Beiträge von kodi

    GTR waren in den 1990ern toll, sind aber aus heutiger Sicht natürlich total limitiert.

    Ich hoffe nur, dass bei der Einführung eines CAS ein Profisystem benutzt wird, z.B. Maple, sodass zumindest der Teil der Schüler, der das im Studium braucht, damit weiterarbeiten kann. Angesichts der Tatsache, dass der Schul-Trend im Moment allerdings zu Tablets mit Simpel-Apps geht, ist das vermutlich eine vergebene Hoffnung.

    In meiner Stadt gibt es kein Testzentrum. Jeder muss einen individuellen Termin beim Hausarzt machen. (Glücklich sind da die krankheitsanfälligen Kollegen, denn wer jahrelang gesund war und entsprechend keinen Hausarzt hat, wird weggeschickt.)

    Ich verstehe nicht, weshalb man nicht Test-Teams durch die Schulen schickt, die Sammelproben nehmen. Das wäre sicher effektiver als die individuelle Lösung.

    Wenn man im Gesundheitsamt dafür zu wenig Mitarbeiter hat und keine Ärzte oder Sanitäter entsprechend einstellen/bezahlen will, um das zu tun, könnte man immer noch per Katastrophenschutzhilfe Bundeswehrpersonal für die Probennahme schulen und losschicken.

    Ich glaube nicht, dass Netflix das Kino kaputt macht.

    Stattdessen ist das Konzept Kino etwas in Schieflage geraten.

    Es bietet einfach zu wenig positive Aspekte, wenn man primär dorthin geht, um einen Film anzusehen.

    Positives Erlebnis Kino:

    • Das Bild ist groß
    • ggf. 3D-Film
    • Der Sound ist besser als zu Hause, aber macht das wirklich einen Unterschied für das Filmerlebnis?

    Negatives Erlebnis Kino:

    • Zwangswerbung vor dem Film
    • Zwischenrufe & Geschmatze beim Film
    • Der Film-Sound ist oft extrem laut eingestellt.
    • Käsefüße des Hintermanns quasi neben deinem Kopf
    • Du sitzt nah neben Fremden
    • Stress mit der Platzreservierung
    • Du mußt ggf. auf die Öffnung des Kinosaals warten.
    • Die Aufenthaltsflächen jenseits des Kinosaals sind wenig einladend, klein oder nicht vorhanden.
    • Der Eintritt ist teuer
    • Du mußt dahin kommen, das kostet Geld und Zeit.
    • Essen und Getränke sind teuer
    • Die Auswahl an Essen und Getränken ist sehr einseitig.
    • Filme mit Originalton sind selten.
    • Filmauswahl beschränkt.

    Hab ich auch mehrfach so gelesen (leider gerade keine Quellen zu Hand). Aerosol ist das, was dich infiziert. Aber so fühlt mal sich gleich besser, wenn man die Räume, die sonst alle zehn Jahre einmal richtig sauber gemacht wurden, täglich fünf Mal desinfiziert.

    Zumindest die Türklinken sind nun sauber. ;)

    In meiner Uni wurden in Pädagogik die theoretischen Grundlagen und alternative Ansätze zur klassischen Leistungsbewertung besprochen. Darüber hinaus gab es ein Seminar zu den Lernstanderhebungen und zentralen Prüfungen. In Sozialpsychologie waren Bewertungsfehler und ihre Ursachen Thema. In den Didaktiken meiner beiden Fächer wurden fachspezifische Bewertungsfehler thematisiert. Das alles bewegte sich auf dem wissenschaftlichen Niveau.

    Im Studienseminar wurde das Ganze dann konkret mit verschiedenen Beispielsituationen und Beispielarbeiten.

    Irgendwie liegt das Problem doch bei jedem selbst.

    Messenger, E-Mail und Co sind prinzipiell asynchrone Kommunikationsmedien. Jeder hat da selbst die volle Kontrolle, wann was gelesen und beantwortet wird. Man muss sich nicht zum Sklaven irgendwelcher Kommunikationsmedien machen, wenn man das nicht möchte.

    Eine echte Unverschämtheit ist hingegen ein Anruf, weil er explizit davon ausgeht, dass man zur Verfügung steht.

    Merkt man die Nähe zu Luxemburg und Frankreich?

    Ich kenne Saarbrücken nicht, habe aber in einer anderen nahegelegenen Euregio studiert.

    Das war eines der prägendsten Erlebnisse für mich. Seitdem bin ich ein überzeugter Europäer.

    Man merkt nicht nur den Einfluß der Nachbarländer, sondern man merkt, dass die Grenzziehungen in gewisser Weise willkürlich sind. Ich habe die Zeit als ziemlich bereichernd erlebt.

    VO zu § 93 Abs. 2 SchulG regelt das in NRW:

    [..] Die Zahl der Schülerinnen und Schüler darf nicht über dem Klassenfrequenzhöchstwert und nicht unter dem Klassenfrequenzmindestwert (50 v.H. des Klassenfrequenzhöchstwertes) liegen; geringfügige Abweichungen können von der Schulleiterin oder dem Schulleiter in besonderen Ausnahmefällen zugelassen werden. Dabei darf, soweit Bandbreiten vorgesehen sind, die Zahl der Schülerinnen und Schüler einer Klasse nur insoweit außerhalb der Bandbreite liegen, als der Durchschnittswert der Jahrgangsstufe insgesamt innerhalb der Bandbreite liegt

    --> Der Durchschnitt muss passen und 50% des Maximalwerts darf nicht unterschritten werden.

    Was ist jetzt dieser Maximalwert? Das steht leider maximal verklausuliert in der Verordnung:

    In der Realschule und in der Sekundarstufe I des Gymnasiums und der Gesamtschule beträgt der Klassenfrequenzrichtwert 27. Es gilt die Bandbreite 25 bis 29.

    1. Bis zu drei Parallelklassen pro Jahrgang:

    a) Die Bandbreite nach Satz 2 kann um bis zu fünf Schülerinnen und Schüler überschritten werden.

    2. Ab vier Parallelklassen pro Jahrgang:

    a) es im Einzelfall zur Klassenbildung erforderlich ist, kann die Bandbreite nach Satz 2 um eine Schülerin oder einen Schüler unterschritten, an einer Realschule oder einem Gymnasium auch um eine Schülerin oder einen Schüler überschritten werden.

    bis dreizügiger Jahrgang --> Klassenhöchstwert: 34

    ab vierzügigem Jahrgang --> Klassenhöchstwert: 30

    Entsprechend sind die Klassenmindestgrößen in der S1:

    bis 3 Züge: 17

    ab 4 Züge: 15

    (Dabei muss der Durchschnitt über alle Kurse/Klassen des Jahrgangs in der Bandbreite liegen.)

    Was dieser Unsinn mit der (für kleine Schulen nachteiligen) Unterscheidung nach Zügigkeit soll, würde ich echt gerne mal wissen.

    In meinen Augen übertrieben. Wenn etwas essentielles ausfällt, fällt es halt aus.
    Ohne Strom oder Pressluft schraubt auch keiner in der Autowerkstatt.

    Zumindest an meiner Schulform und in meinem Bundesland geht das mit dem ausfallen lassen nicht.

    Ich hab in meinem schönen digitalen Fachraum mal vor einiger Zeit nachgezählt. 20% der Zeit gab es eine Störung, die die Digitaltechnik ausser Gefecht setzte. Da war der ganze Strauß an Möglichkeiten bei: Beamerlampe kaputt und Wechsel dauert ewig, Netzwerk gestört, Notebook defekt, Smartboardcontroller unbehebbar dejustiert, Verstärker kaputt, Elektriker am Sicherungskasten, Softwareupdate schiefgelaufen, etc.

    Das ist extrem unschön, weil dann ohne Backup-System Teile des Unterrichts problematisch werden.

    Unabhängig davon verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum scheinbar viele immer noch auf vom Kreidestaub eingesaute Finger, Tische und manchmal auch Kleidung stehen. Ich bin heilfroh, dieses Kapitel abgeschlossen zu haben.

    Weil sie immer funktioniert.

    Du legst dir ne Packung Kreide ins Pult und egal was ist, du kannst immer einen Anschrieb machen.

    Geht nichts kaputt, trocknet nichts ein, wischen geht zur Not mit dem letzten Lappen, den man findet, egal ob mit oder ohne Wasser.

    Beamer und Co. ist alles super, aber man braucht ein Low-Tech-Backup.

    Für mich gibt es da auch noch ein paar ganz praktische Fragen:

    • Wo wird dieses Dienst-Ipad eigentlich aufgeladen und wann?
    • Hat das Dienstgerät eine Transporttasche?
    • Gibt es für jeden eine Steckdose im Lehrerzimmer?
    • Wer haftet, wenn das Dienst-Ipad nachts in der Schule geklaut wird?
    • Wie schnell gibt es Ersatz, wenn ein Dienst-Ipad geklaut wird? - Unser letzter Einbruchsersatz hat 1,5 Jahre gedauert. Wir waren schon ganz irritiert, wegen der unerwarteten Computerlieferung. ;)

    Es ist (außer an Gesamt und Sekundarschule) keine Ausgleichs-Nachprüfung möglich. Das ergibt sich aus §44 (3).2

    Die Corona-Sonderregel hebt weiterhin nur die Anzahlbeschränkung und die Fachbeschränkung aus §23 und §44 APO S1 auf, nicht aber die Notenbeschränkung.

    An der Realschule kannst du also in allen Fächern eine Nachprüfung machen, wenn eine Steigerung um eine Note dir einen höheren Abschluss (bzw. die Versetzung in Klasse 10 = HA9) ermöglicht, das Fach aber kein Ausgleichsfach ist.

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