Beiträge von Ketfesem

    Nein, das ist eben genau nicht das Fazit. Es ist ziemlich eindeutig so, dass das Virus bislang nicht über die Schulen verteilt wird.

    Aber wieso soll dieses Virus im schulischen Kontext nicht bzw. weniger ansteckend sein?

    Das erscheint mir ziemlich unlogisch. Bei privaten Treffen befinden sich selten 20-30 Kinder stundenlang in engem Raum zusammen, man trifft sich ja in der Regel mit 1-2 Kindern gleichzeitig...

    Die Frage ist dann in dem Zusammenhang auch: Wenn die Eltern wenig kooperieren, ist es dann legitim, von schulischer Seite zu sagen, dann lernt das Kind halb nichts??? Damit würde ich mich auch nicht wohl fühlen, weil ich mich doch verantwortlich für das Kind fühle.

    Ja, das ist die Frage... Das Kind ist ja nicht krank, sondern soll nicht unter Menschen. Es hat außerhalb der Familie keinerlei Kontakte. Das wäre dann aber trotzdem, wenn eine Lehrkraft nach Hause kommt. Da könnte sie sich auch anstecken...


    Vor allem steht im Gesetzestext:

    "(3) 1Der Hausunterricht kann nur auf Antrag der Erziehungsberechtigten oder der volljährigen Schüler erteilt werden" - das ist genau unsere Befürchtung, dass ein Hausbesuch zur Beschulung nur dann möglich ist, wenn die Eltern es beantragen...

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure Antworten. Leider habe ich es nicht schneller geschafft...


    Wir sind noch am Abklären, wie die Situation gehändelt werden kann. Offenbar ist noch alles nicht ganz klar, weil es keine genauen Vorgaben gibt, da so eine Situation wie Corona bisher nicht gab.

    Ich glaube, in meinem ersten Text kam es nicht so wirklich deutlich raus. Meine Schulleitung und auch der MSD lassen mich mit dem "Problem" nicht alleine, wir sind aktuell viel in Kontakt und versuchen rauszufinden, wie man mit dieser Situation umgehen und das Kind halbwegs sinnvoll beschulen könnte. Aber wie gesagt, das gestaltet sich eher schwierig...


    Wir wissen nicht, ob wir die Schülerin in die Schule reinbestellen oder sie zu Hause besuchen dürfen, um eben den Lernstand zu ermitteln. Möglich (in unseren Köpfen) wäre auch eine Beschulung zu Hause z. B. durch den MSD, ein paar Stunden die Woche. Wenn die Eltern das wünschten, würde das sicherliche gehen. Die Frage ist, wie es ist, wenn die Eltern dagegen sind. Ob wir dann irgendwelche Möglichkeiten haben, wissen wir noch nicht, da sind wir dran...


    Auf jeden Fall sind schon mal alle Beteiligten (also von schulischer Seite) einig, dass wir uns da nicht totarbeiten können und sollen... Aber alle sind mit der aktuellen Situation ziemlich unglücklich.

    Die Schulleitung unterstützt mich, wo sie nur kann.

    Wir sind auch eine sehr kleine Schule und es gibt niemanden, der im Homeoffice ist.

    Es gibt auch nicht wirklich eine "zuständige Förderschullehrkraft" - also in dem Sinne, dass ich bisher auch immer die Förderpläne erstellt habe und das Kind unterrichtet habe. Für ein paar Stunden die Woche kommt der MSD und macht etwas mit dem Mädchen, so war das bis Corona. Das ist in Bayern so vorgesehen - ich habe oft den Eindruck, dass in anderen Bundesländern mehr Entlastung stattfindet. Bei uns sie "meine Schülerin" und ich habe sie zu beschulen.

    Den Lernstand kennt wie gesagt niemand, weil die Eltern keinen Kontakt zur Schule zulassen und wir ausschließlich die Aussagen der Eltern haben, woraus wir halbwegs abschätzen, wie weit sie inzwischen ist.
    Wir sind in Kontakt mit der Förderschule, von der der MSD auch im letzten Schuljahr kam. Sie tun auch, was sie können.

    Leider scheint es für "solche" Fälle bisher keine offizielle Regelung zu geben, weil es bisher so etwas wie Corona nicht gab...

    Hallo zusammen,


    gibt es hier noch jemanden, der ein Kind mit Inklusionsstatus hat, das aufgrund von erhöhtem Risiko die Schule nicht besuchen kann?


    Meine Schülerin wird nach einem individuellen Förderplan (Förderschwerpunkt GE) beschult. Normalerweise versuche ich, sie möglichst viel in den Regelunterricht einzubinden, auch wenn sie fachlich natürlich meilenweit von den Mitschülern entfernt ist und oft an eigenem Material arbeitet. Aber durch das "Dabeisein" lernt sie auch Einiges - und das ist meiner Meinung nach der Sinn von Inklusion, dass sie auch dabei ist, so viel und oft es geht. Jetzt war sie jedoch seit März nicht mehr in der Schule, sondern bekam immer Material von mir, das sie mit den Eltern zu Hause durchgearbeitet hat. Da war natürlich nichts mehr mit "Runterbrechen" von Inhalten oder Lernen von den anderen Kindern. Sie bekam komplett ihr eigenes Programm, das ich in vielen Stunden extra für sie zusammengestellt habe - ist natürlich auch nicht einfach, weil ich für GE nicht wirklich Material habe und vor allem überhaupt keinerlei Erfahrung, bis auf das halbe Jahr vor Corona. Rückmeldung über die Erfolge bekomme ich von den Eltern, mit ihr selber kann man auch kein Telefonat oder Videokonferenz machen, weil sie sich nicht sprachlich ausdrücken kann und auch Ansprache nur in Ansätzen versteht und vor allem eher "live" als am Telefon.

    Jetzt gehen mir langsam die Ideen aus. Bisher hat sie kaum neuen Stoff bekommen, sondern sollte (in Absprache mit dem MSD von der Förderschule) das bis dahin Gelernte noch festigen und wiederholen. Das war ja auch ganz okay, aber irgendwann muss es doch weitergehen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, den Eltern genaue Anleitungen an die Hand zu geben, wie sie ihr den neuen Stoff vermitteln - ich bin ja auch nicht dafür ausgebildet, sondern "probiere" eher aus und schaue, wie sie damit zurechtkommt. Das geht natürlich nicht, wenn ich die Eltern anleiten soll, ihr Neues beizubringen. Dazu kommt, dass es nicht wirklich klar ist, auf welchem Lernstand sie mittlerweile ist. Das weiß ich nur durch Gespräche mit den Eltern, die aber natürlich keine Lehrkräfte sind und somit das nicht wirklich gut einschätzen können.


    Hat jemand so eine ähnliche Situation?

    Wir überlegen schon, ob es möglich ist, dass jemand zu ihr nach Hause kommt. Aber wenn sie Risikopatientin ist, werden das die Eltern vermutlich auch nicht wollen, wegen der Ansteckungsgefahr.

    Ich fühle mich einerseits total unwohl mit der Situation, dass ich der Familie so mehr oder weniger "ins Blaue hinein" Material zukommen lassen soll. Andererseits ist es auch vom Arbeitsaufwand wirklich heftig. Sie ist ja nie "dabei" und hört zu, wie im regulären inklusiven Unterricht ist, sondern ich müsste einen kompetten Lernplan nur für diese Schülerin erstellen, für 20 Stunden pro Woche ungefähr...


    Falls jemand anderes auch Ähnliches erlebt, wäre ich sehr an einem Austausch bzw. an Erfahrungen interessiert!


    LG

    Natürlich ist es eine Momentaufnahme - deswegen sehe ich den Sinn auch nicht wirklich...

    Aber so zu testen, dass man die Ergebnisse NACH der Konferenz mit allen Kollegen und vielleicht noch nach dem ersten Schultag bekommt, ist doch echt Quatsch!

    Bei mir ja auch Bayern...


    Jetzt will meine Corona App immer das Ergebnis laden, aber es kommt immer eine Fehlermeldung. Bisher stand drin, dass der Test noch nicht ausgewertet wurde. Jetzt ist offenbar ein Ergebnis da, aber ich erfahre sie nicht...

    Ich kaufe immer die, die auf einer Seite glänzend und auf der anderen Seite matt sind. Die sind etwas günstiger. Die nehme ich für Aushänge, weil die nicht spiegeln. Die glänzenden kann man nicht von überall gut sehen.

    Sonst benutze ich normale glänzende, also z. B. für Freiarbeitsmaterial.

    Anrufen ist schwierig, ich weiß nicht mal, wie der Arzt heißt oder wo seine Praxis ist...

    Angeblich soll das Ergebnis heute Abend das sein. Wäre schon sinnvoll, da morgen die Konferenz ist...

    Am Freitag hatten wir ja unsere Reihentestung fürs Kollegium. Aktuell warte ich noch aufs Testergebnis.

    Was mich etwas wundert: Wir haben da so einen Zettel mit einem QR-Code bekommen, über den man über die Corona-Warn-App das Testergebnis bekommt. War das bei euch auch so? Was wäre, wenn jemand die App nicht auf dem Handy hat - oder sogar gar kein Smartphone besitzt?

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