Beiträge von kodi

    Ja genau. Wenn du nichts einreichst, bekommst du je nach Versicherung 1-3 Monatsbeiträge zurückerstattet. Manchmal ist das auch gestaffelt und schaut auf die Vorjahre zurück. Daher guckt man in der Regel, ob die Höhe der Erstattungen im Jahr die Beitragsrückerstattung übersteigt. Nur dann reicht man ein.

    Nachdem was du über das Jahr das Todes hier angedeutet hast, wirst du in dem Jahr ziemlich sicher über der Beitragsrückerstattung liegen und das Einreichen also Sinn machen.

    Ich habe mich bereits beim DH gemeldet per Überlastungsanzeige!! Und, was ist passiert? Nichts.

    Idealerweise ändert sich danach natürlich etwas.

    Im schlechtesten Fall legt die Überlastungsanzeige zumindest die juristische Verantwortung für die Folgen der Überlastung in die Zuständigkeit des Arbeitgebers.

    Ich sehe das ganze pragmatisch. Mit der altmodischen Benimmregel "Mütze ab in Innenräumen" macht man nichts falsch.

    Meine Schülerklientel hat so schon gegen genug Benachteiligungen und Vorurteile anzukämpfen. Daher ist es sinnvoll in dem Punkt auf Sicherheit zu gehen und nicht ggf. einen weiteren potentiellen Nachteilspunkt aufzumachen, wenn sie auf das falsche Gegenüber treffen.

    Ich erklär denen das auch so, ist für die überhaupt kein Problem, verstehen sie sofort.

    Die Kopftuchdebatte halte ich für anachronistisch. Das ist doch längst geklärt. Wer es aus religiösen Gründen tragen will, darf es tragen.

    Irgendwelche Sicherheitsbereiche mit Helmpflicht oder andere Sicherheitsvorschriften z.B. bei der Arbeit an Standbohrmaschinen sind ebenfalls eine andere Sache. Da geht die Sicherheit vor. Keine Einhaltung der Sicherheitsvorschrift = Tätigkeitsverbot

    Verjährungsfrist ist übrigens drei Jahre ab Jahresende der Rechnungsstellung.

    Jenachdem wie fit dein Schwiegervater zum Schluss war, lohnt es sich zu gucken, ob alles eingereicht wurde.

    Du reichst natürlich nur ein, wenn die Erstattung höher als die Beitragsrückerstattung ist. Das ist im Alter wegen der in der Regel hohen Krankenkosten aber meistens der Fall.

    Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute!

    Andersherum gefragt, würdest Du die Waffe in die Hand nehmen oder deine Kinder schicken, wenn Separatisten in Bayern sich für unabhängig erklären und von Österreich annektiert werden?

    Ja, selbstverständlich. ....aber ich hab auch gedient.

    Ich sehe da derzeit keine Optionen. Die Ukraine ist existenziell bedroht. In Russland ist die Führung existenziell bedroht, wenn sie keinen Gewinn vorweisen kann. Solange die genug Munition und Leute haben, wird sich da nichts tun.

    Die große Frage ist, wie zeitgleich dies beiden Seiten ausgeht. Falls das der Fall ist, wird der Krieg auf dem Level der letzten 10 Jahre weiter gehen.

    Natürlich wird der Konflikt irgendwann durch Verhandlungen beigelegt werden müssen. Aber dazu müssen beide Seiten einen Vorteil im Friedensschluss sehen.

    Das Landesreisekostenrecht lässt aber auch die Wahl des PKW zu, wenn ich dies explizit begründe.

    Hatte diesen Fall dass eine Begründung gefordert wurde eigentlich jemals jemand?

    Meine Erfahrung bisher ist, dass es niemanden interessiert, welches Verkehrsmittel man nimmt. Gut ich komme jetzt nur so auf ca. 30 Dienstfahrten in den letzten 10 Jahren. Vielleicht hatte ich Glück.

    Ich halte den Kommentar auch für mehr als unpassend.

    Neben meiner Tätigkeit als Lehrer bin ich seit 27 Jahren aktiv bei einer großen Freiwilligen Feuerwehr. Mittlerweile als Hauptbrandmeister.

    Außerdem als Beauftragter für Arbeitsschutz, Sicherheit und Brandschutz an unserer Gesamtschule mit 2 Standorten.

    Ich weiß also, wovon ich schreibe...

    Vielleicht kannst du uns dann ja mit der entsprechenden Gesetzesstelle helfen, damit wir nächstes mal etwas in der Hand haben.

    Hallo,

    wie bewertet ihr es, wenn man das iPad als Tafelersatz nutzt und darauf schreibt und Dokumente anzeigt, während man das iPad an einen Beamer angeschlossen hat?

    Funktioniert im allgemeinen sehr gut und hat viele Vorteile.

    Ich hab aber auch ein paar Probleme:

    • Geschlossenes Apple-System zwingt mich minderwertige Hardware einzusetzen.
    • Ich muss immer drauf achten mein Gerät aufzuladen.
    • Interaktiv mit den Schülern an der "Tafel" zu arbeiten ist schwierig, solange sie keine eigenen Geräte haben.
    • Gerät kann ausfallen, sei es wegen Defekten oder unpassendem Update-Zeitraum. Anders als bei Tafeln ist die Nutzbarkeit also nicht jederzeit garantiert.
    • Die Energiesparfunktionen beenden ab und an die Verbindung. Die Freeze-Taste des Beamers ist mein Freund. ;)

    Die Pointergeschichte löse ich ganz klassisch mit einem Laserpointer. Schade, dass der in unseren neuen Beamerfernbedienungen nicht mehr eingebaut ist.

    Ich habe schlicht und ergreifend keine Kapazitäten verfügbar, um meine Unterrichtsstunden immer doppelt zu planen. Es ging während Corona nicht, guten Präsenz- und guten Fernunterricht parallel anzubieten, und es klappt auch in der Inklusion nicht, alles auf zwei Arten vorzubereiten. Jedenfalls nicht im Rahmen der vorgesehenen und bezahlten Arbeitszeit.

    Verstehe ich nicht so ganz. Wenn man den Unterricht von vorne herein grundsätzlich mit Differenzierung plant, dann hält sich der Mehraufwand für die Förderschüler doch in Grenzen.

    Irgendwie ist die Frage, was man als Kollegium will. Vorhersehbarkeit oder Präsenzminimierung?

    So feste Bereitschaftszeiten machen nur Sinn, wenn sie Adhoc-Vertretungen zuverlässig abfangen. Du bezahlst die Vorhersehbarkeit mit einer gewissen Form von Präsenz. Irgendwie ist auch klar, dass dieses System, wenn es Kollegen schonend knapp vereinbart wird, nur bis zu einer gewissen Grenze Vertretungsfälle auffangen kann.

    Würde das schwierig und gäb es Ärger mit so einer kollegiumsinternen Vereinbarung, dann würde ich in NRW immer auf die allgemeine Regelung zurückgehen. 'In den Kernzeiten deiner Schule kannst du hier zur Adhoc-Vertretung herangezogen werden.'

    Ich frag mich hier beim Lesen die ganze Zeit, was denn die Alternativlösung zur Unterbringung von Lehrkräften mit nicht benötigten Fächern und überlaufener Schulform wäre?

    Im Grunde müsste man sie entlassen. Das geht aber wegen des Beamtenstatus nicht.

    Vor dem Hintergrund finde ich eine schulformfremde Versetzung zwar nicht schön, aber die pragmatische Lösung.

    Die Frage, warum man mich überhaupt geholt hat habe ich dann der aktuellen SL auch gestellt (der damalige Chef ist nun nicht mehr unser Chef). Darauf erhielt ich keine zufriedenstellende Antwort.

    Frag den alten Chef, wenn es dich wirklich interessiert. Wenn es nur eine Trotzfrage wegen der Versetzung war, dann hast du vermutlich lediglich bewirkt, dass sich dein aktueller Chef das nun auch fragt....

    „Dank“ des Zertifikatskurses dürfen sie nun bleiben.

    Klar, ist doch völlig logisch. Sie haben jetzt ein Fach, was die Schule dringend braucht.

    In Sozialwissenschaften oder Französisch hätte ich gerne so einen Kurs gemacht - da war aber kein Bedarf. Mal wieder ein Beispiel für „Pech gehabt“?

    So ein bisschen Angebot und Nachfrage gibt es dann im Schuldienst doch. Kein Mangelfach --> Kein Z-Kurs.

    Ein Wechselwilliger von Gy oder Ge verfügt bereits über A13. Im Falle eines Gymnasiallehrers sogar zwingend im höheren Dienst als Studienrat (d.h. mit Strukturzulage). Diese Amtsbezeichnung und die Zugehörigkeit zum höheren Dienst ist allerdings auch weiterhin für die Grundschulen gar nicht vorgesehen. Wie soll das alles gehen?

    Von Wechselwilligen steht da nichts, sondern von Neueinstellungen.

    Vermutlich werden die Neueinstellungen analog zum bisherigen Verfahren an der S1 dann nach Abschluss der Nachqualifikation in die Laufbahngruppe der GS einsortiert.

    Irgendwie ist die Geschichte komisch.

    Haben die Förderschulen inzwischen ein Personalproblem? Die letzten Jahre war es doch so, dass SoPäd-Kollegen aus der Inklusion verzweifelt versucht haben zurück an die Förderschule zu kommen.

    Ich finde OBAS ist nicht das Problem. Ganz im Gegenteil, das ist der gute und richtige Weg einen Seiteneinstieg zu organisieren.

    OBAS'ler werden intensiv ausgebildet und vorbereitet. Das System kann man sicher verbessern, vor allem mit Hinblick auf die eigenständige Stundenzahl, aber im Grund ist es gut gemacht.

    Problematisch sind die ganzen Wege in den Schuldienst ohne eine Vorbereitung auf die jeweilige Schulform oder mit einer Schmalspurvorbereitung: PE, Entfristung von Nichterfüllern, Einstellung von Schulformfremden, oder (neu) Einstellung von Lehrern ohne Fach der Schulart :autsch:.

    Das richtige Problem dabei ist, dass hinterher keine Qualitätskontrolle und kein strukturelles Qualitätsmanagement stattfindet. Es liegt dann in der Eigeninitiative der Lehrkraft entsprechende Fortbildungsangebote zu finden, die es kaum gibt und diese wahrzunehmen oder überhaupt das eigene Problem zu erkennen... Das kann es nicht sein.

    Wenn man die Eingangsvoraussetzungen absenkt, dann muss man das mit einer klaren Strategie flankieren, wie man dadurch vorhandene etwaige Defizite strukturell abfängt und aufarbeitet. Das täte übrigens generell uns allen ganz gut. Lebenslanges Fortbilden ist ja in der Realität mangels Ressourcen eher eine hohle Phrase.

    * falsch verstandenes Zitat entfernt *

    • Öffnung der Grundschule für Leute mit falschem Lehramt
    • Öffnung der Grundschule für Leute ohne studierte Grundschulfächer :autsch:
    • Absenkung des Sprachniveaus auf C1
    • Entfristung ohne verbindliche Nachqualifikation

    Das klingt für mich alles nach massiver Niveauabsenkung und ist eher ein Fußtritt für die Schüler. Gerade das Grundschuldebakel wird die Bildungschancen der betroffenen Schüler unwiderruflich schädigen.

    Der Fußtritt für die Lehrer folgt dann umgehend mit den Abordnungsregelungen, der Einschränkung der Teilzeit und dem neuen Dienststellenradius.... mal ganz davon abgesehen, dass in einigen Schulformen dann die ganzen unqualifizierten Kollegen mit falscher Schulform, ohne Unterrichtsfach, etc (siehe oben) abgefangen werden müssen.

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