Das mache ich ja schon. Nur heißt es dann später: "So wenig geschriebene Tests? Wie willst du denn deine Note rechtfertigen?"
Na und? Das kannst du doch ignorieren. Was sollte dir denn passieren? Du kannst deine Note ja problemlos auch mit weniger Tests begründen, also läuft das Argument ins Leere. Du kannst ja mit den Schultern zucken, oder wie oben schon angemerkt sagen "lass das mal meine Sorge sein." Oder du sagst: "Ich liebe einfach diesen Nervenkitzel."
Wenn du Lust hast, kannst du ja mal eine Statistik führen: Die Testnoten alle in Excel eingeben und sukzessive den Durchschnitt, also die "Ritual-Note" pro Schüler*in in Abhängigkeit von der Testanzahl berechnen lassen. Grafisch darstellen, wie sich diese Ritualnote im Lauf des Schuljahres entwickelt. Den Kolleg*innen anhand des Graphen (oder auch anhand der Zahlenwerte auf mehrere Nachkommastellen genau, wie's beliebt) zeigen, ab welchem Tag im Jahr - nach wieviel 100 Tests also
- dieser Graph nahezu waagrecht verläuft, die Ritual-Note und damit Zeugnisnote also nicht weiter beeinflusst wird, wenn man noch mehr Tests schreibt.