Ja, finde ich. Ich bin Lehrer und kein Therapeut oder Sozialpädagoge und hätte mir diese Berufe auch nicht ausgesucht. Schon allein um seine Arbeitszeit nicht komplett ausufern zu lassen, muss man sich hier meines Erachtens abgrenzen und die Kinder an die passenden Stellen für solche Probleme weiterleiten. Es ist natürlich wichtig ggf. vermittelnd tätig zu werden und dafür zu sorgen, dass sie die nötige Hilfestellung bekommen, aber ICH bin nicht derjenige, der sie aktiv leisten möchte.
Ich hatte mal eine Schülerin, bei der ich das leider zunächst nicht konsequent gemacht habe und die hinterher arge Schwierigkeiten hatte, Grenzen zu akzeptieren. Das ging so weit, dass sie mir über Paypal Geld geschickt hat, um Kontakt und Reaktionen zu erzwingen - sehr nervig!