Der öffentliche Rundfunk bekommt demnächst über die Rundfunkgebühr jährlich 8 Milliarden Euro. Um das mal ins Verhältnis zu setzen. Das Land NRW wendet für die Versorgung ALLER seiner Lehrkräfte (inkl. Hinterbliebenen) 6,4 Milliarden im Jahr auf. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wie die Summe für den ÖR gerechtfertigt ist. Ein bissl TerraX, die Tagesschau, 536 Polizeiruf-Tatorte, Sport für absurde Summen - bei mir läuft nix mehr, das nicht on demand ist.
Das habe ich früher auch gedacht und mich darüber geärgert. Sicher könnte man den ÖR auch wesentlich effizienter gestalten, wenn man die verschiedenen Parallelstrukturen abbauen und die ganzen politischen Versorgungsposten in den Rundfunkverwaltungen wegkürzen würde.
Wenn ich allerdings die lokale Berichterstattung, die Qualität der Dokumentation und der Doku-Kanäle, die Auslandsberichterstattung und die Investigativformate zwischen Privatsendern und ÖR vergleiche, dann finde ich schon, dass man für den Rundfunkbeitrag deutlich etwas Besseres bekommt.
On Demand im Zusammenhang mit ÖR ist ein schwieriges Thema.
Schließlich wurden die 'On Demand'-Angebote des ÖR auf Betreiben der privaten Sender deutlich Beschnitten und eingeschränkt. Absurderweise sind die Mediatheken des ÖR trotz ihrer Einschränkungen um Welten besser, als das was man bei den privaten Sendern gegen Cash bekommen kann...