Beiträge von kodi

    Berichte mal, was der Personalrat sagt.

    Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt:

    Alter Schulleiter dann nicht mehr Dienstvorgesetzter --> keine Grundlage für Dienstanweisung zur Nachprüfung

    Ist so eine Prüfung durch einen "externen" Lehrer überhaupt zulässig?

    Sag doch deiner SL:

    "Oh... Herr/Frau XY.... Dann bekommen wir bestimmt einen Widerspruch und die Prüfung ist ungültig wegen eines Formfehlers, da ich ja gar nicht mehr an der Schule tätig bin" ;)

    Das große Problem mit dem Seiten/Quereinstieg und auch dem normalen Einstieg ist aus meiner Sicht, dass es keine systematische, strukturierte und verbindliche Weiterqualifizierung mehr gibt, sobald man fest im Schuldienst ist. Dadurch arbeiten nur die Kollegen ihre Defizite auf, die dafür sowieso ein Problembewußtsein haben.

    Persönlich finde ich es auch haarsträubend, dass es keine realistische Möglichkeit gibt, wie sich Kollegen, die einen "schwachen" Seiten/Quereinstieg (per Pädagogischer Einführung oder Einklagen nach Kettenverträgen) gemacht haben, auch formal zu einem status- und besoldungsmäßig gleichgestellten Lehrer weiterqualifizieren können. Die bisher einzige Möglichkeit dafür, das Nachstudieren, ist ja nicht wirklich realistisch, wenn man in Vollzeit arbeitet.

    Das ist eben die Frage. Eigentlich will ich schon bei den Kindern sein. Wenn ich irgendwann doch merke, dass ich überfordert bin nach einigen Jahren, würde ich vielleicht gerne in die Forschung gehen.

    Arbeit in der Forschung oder an der Uni ist kein geeigneter Plan B.

    Die Stellen sind rar und nur mit großem Glück oder Kontakten zu bekommen.

    Wenn du den Bereich anstrebst, brauchst du vermutlich Plan B, C,D und E. ;)

    Dort nach einigen Jahren anderer Tätigkeit mit mehr als einem schlecht bezahlten befristeten Lehrauftrag einzusteigen ist völlig illusorisch. Das ist selbst dann schwierig, wenn du vorher kontinuierlich Kontakt gehalten hast.

    Sowas liegt nicht daran, dass du "raus" bist, sondern daran, wie gut die Fächer der Kollegen zum Schulbedarf passen.

    Der Zusammenhang für deine fehlenden Geschichtsstunden kann dabei durchaus um 4 Ecken gehen.

    Info/Mathe Kollege wird in Info gebraucht, deshalb macht der Mathe/Erdkunde-Lehrer mehr Mathe, deshalb macht der Sport/Erdkundelehrer mehr Erdkunde, deshalb macht der Erdkunde/Geschichte Kollege mehr Geschichte und zum Schluss der Kette stehst du und kannst kein Geschichte mehr machen, sondern musst vorwiegend Deutsch unterrichten...

    Manchmal hast du mehrere solcher Abhängigkeitsketten im Kollegium. Ein guter Schulleiter versucht das zu steuern und einseitigen Unterrichtseinsatz zu vermeiden, aber manchmal geht es nicht anders. Je weniger fachfremde/fachungebundene Stunden ihr habt, umso schwieriger wird das.

    Wenn man sagt, GS-Kräfte müssten genauso lange ausgebildet werden wie Gym-Kräfte, dann bedeutet dies auch, H/R-Kräfte müssten genauso lange ausgebildet werden wie Gym-Kräfte. Da gibt es aber m.E. dann einen logischen Widerspruch, da Sek1 vs. Sek1+2.

    Das müsste dann begründet werden, was wohl kaum möglich sein dürfe. Oder möchte man dann sagen, GS-Kräfte benötigten eine längere Ausbildung als H/R-Kräfte?

    Wie wäre es mit dieser Begründung:

    Weil die S1-Lehrkräfte an Schulen unterrichten, zu denen die Gym-Lehrkräfte Schüler abschulen, mit denen sie nicht zurecht kommen. 8)

    Weil die GS-Kräfte Grundlagen legen, ohne die kein S1 oder Gym-Lehrer seine Schüler unterrichten könnte.

    Letztendlich kann man das drehen und wenden, wie man will und in beliebige Richtungen begründen.

    Solange allerdings die offizielle Begründung die Studiendauer ist, sollte die Bezahlung auch gleich sein, wenn die Studiendauer gleich lang ist.

    Die Reaktion auf Defizite, Leistungsstreuung und Motivationsprobleme in einem Fach kann meiner Meinung nach nicht die formale Abwertung dieses Fachs sein.

    Stattdessen muss dann didaktisch, methodisch und thematisch etwas im Fach umgestellt werden. Einen Teil hat man da selbst in der Hand, einen Teil kann man nur durch Engagement in den entsprechenden Interessenverbänden ändern, weil es eine Lehrplanänderung erforderlich macht.

    Ähnliche Schwierigkeiten haben wir in Mathe und den Naturwissenschaften schon länger. Über die Jahre hat sich das inzwischen auch in Lehrplanänderungen niedergeschlagen.

    1. Ein Zeugnis sollte schon vom Ersteller korrekt geschrieben sein und selbst korrekturgelesen werden.... mindestens auf der Ebene der Rechtschreib-/Grammatikprüfungen gängiger Schreibprogramme.
    2. Wenn du für eine Kollegin Korrektur liest und die für dich, dann nehmt ihr euch quasi wechselseitig die eigene Arbeit ab. So gesehen hast du also nicht mehr Arbeit. Siehe auch (1).
    3. Stell dir die Mehrbelastung vor, die du hast, wenn du alle 380 Zeugnisse korrekturlesen musst und nicht nur den Klassensatz deiner Kollegin.
    4. Deine Schulleiterin wird vermutlich trotzdem noch alle Zeugnisse überfliegen, bzw. zumindest stichprobenhaft lesen.

    Ich kann mich gerne nochmal schlau machen. Ist dennoch etwas seltsam, wieso hier 3 Jahre Bachelor wie 10 Semester Master und Staatsexamen bezahlt wird. Die aktuelle Besoldung in NRW ist einfach eine Frechheit.

    Das war die steile These.

    Ich sehe die in den Gehaltsdaten des öffentlichen Dienstes nicht bestätigt.

    Ich denke mal, das mit den Defiziten ist je nach Schülerklientel sehr unterschiedlich.

    Meine Schüler sind mehrheitlich aus bildungsfernen und wirtschaftlich schwachen Verhältnissen mit vielen Geschwistern und wenig Rückzugsräumen zu Hause. Ich merke bei mindestens einem Drittel deutliche Lerndefizite im Vergleich zu normalen Schuljahren.

    Dabei haben sie sich, bis auf extrem wenige Ausnahmen, im Distanzlernen nach ihren Möglichkeiten bemüht. Die Quote der "Wegducker" lag ca. bei 0,5% und die haben wir in die Notbetreuung zwangseinbestellt.

    Die Defizite allein in Ferienkursen aufzuarbeiten ist bei meinen Schülern völlig illusorisch. Wir sind gerade dabei, dafür Strukturen für die nächsten 1-2 Schuljahre zu planen.

    Es kann schon sein, dass es noch den einen oder anderen Schulleiter gibt, der das blaue vom Himmel suggeriert.

    Laufen wird es hinterher aber ziemlich sicher nach den Buchstaben des Gesetzes.

    Als normaler Standard-Reffi ist da nix mit Verkürzen und Co. und auch eine Aufstiegsstelle kann nicht fest versprochen werden.

    Ich weiß nicht, ob ich der vollen Stelle, dem Sprung von der Provinz in NRW in Elternnähe rein in die Metropole Berlin [...] ich würde mein Umfeld halt aufgeben.

    Je nachdem kann dir das in NRW auch passieren, wenn du keine ortsnahe Stelle findest.

    Letztlich kann dir aber niemand, der dich nicht kennt, sagen, wie gut du mit dem Neuaufbau deines sozialen Umfelds zurecht kommen wirst. Das kannst nur du selbst einschätzen.

    Ich hatte mich seit längerer Zeit dafür interessiert, nach dem Ref evtl. noch ein duales Studium im kaufmännischen Bereich zu absolvieren, um mich breiter aufzustelle.

    Wie gerne arbeitest du als Lehrer? Wie realistisch ist es als kaufm. Angestellter einen annähernd vergleichbaren Job (Arbeitsbedingungen, Gehalt, etc.) zu bekommen, soweit man das überhaupt vergleichen kann.

    Da Berlin nicht verbeamtet, würde ich persönlich das testen und ggf. dort wieder kündigen, wenn du eine Stelle in NRW findest.

    Das ist zwar illoyal gegenüber Berlin, aber die scheinen ja auch nicht so Wert auf die eigene Loyalität gegenüber ihren Lehrern zu legen, was man so liest.

    Sie hätten Symptome gehabt, "die sowohl mit Covid-19 als auch mit gewöhnlichen saisonalen Erkrankungen übereinstimmen".

    Unabhängig davon, dass auch Labormitarbeiter nicht nur im Labor leben und auch auf nahegelegenen Märkten einkaufen und sich daher auch sehr plausibel extern angesteckt haben können, finde ich es schon sehr spekulativ, da eine Covid19-Erkrankung zuzuweisen, wenn die dokumentierten Symptome sich nicht von der Grippe unterschieden haben.

    Dem sollte man sicher nachgehen, aber das Indiz ist doch sehr schwach.

    Vermutlich wird man das nie klären können, da sicher keine Gewebe/Blutproben genommen und aufbewahrt wurden.

    Angesichts der Tatsache, dass Untis z.B. ein Dreivierteljahr benötigt hat um die Wertrechnung zu fixen, finde ich die aufgerufenen Preise schon unverschämt. Zumal das nicht irgendwie Feature 145 ist, sondern Feature Nr. 3 nach Stundenplan und Vertretungsplan.

    Speziell Untis hält sich da öffentlich sehr bedeckt, weil sie wahrscheinlich wissen, dass die Preise unverschämt hoch sind.

    Hier ist eine Preisliste für Units/Webuntis und hier ist eine Preisliste für Edupage.

    Auch wenn die Untispreise für BW sind, stimmen sie in etwa mit dem überein, was wir in NRW so zahlen.

    Edupage/aSc scheint teurer geworden zu sein. Das war früher mal deutlich günstiger bevor Raabe das vertrieben hat.

    Die Webuntis-Lösung macht nur Sinn, wenn die Schule auch Untis einsetzt.

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