[...] Die erfassten Daten werden irgendwann zu so etwas wie "Empfehlungen", später dann zu Vorgaben, und dann verbringt man zusätzlich auch noch eine Stunde pro Woche damit, zu begründen, warum die eigene Arbeitszeit über der "Richtlinie" liegt. [...]
Das glaube ich auch.
Der nächste Schritt nach einer individuellen Arbeitszeiterfassung wird die Normierung der vorgesehenen Tätigkeitszeiten sein. Da wir in einem defizitären System arbeiten, welches nicht aus wirtschaftlicher Not sondern aus bewusster politischer Entscheidung defizitär ist, wird diese Normierung der Tätigkeiten eher nicht zu unseren Gunsten passieren.
Konkret wird das dazu führen, dass z.B. den Deutsch und Englischlehrkräften gesagt werden wird "deine Korrektur darf nur X Minuten dauern".... wobei X sicher nicht der erhofften Zeit der Lehrkräfte entsprechen wird.
Der nächste Schritt logische danach wird dann eine Abkehr vom Alimentierungsprinzip sein.