Beiträge von kodi

    Wie genau und wofür willst du das denn haben?

    Wenn es nur um die kommende Unterrichtsverpflichtung geht, kannst du eine einfache Tabelle machen, die vom Deputat die Entlastung (getrennt nach den 4 Entlastungsarten) abzieht und ggf. ein Arbeitszeitkonto berücksichtigt.

    Wenn es zur Bestimmung des Arbeitszeitkontos und zur Rechenschaftslegung gegenüber den Kollegen dient, würde ich dringend empfehlen die entsprechende Wertrechnungsfunktion eures Stundenplanprogramms zu benutzen.

    Wir führen beides. Ersteres für den schnellen Überblick und die Grobplanung und zweiteres für die genaue Wertrechnung und die endgültige Umsetzung.

    3. Ich soll Gefahrenstoffbeauftragter werden, bin mir aber auch hier nicht sicher, ob ich überhaupt die Fortbildung dazu machen kann. Laut Unfallkasse Sachsen ist diese nur für Chemielehrer vorgesehen (ob da auch fachfremde Personen dazugehören weiß ich nicht). Man braucht wohl Erfahrungen und Zugang zu Degintu (Gefahrenstoffdatenbank), auch die habe ich nicht.

    Das funktioniert so nicht, da du fachkundig sein musst. Wenn du das nicht bist und keine Fortbildung bekommst, kannst du auch nicht zum Gefahrstoffbeauftragten berufen werden. Dem musst du übrigens zustimmen. Dich kann man nicht dazu zwingen Gefahrstoffbeauftragter zu werden.

    Die Möglichkeiten mit der Elternzeit kannte ich auch ehrlich gesagt noch nicht, die sehe ich mir mal an, auch wenn sie jetzt erstmal nicht relevant sind.

    Frag da mal für dein Bundesland nach. Nur weil das in NRW so funktioniert, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass das überall so ist.

    Da kann man ohne genaue Kenntnis deiner Situation gar nichts zu sagen.

    Je genauer natürlich die Vorabzüge der Einkommenssteuer waren und umso weniger sonstige Besonderheiten/Abschreibungen du hast, umso kleiner ist die Erstattung bei der Steuererklärung.

    Hier in NRW gibt es auch eine Berufsschulpflicht:

    • Endet für unter 21 Jährige mit Abschluss der Ausbildung
    • Endet ohne Ausbildung im Schuljahr, wo man das 18. Lebensjahr vollendet.
    • Endet mit erfolgreichem Abschluss eines Vollzeitbildungsgang der S2. Kann auch das Berufsgrundschuljahr oder das Berufsorientierungsjahr sein.

    Mathe fachfremd ist hier in NRW in meiner Gegend nahezu ausgeschlossen in der S1.


    Bezüglich der Altersgruppe:

    Kannst du die Distanzlosigkeit der Grundschüler aushalten?

    Kommst du mit der Renitenz von Pubertierenden zurecht? Kannst du diese z.B. mit Humor in konstruktive Bahnen lenken und einfangen? Kannst du damit professionell distanziert umgehen oder greift dich das in deiner Persönlichkeit an? Sie werden ggf. deine Grenzen bis ans Limit testen. Kannst den Jugendlichen als liebenswürdigen Menschen sehen, selbst wenn er/sie ein absolutes Arschlochverhalten an den Tag gelegt hat und du das einfangen musstest?

    Ernsthafte Frage, welche Art von Hilfe wird denn da erwartet? Man klappert Firmen eines Berufsfeldes, das einen interessiert, ab, und fertig.

    Ich bin jetzt die falsche Schulform, aber ich erwarte folgendes:

    • Ansage an die Schüler: Kein Beruf der Eltern/Verwandtschaft. Kein Praktikum in Schulen.
    • Hilfe bei der Erstellung einer seriösen/professionelle Bewerbung um ein Praktikum. Da muss man bei uns an der Realschule sicher mehr und aktiver unterstützen als am Gymnasium. Aber auch Gymnasiasten müssen zumindest wissen, wie der Mindeststandard aussehen soll.
    • Vermittlung von Praktikumsplätzen zumindest in der 2. Runde. Dh. wenn ein Schüler 2-3 Absagen kassiert hat, sollte die Schule helfen und einen Platz bei einem Partnerunternehmen vermitteln.

    Klingt doof.
    Wie alles im Schulsystem: Ressourcen sind knapp und wenn man eine hat, will man sie wie blöd verteidigen. Als ob es einem mehr zustehen würde als Anderen.

    Darum geht es nicht, sondern um den Erhalt der für den Unterricht nötigen Materialien/Räume.

    Genauso wurden früher die Englischlehrer sauer, wenn die Boomboxen für Klassenpartys benutzt wurden und hinterher die Hälfte nicht mehr ging. Konnte ich damals absolut verstehen, weil sie sich für ihren Unterricht darauf verlassen mussten, dass die in Ordnung sind und funktionieren.... und auffindbar bleiben.

    Oder die Sportler, wenn die Bälle aus der Sporthalle für Klassenaktivitäten ausgeliehen werden...

    Bei Fächern, die auf Fachräume mit entsprechendem Material angewiesen sind, ist das nochmal eine Nummer extremer.

    Ich bin in dem Raum nicht gewesen, wollte ihn für eine Aktion nutzen und es hieß "nö". Wunderte mich, dass bestimmte Leute mit Schlüssel sich das Hoheitsrecht rausnehmen durften.

    Erfahrungsgemäß sind das die Situationen, wo besonders viel in den Fachräumen verwüstet wird. (neben Vertretungsunterricht)

    Letztendlich hat dir auch nicht der Fachlehrer den Zugang verwehrt, sondern derjenige, der die Schlüsselverteilung festgelegt hat. ;)

    Trotzdem verstehe ich voll, dass man sich da erst einmal vor den Kopf gestoßen fühlt.

    Zumal man ja auch von sich selbst immer davon ausgeht, dass alles tip top läuft und keine Probleme auftreten werden. Übrigens jeder... auch die Chaotenkollegen. :D

    Liebe Community,

    an meiner Dienstschule sollen ab kommenden Schuljahr nach und nach für verschiedene Jahrgänge Tablets durch den Schulträger bereitgestellt werden. Den Eltern wird ermöglicht durch den Schulträger einen Zuschuss zum zukünftigen Schulgerät zu erhalten. Die Lehrkräfte werden, Stand jetzt, nicht mit Geräten durch den Schulträger oder das Land ausgestattet.

    [...]

    Und drei Anschlussfragen: Könnte die Schulkonferenz den Prozess verlangsamen oder stoppen? Wenn ihr an euren Schulen ausgestattet seid; wie handhabt ihr die Verwaltung der Tablets und wie gut läuft der Einsatz im Unterricht?

    Macht dem Schulträger klar, dass er die Geräte komplett kaufen soll. Sonst habt ihr einen Haufen rechtlicher Probleme in der Praxis. Wenn das Geld nicht reicht, dann lieber weniger kaufen.

    Was hat euer Schulträger mit dem Geld aus dem Digitalpakt 1 gemacht?

    Ansonsten: Unterricht mit Vollausstattung läuft gut. Alles wird zentral verwaltet. Da Geräte Eigentum der Schule/des Schulträgers sind, haben wir keine rechtlichen Probleme. Nur schulische Nutzung erlaubt --> Wir haben jederzeit Zugriff und können den ganzen Klärschlamm des Netzes unterbinden, die Geräte kontrollieren und bei Verstößen gegen die Nutzungsregeln sanktionieren. Einsatz im Unterricht klappt auch gut. Ist halt ein weiteres Werkzeug, dass an manchen Stellen Sinn macht und an anderen keinen. Entsprechend wird es dann eingesetzt.

    Mal so eine Frage an die Gymnasiallehrer, die keinen Sinn in der BO am Gymnasium sehen:

    • Eure Schule nimmt alle Schüler mit in die gymnasiale Oberstufe?
    • Es wird auch niemand vorher abgeschult?
    • Eure Schüler kennen alle Berufsrichtungen und Studiengänge und nicht nur die aus der Familie und Verwandtschaft?

    Ich hab so meine Zweifel, wenn ich ehrlich bin.

    Das ist äußerst ärgerlich. Bei uns werden Fachräume deshalb grundsätzlich nicht mehr fachfremd belegt und in einzelnen Ausnahmefällen nur mit ausgewählten fachfremden Kollegen. Erfahrungsgemäß ist auch wichtig, dass dort kein Vertretungsunterricht stattfindet.

    Wenn eure Planer nicht mitspielen hilft nur konsequent alles wegzuschließen, entsprechendes Mobiliar zu beantragen und jeden kleinen Schaden sofort der SL zu melden nebst Bitte um zügige Reparatur.

    Ich würde auch alles Dokumentieren. Zwischenzeitlich hab ich mal vor und nach jeder Stunde Fotos gemacht und war ziemlich unfreundlich und direkt zu den Schlunzkollegen, in deren Unterricht der Raum auseinandergenommen wurde, sodass ihnen der Konflikt mit mir dann unangenehmer war, als der vorher vermiedene Konflikt mit ihren Schülern. Das hat geholfen, ist jetzt natürlich nicht jedermanns Sache und belastet das Klima. Damals war ich noch normaler Kollege.

    Also, wenn es nicht gerade um Ballettunterricht geht, fallen mir eine Menge Dinge ein, die ich vorher anschaffen würde, bevor Geld für Spiegel übrig wäre.... Da hätte ich dann auch gerne belastbare und seriöse Studien zur positiven Wirkung. Käme mir da einer mit Dreick-Geschwaller und Co. wäre mein Esoterik-Alarm stark getriggert.

    Allerdings finde ich schon, dass es auf den WCs Spiegel geben sollte. Ich brauch es zwar nicht, aber für die Schüler ist der Aussehen-Check offensichtlich wichtig.

    Wie viele Kollegen mit A14 in Pension gehen ist doch letztlich eine Frage der Alterskohorte des Kollegiums, der Aufstiegsstellen und der Vergabepraxis. Wenn du 40% dieser Stellen hast, die Alterskohorte des Kollegiums gleichmäßig ist und du im Schnitt mit verbleibenden 40% deiner Dienstzeit befördert wirst, dann kann nahezu jeder mit A14 in Pension gehen. Auch ohne explizites "die Älteste ist dran"-System.

    Jetzt ist die Altersverteilung in vielen Kollegien und auch bei Beförderungen sehr oft nicht mehr gleichmäßig. Entsprechend gibt es dann Wellen mit und ohne A14.

    Grob gesagt gibt es da zwei Fälle:

    1. Die Schule braucht für einen Arbeitsbereich jemanden, der ihn leitet oder federführend bearbeitet.
    2. Es gibt jemanden, der viel Vorarbeit geleistet hat und mit einer halbwegs passenden Stelle 'belohnt' wird.

    Mit dem Aussterben der alten SL-Patriarchen wird Fall 2 seltener.

    Auch wenn Schulen mit vielen Beförderungsstellen diese in der Vergangenheit für wunderliche Dinge vergeben haben, solltest du eher nicht davon ausgehen, dass bei den genannten Tätigkeiten eine darauf zugeschnittene Beförderungsstelle ausgeschrieben wird.

    Dazu würde ich zwei Fragen klären:

    1. Wird das nachträgliche Studium in deinem Bundesland problemlos als Lehrbefähigung anerkannt?
    2. Möchtest du etwas studieren, wo du Mathematik brauchst und damit eine Pause von 2 Jahren schädlich ist?

    Falls die Antworten auf 1 Ja und auf 2 Nein lauten, würde ich persönlich erst ins Ref gehen. Dann kannst du dich bereits während des Nachstudiums bewerben und das ggf. abbrechen.

    Dein Alter ist relativ egal. Selbst wenn du noch 8 Jahre weiter studieren würdest... ;)

    Herr Bernd, ich rate , dass du einen neuen Threat aufmachst, wenn es dir darum geht, deine Schwierigkeiten zu diskutieren, die es geben kann, wenn man in einen Beruf einsteigt, der von einem Geschlecht dominiert wird. Es ist ziemlich doof, wenn man eine Frage stellt, und der Antwortenverlauf driftet ab.

    Der Hinweis von Bernd ist für einen Mann, der den Berufseinstieg ins Grundschullehramt überlegt, schon wichtig. Damit sollte Mann sich in dem Fall auseinander gesetzt haben. Gerade auch wegen der verbreiteten Haltung "Was nicht sein darf, wird abgestritten".

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