Ich finde, man darf weder die Tat eines Einzeltäters zur Stigmatisierung einer Gruppe instrumentalisieren, noch tut man sich einen Gefallen, wenn man Hintergründe - und dazu gehören auch Herkunft und Nationalität - krampfhaft totschweigt. Gerade bei Messerangriffen scheint es gewisse Korrelationen zu geben. Im schulischen Kontext muss es auch erlaubt sein anzusprechen, wenn das Aggressionspotential und die Verhaltensauffälligkeiten bei bestimmten Bevölkerungsgruppen überdurchschnittlich hoch sind. Ich bin der Meinung, dass eine ehrliche Bestandsaufnahme hier Grundlage aller Überlegungen bezüglich Präventationsmaßnahmen sein muss.
An der Frage eines angemessenen Strafmaßes, und letztlich auch Strafrechts, scheiden sich die Geister. Ich empfinde in Deutschland deutliche Verschärfungen als überfällig.