Das es Lösungen gibt, die Dauer der Strahlung erheblich zu reduzieren, ist schon bekannt. Zurzeit noch politisch nicht gewollt und noch in den Kinderschuhen. Vielleicht blicken wir in 20 Jahren aus einem anderen Blickwinkel auf das Thema Endlagerung.
https://www.quarks.de/technik/energie/so-koennte-man-atommuell-recyceln-transmutation
Transmutation ist nicht wirklich die Lösung.
Per Beschleuniger ist das extrem teuer und mit einem Brutreaktor sehr gefährlich, weil das genau der Reaktortyp mit einem positiven Reaktionskoeffizient ist, sprich wenn du einen Störfall hast, beschleunigt der sich selbst. Das will man eigentlich überhaupt nicht mehr heutzutage.
Die Endlagerthematik ist vor allem ein politisches Problem, weil a) nicht nach geologischer Eignung geguckt wird, sondern nach politischer Eignung ("Wer wehrt sich am wenigsten und wo kann ich ein Altbergwerk recyclen?") und b) vorher nicht aufgearbeitet werden soll. Wenn du letztes nämlich machst und den Atommüll nach Isotopen bzw. Radioaktivität fraktionierst, dann hast du kein Problem mit Sicherung über Millionen Jahre, weil hoch radioaktive Isotope eine kurze Halbwertszeit haben. Das Problem ist nur, dass die Wiederaufarbeitsungsanlagen politisch nicht durchsetzbar sind, weil die existierenden in La Hague, Sellafield, Majak, Savannah River Site in den letzten 50 Jahren eine eindrucksvolle Liste an Störfällen und grob fahrlässigen bis kriminellen Handeln angesammelt haben...