Beiträge von kodi

    Ausgesetzte Maskenpflicht in NRW:

    Die Frage ist jetzt, wie man am geschicktesten eine rechtliche Verantwortungskette zu Herrn Laschet und Frau Gebauer aufbaut, um sie dann vor Gericht erfolgreich in Regress zu nehmen, wenn man Corona bekommt und ggf. bleibende Schäden davon trägt.

    Wieso heißt das eigentlich "Orange"...

    so wie das läuft (bzw nicht) sollten sie es eher "Gurke" nennen...

    Vermutlich war "Logineo Lemon" zu offensichtlich.

    Da hat dann ein verschmitzter, unterbezahlter Informatikpraktikant die nächste Zitrusfrucht für den Namen genommen. :P

    Gurke ist schon reserviert für die ministeriale Kommunikation. :P

    Die Frage ist nur: Warum stellen sie die Frage nach dem Hausmeister und den Fenstern dem Ministerium. Für Hausmeister und Fenster ist immer noch der Schulträger verantwortlich.

    Das Fenster ist Teil der Coronaschutzmaßnahmen und damit des Arbeitsschutzes. Arbeitsschutz --> Zuständigkeit des Dienstherren.

    Mit manchen Äußerungen hier kann ich allerdings echt nicht mitgehen... Ich suche extra nach Beschäftigungsmöglichkeiten da sie bei mir an der Schule bis jetzt einfach nicht so gegeben/gewünscht waren und fühle mich hier dann trotzdem angegangen.

    Falls du mich meinst, das war nicht als persönlicher Angriff oder so gedacht. Falls das so angekommen ist, tut mir das Leid. :traenen:

    Ich finde das gut, dass du dir Gedanken machst. :)

    Ich glaub das Problem der Kindergärten ist auch die völlig unterschiedliche Erwartung in der Gesellschaft.

    Jenachdem wen man fragt, variiert die Erwartung vom Betreuungsplatz über die Spielaufsicht mit Sozialarbeitselementen bis hin zur Vorschule.

    Ich finde der Schulstart ist in NRW garnicht so schlecht geregelt.

    Das läuft gut:

    • Es ist kommuniziert, dass es zu Schließungen kommen kann
    • Risikogruppen werden geschützt
    • Unterricht kann teilweise in Distanzlernen umgewandelt werden
    • Unterricht kann zur Not gekürzt werden
    • Alle tragen Masken (ab S1)
    • Digitale Endgeräte werden für Bedürftige angeschafft
    • Schulen halten Sitzpläne, Anwesenheitspläne und Kontaktdaten für eine Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt bereit
    • Es gibt eine Möglichkeit sich als Lehrer freiwillig kostenfrei testen zu lassen.

    Verbesserungsbedürftig:

    • Schüler in der Schule mit Antimaskenattest <-- das geht garnicht, finde ich
    • Keine klar schützende Krankheitsverdachtsregelung, insbesondere im Hinblick auf die Erkältungszeit
    • Einheitliche digitale Endgeräte müßten für alle Schüler gestellt werden
    • Digitale Endgeräte sind bisher nur in kleinem Umfang für Schüler verfügbar
    • Zu wenig Vertretungsstellen als Ersatz für Risikolehrer. Regelung eigentlich nur auf Gymnasien zugeschnitten.
    • FFP2-Masken sollten in größerem Umfang gestellt werden.
      (Herr Spahn hat doch zu viele gekauft. Er soll an meiner Schule mal 2 LKW-Ladungen vorbeischicken)
    • Alle Lehrer, Schüler, Hausmeister, Reinigungskräfte, etc sollten verpflichtend wöchentlich vor Ort per Pooltestung getestet werden.

    Es ist leider extrem unfair, dass die kleinen Schulen und vor allem die Grundschulen durch die Kopplung dieser Entlastungsstunden an die Stellenzahl besonders benachteiligt sind. Die haben nur sehr wenige dieser Entlastungsstunden aber ähnlich viel entlastungswürdige Arbeit, wie eine große Schule.

    Das sind die Anrechnungsstunden/Entlastungsstunden für die ständige Wahrnehmung besonderer Aufgaben, die sich nach Stellenanzahl der Schule berechnen.

    Die verteilt deine SL. Die Lehrerkonferenz stimmt auf Vorschlag der SL über die Grundsätze der Verteilung ab. Deine SL muss euch die Verteilung dieser Entlastungsstunden eigentlich jedes Jahr einmal vorstellen.

    Ich würde mich wie gesagt darum bemühen abgeordnet zu werden, zumindest mit einem Teil der Stunden. Es ist nämlich kein so schönes Gefühl nutzlos zu Hause rumzuhängen.

    Die beste Möglichkeit dagegen ist schlicht nicht nutzlos zu Hause herumzuhängen.

    Genau dieses "nutzlos herumhängen" signalisiert man aber, mit der Bitte um Verwendung im schulfremden Bereich.

    Ich persönlich halte das für ein katastrophales Signal gegenüber den Kollegen, dem Dienstherren und der Öffentlichkeit. Es suggeriert nämlich, dass es jenseits der Unterrichtstätigkeit nichts zu tun gäbe. Was schlicht nicht stimm und uns sofort zum Klischee des Vormittagslehrers zurückführt, der ab 12 Uhr auf dem Tennisplatz steht.

    Würdest du dir von einem Kollegen die Klassenarbeit oder Unterrichtsreihen planen lassen? Zumal die Schulleitung das ja schlecht anweisen kann, "planen Sie mal für Kollege X", was soll X dann tun? Offiziell gehört das zu seinem Job.

    Sicher.

    Auf dem Niveau, wie man auch Unterrichtsideen von Verlagen nutzt, ja. Nicht als Unterrichtsskript.

    Der entlastete Kollege wird die trotzdem noch anpassen müssen.

    Der entlastete Kollege sitzt auch nicht Däumchen drehend in der Schule herum, da er ja die ganzen schülernahen Tätigkeiten (Aufsichten, Klassenlehrertätigkeiten, Versorgung der kleinen Schüler-Weh-Wehchen, etc.) des Risikokollegens auch übernehmen muss.

    Angesichts der Tatsache, dass Kollegen derzeit deine Arbeit machen, wäre es schon eine freundliche Geste, wenn du ihnen Arbeit abnehmen würdest, statt dich um eine Verwendung im außerschulischen Bereich zu bemühen. Aus irgendwelchen Behörden und Ämtern kommt sicher niemand als Ersatz der deine eigentliche Arbeit erledigt. ;)

    Was könntest du außer dem Digitalisierungskonzept sonst noch tun:

    • Schülerarbeiten korrigieren
    • Klassenarbeiten planen/korrigieren
    • Förderpläne entwerfen
    • Fördermaterial erstellen
    • Diagnosetests auswerten
    • Lockdown-Material vorbereiten
    • Unterrichtsreihen planen und vorbereiten
    • Unterrichtsmaterial erstellen

    Deine Aufgabe als Lehrer ist zu unterrichten (und erziehen und so weiter ...), auf jeden Fall NICHT darüber zu urteilen, ob diese Familie abgeschoben wird. In so einem Fall gibt es weitere Berater*innen, die eben alle Gesetze besser kennen.

    und nein, das ist keine verbrecherische Unterstützung, es ist Mitmenschlichkeit. Wir urteilen nicht, was Eltern gemacht haben, um ihrem Kind ein besseres Leben zu bieten. Sie kümmern sich schon um die Papiere.

    Absolut richtig! Und zum Glück wurde das vor einiger Zeit auch schon in Gesetzform gegossen:

    Zitat von Aufenthaltsgesetz § 87 - Übermittlungen an Ausländerbehörden

    (1) Öffentliche Stellen mit Ausnahme von Schulen sowie Bildungs- und Erziehungseinrichtungen haben ihnen bekannt gewordene Umstände den in § 86 Satz 1 genannten Stellen auf Ersuchen mitzuteilen, soweit dies für die dort genannten Zwecke erforderlich ist.

    Soviel zum Thema Schulen/Lehrer müßten sich als Informant betätigen.

    Vor allem, was man über diesen Algorithmus lesen kann ist unfassbar: Da werden als Vergleichsmaßstab u.a. die Notenschnitte der Schule in den vergangenen Schuljahren herangezogen,

    Es werden also die Daten auf Basis der regulären Prüfungen der vergangenen Jahre normiert.

    Das ist doch so erstmal ein statistisch völlig normaler Vorgang.

    Eigentlich sollte man eher (die Schulen und Lehrer) fragen, wieso die Ergebnisse dieses Jahr so eklatant abweichen.

    Homeoffice ist kein Vorteil.

    Das ist nur attraktiv, wenn man wahlweise im Homeoffice oder im Büro arbeiten kann. Ich konnte an meiner Schule noch kein eigenes Arbeitszimmer für mich entdecken. Insofern ist der Rückgriff meines Arbeitgebers auf mein privat bezahltes Arbeitszimmer mit meiner privat bezahlten EDV kein Vorteil, sondern ein Zeichen von mangelnder Wertschätzung.

    Insbesondere gilt das, wenn man bedenkt, dass der Anteil der zu Hause zu erledigenden Aufgaben von unserem Dienstherren genutzt wird um die Arbeitszeit zu entgrenzen. Spätestens dadurch ist das "Homeoffice" kein Entgegenkommen oder Vorteil sondern eine plumpe Strategie zum Lohndumping.

    GTR waren in den 1990ern toll, sind aber aus heutiger Sicht natürlich total limitiert.

    Ich hoffe nur, dass bei der Einführung eines CAS ein Profisystem benutzt wird, z.B. Maple, sodass zumindest der Teil der Schüler, der das im Studium braucht, damit weiterarbeiten kann. Angesichts der Tatsache, dass der Schul-Trend im Moment allerdings zu Tablets mit Simpel-Apps geht, ist das vermutlich eine vergebene Hoffnung.

    In meiner Stadt gibt es kein Testzentrum. Jeder muss einen individuellen Termin beim Hausarzt machen. (Glücklich sind da die krankheitsanfälligen Kollegen, denn wer jahrelang gesund war und entsprechend keinen Hausarzt hat, wird weggeschickt.)

    Ich verstehe nicht, weshalb man nicht Test-Teams durch die Schulen schickt, die Sammelproben nehmen. Das wäre sicher effektiver als die individuelle Lösung.

    Wenn man im Gesundheitsamt dafür zu wenig Mitarbeiter hat und keine Ärzte oder Sanitäter entsprechend einstellen/bezahlen will, um das zu tun, könnte man immer noch per Katastrophenschutzhilfe Bundeswehrpersonal für die Probennahme schulen und losschicken.

    Ich glaube nicht, dass Netflix das Kino kaputt macht.

    Stattdessen ist das Konzept Kino etwas in Schieflage geraten.

    Es bietet einfach zu wenig positive Aspekte, wenn man primär dorthin geht, um einen Film anzusehen.

    Positives Erlebnis Kino:

    • Das Bild ist groß
    • ggf. 3D-Film
    • Der Sound ist besser als zu Hause, aber macht das wirklich einen Unterschied für das Filmerlebnis?

    Negatives Erlebnis Kino:

    • Zwangswerbung vor dem Film
    • Zwischenrufe & Geschmatze beim Film
    • Der Film-Sound ist oft extrem laut eingestellt.
    • Käsefüße des Hintermanns quasi neben deinem Kopf
    • Du sitzt nah neben Fremden
    • Stress mit der Platzreservierung
    • Du mußt ggf. auf die Öffnung des Kinosaals warten.
    • Die Aufenthaltsflächen jenseits des Kinosaals sind wenig einladend, klein oder nicht vorhanden.
    • Der Eintritt ist teuer
    • Du mußt dahin kommen, das kostet Geld und Zeit.
    • Essen und Getränke sind teuer
    • Die Auswahl an Essen und Getränken ist sehr einseitig.
    • Filme mit Originalton sind selten.
    • Filmauswahl beschränkt.

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