Beiträge von kodi

    Irgendwie ist diese Mail mal wieder erstaunlich unkonkret. Vielleicht sollten die im Ministerium mal an konkreten Planungen arbeiten, statt an so inhaltsleeren Schreiben.

    Lieber einen Punkt konkret klären, als 14 Überschriften ohne echten Inhalt darunter.

    Wie habe ich kein Horror-Ref?

    • Mach dir klar, dass du zwar deine Fächer studiert hast, aber sämtliche praktische Erfahrung noch lernen mußt und du da ein absoluter Anfänger bist. (Nachhilfe, Uni-Tutorien etc. haben fast nichts mit dem Unterrichten einer Klasse zu tun. Zähle sie nicht irrtümlich als Unterrichtserfahrung.)
    • Sei kritikfähig und trenne deine Person von deiner Rolle als Referendar/Lehrer.
    • Es gibt nicht die eine Unterrichtsmethode. Das Ref zeigt dir Alternativen auf, die je nach Situation mehr oder weniger sinnvoll sind. Manchmal kennst du die Situation einfach noch nicht, wo eine bestimmte Methode sinnvoll ist.
    • Die Fachleiter versuchen nicht, dir ihre Lieblingsmethode aufzudrücken, sondern arbeiten gegen das einseitige Bild von Unterrichtsmethoden, dass du aus deiner Schulzeit kennst.
    • Du bist nicht die zentrale Person der Schule. Das Ref ist für dich eine wichtige Phase. Für deine Mentoren (NRW) und für deine Schule ist jedoch der Lernerfolg der Schüler der wichtigste Punkt.
    • Organisier dich und such dir eine für dich passende Methode für deine Zeitplanung.
    • Mach gute/solide Arbeit und zeig was du machst. Sei in der Schule sichtbar, aber tritt bescheiden und positiv auf.
    • Lass dich nicht von Mit-Reffis blenden und unter Druck setzen, die nach außen hin ihre Arbeit und ihr Ref nur in Superlativen darstellen.
    • Als Reffi hast du fast keine Möglichkeit Strukturen in deiner Schule zu ändern. Das ist auch nicht deine Aufgabe. Arbeite im und mit dem System, nicht dagegen. Strukturellen Veränderungen kannst du dich nach dem Ref widmen, wenn dich das interessiert.

    War heute auch bei uns Thema, wir sind ja auch nicht weit weg. Wir haben auch etwas Sorge, dass das zu uns rüberschwappt.

    Das mag jetzt etwas zynisch klingen, aber die sklavenartigen Zustände in der betroffenen Branche sorgen vermutlich eher dafür, dass die Arbeiter mit der lokalen Bevölkerung nicht in Kontakt kommen. Insofern bleibt abzuwarten, ob sich das überhaupt außerhalb des Betriebs verbreitet.

    Du brauchst eine Stelle, also nimm die, die dich bis zum Mutterschutz bzw. bis zum Elternzeitbeginn beschäftigt.

    So Aussagen wie "Aussicht auf eine Planstelle" sind in der Regel wertlos. Entweder gibt es eine ausgeschriebene Planstelle oder nicht.

    Natürlich ist Schmidts Punkt in dieser Konstellation bedenkenswert, egal wie man zu diesen Mechanismen jetzt steht. Allerdings glaube ich nicht an die Professionalität einer Schulleitung, die bei der Vergabe einer Vertretungsstelle eine fiktive Planstelle in der Zukunft in Aussicht stellt.

    Mein Grundrecht endet da, wo ich deins verletzte.

    Damit ist der Fall Maske doch geklärt.

    Wenn ich im Moment deine Gesundheit gefährde, wenn ich keine Maske trage, dann endet da meine Freiheit in den Risikosituationen ohne Maske herumzulaufen.

    Sehr ärgerlich, aber auch kurios... Respektlos? Kitas empören sich über Masken-Bastelsätze

    Wir haben auch keine Masken bekommen, trotz "Komplettprogramm" ab nächster Woche. Vielleicht erhalten die NRW-Schulen ja in den nächsten Tagen auch gelbe Säcke mit Masken-Bausätzen.

    Genau den Bastelsatz gab es bei uns auch.

    Die praktischen Probleme fingen damit an, dass ein Band für zwei Masken gedacht war.

    Der größte Knackpunkt war aber, dass die entstandene Maske viel zu groß für unsere 16jährigen(!) Schüler war.

    Für alle anderen haben wir dann auf die Lieferung eines (fertigen) anderen Modells bestanden.

    Fairerweise muss man allerdings sagen, dass die Herstellerfirma vermutlich eine der ersten in Deutschland war, die kurzfristig überhaupt irgendetwas in der Richtung produziert hat und liefern konnte.

    Als diese Bastelsätze bei uns ankamen, gab es sonst keine Masken zu kaufen und kurz danach wurden die ersten Selbstnähanleitungen im Internet vorgestellt.

    Wir haben es jetzt auch.

    Es bietet ein kleines Mailpostfach (800mb), einen Terminkalender und eine kleine Cloud (~5GB).

    All das hatten wir (datenschutzkonform) vorher auch schon, nur mit größeren Mailpostfächern.

    Insofern ist Logineo für uns im Moment ein Dienst ohne Mehrwert.

    Garnicht lustig war die Ankündigung, dass Logineo wegen Wartungsarbeiten an einem Tag irgendwann garnicht verfügbar sei.

    Das ist in den heutigen Zeiten extrem unprofessionell. Dafür hat jeder professionelle Anbieter Standby-Server.

    Die E-Mailauslieferung ist relativ langsam.

    Irgendwie wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für ausgiebige Schulausflüge in den Landtag. ;)

    Das ist bestimmt kein Problem, denn Abstand halten muss man ja nicht mehr und das fiebrig hustende Kind ist nach morgenlicher Experteneinschätzung der eigenen Eltern sicher coronafrei. ;)

    Selbstverständlich gibt es am BK für die Fächer der Vollzeitbildungsgänge auch Fachkonferenzen.

    Das kann im konkreten Fall durchaus so sein, wie du vermutest. Es muss aber nicht so sein. Wie gesagt können statt Fachkonferenzen auch Bildungsgangkonferenzen eingesetzt werden.


    Welche SL-Aufgaben wären da zu delegieren?

    Zum Beispiel Koordination und Planung des Unterrichtseinsatzes oder der Prüfungen.

    Ich frage mich ja immer, warum Schüler in den Ferien betreut werden müssen, ist doch jetzt ziemlich ruhig.

    Es gibt bestimmt noch Branchen, die Corona-bedingt Überstunden fahren. Ich würde jetzt z.B. mal die Dräger-Werke vermuten, die Beatmungsmaschinen herstellen.

    Darüber hinaus kann auch ein Bedarf entstehen, wenn die normalen sozialpädagogischen Angebote eingeschränkt bleiben. Stichwort 'Ferienspiele'. Die fangen ja sonst den regulären Ferienbetreuungsbedarf auf. Wenn die keine oder nur noch begrenzt Kinder betreuen dürfen, dann werden mehr Angebote benötigt.

    Aus politischer Sicht kann man dann noch überlegen, ob man den von ihren eigenen Kindern überlasteten Eltern eine Auszeit ermöglichen will... Naja...

    Erholungsbedarf hat da sicher der eine oder andere.

    Ich würde dir zum Quereinstieg raten. Bevorzugt in ein System, dass eine gezielte Begleitung und Ausbildung in den fehlenden Bereichen vorsieht, wie OBAS in NRW.

    Die Tatsache, dass du überlegst, ob du eventuell nachstudieren sollst, zeigt dass du den entscheidenden Punkt erkannt hast, nämlich dass dir ein paar Aspekte (Pädagogik/Didaktik/Methodik) noch fehlen. Diese Erkenntnis ist eine gute Basis um die erfolgreich nachzulernen.

    Das muss meiner Meinung nach nicht zwingend an der Uni passieren, denn seien wir mal ehrlich, das meiste lernt man dort auch im Selbststudium.

    Ergänzung:

    Ich würde allerdings auf jeden Fall vorher in einem Praktikum überprüfen, ob der Berufswunsch Lehrer wirklich besteht. Die Realität stellt sich nämlich etwas anders dar, als die Erinnerung aus der eigenen Schulzeit bzw. als das in der Gesellschaft kolportierte Berufsbild.

    Erlaubt mir die Provokation gerade bzgl. der ersten Beiträge die übrigens nicht gerade sachlich waren. Das finde ich übrigens mindestens genau so schade, wie wenn man reiner Kapitalist wäre. Die nicht vorhandene Fähigkeit sich sachlich zu unterhalten oder sich zu enthalten wenn man Ersteres nicht kann.

    Mh, ein völliger Offtopic-Thread bezüglich des Forenthemas mit dem Titel "Aktien - Teufelzeug?".

    Du fragst ein auf das Thema bezogenes Laienpublikum und beginnst gleich mit einem Framing in der Überschrift und nutzt dazu auch noch ein starkes religiöses Motiv....

    Da erwartest du ernsthaft eine sachliche Diskussion? Das glaubt nicht mal meine Oma. ;)

    Übrigens gibt es dazu gerade ein schönes Rezo-Video, dass sich zwar auf die Presse bezieht, aber auch schön als Grundbasis für Analyse dieses Threads dienen kann.

    Aber was ist denn von folgendem Ausschreibungstext zu halten:

    "Betreuung des Faches X in den Bildungsgängen Y..."

    Diese Formulierung kann man zurzeit mehrfach finden. Das wäre doch eigentlich die Aufgabe der/des Fachkonferenzvorsitzenden. Allerdings wird diese/dieser doch von den Mitgliedern der Fachkonferenz gewählt - und nicht etwa von der Schulleitung bestimmt. Wie kann das dann als Aufgabe durchgehen, die von der Schulleitung zugewiesen wird? Es sei denn, die Fachkonferenzleitung soll "entmachtet" werden, was ja aber auch ein Unding wäre.

    Der Fachkonferenzvorsitzende selbst hat keine besonders hervorgehobenen Aufgaben, außer dass er die Fachkonferenz vertritt.

    (Kurze Erinnerung: Aufgaben der Fachkonferenz)

    Bei den von dir zitierten A14-Ausschreibungen können meiner Interpretation nach zwei Dinge gemeint sein:

    1. Eine Delegation von SL-Aufgaben, jedoch eingeschränkt auf das Fach
    2. Tatsächlich die Fachvertretung, wenn die Schule von der Ausnahme für Berufskollegs gebrauch gemacht hat und statt Fachkonferenzen Bildungsgangskonferenzen eingerichtet hat. $70, Abschnitt (2) In dem Fall gäbe es ja sonst gar keinen Fachvertreter, weil es nur Bildungsgangkonferenzen gibt.

    Hier sind ja einige Forumsteilnehmer auch als Personalräte aktiv und schreiben oftmals, dass bei den Stellenausschreibungen kein Gemauschel mehr möglich ist, da bei der Ausschreibung ein Stellenprofil entwickelt werden muss, welches auch dem Personalrat zur Kenntnis zu geben ist.

    Naja mit kein Gemauschel ist gemeint, dass die Aussschreibung öffentlich ist, sich die Vergabe an der in der Ausschreibung geforderten Qualifikation orientiert und der Personalrat der Ausschreibung zustimmen muss und dabei Überprüfen kann, ob eine Stelle zu eng ausgeschrieben wurde.

    Genauer gesagt ist die Sekundarschule der Rest der Idee einer Art 'Gemeinschaftsschule' mit optionaler Oberstufe, die kleinen Gemeinden die Schule retten sollte, die sich kein dreigliedriges Schulsystem und keine Gesamtschule leisten können.

    Nachdem da aber die Gymnasiallobby mit der CDU drübergebügelt ist, ist die Sekundarschule eine kombinierte Haupt-&Realschule (die sich ein Kooperationsgymnasium für die Oberstufe suchen soll). Geblieben sind ein paar Boni wie 25,5h Unterrichtsverpflichtung und ein paar mehr Aufstiegsstellen. In meiner Stadt sind es leider effektiv Hauptschulen, weil sie kaum andere Schüler gewinnen.

    Das Sek1-Deputat ist in NRW 28 Stunden.

    Ausnahme Gymnasium und Sekundarschule. Dort sind es nur 25,5 Stunden.

    Davon wird die Entlastung abgezogen und du hast deine reale Unterrichtsverpflichtung.

    Wie viele Stunden Präsenzunterricht hast du denn, MrsPace?

    Ich würde nie jemanden für 15min Aufsicht kommen lassen, wenn das vermeidbar ist.

    Der einzige Fall, in dem ich mir das entfernt vorstellen könnte, wäre zur Vertretungsabsicherung, wenn ein Kollege quasi keinen Präsenzunterricht hat und es für alle anderen eine überproportionale Mehrbelastung wäre.

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