Falls es noch nicht ankam. Bei Erzieher*innen und Sozialpädagogen gibt es auch massiven Fachkräftemangel.
Ne wirklich? *Staun* 
Die kann man wesentlich leichter ausbilden als Lehrer. In meiner Region gibt es keine Probleme diese Stellen an Schulen zu füllen, sofern es echte feste Stellen sind. Da scheint das Problem eher bei den anderen Arbeitsbereichen für diese Berufsgruppe zu liegen.
Schlussendlich macht Entlastung Sinn, wo auch die größte Belastung besteht. An meiner Schule ist das dieser Bereich.
Verwaltungstätigkeiten, Inklusion und Flüchtlingskinder sind nicht so unser Problem. Für alles das haben wir seit Jahren gut funktionierende Strukturen.
Unsere Probleme sind:
- Erzieherische Herausforderungen
- Soziale Probleme unserer Schüler
- Zu viele gescheiterte Gymnasialkinder für die es keine Schulplätze mehr gibt
- Ständig neue Arbeitsaufträge aus dem Ministerium um irgendwelche politischen Forderungen Alibi-mäßig zu erfüllen.
- Armut
- Gesellschaftliche Diskriminierung meiner Schüler und deren Familien
1. & 2. kann man mit Sozialpädagogen und entsprechenden Unterstützungssystemen lösen.
3. stellt die Frage nach der Struktur des Schulsystems und den Umgang mit Förderung in den Schulformen.
4. Ist eine Frage der politischen Unabhängigkeit der obersten Schulverwaltung und der Ressourcenallokation. Müsste jeder Zusatzauftrag grundsätzlich vom entsprechenden Fachreferenten durch Stellenanteile finanziert werden, dann wäre den übergriffigen Schreibtischtätern schnell der Zahn gezogen. Keine Zusatzstelle = Keine Zusatzaufgabe. Hier greift auch die Forderung nach Verwaltungskräften/IT-lern an, allerdings inhaltlich viel zu verengt.
5. & 6. sind gesellschaftliche Probleme.