Beiträge von kodi
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Weinachtsstern aus Transparenzpapier
Der Klassiker (eigentlich keine Anleitung nötig)
Verschiedenste schwierigere Faltanleitungen (auch Sterne)
Bei Pinterest findest du auch viele Faltanleitungen.
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Zuerst einmal trenn zwischen dir als Person und dir als Lehrer.
Schau dir die Punkte in der Evaluation an, die unterrichtsrelevant sind. Das kann z.B. das Thema "Unterbrechen" sein, auch wenn es völlig pauschal geäußert wurde. Guck bei den unterrichtsrelevanten Punkten, ob sie eventuell nur kritisiert werden, weil sie den Schülern eine Anstrengung abverlangen (Mappen). Auch wenn ich hier zwei Beispiele aus deiner Schilderung herausgepickt habe, kannst nur du beurteilen, wie die einzuschätzen sind.
Alles nicht unterrichtliche: Kleidung, Aussehen, Persönlichkeitsmerkmale etc. kannst du getrost beiseite schieben. Das sind Strohmann-Kritikpunkte, die falls ernst gemeint, eine allgemeine Unzufriedenheit und das Unvermögen diese präzise zu bennen, überdecken.
Ich würde mit der Klasse jetzt da nicht weiter drüber diskutieren, sondern denen lediglich mitteilen: "Ich habe diese aus der Evaluation wahrgenommen, dass ihr euch das wünscht... "berechtigte unterrichtsrelevante Punkte". Gibt es keine, machst du das natürlich nicht.
Eventuell kannst du zum Thema Mappen noch sagen, das diese zu den normalen Anforderungen sonstiger Mitarbeit gehören und betonen, dass das auch eine Chance ist gute Leistungen zu zeigen.
Sollten dir gegenüber allerdings von Schülern der Klasse Beleidigungen geäußert werden oder respektloses Verhalten gezeigt werden, dann würde ich empfehlen konsequent pädagogische Maßnahmen zu verhängen, zu dokumentieren und ggf. den Schritt weiter zur Ordnungsmaßnahme zu gehen.
Deine grundsätzliche Haltung muss dabei sein: Jede Stunde eine neue Chance für die Schüler. Du mußt ja zukunftsorientiert arbeiten. Aber das weißt du ja selbst.
Leider hat man manchmal so ätzende Situationen. Meistens sind das aber zum Glück "Eingewöhnungsprobleme", die sich legen, sobald die Schüler wissen, was von ihnen erwartet wird. Insofern gib die Hoffnung nicht auf und lass dich nicht Demotivieren!
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was mich gewundert hat (aus dem Artikel), dass die Nachbarkliniken nicht automatisch Patienten übernehmen, sondern dass von oben befohlen werden muss (und dass das anscheinend noch nicht geschehen ist).
Das finde ich auch schockierend, ist aber eine direkte Folge der unzureichenden Art und Weise der Klinikfinanzierung.
Das ist genauso wie mit den Corona-Tests bei Hausärzten. Wenn man die entsprechenden Kapazitäten haben möchte, dann muss man die Leute/Kliniken zumindest so bezahlen, dass sie keine Nachteile haben, wenn sie die entsprechenden Kapazitäten bereitstellen.
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Zitat
"In Kreisen oder Städten mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen kann schulspezifisch ab der 8. Klasse im Wechsel von zuhause und in den Schulen unterricht werden. Die Maßnahme für Extremhotspots gelte ab 200 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Damit sei aber nicht gemeint, dass ganze Städte oder Kreise pauschal in den Wechselunterricht gingen, betonte Laschet. Es handele sich nicht um das „Solinger Modell„, welches das NRW-Schulministerium zuvor untersagt hatte. In Solingen sollten wegen hoher Infektionszahlen alle Schulen in den Wechselunterricht gehen."
Laschet/Gebauer können keine Fehler zugeben.
Deshalb formulieren sie das jetzt so kompliziert, um zu verschleiern, dass die Solinger und nicht sie selbst diese Lösung vorgeschlagen haben.
Ein kurzer Blick auf die Karte zeigt, dass 1/3 von NRW schon unter diese Regelung fallen kann. Das macht es natürlich besonders pikant.
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Zitat von "Autor entfernt, da nicht auf ihn persönlich bezogen."
... Es gab die Kuschelzeit in der Grundschule
...frage ich mich, wieso das immer gegenübergestellt wird. Weil dort mancherorts Hausschuhe getragen werden? Auch da gilt doch: Gemütlichkeit und Zugewandheit widersprechen keiner Erwartungshaltung an Anspruch an die Arbeit der Kinder. Bis auf den riesigen Unterschied, dass Grundschule mega Differenzen in der Klientel hat.
Ich glaube, dass dieses Klischee der "Kuschelpädagogik" gerne gezogen wird, um sich selbst guten Gewissens der Selbstreflexion zu entziehen.
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Naja ein Problem ist doch auch, dass dieses Fach als Sammelbecken genutzt wird:
Algorithmen, Datenstrukturen, Codierung und als Anwendung Programmieren ist die echte Informatik.
Officeproduktschulung hat damit eigentlich gar nichts zu tun. Das gehört in Deutsch (Textverarbeitung) bzw. Mathe (Tabellenkalkulation).
Datenschutz, WhatsApp, Youtube und Co. gehört eigentlich eher zu Sowi, Politik.
Der ganze Hardwarekram gehört eigentlich in Technik.
Leider wird halt alles, was mit Computern zu tun hat, pauschal in das Fach Informatik geschoben.
Diese Erwartung besteht dann auch seitens der Schüler und da eine Officeproduktschulung einfacher ist als Algorithmen zu unterrichten, liegt der Schwerpunkt in der Praxis seit Jahren an vielen Schulen auch genau im Officetraining. Das wiederum verstärkt die Fehlwahrnehmung, was Informatik ist.
Das ist ein bischen so wie mit Mathe, was im Schulkontext treffender "Rechnen" genannt werden sollte.
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Würde ich so bedroht, dass ich mich zum Selbstschutz einschließen müßte, dann würde ich ohne zu zögern die Polizei anrufen.
Im Nachgang gehört dazu dann auch eine Anzeige des Straftäters.
An dem Punkt ist dann auch egal, was der Schulleiter dazu meint. Im Ablauf, den so ein Anruf hier in Gang setzen würde, hätte der SL auch nicht mehr viel mitzureden. Natürlich muss dafür wirklich Gefahr im Verzug sein.
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Was meintest du mit „vom Eigenengagement abhängig“? Also wenn es eine Prüfung mit abgesteckten Themengebieten ist, dann wäre das ideal, da ich sowieso vorzugsweise eigenverantwortlich lerne. Wie nennt man das bei euch in NRW?
Sie heißen bei uns Zertifikatskurse.
Die Qualifikation, die man hinterher real (nicht auf dem Papier) hat ist vom eigenen Engagement abhängig, da diese berufsbegleitenden Kurse weder inhaltlich noch zeitlich auch nur annähernd mit einem Studium vergleichbar sind. Es gibt auch keine Prüfung, sondern die Lehrerlaubnis wird quasi für Anwesenheit erteilt. Das heißt, es liegt mehr oder weniger allein beim Teilnehmer, sich selbstständig in die jeweiligen Fachinhalte und die jeweilige Fachdidaktik in der nötigen Tiefe zu einzuarbeiten. Im Zertifikatskurs steht der Überblick und die praktische Umsetzung im Vordergrund.
Das klingt jetzt schlechter als es in Wirklichkeit ist. Da die Schulen die dafür gewährte Entlastung nicht erstattet bekommen, werden in der Regel nur Leute zum Z-Kurs geschickt, die bereits Vorkenntnisse oder ein starkes Interesse haben.
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In meinem Bundesland gibt es die Möglichkeit eine weitere Lehrerlaubnis mit einem Zertifikatskurs zu erwerben.
An dem darfst du aber nur teilnehmen, wenn du bereits eine feste Stelle hast. Damit kann man also seine Bewerbersituation nicht verbessern.
Darüber hinaus ist die damit erworbene "Qualifikation" ehrlich gesagt etwas problematisch, da wesentlich vom Eigenengagement abhängig. Aus dem Grund führen diese Kurse in NRW auch nicht zur Lehrbefähigung, sondern nur zur Lehrerlaubnis. Da du in BW bist, ist das für dich vermutlich aber eh alles egal.

Mein persönlicher Tip wäre, dass du dich auf deine bisherigen Fächer konzentrierst, dort anstrebst zu den besten 10% zu gehören und hinterher bei den Bewerbungen örtlich und schulformtechnisch (Gym/Ges/Beruf) flexibel bist.
Wenn du kein verwandtes Fach hast, dann studierst du sowohl Mathe als auch Physik nicht mal so eben nebenher nach, auch nicht auf S1.
Falls es dir nur um die Einstellungschancen geht, ist es vermutlich zielführender die entsprechende Zeit zu nutzen, um eine feste Stelle zu bekommen bzw. deine Chancen darauf durch Vertretungstätigkeit und den Aufbau eines Netzwerks zu erhöhen.
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Und was ist deines Erachtens der Grund dafür?
Ein nichtprofessioneller Umgang mit Minderleistungen, der das Selbstvertrauen der betroffenen Schüler zerstört und sie im Kern ihrer Person so angreift, sodass sie hinterher das Gefühl haben, als Person wertlos zu sein. Das darf meiner Meinung nach nicht passieren.
Wieso genau das in den mir bekannten Fällen so möglich war, will ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.
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Naja, die Frage ist, was man so erwartet. Es ist halt eine monothematische Seite mit Fixierung auf die Schule.
Im Moment ist das Corona-Thema da sehr beherrschend, aber das ist es ja in der Schulpraxis gerade auch. Die Nicht-Corona-Artikel gibt es auch noch, jedoch nicht mehr auf der Titelseite.
Ich lese ansonsten noch die Artikel aus dem Schulleben im Amtsblatt NRW. Die sind vermutlich aber für andere Bundesländer nicht so interessant, da es da oft um landesspezifische Aktionen geht.
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Ein Punkt an dem sich 70% meiner lokalen Gymnasien deutlich professionalisieren müssen, ist der Umgang mit späteren Schulformabsteigern.
Ich finde es eine absolute Katastrophe, wenn wir die Schulformabsteiger an der Realschule erstmal ein halbes Jahr psychisch wieder aufbauen müssen.
Auf Nachfrage bei der abgebenden Schule erfahren wir dann oft, dass Begriffe wie Förderplan und Zielvereinbarungen völlig unbekannt sind und vorher offenbar nichts stattgefunden hat, um den Schulformabstieg frühzeitig abzuwenden. Besonders traurig ist das, weil die Mehrheit der Schulformabsteiger nach der 10. Klasse doch noch die S2 erfolgreich absolviert und ein gutes Abi macht. So ganz falsch waren sie ursprünglich also nicht an der Schulform Gymnasium.
Ich möchte das jetzt nicht auf alle Gymasien verallgemeinern, denn in meiner Stadt können wir diese Probleme ganz klar einzelnen Schulen zuordnen.
Von diesen Schulen raten wir auch aktiv jedem unserer Schüler ab und schicken dort auch keine Schulformaufsteiger hin.
Genauso gibt es auch Schulen, wo diese Probleme nicht auftauchen und von denen Schulformabsteiger nicht traumatisiert zu uns kommen, eine Förderung erkennbar und dokumentiert ist und klar ist, dass einfach das Leistungsniveau des Gymnasiums nicht erreichbar war.
Schüler, die wir als Schulformaufsteiger dort hinschicken, werden dort auch gerne angenommen, gut integriert und sind sehr erfolgreich. Diese Schulen empfehlen wir explizit weiter.
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...außer in der Woche vor Weihnachten! Hat ja laut WDR ein elfjähriger Berater von Laschet rausgefunden...



...wobei das Problem nicht der 11-jährige ist!
Immerhin hat Laschet da jetzt einen Berater gefunden, der seine Kompetenzlücken erfolgreich füllt.

Ich hätte da auch noch 29 kleine Berater. Vielleicht könnten die ja Frau Gebauer kompetenzmäßig auf die Sprünge helfen!
Sie sprechen sogar verschiedene Sprachen und sind zusätzlich Experten in einfacher deutscher Sprache. Das versteht sie dann bestimmt und die Eltern auch.
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Also ich hab mich in so viele Kurse eingetragen, weil ich nebenbei noch ein weiteres Fach studieren muss und nicht noch mehr Zeit dafür brauchen wollte.
Den Fehlschluß hab ich damals auch gemacht. Auf dem Papier kürzer heißt manchmal in der Realität länger...

Ich habe dann damals die Anzahl der Veranstaltungen auf ein schaffbares Maß reduziert.
Versuch das ganze ansonsten als einen Crashkurs in Selbstorganisation zu sehen. Aspekte von dem, was du beschreibst, kommen später bei deiner ersten Vollzeitstelle auch auf dich zu (Infoflut, x-gleichzeitige Aufgaben, unterschiedliche Anforderungen, etc.).
Vielleicht helfen die folgende Tricks:
- Nutze ein Mailprogramm (Thunderbird/Outlook) und leg dort Unterordner, automatische Filterregeln an. So kannst du deine Mails vorsortieren lassen und zum Beispiel potentiell wichtigere über Schlagworte/Absender farblich hervorheben lassen.
- Nutze einen Kalender, um Abgabetermine zentral zu vermerken. Mit den Kalendern von Outlook und Thunderbird kannst du auch Erinnerungen anlegen lassen und dich z.B. 2 Tage vor Fälligkeit des Termins erinnern lassen.
- Erstell dir einen festen Stundenplan, um deinen Tag zu strukturieren. 8:00Uhr - 9:00Uhr Matheübungen rechnen, 9:30Uhr -10:30Uhr Seminaraufgaben Pädagogik, etc. Plan Pausen ein und setz die Zeiten realistisch an.
- Strukturier deinen Arbeitsplatz. Trenne deinen Arbeitsplatz von privatem Kram soweit möglich. Als Student hast du vermutlich kein Arbeitszimmer, aber du kannst zB. darauf achten, nicht am Schreibtisch zu essen, gamen und derlei. Ziel des Ganzen ist, dass du mental in Arbeitslaune/erwartung bist, wenn du dich an den Schreibtisch setzt.
- Nutze des Pareto-Prinzip (20% Einsatz für 80% Ergebnis), sprich ziel nicht auf Perfektion ab, sondern auf effektives Arbeiten bei soliden, nicht perfekten Ergebnissen.
- Videokonferenzen mit Kamerazwang/Dozenten ohne Respekt für die Privatsphäre: Erstell dir einen Video-Loop "aufmerksames zuhören" und stream den mit Open Broadcaster statt des realen Bilds. Wenn du natürlich interagieren mußt, geht das nicht bzw. du mußt dir überlegen, wie du dann passend auf das echte Bild umschaltest. Das muß ein bischen geplant sein, damit du nicht z.B. plötzlich anders gekleidet bist.
- Mach dir klar, dass Selbstorganisation eine relativ hohe Anforderung ist. Du bist nicht die einzige, der das schwer fällt.
- Plan deine Woche so, dass du einen freien Tag hast, an dem du gar nichts für die Uni machst. Der Tag dient dazu etwas schönes zu machen und dich zu erholen.
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Beide Eltern Corona, Grundschüler mit Symptomen zum Kinderarzt --> kein Test.
So kann man das natürlich auch Regeln, wenn man Grundschulen als vermeintlich sicher verkaufen will.
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Ich denke mal, dass das unter $8 der Corona-Schutzverordnung fällt und damit nicht mehr erlaubt ist.
Eventuell gibt es auch eine kommunale Regelung. Bei uns wäre es auch durch eine kommunale Nutzungsbeschränkung der Schulgebäude verboten.
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Bei uns genauso. Das Gesundheitsamt ist total unfähig.
Naja, wenn ich daran denke, wie schwer es ist meine Schülereltern zu erreichen und wie kurz die Haltbarkeit von Telefonnummern ist....
Das Problem haben die Gesundheitsämter jetzt jeden Tag. Den ganzen Leuten hinterher zu telefonieren ist ein undankbarerer und zeitraubender Job.
Kein Wunder, dass sie am oder über dem Limit sind. Ich will mit denen nicht tauschen!
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Das funktioniert ja auch nur, wenn der andere der App mitgeteilt hat, dass er positiv ist.
Vielleicht hat er das nicht gemacht.
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