Beiträge von kodi

    Die Eltern können eine Vertrauensperson mitnehmen. Diese hat aber im Zweifel kein Rederecht.

    Das in dieser Situation seitens der Schule so durchzusetzen (kein Rederecht) wäre allerdings höchst ungewöhnlich.


    Die Eltern sollten sich überlegen, ob diese Schulform wirklich die richtige für ihr Kind ist. Wenn das Kind offensichtlich nicht in der Inklusion beschult werden kann, weil deren Ausgestaltung auch Grenzen hat, dann ist vermutlich eine entsprechende Förderschule besser geeignet und sie tun ihrem Kind keinen gefallen es in eine Grundschule zu zwingen, die nicht die nötigen Rahmenbedingungen schaffen kann. Ich gehe mal davon aus, dass die Ausflüge da jetzt nicht der Grund sind.

    • Einspruch/Widerspruch einlegen (da sollte auf einer schriftlichen Rückmeldung an dich ein Hinweis sein(?))
    • Fachanwalt kontaktieren ggf. über eine Gewerkschaft

    Ob das zu Recht war, können wir dir nicht sagen. Da wird ein(e) Anwalt/Anwältin dir anhand des Prüfungsprotokolls mehr sagen können.

    Kann man machen. Allerdings wird das in der Regel nur bei Formfehlern Erfolg haben.

    Ich bin auch immer irritiert, wenn jemand seine Kinder als Job bezeichnet. Klar bringen Kinder viele Aufgaben und auch Belastungen mit sich. Ein Job ist aber etwas, was man in der Regel im Auftrag für anderen oder gegen Bezahlung tut.

    Genauso bin ich sehr skeptisch, wenn jemand hervorhebt, er/sie bräuchte eine Anerkunnung der Gesellschaft, denn er täte mit seinen Kindern ja etwas für den Erhalt der Gesellschaft, Sozialsysteme, etc. Das mag ein Nebeneffekt der Entscheidung für Kinder sein, aber war sicher nicht die Motivation Kinder zu bekommen.

    Unabhängig davon kann (und sollte) man sich als Gesellschaft schon dafür entscheiden, Kinder und Familien zu fördern. Das sollte dann aber für alle greifen, egal welcher Beruf und egal ob Beamte oder Angestellte.

    Die auf Beamte beschränkte Regelung der Kinder/Mietzuschläge in NRW über die Begründung der Alimentierung finde ich auch völlig aus dem Lot geraten. Erstens weil das Alimentationsprinzip zwar individuell (auch für mich) nett ist, aber in keinerlei Gleichgewicht mehr zu den Pflichten und Zwängen des Beamtentums steht. Alles was das begründete gibt es nicht mehr (Versetzungen überall hin, Residenzpflicht, Nebentätigkeitsverbot, 'Leben für den Staat', quasi Berufsverbot für die Ehepartnerin, Mitsprache des Staats bei Heirat, ...)

    Zweitens ist der Unterschied zu den Angestellten völlig absurd, da die sich nur formal in einem anderen Rechtsverhältnis befinden und in der Praxis weitgehend den gleichen Anforderungen unterliegen wie die Beamten.

    Das ist aber alles eine Sache, die auf der politischen Ebene bearbeitet und gelöst werden muss.

    Da können die Kollginnen und Kollegen nichts dafür und ich finde es auch nicht in Ordnung subtil immer wieder wegen dieser Zuschläge zu sticheln. Ich gönne es jedem, der diese Zuschläge aktuell bekommt.

    Mit M/PH? Versicherung, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Finanzindustrie, bei Großkonzernen im Bereich Ausbildung, im Bereich Data-Science. Physik eröffnet ggf. noch ein paar mehr Felder jenachdem was du gemacht hast und ob das über 'nur' Lehramt hinaus ging. Das Alter wird allerdings so langsam zum Problem.

    Dann gibt es natürlich noch die ganzen allgemeinen fachunabhängigen Dinge, die Ex-Lehrer so tun. Beratung, Coaching, etc.

    Schwierige Situation, aber interessante Frage.

    Bei uns gibt es einen Schulausschluss wegen Selbst- und Fremdgefährdung. Da wird dann aber auch amtsärztliche Untersuchung fällig.

    In eurem Schulgesetz hab ich Selbstgefährdung jetzt nicht gefunden. Alle anderen von dir geschilderten Aspekte der schulseitigen Situation rechtfertigen aus meiner (NRW)-Sicht keinen Unterrichtsausschluss und erst Recht keine Entlassung.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man in irgendeinem Bundesland einen Schüler so einfach von der Schule zwangsentlassen kann. Das ist ja bereits die zweithöchste Ordnungsmaßnahme. Falls das eine Privatschule ist, sieht das Ganze natürlich anders aus.

    Wo willst Du sonst die Grenze setzen?

    Das wäre relativ einfach: Die Grenze wären alle Fahrten, die im Fahrtenkonzept von der Schulkonferenz als verpflichtend beschlossen worden sind.

    Die grundsätzliche Frage ist allerdings, ob man die Teilzeit aus systemischer Sicht überhaupt durch so eine Regelung aushebeln lassen will. Da spricht auch einiges gegen, selbst wenn die jetzige Praxis mit dem ominösen Ausgleich durch Fahrtenanzahl eine Mogelpackung ist.

    Fobizz nutzt derzeit GPT-4 und GPT-40-Mini.

    Das ist soweit ok. Gut sind auch die Vorlagen.


    Falls du allerdings auch Bilder generieren willst, ist die Fobizz-Lizenz ziemlich rückständig, da es in dem Bereich nur Dall-E-3 und Flux anbietet.

    Das geht inzwischen deutlich besser, z.B. mit dem 'echten' ChatGPT.

    Das ist für mich das Problem mit Fobizz. Ich brauche quasi nur den Bildgenerator. Alles andere erstelle ich in meinen Anwendungsfällen genauso schnell wie die KI+Kontrolle+Nacharbeit. Die neueren Bildgeneratoren sind allerdings ein echter Segen. Schade, dass Fobizz sie nicht anbietet.

    Ich denke, das hängt von der Klientel ab.

    Für manche ist die Sicherheit wichtig, zu einer festen Zeit kommen zu können. Das habe ich besonders bei meinen Schülereltern, die wenig Deutsch können und sich noch unsicher im deutschen Bildungssystem bewegen oder generell in der deutschen Verwaltung. ;)

    Für andere ist die zeitliche Flexibilität wichtiger bzw. der Telefon- oder Mailkontakt, weil sie Schicht arbeiten oder ähnliches oder weil sie so prekär beschäftigt sind, dass "freinehmen" zu einer Kündigung führt. Man kann sich leider nicht vorstellen, was es zum Teil für schlimme Zustände auf dem Arbeitsmarkt gibt....

    Ich finde man kann das also so pauschal garnicht sagen, was besser ist.

    Ich biete ein Hybridmodell an, wo beides geht. Feste Zeiten als auch individuelle Termine und Telefon/Mailkontakt. Natürlich muss man dann stärker darauf achten, dass keine Entgrenzung stattfindet.

    Meines Wissens nach gibt es von Schulseite keinerlei Konsequenzen für Fehlverhalten im Unterricht.

    Riesiges Redflag. An dieses Problem wirst du immer wieder stoßen, selbst wenn du dein Classroom-Management tiptop im Griff hast.

    Angesichts dieser Tatsache und deines Faches bzw. dessen genereller Wertschätzung an deiner Schulart, würde ich schnellstens einen Wechsel an eine normale Schule vornehmen.

    Also, es dürfte aber doch auch nur sehr begrenzt überhaupt möglich sein, eine andere Verwendung zu finden. Für mich (A15, technisches Studium) sehe ich da überhaupt keine Möglichkeit. An welcher Stelle kann ich in einer Behörde "verwendet" werden? Ich glaube einfach, dass zu viele Lehrkräfte ihre Qualifikation überschätzen und die Anforderungen in der Verwaltung unterschätzen.

    ... und dazu die Besoldungsstruktur in den Behörden völlig überschätzen.

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