Beiträge von kodi

    Wir haben jetzt eine neue Dokumentenkamera bekommen. [...] Aber das Ding kostet mehr als ein IPad inklusive Halterung. Uns es kann selbst in dem Bereich Dokumente darstellen deutlich weniger.

    Das ist immer eine Frage was man möchte. Die Dokumentenkamera glänzt gegenüber Ipad und Co. z.B. durch:

    • kein Akku
    • leicht justierbar
    • stabile Halterung
    • fest aufgebaut --> wird nicht verschleppt
    • kein Softwareupdate zu unpassenden Zeiten
    • einfache Bedienung im Sinn von "anschalten und läuft"

    Für mich ist entscheidend, ob sich so ein Arbeitsmittel transparent in meinen Unterricht einbinden lässt oder nicht.

    Je mehr ich dafür meinen Unterricht umstrukturieren und auf das Medium zuschneiden muss, einen Plan B für Funktionsausfällen haben muss oder über die Bedienung nachdenken muss, desto größer müssen die erzielten Vorteile sein.

    Das kann dann auch zu Situationen führen, wo die alte analoge Schwanenhalskamera trotz schlechterem Bild Ipad und Co. schlägt, weil ich sie nur anschalten und in die richtige Richtung biegen muss.

    Noch eine Ergänzung zum Thema Holz:

    Hartholzstäube sind krebserregend!

    Benutz nach Möglichkeit ausschließlich Weichholz (Fichte, Kiefer, Pappel, etc.) ....zumindest bei den Teilen, die geschliffen oder in größerem Umfang gesägt werden.

    Bei einigen Halbzeugen, wie z.B. Rundstangen hast du da allerdings keine Auswahl. Die sind immer aus Hartholz (oft Buche). Bei kleinen Leistchen muss man gucken.

    Lass die Schüler mit den dafür vorgesehenen Staubsaugern am Ende der Stunde saugen, statt zu fegen.

    Naja, im Holzbereich kannst du doch alles auch mit Handwerkzeugen machen. Ich würde jetzt Werkstücke aussuchen, wo wenig gebohrt werden muss, da das per Hand mühsam maßhaltig hinzukriegen ist.

    Kästchen, Stiftedosen, Laubsägearbeiten, einfache Instrumente, Ordnungssysteme, etc. sollten kein Problem sein und kommen ganz ohne Bohren aus.

    Im Metallbereich fällt das Bohren komplett weg. Das ist bei den gängigen Übungswerkstücken, wie Flaschenöffner und Co. ein bischen blöd, weil man da häufig Hilfsbohrungen benötigt, wenn man etwas aussägt.

    Als Hauptproblem sehe ich allerdings eher, dass du die ganzen Halbzeuge fertig kaufen musst und nicht selbst fertigen kannst. An der Stelle findet ja in der Regel der wichtigste Maschineneinsatz statt. Dadurch steigen dann die Materialkosten spürbar.

    Ergänzung zum Thema Holz:

    Benutz als Fachfremder keine Stechbeitel, da die ein hohes Verletzungspotential bei unsachgemäßer Anwendung haben.

    Mit normalen Regenjacken/~hosen hab ich auf dem Fahrrad bisher immer die Erfahrung gemacht, dass ich irgendwann doch nass werde.

    Super finde ich hingegen die Fahrradponchos, die man über den Lenker stülpt. Da kommt kein Wasser auf den Schoß und ich bleibe deutlich länger trocken.

    Bei Starkregen kombiniere ich den mit einer Regenhose.

    Ehrlich gesagt, würde ich mir an deiner Stelle jetzt erst einmal keine Sorge um die Verbeamtung machen, sondern eher gucken, ob dein Asberger mit der Tätigkeit als Lehrer kompatibel ist.

    In der Schule hast du als Lehrer viele (zunächst) unstrukturierte Situationen, die du in den Griff bekommen musst, stehst oft im Fokus und steuerst oft die soziale Interaktion.

    Das war wirklich lange klar, dass das einen Nobelpreis geben MUSS.

    Der Punkt ist halt leider, dass bei pingeliger Auslegung der Statuten sich der Preis eigentlich auf Leistungen des letzten Jahres beziehen soll bzw. Leistungen deren Bedeutung im letzten Jahr sichtbar geworden ist.

    Insofern sind sich so lange "ankündigende" Nobelpreise eigentlich eher nicht im Sinn der Idee.

    Folgende Frage: eine Schule berechnet Noten so:

    1. Leistungskontrolle 10 von 30 Punkten (Note 5)

    2. Leistungskontrolle 19 von 20 Punkten (Note 1)

    Gesamt: 29 von 50 Note 4 (statt 3 bei (5+1)/2, was nicht geht, aber oft üblich ist, wie wir wissen.)

    Ergibt das Sinn?

    Das umgeht zumindest das Problem der Ordinalskala der Noten, aus denen deshalb mathematisch gesehen kein arithmetisches Mittel gebildet werden darf.

    Jetzt ist natürlich als nächstes die Frage, ob den Punkten eigentlich wirklich eine Kardinalskala statt einer Ordinalskala zugrunde liegt. Ich tendiere da mit Einschränkungen zu ja.

    Die strukturelle Mehrarbeit für unbefristete Beschäftigte kennen wir auch. Das ist in meiner Schulform nur in der Regel keine Lösung.

    Die Kollegen arbeiten regulär schon 28 Stunden und sind damit an ihrem Limit.

    Für uns sind nur echte Vertretungsstellen interessant und die werden leider nur bei langfristiger Krankschreibung bewilligt.

    Auch wenn das Woche für Woche geht, ist es vorhersehbar. Insbesondere kann dein SL mit der Bez.Reg reden und dort die Situaton klarstellen. Diese kann dann entsprechende Mittel freigeben.

    Also meine Bezirksregierung tut das nicht, wenn keine langfristige Krankschreibung vorliegt.

    Da ist völlig egal, ob wir 'voraussagen', dass die Krankschreibung jeweils stückchenweise verlängert werden wird...
    Die 2-Wochen-Kettenkrankschreibungen sind personaltechnisch der Albtraum.

    Ich finde diese Abneigung gegenüber dieser Gruppe, zu der ich auch zähle, sehr schade.

    Ich glaube das mit der Abneigung mißverstehst du.

    Institutionell gesehen, ist das Problem, dass du nicht die Anforderungen erfüllst. Entsprechend wirst du zu schlechteren Bedingungen eingestellt. Das ist erst einmal ganz wertfrei.

    Erfahrungsgemäß gibt es auf der individuellen Ebene dann aber irgendwann unweigerlich das Problem, dass die Betroffenen sehen: "ich mache das gleiche, werde aber schlechter bezahlt und kann nicht befördert werden". Dem entsprechend gibt es ein voraussehbares Unzufriedenheitspotential, wenn man diesen Weg wählt. Daher wird hier im Forum immer dazu geraten, nach Möglichkeit einen Weg in den Schuldienst zu finden, wo man am Ende den Status eines regulären Lehrers hat.... sei es nun über Nachstudium, Prüfungsleistungsanerkennung, OBAS, etc.

    Aktuell herrscht in den für mich relevanten Fächern akuter Mangel. Wieso sollten wir dann keine Chance bekommen, wenn keine ausgebildeten Lehrer da sind?

    Die gibt es doch.

    Bzgl. der Versetzung. Das ist ein Punkt, der für mich irrelevant ist. Ich möchte, sollte es klappen, von dort eigentlich gar nicht versetzt werden. Wieso auch. Ich kenne die Schule sehr gut, habe dort auch schon einiges an praktische Erfahrung gesammelt und ein Umzug bzw. eine Versetzung ist nichts, was ich anstrebe

    Das ist deine Situation jetzt. Was ist wenn sich deine Lebenssituation ändert oder sich die Situation an der Schule schlagartig verschlechtert. Letzteres kann schnell gehen. Da reichen mitunter 2 falsche Neueinstellungen oder ein neuer Chef....

    Du musst dir halt über die möglichen Risiken im Klaren sein.

    Vielleicht haben wir anderes Tests...aber bei uns dauert das Testen inzwischen ca. 5 Minuten, wenn alle negativ sind.

    In der Wartezeit mache ich normalen Unterricht. Die Testkontrolle und das Mülleinsammeln mache ich während der 1. Arbeitsphase der Schüler.

    Hast du beides gemacht, dich im Onlineportal für die Stelle beworben und deine Bewerbung in Papierform abgeschickt?

    Empfangsbestätigungen oder Rücksendungen von Bewerbungsunterlagen gibt es in NRW in der Regel nicht.

    [...] Auch Herr Laumann wird dem Antrag / der Allgemeinverfügung der Stadt Krefeld nicht zustimmen und bzw. keine Ausnahmegenehmigung erteilen. [...]

    War ja leider vorhersehbar...

    Mal abgesehen davon, dass das Krefelder Vorhaben absolut sinnvoll und logisch ist, ist es auch ein genialer Troll gegen den dünnhäutigen Laumann.

    Die Bedeutungslosigkeit jedes Politikers kann man schön an seinem Beißreflex erkennen... ;)

    Natürlich sollte das idealerweise ausgeglichen sein. 50% Teilzeit sollte auch heißen nur 50% Nachmittagsanteil im Vergleich zum Vollzeitkollegen.

    Ganz genau passend bekommt man das natürlich nie hin, aber so ungefähr sollte es schon herauskommen. Sonst muss man meiner Meinung nach das Ganztagskonzept anpassen.

    Die Familienförderungsgeschichte ist noch einmal etwas anderes und davon eigentlich erst einmal getrennt zu sehen, finde ich.

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