Beiträge von kodi

    [...] hat dann festgestellt, dass es ihnen doch zu teuer ist, für alle ihren Teil in die Rentenkasse einzuzahlen und haben das Verbeamten wieder angefangen. Die Diskussion gibt es immer wieder.

    Das checkt halt der Durchschnittsbürger nicht und die Politiker vermutlich auch nicht, falls es sie überhaupt interessiert. Von daher wird diese Diskussion uns für immer begleiten. ;)

    Nein, das ist teils schulrechtlich explizit so vorgesehen. Für NDS sind reine Aufsichtszeiten im Rahmen des Ganztags (hierzu zählt auch die Mittagspause) hälftig auf das Deputat anzurechnen.

    Ist in NRW auch so. Macht auch Sinn. Unsere Tätigkeit beschränkt sich eben nicht nur auf die Vermittlung von Fachinhalten.

    und du meinst, es hat nicht _zufällig_ eher mit der Werkstatt, den Tätigkeiten und den dort genutzten Werkzeugen zu tun?

    Genau so ist es.

    Die 16er-Beschränkung in Werkstätten ist in NRW eine Beschränkung durch die Unfallkasse. Die kann auch erhöht werden, wenn die Räumlichkeiten das hergeben und die UK ihr ok gibt. Ich kenne allerdings nur eine Schule, die einen für 20 Schüler zugelassenen Technikraum hat.

    Was ich sagen möchte, ist jedoch, dass Lehrkräfte ihre Erwartungen an die Arbeitszeiterfassung mäßigen sollten.

    Das sehe ich auch so. Vermutlich kommt einfach nur eine weitere Dokumentationsaufgabe auf uns zu.

    Das alles bringt nichts, so lange der institutionelle Unwille zur Veränderung vorherrscht.

    Die meisten Probleme hätte man ja auch jetzt schon längst lösen können. Ein gutes Beispiel sind die sprachlichen Korrekturfächer mit den veralteten und ungeeigneten Prüfungsformaten und den ausufernden Klausurzeiten/Klausurumfängen. Hätte auf Landesebene längst gelöst werden müssen. Vermutlich wird der ChatGPT-Druck demnächst dann da eine Veränderung erzwingen, sicher aber nicht die Arbeitszeiterfassung.

    Richtig schwierig finde ich die Fälle, wo der AU-Pflicht nicht nachgekommen wird. Das hatte ich vor einiger Zeit und den Kollegen musste ich leider mehrfach nachdrücklich kontaktieren, obwohl das sicher für seine Genesung nicht gut war. Die Alternative wäre ein Antrag auf ein Disziplinarverfahren gewesen, was sicher noch schädlicher gewesen wäre.

    Die Rechtslage ist, dass der Arbeitgeber dich zwar kontaktieren darf, du aber während der AU nicht darauf reagieren musst. Deine Pflicht endet mit der Abgabe der AU.

    Das ist insgesamt auch eine ausgewogene Regelung, da 95% der Fälle wohl eher keine Edge Cases sind, die natürlich naturgemäß hier im Forum häufiger besprochen werden als eine 08/15 AU. Da es sie andererseits aber auch gibt, ist es sinnvoll eine gewisse Sensibilität für diese Fälle zu fördern.

    Also bei uns sind nahezu alle Prozesse doppelt abgesichert. Das heißt jetzt nicht, dass der Übergang nahtlos wäre, aber er würde funktionieren.

    Allerdings handhaben wir 'krank ist krank' in der SL etwas anders als bei normalen Lehrern. Wir müssten schon mit Schlaganfall in Krankenhaus liegen, damit jemand auf "keine Kommunikation" schaltet. Das ist einfach der Führungsposition geschuldet. Ich sehe aber, dass psychische Erkrankungen da ein Sonderfall sein könnten. Den Fall hatten wir zum Glück noch nicht.

    Ich finde die ganze Diskussion hier ziemlich surreal. Wenn die Angaben im Eröffnungspost hier stimmen, reden wir über ein A13-Gehalt plus das nicht genannte Einkommen der Freundin.

    Naja, als DINK sind 20k pro Jahresurlaub schon locker drin. Man lebt von einem Gehalt und hat das zweite zur Verfügung.

    Das finde ich jetzt nicht völlig unrealistisch.

    Es fühlt sich bei jedem Thema so an, dass man gerade nicht auf dem neuesten Stand ist, weil es irgendwo ja eine neue Publikation oder Quelle geben könnte, die ich noch nicht kenne, die die ganze Stunde obsolet machen würde.

    Mach dir da mal keinen Stress. Kein Fach an einer allgemeinbildenden Schule ist an der Forschungsfront.

    Es ist gut, wenn das wechselt. Je nach Reiseland kann sich das Klima etwas unterscheiden und je nach Reisetyp kann es von Vorteil oder Nachteil sein, wenn andere Reisende unterwegs sind. Von daher ist das rotierende System schon nicht schlecht.


    Mit dem Vor/Nachteil anderer Reisenden:

    Stell dir einen Kinderurlaub vor, wo kaum andere Kinder zum Spielen sind oder einen Partyurlaub vor richtigem Saisonbeginn.

    Beides jetzt nicht meins, aber dafür gibt es sicher Bedarf.

    Wobei ich mich immer frage warum das Schulministerium NRW da irgendetwas meint mit den anderen Ländern abstimmen zu müssen. Warum nicht einfach mal auf stur schalten und die Ferien am 1. August beginnen lassen, egal welche Kommentare dazu aus Bayern kommen, getreu dem Motto: "Wenn Markus Söder auf stur schaltet, können wir das auch."

    --> https://www1.wdr.de/nachrichten/nr…ferien-100.html

    Ach, es würde doch schon reichen, einfach bei der Rotation die Arsch-Länder nicht mehr zu beachten. Einfach nur noch mit den rücksichtsvollen Ländern die Ferien abstimmen.

    Wissenschaftlich ist Standard, von einem Verhältnis von ⅓ Unterricht, d.h.Deputat, und ⅔ nichterfasste AZ auszugehen, je nach Schulform. Insofern bewege ich mich eher im konservativen Bereich mit meiner Äußerung.

    Kannst du das mit entsprechender wissenschaftlicher Literatur belegen?

    Klar, die nichtunterrichtlichen Tätigkeiten nehmen zu und sind nicht mehr adäquat bei der Deputatsberechnung abgebildet.

    Die 2/3-Behauptung geht aber so stark an meiner Realität vorbei, dass diese Quellen ein heißer Kandidat für einen Peer-Review wären.

    [...] Die erfassten Daten werden irgendwann zu so etwas wie "Empfehlungen", später dann zu Vorgaben, und dann verbringt man zusätzlich auch noch eine Stunde pro Woche damit, zu begründen, warum die eigene Arbeitszeit über der "Richtlinie" liegt. [...]

    Das glaube ich auch.

    Der nächste Schritt nach einer individuellen Arbeitszeiterfassung wird die Normierung der vorgesehenen Tätigkeitszeiten sein. Da wir in einem defizitären System arbeiten, welches nicht aus wirtschaftlicher Not sondern aus bewusster politischer Entscheidung defizitär ist, wird diese Normierung der Tätigkeiten eher nicht zu unseren Gunsten passieren.

    Konkret wird das dazu führen, dass z.B. den Deutsch und Englischlehrkräften gesagt werden wird "deine Korrektur darf nur X Minuten dauern".... wobei X sicher nicht der erhofften Zeit der Lehrkräfte entsprechen wird.

    Der nächste Schritt logische danach wird dann eine Abkehr vom Alimentierungsprinzip sein.

    Lass doch ChatGPT eine erstellen, wenn es unbedingt eine Stadtralley sein sollen.

    Ansonsten Teenie-Geburtstag.... Eigentlich reicht doch da eine Bluetooth-Musicbox, Gartenstühle + Tisch und ein Grill oder der Pizzaservice. Die Party machen die schon selbst. Das ist doch eigentlich ein Selbstläufer.

    Schüler die offensichtlich unter Drogen stehen, müssen bei uns natürlich abgeholt werden bzw. werden im Extremfall ins Krankenhaus gebracht. Für die können wir keine Verantwortung übernehmen und weder deren Sicherheit noch die der anderen gewährleisten. Darüber hinaus stört es den Schulfrieden.

    Glücklicherweise haben wir das extrem selten. Der (passende) Brennpunkt hat auch seine Vorteile. ;)

    [...] haben sich vor kurzem Nachbarn aus dem Haus bei der Hausverwaltung beschwert „weil es im Treppenhaus nach Cannabis stinke“, sowie behauptet, „jemand“ rauche Cannabis im Treppenhaus, zuuuufällig direkt in seinem Flur vor seiner Wohnungstüre, wo es natürlich mal nach Cannabis riecht, wenn er auf seinem Balkon geraucht hat und seine Kleidung entsprechend riecht und ggf. auch Rauch in den Flur getragen wird. Das finde ich richtig übel ehrlich gesagt. [...]

    Ich finde das auch übel, aber nicht so wie du das vermutlich meinst.

    Ich finde es unmöglich, rücksichtslos und eine massive Beeinträchtigung seine Nachbarn mit Rauch oder anderen Gerüchen zu belästigen. Leider ist unser Recht da gerade im Fall von Rauch viel zu lasch. Die Leute können gerne machen, was sie wollen, aber nur solange es keinen Dritten beeinträchtigt.

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