern wohnst, also keine Miete zahlst, dich bei ihnen durchfuttern darfst (was ich für normal und selbstverständlich halte, niemals würde ich meinen Kindern das Essen verweigern oder nur für mich und meinen Mann kochen). Was bleibt, sind Ausgaben für Semesterticket, Kleidung (man kann auch mal ein paar Jahre keine neue Kleidung kaufen und wirklich nur das ersetzten was kaputt ist und dringend benötigt wird) und halt ein bisschen Taschengeld. Da braucht man doch nicht so viel. Deine Eltern bekommen ja auch Kindergeld für dich, das würde dir ja quasi zustehen, es sei denn deine Eltern rechnen das auf deinen "Unterhalt" an. Aber bei 2 Lehrern mit entsprechendem Gehalt fände ich das schon armselig.

    Wie viel Geld meinst du denn, pro Monat verdienen zu müssen?

    Möchtest du mich jetzt provozieren oder fragst du das wirklich? Ich habe schon ein Fach, das mir angerechnet wird. Also muss ich ein weiteres noch studieren + den Master.

    Da ist nichts undurchsichtig. Du verstehst es nur nicht.

    Ich verstehe mehr als du denkst. Alles, was du beschreibst, ist "normal". Wir alle hier haben 2 Fächer studiert. Nur ohne so viel Getöse und Aufhebens darum zu machen. Zu meiner Zeit hat man noch das Staatsexamen gemacht, heutzutage macht man halt Bachelor und Master. Auch das ist "normal". Andere Studenten schaffen das doch auch ohne so extremen Stress.

    Du hast hier schon eine Menge Tipps bekommen. Alle davon ignorierst du bzw. lehnst sie ab. Ich glaube, du brauchst ganz dringend externe Hilfe.

    Moderieren 2001? Damals gab es noch gar kein webex oder andere Programme wie diese. Möchtest du mich irgendwie auf den Arm nehmen? Hier geht es nicht um ein Drittfach. Habe ich aber alles geschrieben.

    Haha, aber alles live. Wir mussten halt eine Seminarsitzung live komplett gestalten. Hast du nicht weiter oben geschrieben, du hast noch ein Zusatzfach???

    Kann ich auch so bestätigen.

    Zu den Sitzungen gab es in der Regel Texte vorzubereiten,

    es gab in der 1. Sitzung einen Überblick und die große Referate-Verteilaktion, in der 2. Sitzung noch einen Vortrag o.a. der Dozierenden und danach Referate, die im Anschluss als Hausarbeit abzugeben waren - 15 Seiten.

    Tatsächlich hat man da gelernt, sich zügig in Sachverhalte einzuarbeiten und sich die Inhalte zu nutze zu machen.

    Exakt so war es bei mir auch und ich habe meine Examina 2001 bzw. 2003 gemacht.

    Wir mussten für jedes Seminar sowohl ein Referat halten, sprich: eine ganze Sitzung damit moderieren, eine Hausarbeit schreiben (15 Seiten war so der allgemeine Konsens) und natürlich (!) mussten wir uns durch recht umfangreiche Lektüre auf jede Sitzung vorbereiten. Wie soll man denn sonst etwas Wesentliches lernen??? Nur durch das Referat deiner Kommilitonen? Wohl kaum

    Komisch: Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, so viel Stress wie du gehabt zu haben. Der kam immer nur kurz vor Abgabe der Arbeit ;)

    Im Gegenteil: Ich hatte soooo viel mehr Freizeit als Studentin als ich jetzt habe!!!

    Allerdings hatte ich auch nur halb so viele Veranstaltungen wie ich jetzt habe und war trotzdem in der Regelstudienzeit fertig. Mein Drittfach habe ich dann hintendran gehängt.

    Das würde ich dir auch dringend empfehlen. Erst mal das normale Studium abzuschließen und DANACH dein Drittfach zu studieren. Das geht dann in der Regel auch blitzschnell, weil man viel weniger Scheine erbringen muss und durch die Erfahrung managt man das auch viel effektiver.

    ... dann hätte Dir das das Gesundheitsamt wohl mitgeteilt.

    Nee, eben nicht. Sie teilen hier der Öffentlichkeit mit, dass sie das nicht mehr schaffen und man sich quasi von alleine in Quarantäne etc. begeben soll. Von meiner Schule gab es dazu in Absprache mit Gesundheitsamt und Bezirksregierung sogar offizielle Anweisungen.

    Wenn sie überhaupt anrufen (Kontaktpersonen werden meist gar nicht kontaktiert, Infizierte erst nach mehreren Tagen), dann ist es m.E. viel zu spät.

    Oh, ein klarer Fall von Datenschutz!

    Im Ernst jetzt... Was geht es die Eltern von Kindern an für die keine Quarantäne angeordnet wurde?

    Ganz einfach: Der Fall trat bei meinem Sohn in der Klasse auf: Nachdem bekannt wurde, dass es sich um ein Mädchen handelt, die nicht in seiner Nähe sitzt, war ich ganz beruhigt, denn ich wusste, dass er sich nicht freiwillig in der Pause oder so in ihre Nähe begeben würde ;)

    Wenn es jetzt ein Junge gewesen wäre, mit dem er in der Pause immer abhängt etc., dann hätte ich mir mehr sorgen gemacht und das hätte auch Auswirkungen auf unser Privatleben gehabt. D.h. dann hätten wir Treffen, Verwandtenbesuche etc. abgesagt.

    Ich möchte so etwas sowohl als Mutter als auch als Lehrerin wissen. Im Zweifelsfalls genügt auch einfach die Info, dass es 1 / 2 / 3.... Fälle in der Klasse 8d gab.

    Wenn wir alle wegen roter Apps zu Hause bleiben würden , könnten wir den Schulbetrieb direkt einstellen. Hier heißt es auch ganz kar, dass unter Einhaltung der Hygieneregeln (*glucks*) weitergearbeitet werden soll. Man soll sich auf Symptome beobachten, vorher wird auch nicht getestet.

    Und welchen Sinn macht dann die App noch? Wenn man sowieso alles so weiter macht wie vorher?

    Soso, die Wirtschaft steht also an erster Stelle und soll nicht vom Lockdown betroffen sein.

    Gleichzeitig soll aber die Gastronomie dicht gemacht werden.

    Irgendwie unlogisch. Die Gastronomie ist doch auch Wirtschaft: Sie ist die Existenzgrundlage für tausende von Menschen und zudem auch Arbeitgeber für noch mehr Menschen. Da wird doch dann auch ein ganzer Wirtschaftszweig platt gemacht. Zumal die meisten dann wahrscheinlich endgültig weg vom Fenster sind.

    Das haben in Niedersachsen auch einige Schulen versucht. Das Kultusministerium sah sich dann nach Elternbeschwerden veranlasst, die betreffenden Schulen zurückzupfeifen und eine Klarstellung auf der Homepage zu veröffentlichen.

    (siehe https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…len-186236.html )

    Das hat bei uns die Schulkonferenz beschlossen, also nicht einseitig die Schulleitung und außerdem gab es von der Schulleitung den Hinweis, dass, wenn Schüler sich absolut weigern, wir sie dann auch lassen müssen. Bei den meisten hat ein kurzer Appell an die Vernunft genügt.

    Andererseits stehen sie gerade auf dem Schulhof nicht nach Klassen getrennt / in einer nachvollziehbaren Ordnung / mit 1,50 m Abstand. Wenn ich mir die Schüler auf dem Schulhof so angucke.... Nee, da ist nix mit Abstand. Und alle durcheinander.

    Aber ja, draußen ohne würde mehr Sinn machen als drinnen ohne.

    Aber die meisten Schulen in meiner Umgebung hatten auch schon vor den Herbstferien durchgehend Masken"pflicht" - also "freiwillige Pflicht".

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