Beiträge von Joker13

    kleiner gruener frosch Ich will gar nicht widersprechen oder so, ich frage mich aber: Kommt es nicht auch darauf an, was die LKW genau geladen haben? Denn wenn zum Beispiel die komplette Menge Importgüter von vor dem Krieg gezählt wird, wäre das ja nicht 1:1 gleichzusetzen mit "dem Nötigsten zum Leben" und man würde sozusagen Äpfel mit Birnen vergleichen mit diesen Zahlen.

    Aus dem Fachprofil des Deutschlehrplanes Gymnasium, Bayern:


    "Die Auseinandersetzung mit Werken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturkreisen ermöglicht Zugänge zu verschiedenen Weltsichten und Kulturen. Der Aufbau eines literarischen Überblickswissens bildet eine wichtige Grundlage für die Teilnahme am kulturellen Leben."

    und

    "Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums bringen aus der Grundschulzeit vielfältige Leseerfahrungen mit und lernen darauf aufbauend ein breites Spektrum deutschsprachiger und – in Übersetzungen – auch fremdsprachiger Literatur kennen, außerdem eine Vielfalt pragmatischer Texte, die z. B. gesellschaftlich, ethisch oder philosophisch relevante Themen behandeln. Die Auseinandersetzung mit literarischen Epochen und Strömungen vom Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart befähigt die Heranwachsenden, die historische und kulturelle Dimension von Texten zu erfahren. Bei der Beschäftigung mit literarischen Formen und Gattungen sowie Stoffen und Motiven der Weltliteratur erwerben die Schülerinnen und Schüler literarische Kompetenzen, legen Erkenntniskategorien an und bilden Werthaltungen und Urteilskraft aus."


    Und aus dem Lehrplan für die 6. Klasse:

    "Die Schülerinnen und Schüler ...

    • erkennen und beschreiben Eigenheiten fiktionaler Welten, erweitern dabei ihre eigenen Erfahrungen und lernen andere Zeiten und Kulturen (v. a. Antike) kennen. Sie versetzen sich in eine literarische Figur hinein, um eigene Handlungen und Denkweisen zu überprüfen; sie reflektieren die Bedeutsamkeit literarischer Texte für die eigene Person.
    • setzen sich mit altersgemäßen literarischen Texten, v. a. Erzählungen, Sagen, Szenen, Gedichten, ggf. auch im Dialekt, sowie modernen oder klassischen Kinder- und Jugendbüchern, auseinander und unterscheiden literarische Grundformen.

      [...]

    • lesen mindestens eine Ganzschrift, z. B. ein modernes oder klassisches Kinder- bzw. Jugendbuch, und setzen sich im Unterricht damit auseinander. Die Lektüre der Ganzschrift kann durch die Analyse eines Films ergänzt werden."


    Die Abenteuer des Odysseus stehen bei den Servicematerialien des Lehrplans auf der Liste für die 6. Klasse ("Bewährte und aktuelle Kinder- und Jugendliteratur für die Jahrgangsstufe 6"), allerdings von einem anderen Autor. Kann ich nicht beurteilen, ob das einen Unterschied macht.


    Die Hervorhebungen oben sind von mir, weil sie zumindest einen Teil deiner Fragen beantworten dürften.

    Ob die Lektüren nun altersgemäß ausgewählt sind, keine Ahnung. Ob die Kids dadurch Spaß am Lesen erhalten, weiß ich auch nicht. Schullektüren sind ja manchmal per definition irgendwie öde, weil es halt Schule ist. ;) Aber es scheint nun nicht komplett an den Intentionen des Lehrplans vorbei zu gehen, was die Lehrkraft da macht (bzw. vermutlich die Deutschfachschaft beschlossen hat).

    gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass die Möglichkeit, jederzeit mit einer unangekündigten LK über die letzten zwei Stunden rechnen zu müssen, die Beschäftigung der Schüler mit dem Unterrichtsstoff verstärkt?

    "dass" weiß ich nicht, weil ich noch nicht zum Lesen der Originalstudie gekommen bin, aber zumindest gibt es eine Untersuchung: The agonizing effects of uncertainty: Effects of announced vs. unannounced performance assessments on emotions and achievement

    Laut Presseberichten (!) ergab die Studie, dass unangekündigte Leistungsnachweise mehr Nachteile haben. Es ist aber immer so eine Sache mit Presse und deren Interpretation von Studienergebnissen, insofern müsste man wirklich die Originalformulierungen sehr genau lesen und auch das Studiendesign kritisch hinterfragen. Und natürlich schauen, wie viele und welche Testpersonen oder -lerngruppen es gab und so weiter.

    Ach was. Ich weiß ohne Tests wer was kann und wer nicht. Sehe ich doch beim Arbeiten im Unterricht und an der Mitarbeit. Ich finde schon die ganzen vorgeschriebenen Klassenarbeiten zu viel. Wir schreiben z.B. in Deutsch 8 angekündigte Klassenarbeiten im Schuljahr.

    Du bist in der Grundschule, sodass ich vermute, du siehst deine Klasse viele Stunden in der Woche, oder? In einem Fach wie Physik an der weiterführenden Schule kann es sein, dass ich eine Klasse mit 30 SuS nur einmal für eine Doppelstunde pro Woche sehe. Wenn der Unterricht an diesem Tag entfällt (z.B. Feiertag), ist der Abstand noch größer. Da weiß ich rein aus den Stunden nicht zwangsläufig aus dem Unterricht, ob alle Kompetenzen und Inhalte im erforderlichen Maße erworben wurden. Außerdem kommt dazu, dass schriftliche Prüfungsformen auch eine wichtige Rolle spielen, aus mehreren Gründen, von denen einige ja schon genannt wurden.

    Sehr gut, Moebius  :victory:

    Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich allerdings doch noch: Justus könnte auch das Stundenende nach ca. 5-7 min einläuten, mit der Klangschale direkt nach Abschluss der Meditation. Das würde der Klasse das Warten ersparen. Rest der Planung wie von dir beschrieben.

    Die Mitschüler sehen doch eh, wer anwesend ist und wer nicht, also sehe ich darin auch kein Problem.

    Die Bedenken dürften sich weniger aus dem Datenschutz speisen als vielmehr daraus, dass man als Mitschüler ja auch Fehlende als anwesend eintragen könnte oder umgekehrt, je nach Belieben. Außerdem muss man als Lehrkraft ja vielleicht auch rechtzeitig Nachforschungen anstellen, ob die SuS entschuldigt fehlen, ggf. bei der Familie nachfragen.

    Deine Kommentare sind nicht gefragt.

    Reaktionen wie diese erhöhen nicht gerade die Motivation, was beizutragen. Außerdem ist es in einem Diskussionsforum normal, dass man nicht nur Aspekte einbringt, die dem Themenersteller genehm sind ("gefragt sind"), zumal hier von dir ja auch auf tatsächlich "gefragten" Input meist kaum eingegangen wird, außer es als Aufhänger zu fragwürdiger Selbstdarstellung zu nutzen. Ich wünsche dir, dass du zur Ruhe kommen kannst und Zeit mit dir selbst ohne immer heftigere Reize aushalten lernst. Gute Besserung.

    So wahnsinnig "sportlich" ist eine Fahrt auf einem Plattbodenschiff nun auch wieder nicht. Das trägt jetzt allerdings nichts zur Fragestellung in Bezug auf die Rettungsfähigkeit bei, zu der aber vielleicht inzwischen auch alles geklärt ist. (Wenn das aber tatsächlich eine sehr abgespeckte Variante ist, die im Prinzip jeder erlangen kann, dann finde ich es eigentlich auch nicht zu viel verlangt, dass Lehrkräfte die machen, falls an einer Schule das Fahrtenkonzept zum Beispiel immer die Segelwoche mit vorsieht.)

    Vielleicht ist die normale auf deinem Gerät nicht installiert? Es gibt oft (immer?) verschiedene Varianten von einem Font, die einzeln installierbar sind.

    s3g4 Ich bezog mich mit dem Kommentar auf Maylin, die schrieb "im Fall von Rauchen wohl auch süchtig". Für den Alkohol scheint dagegen zu gelten, dass das völlig normal ist, dass man halt trinken "muss" bzw. es undenkbar scheint, das zu verbieten.

    Vielleicht eine persönliche Befindlichkeit von mir, aber ich finde einfach bedenklich, wie gesellschaftsfähig Alkoholkonsum ist. Trotz aller Gefahren scheint es viel seltsamer zu sein, als Erwachsener mal nichts zu trinken, als auf das gemeinsame Bierchen (für lediglich ein paar Tage noch dazu) nicht klaglos verzichten zu können.

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