Beiträge von Maylin85

    "Für Wärmepumpen braucht man eine Fußbodenheizung" ist ein überholter Mythos, die neue Generation von Wärmepumpen liefert eine Vorlauftemperatur von 60 °C, damit bekommen normale, einigermaßen moderne Heizkörper einen Raum warm.

    Ich bin da skeptisch. Ich habe im Winter unten alle Heizungen voll aufgrdreht und schaffe nicht mehr als 20, manchmal 20,5 Grad Raumtemperatur. Das ist okay, weniger sollte es aber nicht werden.

    Mich nervt, dass sich hier immer noch die Denkmalschutzbehörde gegen Photovoltaikanlagen sperrt. Wärmepumpen sind hier angesichts der Dämmung und ohne Fußbodenheizung auch unsinnig. Für Geothermie ist der Standort suboptimal, für Pellets ist der Keller eigentlich zu klein. Meine Heizung läuft super, ist aber auch schon fast 20 Jahre alt und da der Handlungsspielraum sich hier bei Kaputtgehen nach 2024 in Grenzen halten wird, werde ich sie wohl unnötigerweise viel zu früh tauschen, um danach noch eine Weile Ruhe zu haben. Richtig nachhaltig ist das auch nicht.

    Wenn jemand darum bittet, Kollege XY einen Zettel ins Fach zu legen, habe ich NOCH NIE geguckt, wann besagter Kollege Unterricht hat oder im Schulhaus ist. Interessiert mich auch gar nicht - Zettel ist abgeliefert und wird schon irgendwann gelesen werden.

    Unabhängig davon finde ich es aber auch sinnvoll, wenn die Pläne einsehbar sind. Schon allein die Terminierung von Dienstbesprechungen kann man so besser vornehmen und besser sicherstellen, dass der Termin für alle Betroffenen möglichst nicht mit viel Warterei verbunden ist, auf freie Tage fällt o.ä.

    Ich finde den Ansatz, nur das nötige Minimum zu arbeiten, um seinen gewünschten Lebensstil zu finanzieren, völlig in Ordnung. Ich selbst habe nie Teilzeit gearbeitet und momentan ist das auch nicht nötig, an meinem alten Arbeitsplatz hätte ich aber auch definitiv keinen Bock mehr auf Vollzeit gehabt und hatte den Teilzeitantrag bereits eingereicht. Es sollte doch jedem selbst überlassen sein, wie er die sehr begrenzten Minuten seines Lebens füllen möchte. Das bereits im Vorstellungsgespräch zu verdeutlich, finde ich auch nicht verkehrt.

    Thema DaZ Qualifizierung: ich kenne jemanden mit Teilabordnung an die Grundschule, der dort den kompletten DaZ Bereich übernehmen musste. Fortbildung gab es zwar bzw. sollte unbedingt gemacht werden, aber berufsbeleitend sowie teilweise als Blockveranstaltung am Wochenende, natürlich ohne jede Entlastung. Ich hab das ja immer für nicht ganz richtig so gehalten, aber jedenfalls würde ich nicht erwarten, für die Fortbildung nicht auch wieder zu Mehrbelastungen führt.

    Ach Leute.. ja, dass man auch ohne 200 zu fahren die linke Spur nutzen darf, ist mir durchaus bewusst. Ich schreibe nur: ICH ziehe nicht links raus, wenn dafür jemand runterbremsen muss. Ob von 200 auf 150 oder von 140 auf 100, ist dabei auch egal. Sehe ich, dass sich jemand mit deutlichem Überschuss nähert, nötige ich nicht zum Bremsen und warte halt noch 15 Sekunden. Hat man umgekehrt ja auch keinen Bock drauf.

    Ich sehe es nicht als Abwerten von Schülern zu sagen, dass man nicht mit gerne mit dieser Gruppe arbeiten möchte. Ich arbeite auch nicht gerne mit allem unterhalb von Klasse 8, das heißt aber nicht, dass ich jüngere Kinder menschlich nicht schätzen würde. Ich möchte nur nicht mit ihnen arbeiten.

    In meinem Fall war es eine IVK in der Altersstufe 5./6. Klasse, was eh schon nicht mein Ding ist und wozu ich keinen Zugang habe, es gab kein Material, keine Gelder für Material, und 3/4 der Klasse waren akut verhaltensauffällig. Kurz gesagt: die Stunden waren einfach nur ätzend. Und das hatte überhaupt gar nichts mit dem Migrationshintergrund oder mangelnden Sprachkenntnissen zu tun, sondern mit grottigem Sozialverhalten, Leistungsverweigerung, teilweise undiagnostiziertem aber klar erkennbarem Förderbedarf usw. Hätte ich Lust mit akut förderbedürftigem und verhaltensproblematischem Klientel zu arbeiten, hätte ich ein anderes Lehramt studiert. Ja, die Leute sind da und müssen beschult werden, ist halt so und ich hab auch nicht groß gejammert, sondern das halt zähneknirschend gemacht. Aber ich hab trotzdem in jeder Stunde die Minuten runtergezählt. Und ich hätte es auch nicht dauerhaft gemacht.

    Meine Begeisterung würde sich auch in Grenzen halten und ich finde auch nicht, dass ein Fremdsprachenlehramt per se zum DaZ Unterricht qualifiziert. Ich bin 2015/2016 in einer der internationalen Klassen gestrandet und fand es auch wahnsinnig anstrengend und frustrierend und war froh, dass das irgendwann endete. Aber bei mir waren es 4 oder 5 Wochenstunden, kein volles Deputat. Das ist schon arg undankbar und ich finde es legitim, virtuell ein bisschen zu jammern. Vielleicht tröstet ja der Gedanke, dass es vermutlich nichts für die Ewigkeit ist.

    Ach jaaaa... Radfahrer im Wald sind das nächste Problemfeld (so aus Hundehaltersicht 😄). So wie den Radfahrer im Wald das Auto nervt, nervt den Fußgänger ggf. das Fahrrad.

    (allerdings auch hier: mit ein bisschen gegenseitiger Rücksichtnahme dann wiederum auch doch nicht - als Hundehalter ruft man seine Hunde gefälligst zurück, als Radfahrer brettert man nicht vorbei, wenn man merkt, dass das ggf. mal bei wem nicht 100%ig klappt oder zeitlich hinter einer Kurve nicht hinhaut usw.)

    Es braucht einfach klar getrennte Wege für Radfahrer und Fußgänger. Das ist am Unterbacher See in Düsseldorf z.B. toll gelöst und wäre in viel frequentierten Wäldern auch super.

    Was mich stört, ist, die Rechtsvorbeifahrmöglichkeit als Ausrede für zu enges Überholen anzuführen.

    Ich überhole nie eng, finde das als Radfahrer nämlich auch unangenehm und möchte als Autofahrer auch keinen Radfahrer abräumen. Konsequenz ist dann, dass man ggf. ewig festhängt und eine riesen Schlange verursacht. Deswegen versucht man, es möglichst gar nicht erst zum erfolgreichen "Rücküberholen" von Radfahrern kommen zu lassen. Wenn sie es dann trotzdem schaffen, tja, dann hat man Pech.

    Erfreulich wäre ja eh, wenn Radfahrer einfach mal die Radwege nutzen würden, wo es sie gibt.

    Verstehe jetzt nicht so recht, wieso der Radfahrer unbedingt ohne Warten durch den Verkehr kommen muss 🤔

    Und ja, ich mache auch rechts dicht, wenn ich kurz vor der Ampel ein Fahrrad überholt habe. Steht irgendwo geschrieben, rechts Platz lassen zu müssen? Weiß ich tatsächlich nicht und klar hält man den lahmen Radfahrer lieber schön gepflegt hinter sich, als sich todsicher von ihm ausbremsen zu lassen. Und natürlich halte ich als Radfahrer auch da, wo ich vor der Ampel halt auskomme, und fahre nicht an den Anfang einer Schlange, die ich dann aufhalte. Als Fahrrad bin ich eh lahm und preise sowas zeitlich ein 💁‍♀️

    Das ist deine Behauptung. Ich finde es recht unstrittig, dass das sehr wohl EINES der zentralen Probleme ist. Insbesondere, wenn bevölkerungsreiche Schwellenländer in Lebens- und Konsumgewohnheiten aufschließen, Pro-Kopf-Emissionen in fast allen Ländern rund um den Globus weiter (wenn auch in unterschiedlichem Maße) ansteigen und gleichzeitig endliche Ressourcen ggf. ihren peak überschritten haben, riesige Flächen von Desertifikation bedroht sind und Lebensräume immer kleiner werden.

    Aber hey, wenn das alles kein Problem ist, dann ist ja alles schick. Reden wir einfach weiter übers Fahrradfahren 😊

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