Beiträge von Joker13

    Zitat

    mindestens die halben Noten halte ich außerhalb von Zeugnissen für unerlässlich, denn nicht jede Leistung ist einfach "sehr gut" oder "gut" sondern manchmal ist es dann eben z.B. "gut bis sehr gut", sprich die 1,5 (etc.).

    CDL Ich dachte bei den halben Noten nicht an Noten-Zwischenstufen, sondern an sonstige Leistungsnachweise, die weniger stark gewichtet werden. Dass also zum Beispiel ein Vokabeltest nicht so viel für die Zeugnisnote zählt wie eine zwanzigminütige Kontrolle (wie auch immer die dann bundeslandabhängig heißen mag), oder ein Mini-Referat nicht so viel wie ein umfangreiches Projektportfolio.

    Habt ihr auch solche Vorfreude auf die Threadthemen, die wohl demnächst von den Usern "Vorueberlegung2" und "Vorueberlegung3" eröffnet werden?


    Spätestens dann würde ich mich magisters Vorschlag anschließen wollen und plädiere darauf aufbauend für einen separaten Bereich im Forum: "Sockenpuppen mit Sockenschuss".

    Ja, diese Formulierung ist der Wortlaut aus dem Schreiben vom KM.

    Bei Formulierungen aus dem KM ist man das ja gewohnt, was mich in dem zitierten Abschnitt aber besonders nervös macht, ist die Formatierung. :staun: ("Wahnsinn, Hilda, schau mal, was man mit diesem neumodischen digitalen Werkzeug für unterschiedliche Schriftarten und Schriftgrößen machen kann! Um den Lehrkräften zu zeigen, dass wir hier im Ministerium auf der Höhe der Zeit sind und dass uns neue Medien nicht schrecken, gehen wir mit gutem Vorbild voran und formatieren jedes Wort anders. Das wird Eindruck machen!")


    Zum Rest: Ihr Armen. Ich hatte wirklich gehofft, euer SL hätte ein Einsehen. Was für ein Quatsch, der da läuft.

    Toilettengang (immer ans Stummschalten denken ;) ) - alles während einer Konferenz möglich

    Also, manchmal erfährt man hier aber auch Dinge, die einen mit, sagen wir, doch gemischteren Gefühlen in die nächste Sitzung ("Sitzung", ahahaha) mit KollegInnen gehen lassen... Ich hoffe, die Bilder bekomme ich über das Wochenende wieder aus dem Kopf.

    Das ist ja das Doofe beim sich ärgern- man tut es selbst

    1. Danke für diesen Spruch. Vielleicht wird das meine Signatur - wenn ich darf.

    2. Endlich. Ich hab kapiert, wie ihr das macht, dass der Name derjenigen, die zitiert wird, mit eingefügt wird.

    Zitat

    Man könnte auch gemeinsam (z.B. in Sharepoint) eine Exceltabelle mit der Anwesenheit befüllen.


    So machen wir es jetzt in der Zeit der Schulschließung. Wenn es sich bewährt (was ich hoffe), dann steigen wir vielleicht anschließend endlich auch mal generell auf ein digitales Format um. Wir haben nämlich auch noch die Papierklassenbücher, die zwar ganz tollen Nostalgiefaktor haben, aber für die Verwaltungsarbeiten wirklich die Pest ist.


    Zitat

    Es fiel nur deswegen auf, weil sie den Namen der Klassenkameradin falsch geschrieben hatte.

    Das wäre bei uns noch nicht verdächtig. Wir haben auch Schüler, die ihren eigenen Namen falsch schreiben.

    Valerianus Nach wie vor finde ich den Ton, den du mir gegenüber anschlägst, mehr als befremdlich, aber ich will gerne nochmal versuchen, mich um Aufklärung zu bemühen. Ich will hier überhaupt nicht streiten oder recht behalten, aber ich mag es auch nicht so, wenn ich den Eindruck habe, dass man mich absichtlich missverstehen möchte, und mir irgendwas in den Mund legt, was ich so nie geschrieben habe. Wie gesagt, es mag an meiner Unfähigkeit liegen, mich in Schriftform verständlich auszudrücken, das schließe ich gar nicht aus. Nun denn:


    Zur Normalverteilung im Zusammenhang mit Noten schrieb ich:

    Zitat

    macht auch nur bedingt Sinn bei der Stichprobengröße und dem, was man da misst

    Zugegeben, vielleicht habe ich das zu ironisch abgeschwächt ("macht nur bedingt Sinn") und zu unkonkret ("bei dem, was man da misst") formuliert, aber was genau an meiner Aussage zum Thema Normalverteilung dann inhaltlich von deinen Ausführungen zu abweicht, ist mir nicht klar. Wer hier als erster die Normalverteilung im Zusammenhang mit Noten erwähnt hat, war übrigens Lindbergh.


    Außerdem, wie du selber ja auch ganz richtig schreibst, spielt ja alleine schon die Stichprobengröße schon auch noch eine Rolle. Aber auch hier wieder, wir sind doch eigentlich nicht so weit voneinander entfernt, denn ursprünglich ging es ja um Lindberghs "total schwere" und "total leichte" Tests, bei denen ich mich (und ihn) fragte, wie das passieren kann, wenn man die Grundregeln zur Testkonstruktion beachtet.


    Bitte hilf mir, wo ist nun der Unterschied zwischen meinem Text:

    Zitat

    Normalerweise schreibt man bei vernünftiger Konzeption eben nicht einmal einen super schweren und einmal einen super leichten Test. Ich kann das gar nicht richtig nachvollziehen, was du damit meinst. Hast du schon einmal eine Klassenarbeit konzipiert? Man kann sich vielleicht mal etwas verschätzen in der Einordnung in einen Anforderungsbereich, aber bei dir klingt es wie wenn ein Schüler schreiben würde ("boah, der Test war voll schwer")... Hast du die Texte von mir und CDL wirklich gelesen? Es gibt doch Vorgaben über die Gewichtung der Anforderungsbereiche und Kriterien über die Notenvergabe.


    und deinem Text:

    Zitat

    Ich bleibe dabei...nicht annähernd normalverteilte (meinetwegen auch rechtsschief zur schwachen Seite) Punktsummen sprechen aus psychologischer Sicht immer dafür, dass man sich die Testkonstruktion nochmal sehr genau angucken sollte in Bezug auf "Kompetenzsprünge".



    Dass mir absichtlich sinnentstellendes Zitieren vorgeworfen wird, erlebe ich auch zum ersten Mal, aber ok, dann nochmal am ganzen Satz:

    Zitat

    Alle Punkte in Bezug auf die individuelle Förderung sind völlig unabhängig vom Notenschlüssel, die gehören in die Förderempfehlung (falls ordentlich in die Hose gegangen) oder in die individuelle Rückmeldung im Heft.

    Ich lese: Eine Förderempfehlung gibt es, falls ordentlich in die Hose gegangen (ansonsten nicht). Ist das falsch interpretiert? Ein logischer Fehlschluss? Mag sein. Bitte um Aufklärung.

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    Der Notenspiegel ist die statistisch einzig sinnvolle Angabe bei dem vorhandenen Skalenniveau...es wäre vielleicht auch gut sich mit so Begriffen wie Trennschärfe mal zu beschäftigen, bevor man hier so raushaut.


    Meinst du mich, Valerianus ? Dann würde ich dich bitten, mir zu sagen, wo ich "so raushaue", ich finde deinen Kommentar ziemlich unangemessen. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich überhaupt irgendeine Zahlenangabe machen möchte. Ja, die Angabe des Notendurchschnittes halte ich statistisch für noch viel weniger sinnvoll. Wie gesagt ging es aber (mir) auch nie um statistische oder mathematische, sondern um pädagogische Sinnhaftigkeit.


    Zitat

    die gehören in die Förderempfehlung (falls ordentlich in die Hose gegangen)

    Aber förderst du denn die guten Schüler*innen nicht mehr? Kommunizierst du mit denen nicht mehr mündlich, sondern nur über das Heft? Das war, was ich auch bei Lindbergh schon nicht nachvollziehen konnte. Wir scheinen irgendwie sehr unterschiedliche Umgehensweisen mit den Schülern zu haben.


    Naja, egal. Ich glaube, wir kommen da auf keinen gemeinsamen Nenner und drehen uns nur im Kreis. Ich bin hier raus jetzt, glaube ich, außer es kommt noch eine andere Wendung in der Diskussion. Gebt ihr weiterhin eure Zahlen und Kennwerte raus, wenn alle zufrieden sind ist es ja wunderbar, und ich gebe weiterhin die Rückmeldungen, von denen ich eher glaube, dass sie den Schülern für ihren Lernfortschritt was bringen.

    Eine Benotung mit "ungenügend" würde bei uns für größeren "Schmerz" sorgen als ungerechtfertigte unentschuldigte Fehlstunden. Insofern wäre das bei den Schwänzern eine viel zielführendere Konsequenz, aber bei den "Unschuldigen" würde es für viel größere Schwierigkeiten zwischen Schule und Elternhaus (oder wie Bolzbold sagen würde, für die "Gerichtsfestigkeit") sorgen.


    Wie sagt man denn bei euch dann, dass das Internet nicht geht? Anrufen im Sekretariat? Meine Privatnummer gebe ich den Schüler*innen nicht, unsere normalen Kommunikationswege sind alle übers Internet. Es ginge dann also nur im Nachhinein, würde das noch zählen?


    Ich merke gerade, dass mein Text vielleicht wie eine Kritik an deinem Post klingt, yestoerty , so ist es aber nicht gemeint. Ihr müsst euch die Sätze mit völlig entspannter, aber interessierter Stimme vorstellen.

    Ich handhabe es eigentlich genauso wie im Präsenzunterricht auch, bin nur mit Verspätungen etwas großzügiger, es hat sich so eine Art "Ankommzeit" von 2-3 min zu Stundenbeginn eingespielt. Wir arbeiten mit Teams und wer die Konferenz aus irgendeinem Grund nicht betreten kann, wird von mir nach 2 min nochmal aus der Konferenz heraus angerufen, dann klappt es bei den meisten auch.


    Technikausfall: Toleriere ich auch mal, gebe vielleicht Tipps (Programme im Hintergrund schließen, an Ort mit besserem Netz gehen,...), und ich kenne aber meine Pappenheimer ja. Wenn mir was komisch vorkam, hab ich auch schon mal gesagt, dass das ja sehr bedauerlich ist und ich mal mit den Eltern Kontakt aufnehmen werde, damit sie das Kind (den 17-Jährigen ;)) mit technischem Support unterstützen. Da kam es dann meist zu spontanen Wunderheilungen der Technik, ab und zu habe ich tatsächlich mal die Eltern kontaktiert, die mir die technischen Schwierigkeiten dann auch bestätigt haben (zum Beispiel, wenn beide Eltern und die vier Kinder mit eher älteren Endgeräten gleichzeitig in Videokonferenzen hängen müssen).


    Und wer unentschuldigt fehlt, fehlt unentschuldigt, das finde ich eigentlich gerichtsfest genug. Es ist ja nun nicht so, dass auch im Nachhinein jegliche Kontaktmöglichkeit abgeschnitten wäre. Solche Dinge lassen sich klären und da können die Schüler*innen bzw. die Eltern, je nach Alter des Kindes, sich auch kümmern, wie bei Präsenzunterricht auch.

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    Es bringt ja jetzt nun nichts, wenn wir hier aufeinander losargumentieren und mit Paragraphen aus unseren eigenen Bundesländern und Schularten um uns werfen, um andere Diskussionsteilnehmer von irgendwas zu überzeugen. Also, ich weiß nicht, warum das manche hier einfach nicht checken.


    Es geht ja, wie CDL auch schreibt, eben mal nicht um die Vorgaben, sondern meine Frage war, warum Lindbergh es gut findet, den Notenspiegel mitteilen zu müssen. Es ist eine pädagogische Diskussion, keine juristische. Sowohl bei Lindbergh als auch bei markus20 habe ich den Eindruck, dass die Argumente von CDL, mir und ein paar anderen, die gegen eine Mitteilung sprechen, noch nicht mal durchgelesen wurden, weil leider darauf nicht gezielt eingegangen wird. Das finde ich schade, gerade in einem Diskussionsforum, aber wir können niemanden zwingen, wirklich an der Sache mitzudiskutieren. Inhaltlich wurde alles bereits sehr ausführlich geschrieben (zumindest von denjenigen, die die Bekanntgabe des Notenspiegels kritisch sehen, bei den anderen kam eher weniger ausführliche Erläuterung).


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    Man kann natürlich darüber diskutieren, ob es der Schülerpsyche nun zuträglich ist, die eigene (schlechte) Note im Klassenkontext einordnen zu können.

    Es geht nicht (nur) um die Wirkung auf die Schülerpsyche. Auch bei dir fürchte ich, du hast unsere Beiträge gar nicht gelesen oder nur sehr flüchtig. Oder schreibe ich so unverständlich?:crying: Es geht doch auch und vorrangig um eine sinnvolle Rückmeldung an die Schüler, um eine individuelle Förderung. Lies mal Lindberghs Beiträge dazu und meine Antworten, mit Psyche hat das wenig zu tun, sondern eher mit dem, was ich als eine meiner pädagogischen Aufgaben verstehe: Schüler*innen auf ihrem Lernweg zu begleiten und sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihrer Situation so gut wie möglich zu unterstützen.


    Oder anders: Es geht nur am Rande darum, was das Einordnen in den Klassenkontext mit dem Schüler macht. Es ging mir vor allem darum, was das Einordnen eben nicht leistet.


    Oder noch anders: Ich habe einige Argumente gegen eine Verkündung des Klassenspiegels beschrieben und gelesen. Aber die Argumente, die dafür sprechen, finde ich einfach nicht stichhaltig (außer "wir müssen, ist vorgeschrieben" - aber darum ging es ja wie gesagt nicht) bzw. sie waren so unzureichend dargestellt, dass ich sie einfach immer noch nicht nachvollziehen kann.

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