Beiträge von kodi

    Was wählt man denn für einen positiven Wandel im Bildungswesen?

    Als erstes sprichst du mit deinen Landtagsabgeordneten. Dann schreibst du denen und der Partei. Parallel schreibst du Leserbriefe. (Ist heutzutage irre, aber ja die werten das noch aus...) Idealerweise organisierst du dich mit anderen, die das auch machen. So puscht du deine Agenda in die Parteien. Dann kannst du die wählen, die das aufgreift.

    Wären wir jetzt nicht Lehrer die lieber Stifte kaufen, statt ihre Interessenorganisationen mit Geld auszustatten, würden letzte die Politiker zum Essen einladen und den Rest tun, den echte Lobbyorganisationen zur Einflußnahme machen. ;)

    Das Problem ist doch nicht, dass man das nicht lösen könnte.

    Es gibt schlicht keinen politischen Benefit. Offensichtlich ist die aktuelle Situation noch gut genug, sodass Lehrer und Eltern keinen politischen Druck machen und auch nicht entsprechend wählen.

    Zum Thema Orga und "Wenn es an einer Schule geht, dann auch an allen anderen":

    Manchmal ist es auch schlicht die Kombination verschiedener zu berücksichtigender Bedingungen, die die gleichzeitge Erfüllung aller unmöglich macht.

    Einfaches Beispiel:

    Du hast je einen kath. Relilehrer, ev. Relilehrer und Praktische Philosophie-Lehrer mit unterschiedlichen Betreuungstagen. Schon zieht sich an einer S1-Schule das Problem im schlimmsten Fall durch 6 Relibänder, die dann zum Teil noch 2 stündig sind und nur noch an 2 Tagen liegen können. --> Klappt nicht.

    Dann gibts das Problem ggf. noch ein einem Wahlpflichthauptfach-Band und irgendeinen Raumengpass, der eine lückenlose Belegung erfordert. Schon wird es unter Umständen extrem schwierig allen Wünschen Rechnung zu tragen.

    Oft pflanzen sich solche Einschränkungen im Stundenplan über 3 Ecken fort, sodass für den letztendlich betroffenen Kollegen der Grund nicht automatisch ersichtlich ist.

    Irgendwo wird man dann Kompromisse machen müssen und die im Idealfall natürlich gut kommunizieren.

    Mein Mann hat nun auch einen Amtsarzttermin zur Überprüfung der Dienstfähigkeit. Hier in Hessen macht das das Versorgungsamt. Er ist leider noch krankgeschrieben, positive Prognose aber noch kein genauer Eingliederungstermin absehbar. Ich wüsste gerne, ob denn jemand auch positive Erfahrungen bei solchen Amtsarztterminen gemacht hat.

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht, aber anders als du vermutlich meinst. Bei mir hat der Amtsarzt eine gesundheitliche Abklärung initiiert, für die ich ihm sehr dankbar bin.

    Meine Kollegen, die in ähnlichen Situationen wie dein Mann waren, haben nur gute Erfahrungen gemacht.

    Letztendlich muss man sich klar machen, dass Amtsärzte wie andere Behördenmitarbeiter auch sind. Wenn du etwas bestimmtes willst, dann briefst du sie entsprechend, indem du z.B. Arztberichte mitnimmst, die deine Position stützen und dem Amtsarzt es erleichtern in deinem Sinn zu entscheiden. Was er braucht, ist letztlich eine Rechtfertigung für seine Entscheidung. Daran kann man aktiv mitwirken.

    Findet ihr Konferenztage im Zuge einer Vereinbarkeit von Arbeit und Familie sinnvoll? Wir haben sowas nicht und unsere Konferenzen liegen von Mo bis Do verteilt, Fr nur als Ausnahme. Ich kann mir vorstellen, dass durch einen festen Tag die Betreuung dadurch planbarer wird a la Dienstag ist K-Tag, da benötige ich immer Betreuung, den Rest der Woche bin ich ab 15 Uhr verfügbar.

    Das Entscheidende ist eigentlich nur die Planbarkeit. Im Prinzip könntest du auch alle Konferenzen des Schuljahres direkt festlegen. (Machen wir übrigens trotz Konferenztag auch.)

    Der Konferenztag hat halt den Vorteil, dass man bei der eigenen Planung nicht groß nachdenken muss, weil es immer der selbe Wochentag ist. An Ganztagsschulen ist das in der Regel der kurze Unterrichtstag.

    Dazu kommt dann dein Punkt, dass Betreuungshelfer auch gerne feste Termine haben.

    Das rechtliche wurde ja schon beantwortet.

    Ich würde immer mindestens 2 Begleitungen ansetzen. Hab es schon mehrfach erlebt, dass der ÖPNV zu Stoßzeiten Gruppen trennt.

    Ansonsten kommt es halt auf die Gruppe an. Meine großstadterfahren, sozialschwachen Stadtkinder können ÖPNV-technisch mehr, als früher meine behüteten Mittelschichts-Landkinder.

    Warum soll der Lachsmiley eigentlich unbedingt ein „Auslachen“ sein? Vielleicht bin ich da nicht richtig orientiert, aber ich habe diesen gelegentlich einfach als „lachen“ verwendet, wenn etwas für mich lustig war.

    Ist bei mir auch so.

    Leider fehlen die Negativ-Smileys, sodass die anderen von einigen zweckentfremdet werden. Das führt dann zu vielen Missverständnissen.

    Eine Studie der Bremer Universität ergab, dass ganze 30% der Väter nach der Trennung gar keinen Kontakt mehr mit ihren Kindern haben - 30 (!) Prozent (Quelle). Im verlinkten Artikel wird angedeutet, dass in vielen Fällen Gründe im schwierigen Umgang mit der Ex-Partnerin liegen, aber was können konkret die Kinder dazu?

    Die Kinder können natürlich nichts dazu. Aber es gibt einen Punkt, wo der weitere Kontakt schadet. Jetzt mal unabhängig von den Problemen der Ex-Partner miteinander, ist es auch für das Kind extrem schädlich, wenn die dauernd einen aktiven Krieg führen.

    Rein rechtlich ziehen Männer bei Sorgerechtsstreitigkeiten auch immer noch meisten den kürzeren. Insofern wundert mich der Prozentsatz nicht.

    Ich hab mir früher bei Dating-Partnerinnen mit Kindern immer folgende Fragen gestellt:

    1. Hat sie noch eine andere Identität als die Mutter-Rolle? Oder ist die vorherige Beziehung gescheitert, weil sie nur noch Mutter war?
    2. Wer ist in der vorherigen Beziehung gegangen? Hängt sie dem Ex noch nach? Der wird ja aufgrund der Kinder immer irgendwie präsent sein.
    3. Akzeptiert sie, dass ich die Kinder miterziehe? Wie ist die soziale Rangfolge?
    4. Führt sie aktiv Krieg mit dem Ex?

    Und für solche, bei denen der Arbeitgeber eine kostenfreie Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellt.
    Mit einer Solaranlage auf dem Dach wird daraus - falls auch noch der Betriebsstrom so erzeugt wird - ein kostenneutrales Bindungsprogramm.
    BTW: Die meisten Schulen haben große Dächer und Parkplätze.

    Meine Stadt knöpft sogar den Verwaltungsangestellten 5€ Stromgeld für die Kaffemaschinen ab. :autsch:
    Ich glaub nicht, dass das was mit kostenlos E-Auto-Laden über die Schulsolaranlage wird.... ;);(

    Wenn ich das richtig verstand, dann ist dein Ziel "weg von der Schule".

    Du hast für dieses Ziel zwei Möglichkeiten:

    1. Abbruch des Refs (Erkundige dich über die Bedingungen)
    2. Wechsel der Schule (Dafür brauchst du einen Grund. Der kann psychische Belastung sein, zerrüttetes Verhältnis oder Aussichtslosigkeit der Ausbildung an der Schule. Das muss das Seminar aber nachvollziehen können und in der Regel müssen alle milderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein.)


    Darüber hinaus hast du folgende Problemlagen:

    1. Kinderbetreuung nicht gesichert (Ist das irgendwie lösbar?)
    2. Eigene Gesundheit angeschlagen (Daran kannst du nichts direkt tun.)
    3. Probleme an der Schule mit Mentorin (Gibt es da externe Hilfe? Wie ist die Außensicht auf die Problemlage? Gibt es Abgrenzungsmöglichkeiten? Mentorenwechsel möglich?)


    Du hast folgende Anlaufstellen:

    1. Bezirkspersonalrat (Berät dich auf Wunsch offiziell zu Abbruch, Handlungsmöglichkeiten bei Problemen an der Schule)
    2. Studienseminar (Muss den Schulwechsel initieren)
    3. Gewerkschaft (Berät dich privat zu Abbruch, Handlungsmöglichkeiten bei Problemen an der Schule)

    Letztlich ist die Kernfusion die Technik, die es uns ermöglichen wird trotz Klimawandel und jenseits der Erde eine technisch fortschrittliche Zivilisation aufrecht zu erhalten. Insofern ist sie in gewisser Weise alternativlos, wenn man mal jenseits des Horizonts des eigenen Lebens plant. In gewisser Weise ist es ziemlich fahrlässig, dass die Fusionsforschung in den letzten 20 Jahren wegen Geldmangel gekürzt wurde und z.B. der ITER geschrumpft werden musste, sodass er das ursprüngliche Ziel des letzten Demokraftwerks vor der Kommerzialisierung nicht mehr erreichen kann.

    bei der lasergepumpten Fusion glaube ich persönlich gar nicht an einen Überschuss in für Energieerzeugung relevantem Maßstab, sie wird trotzdem vermutlich zuerst marktreif sein.

    Naja, da darf man sich nichts vormachen. Das ist ein Etikettenschwindel für die Forschung an Nuklearwaffen. Da geht es primär um die Weiterentwicklung der Wasserstoffbomben.

    Bei Kindern mit körperlichen Einschränkungen ist noch am einfachsten. Da muss halt ein Fahrstuhl gebaut werden.

    Ich glaube sowohl in der Öffentlichkeit als auch hier im Forum wird ein bisschen die Bandbreite des Förderschwerpunkts 'Körperliche und motorische Entwicklung' unterschätzt. 'Nur ein Fahrstuhl' reicht da allenfalls für die leichten Fälle.

    Ich habe den Eindruck, dass je schwieriger die Einschränkungen desto lockerer sitzt das Geld. Unser GE-Kind bekommt problemlos alles, was die Förderschullehrkraft vorschlägt. Teilweise sind wir als Schule noch kritisch, da wird es aber schon gekauft. Bei unseren Lernen-Kindern oder vor allem auch ES-Kindern wird es schon schwierig. Da geht es plötzlich nicht mehr nach Bedürfnis des Kindes sondern es steht ein Etat X zur Verfügung, der für alle reichen muss. Bei Kindern ohne besondere Einschränkungen ist es dann noch schlimmer. Da sind die Lernbedingungen aus meiner Sicht vor allem von der Haushaltslage des Schulträgers abhängig.

    Da hast du schon recht. Angesichts der knappen Finanzlage ist es aber trotzdem richtig, dass man sie absolut notwenigen Maßnahmen priorisiert.

    Das ist die Realität. Da hilft es nichts, wie reich Deutschland doch ist. Wenn wir nicht ein Milliardenpaket für die Schulen machen, ändert sich nichts. Vor allem muss sich aus meiner Sicht auch das System und das Denken ändern.

    Das ist das Grundproblem. Es fehlt der politische Wille. Der zeigt sich nicht daran, ob irgendeine Einzelfraktion sich durchgesetzt hat irgendein internationales Abkommen zu unterschreiben, sondern erst in der Umsetzung und Finanzierung. Da muss man klar feststellen, dass der derzeit nicht vorhanden ist. Das Papier lügt und die Finanzverteilung zeigt die Wahrheit, was den politischen Stellenwert von Inklusion (und Bildung im Allgemeinen) angeht.

    Abmahnen/Disziplinarverfahren einleiten lassen.

    Im Zweifel würde sich doch ein so gegängelt und überwachter Kollege einfach krank melden, ggf. auch lange, denn die Kohle kommt erstmal lange, lange weiter.. dann ggf. Wiedereingliederung, dann wieder krank etc.

    Wenn ein Kollege sich gegängelt fühlt, weil auffällt, dass er seine Dienstpflichten nicht erfüllt, dann ist ehrlich gesagt für alle anderen in der Schule jeder Tag gut, wo der Betreffende nicht mehr in der Schule tätig ist.

    Der Schluss des "einfach krank melden" ist zwar eine naheliegende Vermutung bei Leuten, die so gestrickt sind, ich würde es aber trotzdem ert einmal nicht unterstellen. Falls dann doch jemand diesen Weg geht ohne krank zu sein und entsprechende Ärzte findet, dann belastet er wenigstens nicht mehr die anderen Beteiligten in der Schule und wird auch früher oder später auf ein reduziertes Dienstunfähigkeitsgehalt gesetzt.

    Wäre für meine Schüler der schlechteste Ort um sie zu beaufsichtigen. Die flippen doch völlig aus, wenn sie die Sporthalle betreten.

    1-2 Aufsichten würden da auf keinen Fall ausreichen. Dann schon eher die Mensa. Aber auch das hat Grenzen.

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