Beiträge von kodi

    An die Decke meines WoMos möchte ich aus EINER Fallschirmleine eine Aufhängemöglichkeit u.a. für Wäsche basteln, ähnlich wie das "Haus vom Nikolaus", nur ohne Dach. Dazu habe ich mindestens 5 Ösen an Airelinsschienen. Nun suche ich nur noch die EINFACHSTE Verspannmöglichkeit.

    Wieso nimmst du nicht ein Netz?

    Dann hast du gleich noch die Zusatzfunktion eines weiteren potentiellen Stauraums.

    Kosten ~15€ ohne die Cargo-Ösen.

    Wenn doch schlechter, dann kann man sich die Gewerkschaft gleich sparen.

    Die Gewerkschaft ist kein Serviceunternehmen, sondern ein Mitmachzusammenschluss.

    Schlechte Ergebnisse kommen auch deshalb zustande, weil viele Kollegen schlicht zu faul sind, mal zu einer der entsprechenden Demos zu gehen, die meist sogar so gelegt sind, dass auch verbeamtete Kollegen teilnehmen können. Wenn da irgendwo dann nur 300 Leute stehen, dann hat man halt eine schwache Verhandlungsposition.

    Letztlich können wir alle sogar den Verdi-Mitgliedern aus dem Nichtbildungbereich dankbar sein, denn die Stellen letztlich das große Mobilisierungspotential, obwohl sie mit uns eigentlich nichts direkt zu tun haben. Das sind diejenigen, die die bisher erreichten Abschlüsse im wesentlichen durchgedrückt haben. Wäre die GEW nicht in Verdi, würde sich zwischen der geringen Mobilisierung der Lehrer und dem schlichten Abnicken jeglicher Beschlüsse seitens der Beamtenbünde gar nichts bewegen.

    Insofern: Wir haben das alle selbst in der Hand, nur im Lehrerzimmer labern und meckern hilft allerdings nicht, selbst wenn unser Berufsstand darin besonders kompetent ist. ;)

    Ohne die Diskussion kapern zu wollen, wäre "warum?" für mich hier die passende Frage.

    [...]

    In Klasse 5 kommen die SuS inzwischen mit so vielen Kompetenzlücken in grundlegenden Bereichen bei uns an, dass ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde, wenn eine unser Grundschulen in größerem Umgang iPads einsetzen wollen würde.

    Das ist eigentlich genau das Argument für den verstärkten Einsatz. Die große Chance liegt im Bereich Individualisierung und Förderung. Das spiegelt sich ja auch in den hier bereits genannten Apps/Webseiten wieder, die die Grundschulkollegen nutzen.

    Bezüglich des Schreibens darauf erklärte mir damals eine Schülerin in einer Tablet-Klasse, sie seien eine iPad-Klasse und müssten das Gerät benutzen. Eine solche Vorgabe, insbesondere die Verpflichtung darauf zu schreiben, gab aber es nicht.

    Da stellt sich auch grundsätzlich die Frage, wie man das einsetzt und wann es einen Mehrwert bringt. Bei reinen Niederschriften, die jetzt nicht irgendwie weiterverwendet, geteilt, verschlagwortet oder durchsucht werden sollen, ist das IPad das falsche Medium, weil klassischem Papier deutlich unterlegen.

    Das ist so die grundsätzliche Medienfalle, dass man sie nicht nur um ihrer selbst willen einsetzt.

    Wenn BYOD gewünscht ist, lohnt sich wie so oft ein Blick ins „wirkliche Leben“.

    In größeren Unternehmen sind virtualisierte Arbeitsumgebungen weit verbreitet. Jeder Mitarbeiter erhält seine eigene Windows-Instanz auf einem zentralen Server. [...] Die Endgeräte dienen lediglich als „Sichtschirme“ und zur Eingabe, technisch wird ausschließlich auf dem zentralen Server gearbeitet.

    Leider bin ich im "Genuss", dass ein Teil meiner IT-Anwendungen in einer Citrix-Umgebung läuft. Die Vorstellung darüber die ganze Schule laufen zu lassen ist bei den hiesigen Wartungs- und Supportstrukturen meines Schulträgers echt gruselig.

    Als Lehrkraft kommt noch hinzu, dass es nicht nur um das benutzen der App sondern auch um die Hintergründe geht. [...] Aber der Anteil der erfahrenen Nutzer mit Hintergrundwissen und der Wissenstand wird einfacher höher sein.

    Interessant. Ich beobachte genau das Gegenteil. Bei meinen Kollegen und bei meinen Schülern beobachte ich, dass mit den jüngeren Generationen das Hintergrundwissen und die Fähigkeit strukturiert mit komplexeren Programmen zu arbeiten (*hüstel* Niveau Word O_o) deutlich abnimmt. Nach dem Motto: "Keine App? - Geht nicht". Zwar werden digitale Tools breiter genutzt, aber die Tools und die damit erledigten Aufgaben immer simpler.

    Ich habe sogar sehr intensiv damit arbeiten müssen. Nicht nur mit Moodle (Studium + Refschule) + dem absolut gruseligen BigBlueButton, sondern auch mit OLAT und mit Teams.

    Im Vergleich (Moodle + BBB) vs Teams haben die MS Produkte so viele Vorteile, dass es den Rahmen sprengen würde alles aufzuzählen.

    Kann gut sein, dass Moodle in deinem Anwendungsfall schlechter ist.

    Der Produktvergleich mit Teams legt aber nahe, dass du die Kernfunktionen von Moodle (automatisierte und differenzierte E-Lerning-Kurse) gar nicht genutzt hast. Von einem Teilfeature auf die grundsätzliche Qualität einer Software zu schließen, ist etwas schräg.

    Das ist in etwa so als ob du dein Auto grundsätzlich als mies bezeichnet, weil du deine Kleidung im Kofferraum aufbewahrst und es dafür schlechter geeignet ist als ein Kleiderschrank. ;)

    Man muss ja gar nicht mal soweit gucken, um zu sehen wo jede Menge Geld rausgedonnert wird. Der Blick auf die eigene Steuererklärung reicht. Ausnahmen über Ausnahmen. Individuell nett, aber insgesamt völlig irre. Da wüsste ich schon, wie man ein kleines "Sondervermögen" mehr einnehmen könnte, ohne Leute zu schröpfen, die am Existenzminimum leben.

    Ich sehe da keinen Zusammenhang.

    Das mit dem Sonderurlaub ist in NRW schon ewig so, wird nur an den meisten Schulen pragmatisch gehandhabt.

    Spätestens wenn irgendwelche Sonderleistungen gezahlt werden müssen, dann wird eine offiziellere Erfassung nötig. Da haben wir es in NRW an der Schule mit der 10/20-Tage-Regelung eigentlich ganz gut, weil die "Probleme" normaler Arbeitnehmer für uns erst danach anfangen.

    Naja, sie bauen ja. Nur halt immens langsam. Baubeginn war in 2021. Das muss man auch erstmal schaffen, für ein Mehrfamilienhaus 4 Jahre zu brauchen... Sie haben auch schon wieder zwei neue Projekte im Programm, von denen sie gerade die Wohnungen verkaufen.

    Lass dich möglichst schnell rechtlich beraten.

    Genau dieses Vorgehen ist oft die Taktik bei einer Insolvenzverschleppung. Die Projekte werden langsamer gebaut und mit Geld von neuen Projekten werden alte querfinanziert. Das geht eine Zeit gut (Schneeballsystem) bis dann plötzlich das endgültige Aus kommt, sobald keine neuen Projekte mehr verkauft werden können. Zum Beispiel weil die Bauzinsen plötzlich durch die Decke schießen und den Leuten den Finanzierungsspielraum nehmen, wie es aktuell passiert.

    Das muss in deinem Fall natürlich nicht so sein, sondern das langsame Bauen kann auch andere Gründe haben. Trotzdem ist es ein Alarmzeichen.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du da halbwegs glimpflich raus kommst. Berichte mal, wie es mit dem Bauträger weiter ging.

    wird das ein Fall für die Psychiatrie, nicht auszuhalten.

    Ehrlich gesagt fürchte ich das auch.

    Wenn du nur irgendwie die Chance auf ein gesundes weiteres Berufsleben haben willst, dann musst du:

    1. deinen Versetzungswerdegang beiseite schieben und nicht der Einsatzschule anlasten
    2. an der Einsatzschule die Fakten auf den Tisch legen "Ich komme vom WBK und hab von Regelschulabläufen keine Ahnung und brauche Hilfe". Klar das ist sehr unangenehm...
    3. dich im Classroommanagement fortbilden, damit die Schüler dir nicht auf der Nase herumtanzen
    4. deine Einstellung zu den Schülern neu justieren, weil die jegliche Ablehnung sofort merken und entsprechend negativ reagieren
    5. deine Verantwortung konsequent wahrnehmen, damit du nicht den Ruf des "Lappens" bekommst mit dem und bei dem man alles machen kann.

    Aus deinen Posts habe ich den Eindruck, dass das vermutlich mit externer Unterstützung einfacher ist, als ohne. (Das wäre nach so einer langen Negativspirale übrigens bei jedem so.) Von daher würde ich dir empfehlen nach einer lokalen Supervision zu schauen.

    Das gute ist, so eine Negativspirale lässt sich mit entsprechender Hilfe fast immer unterbrechen.

    Ich finde das Ausfallhonorar nachvollziehbar. Offensichtlich war es eine Bestellpraxiswoche. Dem entsprechend war kein anderer Patient kurzfristig verfügbar und dem Arzt entstand durch die Absage ein wirtschaftlicher Schaden.

    Rest Aufsichten und Vertretungsreserve (ca. 75%). Da kann mir echt keiner erzählen, dass die Schule so einen dringenden Bedarf hat.

    Entlastet andere Kollegen von der Aufsicht und schafft dadurch Freiraum, dass sie sich um dringendere Dinge kümmern können.

    Sobald die Krankheitswelle rollt, wird jede Vertretungsreserve gebraucht. ;)

    KI-Stellen sind auch insofern kein Sprungbrett, als dass sie lokal beim Schulträger angesiedelt sind. Du netzwerkst da also vorwiegend im lokalen Bereich.

    Die Tätigkeit kann aber natürlich ein Punkt sein, der dir später bei einer Bewerbung positiv angerechnet wird. Ich würde das aber nicht überbewerten.

    Die Tätigkeit unserer KI-Abordnungen bewegte sich in der Regel im Bereich "Fortbildungen auf Anfrage anbieten". Wir haben aber auch jemanden, der dann die operative Leitung des KI übernommen hat. Allerdings weiterhin nur mit dem 1. Beförderungsamt, welches vorher schon vorhanden war.

    Das hört sich so zwar nach schlechter Führung, aber denk immer dran, dass Hörensagen nicht unbedingt die wirkliche Realität abbildet.

    Darüber hinaus gibt es Dinge, die dir als Dritter gar nicht bekannt gemacht werden dürfen. Gerade was den Bereich Krankheit und Fürsorge angeht.

    Für alles was du da beschrieben hast, könnte ich dir auch ein mögliche Erklärung geben, nach der der Fall in Ordnung ist. Man kann es als Dritter nicht beurteilen. Dein örtlicher Personalrat kann am ehesten etwas erfahren (und auch der darf nicht unbedingt alles weitergeben).

    Ich würde im theoretischen Falle einer Flucht aus Afghanistan ein angrenzendes muslimisches Land wählen, da hier die Schnittstellen zur eigenen Sozialisierung am größten sind.

    So ist das ja auch. Die Mehrhalt aller Fluchtbewegungen geht in die direkten Nachbarländer.

    Wenn man dann weiter weg flieht, finde ich es nachvollziehbar, dass man sich ein Ziel aussucht, Welches erreichbar ist, wo man Bekannte/Verwandte hat oder das einen guten Ruf hat. Durch "Made in Germany" ist Deutschland auf einer abstrakten Eben auch schlicht weltweit ziemlich bekannt. Anders als vielleicht z.B. Rumänien. Ohne jetzt Rumänien zu nahe treten zu wollen.

    Hast du unterschrieben? Dann hast du etwas zugesagt.

    Du kannst dir das jetzt natürlich schön reden, aber aus Sicht der Schule, die zum 01.11. jemanden braucht, willst du sie hängen lassen.

    Das mit dem Führungszeugnis ist ein davon völlig gesonderter Aspekt. Ja, ohne darfst du nicht mit Schülern arbeiten, aber wenn es zum 02.11. käme, dann ginge es sofort los.

    Natürlich ist das das alles ein bisschen knapp und man kann zurecht fragen, ob so kurze Fristen wirklich Sinn machen. Ich hatte damals 2 Monate Vorlauf, musste quer durch NRW umziehen und es war Weihnachten dazwischen, was die Wohnungssuche erschwerte. Das fand ich schon knapp um alles zu regeln... insofern kann ich dich da absolut verstehen.

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