Beiträge von kodi

    Ich frage mich immer, welche Lehrkraft es sich antut, die Haftung für 30 Handys zu übernehmen :staun:

    Frag doch direkt, statt zu sticheln, eine kennst du ja jetzt. ;)

    1. Ich bin versichert.
    2. Geschickte Organisation des Ganzen minimiert das Schadensrisko auf nahezu Null. Kinder verpacken Handy in beschriftete Umschläge und legen es selbst in die Kiste im sonst verschlossenen Zimmer. Handy befinden sich dort nur während der nahezu dauerhaften Anwesenheit der Lehrkraft.
    3. Wenn du einmal das ganz große Theater wegen Handystraftaten aus jugendlichem Leichtsinn auf Klassenfahrt mitgemacht hast, dann erscheint das Einsammeln die deutlich entspanntere Variante. ;)
    4. Das wirklich nervigste Problem bei dem Ganzen: Alle müssen ihre diversen Handywecker ausstellen!

    Auf jeden Fall ist Fuck you Göthe kurzweilig.

    Mich nerven diese Moralin triefenden Lehrerfilme. Dazu muss ich keinen Film gucken. Leider geht der Lehrerzimmer-Trailer auch in die Richtung. Von daher werde ich passen.

    Das ist interessant, die Erfahrung mache ich, was wirklich mich persönlich betrifft, gar nicht. Gelegentlich tun sich im Klassenlager z. B. kulturelle Eigenheiten auf, dergestalt, dass Jungs mit Migrationshintergrund vom Balkan befinden, sie müssten in der Küche nichts tun. Ja, das können sie schon meinen, dann bleibt die Küche eben kalt. Zwiebeln schneiden haben die noch alle bei uns gelernt. Die putzen auch alle die Tische nach der Laborarbeit, da traut sich explizit mit mir keiner zu diskutieren.

    Das ist auch der Ansatz, den ich verfolge: Rollenstereotype durchbrechen bzw. die Konsequenzen aufzeigen.

    Die Debatte um das generische Maskulin halte ich hingegen für eine Scheindebatte. Dessen Verteufelung und die ganzen Alternativwortschöpfungen schaden meiner Meinung nach Grundanliegen mehr als sie nützen, weil sie massive Reaktanz hervorrufen.

    Wichtig ist mir allerdings, dass auf der individueller Ebene alle mit dem Geschlecht ihrer Identität angesprochen werden. In den vergangenen Jahren haben bei uns die Fälle deutlich zugenommen, wo die Geschlechtsidentität vom gesetzlichen oder biologischen Geschlecht divergiert. Das zu respektieren und den Leidensdruck der Betroffenen dadurch zu lindern, sollte selbstverständlich sein.

    Gängiger Schallschutz im Altbau = Gab es nicht.

    Holzdecken/Fußböden mit dem Aufbau Diele auf Balken, Wände/Decken mit Strohdämmung, etc.

    Letztlich liegt es irgendwie auch in der eigenen Verantwortung sich vor dem Mieten oder dem Kauf anzugucken, was man sich da ausgewählt hat. Zum Glück wird man ja in Deutschland nicht in eine Wohnung zwangseingewiesen.

    Bevor ich durch viele Überstunden bzw. Vertretungen verheizt werde, möchte ich lieber, dass alle Stellen an unserer Schule besetzt sind, egal wie gut die Lehrkraft ist. Meist findet man ja doch auch für diese KuK Aufgaben, die passen.

    Glaub mir, manchmal findet sich da wirklich keine Aufgabe.... und die Überstunden entstehen dann, weil man den ganzen von denen verzapften Mist aufarbeiten darf. ;(

    Es gibt leider tatsächlich auch Kollegen, bei denen es für alle Seiten besser wäre, wenn die Stelle unbesetzt wäre.

    [...] da ich als Lehrer eher zu den Geringverdienern in unserer Stadt gehöre [...]

    Diese sachlich nahezu überall in Deutschland falsche Darstellung entwertet deine Argumentation.

    Du als Lehrer A13Z-Lehrer gehörst in Deutschland zu den oberen 10% was das abhängige Einkommen angeht, als A12-Lehrer immer noch zu den oberen 20%.

    Es mag sein, dass du dir in deiner Stadt vielleicht nicht deine Traumwohnung oder dein Traumhaus als Eigentum leisten kannst, aber zu den Geringverdienern gehörst du definitiv nicht.

    Jede*r, der in den Paragrafen schaut und sinnentnehmend lesen kann, wird feststellen, dass der Paragraf in diesem Fall gar nicht greift... Finde ich schon krass, dass man der Schulsozialarbeiterin für eine Lapalie so an den Karren fahren will, während diejenige, die tatsächlich Mist gebaut hat, nun ihre Hände in Unschuld waschen möchte. In der Psychologie nennt man sowas Schuldumkehr. Ich bin wirklich fassungslos.

    Gesundheitsdaten gehören ohne Zweifel zum persönlichen Lebensbereich. Insofern dürfte es durchaus strafbar sein, wenn sich die Sozialarbeiterin zur aktuellen psychosozialen Belastung von Haubsi gegenüber der Schülerin äußert.

    Sprich mit deinem Arzt/Therapeuten und lass ihn ein Gutachten schreiben, welches bescheinigt, dass deine PTBS aufgrund deiner Therapie sehr wahrscheinlich ausheilt. Sag ihm auch, wieso du das brauchst (Verbeamtung). Das sollte das Problem doch eigentlich lösen.

    Letztlich braucht der Amtsarzt doch nur eine Rechtfertigung für eine positive Prognose, falls er denn überhaupt Zweifel hat.

    Also unsere Sozialpädagogen sind super und entschärfen viele Konflikte und nehmen uns auch viel pädagogische und seelsorgerische Arbeit ab.

    Ich finde es im beschriebenen Fall auch nachvollziehbar, dass sich die Schülerin hilfesuchend an eine Vertrauensperson gewandt hat.

    Wie die Sozialpädagogin dann damit umgegangen ist, kann man von außen aufgrund der offensichtlich doch emotionalen Situation nicht beurteilen. Es klingt nicht so ganz geschickt. Letztlich liegt es wie immer an beiden Gesprächspartnern, Sozialpädagoge und Lehrer, die jeweiligen Grenzen abzustecken.

    Was allerdings gar nicht geht, ist der Verschwiegenheitsbruch durch die Sozialpädagogen. Da hätte ich persönlich durchaus sehr nachdrücklich darauf hingewiesen, dass das im Fall ihrer Berufsgruppe sogar nach §203 StGB strafbewehrt ist.

    Prinzipiell ist das allerdings schon ein Problem. Für jedes Elternteil, dass nur die kurze Kitazeit mit spätem Anfang und frühem Ende bucht, entsteht eine Lücke in den Randstunden, die jemand füllen muss. Das ist im Einzelfall kein Problem, sehr wohl jedoch wenn es jeden Tag bei vielen Kollegen so ist. Vor allem an gebundenen Ganztagsschulen ist das ein Problem. Freie Tage sind da oft besser abzufangen.

    Der Einzelne kann da auch nur bedingt was zu.

    Aber es gibt halt einfach auch andere Gründe für Dienstunfähigkeit als eine Erkrankung. Deswegen steht da auch "Dienstunfähigkeit". Eine Bekannte war drei Tage dienstunfähig weil ihr Hund einen Ileus hatte.

    Ich weiß nicht, dienstunfähig wegen Hund, finde ich ehrlich gesagt genauso zweifelhaft wie Dienstunfähigkeit wegen Handwerkerbesuch, Dienstunfähigkeit wegen Unlust oder Dienstunfähigkeit wegen Faulheit. Da hab ich schon sehr starke Zweifel, ob das rechtlich so haltbar ist.

    Ob eine SL dann eine Dienstzeitverschiebung wegen einer Hundenotsituation vielleicht doch genehmigt, ist eine andere Sache. Aber als Rechtsanspruch wegen Dienstunfähigkeit.... ich weiß nicht.

    aber durchaus ein höheres Niveau als Sechstklass-at-the-airport-Dialoge. Es hängt aber natürlich davon ab, was die Lehrkraft daraus macht - Papier ist schließlich geduldig.

    Also wenn ich mich so an die mitgehörten Gespräche an den verschiedensten internationalen Flughäfen von offensichtlich Deutschen erinnere, dann scheint mir ein enormer Nachholbedarf an "At-The-Airport"-Englischkompetenzen zu herrschen.

    Angesichts der Schicht, die auf den Flügen normalerweise unterwegs ist, waren das sicher in der Mehrzahl (Ex-)Gymnasiasten. Insofern sollte man At-The-Airport Englisch auch nicht ganz geringschätzen, selbst wenn es in dem beschriebenen Berufsschulfall vielleicht schlecht umgesetzt war.

    Ist zwar schön, wenn man Shakesbeare interpretieren kann, aber wenn man dann am Alltagsenglisch scheitert...

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