Beiträge von kodi

    Lass dich nicht abschrecken! Es gibt auch viele Schulen, wo so ein Praktikum möglich ist und die gerne Praktikanten aufnehmen.

    Natürlich sind Praktikanten für das Kollegium auch eine Belastung. Einige uninahen Schulen, wie meine, haben z.B. quasi dauerhaft eine Praktikanten-Anzahl von ca. 10-15% der Lehrkräfte. Das kann zum Problem werden, wenn die alle Praktikanten das gleiche Fach haben. Von daher sagen wir manchmal auch Praktikumsanfragen für bestimmte Zeiträume ab, obwohl wir eigentlich gerne Praktikanten nehmen. Wir kommunizieren das allerdings dann auch offen und verweisen auf den nächsten möglichen Praktikumszeitraum.

    Du wirst auf jeden Fall ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen. Dazu braucht es ein paar Wochen Vorlauf.

    Die versicherungsrechtlichen Probleme kann man mit einem Praktikumsvertrag lösen. Schulen mit Praktikantenerfahrung sind da von Vorteil, weil sie feste Ansprechpartner und Arbeitsabläufe für sowas haben und und sich mit den Formalitäten auskennen.

    Die Kunst ist also eine Schule zu finden, die nicht gerade überlastet ist, sich aber mit Praktikanten auskennt.

    Ein wesentlicher Unterschied ist, dass das Ausprobieren von Experimenten in naturwissenschaftlich-technischen Fächern in der Regel nicht zu Hause geht. Die wenigsten haben ein Labor zu Hause. Alle neuen Experimente mußt du mindestens einmal gründlich selbst durchführen.

    Darüber hinaus hast du im Unterricht eine andere Präsenzanforderung als in Fächern ohne potentielles Unfallrisiko.

    Dieses Jahr sind 546 Vorträge angekündigt. Das NICHT als Fortbildungsveranstaltung zu bezeichnen ist schon ignorant.

    Naja, zieht man davon mal die ganzen Verkaufswerbevorträge ab und guckt sich dann an, wie viele Teilnehmer so bei den verbliebenen Vorträgen sitzen, dann ist für die Mehrheit der Messebesuch eher keine Fortbildung. ;)

    Rechtsschutz: Mußt du gucken, was sie umfasst und wo deine Risiken liegen. Oft sind großzügig Rechtsbereiche ausgeschlossen.
    Rentenversicherungen: Lohnen sich im Moment nicht mehr. Besserung ist auch nicht in Sicht, da die Geldpolitik nicht geändert werden kann, ohne dass die halbe Eurozone Pleite geht.
    Riester: Kommt drauf an. Ist ein Grenzfall.
    Unfallversicherung: Eher unnötig, je nach persönlichen Risiken
    Haftpflicht: Wichtig
    Hausrat: Je nach Wohnungsausstattung
    Glasbruch: unwichtig
    Es fehlt:
    Berufsunfähigkeit/Dienstunfähigkeit: Wichtig, je nach Alter und Dienstzeit. Je jünger, je wichtiger.

    Letztendlich mußt du immer auf deine individuelle Situation gucken.
    Eine Versicherung soll Risiken abdecken, die du selbst nicht tragen kannst.
    Nimm zum Beispiel die Glasversicherung. Die kostet zwar sehr wenig, aber welchen Glasschaden kann man haben, den man als Lehrer nicht selbst tragen könnte?

    Wenn man mal ehrlich ist, dann ist diese Messe eine Verkaufsveranstaltung. Klar gibt es ein paar Vorträge, aber wenn man das mal in Relation sieht, sind das eher Alibi-Fortbildungsanteile. ;)
    Insofern finde ich es auch in Ordnung, dass keine generelle Freistellung erfolgt, sondern genauer geguckt wird und der Messebesuch nachrangig gegenüber den normalen Dienstpflichten ist.

    • Die Notenfindung ist geregelt. Jedes Bundesland hat dazu Gesetze und Erlasse. Wenn die dir nicht gefallen, werd politisch aktiv.
    • Falls dir eine konkrete Note einen Verwaltungsakt mit negativer Konsequenz beschert (z.B. Nichtversetzung), kannst du Widerspruch einlegen. Dann wird dieser begründet, geprüft und ggf. geändert/ausgesetzt.
    • Falls dir so eine Notengebung nicht gefällt, kannst du dir (zumindest in meinem Bundesland) vom Fachlehrer die Zusammensetzung der Note erklären lassen
    • Falls du eine Notensoftware programmieren willst, dann siehe Punkt 1.
    • Falls du einfach nur deinen Unmut äußern willst, hast du es hiermit getan, bist aber irgendwie hier im Forum an der falschen Stelle. Deine Folgeposts erwecken den Eindruck, als ginge es dir darum.

    Auch da kann ich beruhigen. Es liegen keine Scherben oder ähnliches herum. Und wenn alle barfuß sind, verletzt sich auch niemand. Die Gefahr würde ich eher im Sportunterricht sehen, wenn einzelne SchülerInnen barfuß teilnehmen und der Rest mit Schuhen. Aber da macht man es ja auch und ich hab da auch noch nie gehört, dass da etwas ernsthaftes passiert ist.

    Fällt deinem Schüler eine Theaterlampe auf den Fuß....
    ...dann sagt die Unfallkasse "Grob fahrlässig, dass die keine Schuhe tragen, weil vorhersehbare Gefahr."

    Vielleicht bin ich da auch wegen meines Fachs Technik etwas paranoid...

    Hallo Ibolya

    Wenn du an einer öffentlichen Förderschule Vertretungslehrkraft wirst, dann wende dich am besten auch an den Personalrat für Förderschulen deines Bezirks (Köln?).
    Die müssen bei Einstellungen angehört werden und überprüfen unter anderem auch die Eingruppierung seitens der Bezirksregierung.
    Meiner Erfahrung sind unsere Bezirkspersonalräte auf dem Gebiet sehr erfolgreich und können dich beraten, wie du das am besten angibst, sodass es es dir anerkannt wird.

    Viele Grüße und viel Erfolg bei deiner neuen Stelle
    XynxNet

    Der Raum sollte bei Errichtung abgenommen worden sein. Dabei wird festgelegt, wie viele Schüler dort unterrichtet werden dürfen.

    Ansonsten kannst du dich an die Unfallkasse NRW wenden. Der entscheidende Punkt ist dabei, bis zu welcher Schüleranzahl die Schüler versichert sind.

    Das Problem an diesen Anfragen ist, dass dir bei baulichen Problemen im Nachgang auch der Raum vom Schulträger gesperrt werden kann und dein Fach dann nicht mehr unterrichtet wird. :(

    Die zuständige Person hat vor den Ferien von drei Tage die Woche gesprochen.Zwei Tage vor Schulbeginn durfte ich mein Stundenplan sehen. Ich war geschockt und als ich ihn ansprach hieß es: "Geht halt nicht anders."
    Ich habe alles hingenommen und dachte sowas wäre "normal". Später konnte ich mir die Stundenpläne anderer Lehrer ansehen.

    Die Leitung weiss das ich unerfahren bin. Es ärgert mich sehr dass die SL versucht meine Unwissenheit auszunutzen.

    Egal welche Regelung ihr da in Hessen habt oder nicht habt, erst 3 Tage in Aussicht zu stellen und dann 5 Tage zu verplanen ist schon ziemlich dreist.
    Die einzige Ausnahme wäre, wenn du das selbst verursacht hättest, z.B. durch spezielle Klassen/Fachwünsche oder eine AG.

    Falls du Vertretungslehrer bist, würde ich an deiner Stelle nachdrücklich darum bitten, wenigstens einen weiteren Tag freizublocken und andernfalls mit der kürzest möglichen Frist kündigen und eine andere Vertretungsstelle annehmen.
    Natürlich wird man danach nicht wieder an dieser Schule arbeiten können...aber das will man sicher dann auch nicht.

    Vor allem frage ich mich, ob die in der Bezirksregierung sich nur ansatzweise Gedanken machen, welche Anreizwirkung von dieser Praxis ausgeht.

    Letztendlich geht es nicht darum, individuelle Anreize zu setzen, sondern die Allgemeinheit vor hohen Folgekosten zu schützen.
    Ob das jetzige System das wirklich so sicherstellen kann, sei mal dahin gestellt.

    Als Betroffener ist das natürlich extrem ärgerlich und subjektiv auch unfair.
    Wie viele andere schon geschrieben haben, solltest du dich rechtlich beraten/vertreten lassen.
    Egal wie das letztendlich dann ausgeht, hast du dann zumindest Gewissheit, ob dein Fall rechtlich korrekt bearbeitet wurde.

    Studier bitte nur Physik, wenn du das später auch 40 Jahre engagiert und in guter Qualität unterrichten willst.
    Die Chance ist sehr hoch, dass du viel Physik unterrichten wirst.

    Falls dich Konkurrenz sorgt, dann ist es besser gute Noten anzustreben, zumal du mit Chemie ja bereits ein Mangelfach hast.

    Der Unterschied ist das mathematische Modell, dass die Kinder benötigen:
    Beispiel 1 wird in den meisten Fällen eine 1:1-Zuordnung auslösen, die nicht aufgeht. Das ist eine alltägliche Situation, die Kinder häufig erleben. Aufteilen/Verteilen.
    Beispiel 2 erfordert das grundlegende Konzept der additiven Veränderung.

    Wir haben an der Schule sogar com Regierungspräsidium die Anweisung, den Zustand der Reifen bei Busfahrten und den Zustand des Busfahrers kritisch zu betrachten. Danach hatte erstmal niemand mehr Lust zu fahren.

    Bürokratie schlägst du mit den eigenen Waffen:
    Kostenvoranschlag vom TÜV hinfaxen und nach Zahlstelle (des Anweisenden) fragen. Gleich auf deinen Aktenvermerk mit Datum hinweisen.

    Du wirst sehen, wie schnell solche Anweisungen zurückgezogen werden.

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