Wenn doch schlechter, dann kann man sich die Gewerkschaft gleich sparen.
Die Gewerkschaft ist kein Serviceunternehmen, sondern ein Mitmachzusammenschluss.
Schlechte Ergebnisse kommen auch deshalb zustande, weil viele Kollegen schlicht zu faul sind, mal zu einer der entsprechenden Demos zu gehen, die meist sogar so gelegt sind, dass auch verbeamtete Kollegen teilnehmen können. Wenn da irgendwo dann nur 300 Leute stehen, dann hat man halt eine schwache Verhandlungsposition.
Letztlich können wir alle sogar den Verdi-Mitgliedern aus dem Nichtbildungbereich dankbar sein, denn die Stellen letztlich das große Mobilisierungspotential, obwohl sie mit uns eigentlich nichts direkt zu tun haben. Das sind diejenigen, die die bisher erreichten Abschlüsse im wesentlichen durchgedrückt haben. Wäre die GEW nicht in Verdi, würde sich zwischen der geringen Mobilisierung der Lehrer und dem schlichten Abnicken jeglicher Beschlüsse seitens der Beamtenbünde gar nichts bewegen.
Insofern: Wir haben das alle selbst in der Hand, nur im Lehrerzimmer labern und meckern hilft allerdings nicht, selbst wenn unser Berufsstand darin besonders kompetent ist. 