Beiträge von Maylin85

    Ich hab in meinem Berufsleben zum Glück noch nie mit der Thematik zu tun gehabt. In meiner eigenen Schulzeit hat sich allerdings mal ein Mitschüler unmittelbar nach Unterrichtsende umgebracht und ist vom Hochhaus gesprungen. Ich erinnere mich an sehr hitzige Diskussionen und daran, dass von Mitschülern tatsächlich Adjektive wie egoistisch, rücksichtslos usw. fielen. Ich erinnere mich ebenfalls, dass ich ihn mutig und konsequent fand. Beides ist bei entsprechender Reflexion wahrscheinlich murks. Dass die Adjektive in der Umfrage auf faktisch existierenden Betrachtungsweisen auf Suizidbegehende beruhen, finde ich aber durchaus plausibel.

    Wir haben in Englisch ChatGPT den Text analysieren lassen und danach mal geguckt wie gut die Analyse ist, vor allem im Bezug auf die genaue Aufgabenstellung.

    Haben wir auch letztens. Stilistische Mittel hat er passabel erkannt und auf Nachfrage auch function/effect brauchbar erläutert.

    Dann haben wir aus Buharis letzter Independence Day Rede eine galantere Version generieren lassen und analysiert, was verändert wurde.. und dann das ganze nochmal in eine dystopische Version umschreiben lassen.. ist schon eine nette Spielerei und man kann durchaus in vergleichender Arbeit herausarbeiten, welchen unterschiedlichen Effekt unterschiedliche Sprachgestaltung erzeugen kann.

    Ich würde fragen, was konkret das Vertreungskonzept denn dann vorsieht.

    Wir mussten z.B. ins Klassenbuch eintragen, was im Vertretungsfall ohne Material gemacht werden soll. Einige Kollegen haben Buchseiten mit Wiederholungskram eingetragen, andere Fächer (z.B. Französisch und Englisch) hatten passend zu den eingeführten Lehrwerken Trainingshefte oder Trainingsbücher im Präsenzbestand, die man mitnehmen konnte und in denen die Schüler (ohne reinzuschreiben, da Präsenzbestand) arbeiten sollten. Andere Fächer hatten Vertretungsordner mit Kopiervorlagen, aus denen man was mitnehmen konnte.

    Spontan irgendein Fach weiterunterrichten, finde ich schwierig. Im Zweifel würde ich mir auch Material zur Grundlagenwiederholung für die Kernfächer zusammenstellen, das man unkompliziert reingeben kann.

    Maylin85 BK kannst du dir gar nicht vorstellen? Oder liegt es daran, dass Erdkunde dort kaum unterrichtet wird?

    BK würde ich zumindest ausprobieren, wenn sich die Möglichkeit ergäbe. Ich hab aber noch keins mit Erdkunde gefunden. Wobei ich Englisch eh lieber mache und kein Problem mit 100% Englisch hätte, aber ob man ohne Zweitfach Chancen hat, dort zu landen? Kann ich nicht abschätzen.

    Ich weiß überhaupt nicht, wovon du, tätig am WBK, sprichst 😉.

    Ich hoffe ja noch ein bisschen, dass andere einfach schneller sterben und man vom umgeleiteten Zulauf noch eine Weile leben kann 😬🙈

    Aber falls nicht... ich glaube nicht, dass ich nochmal "zurück" möchte, also kann es sicher nicht schaden, die eine oder andere Alternativüberlegung anzustellen.

    Es macht zumindest Sinn, Möglichkeiten auszuloten und ggf. über nebenherlaufende Weiterqualifikationen nachzudenken für den Fall, dass es sich im aktuellen Job nicht so ausgeht, wie man es sich vorstellt. Die verlorenen Pensionsansprüche wären im Fall des Falles für mich jedenfalls kein entscheidenes Kriterium.

    Ich meine mich aus dem Kommer-Grundwerk zu dieser Thematik erinnern zu können, dass die schlechtmöglichste Periode für einen MSCI-World so war, dass man nach sieben Jahren wieder auf null war. Da du vermutlich in den letzten Jahren gekauft hast, dürfte es deutlich kürzer dauern, bis alles auf sehr lange Zeit grün ist :thumbup:

    Ist richtig. Ich hab erst im Januar 22 mit ETF Sparplänen angefangen und das war jetzt halt nicht die beste Phase.

    Super dagegen liefen die Aktien diverser Energiekonzerne mit LNG-Ausrichtung.


    Meine Hausrate liegt übrigens auch deutlich unter dem, was ich vorher an Miete gezahlt habe. Und das Geld wandert eben in einen eigenen Gegenwert und verschwindet nicht beim Vermieter. Rein psychologisch stellt mich das zufriedener als zu mieten.

    Dein Zitat steht ja auch explizit unter dem Punkt Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ich denke, dass sich die Teilzeitmöglichkeiten auch ausschließlich darauf einschränken lassen werden. Wer kinderlos und ohne pflegebedürftige Verwandte reduzieren möchte, fällt nicht unter den Punkt und bekommt auch keine Versprechungen.

    Vor allem zieht man das Thema immer so schön über the danger of a single story auf und viele Inhalte bestätigen dann aber eigentlich genau die Stereotype, die man vorher schon hatte. Ich werde bisher auch nicht wirklich warm damit.

    So oder so ist klar, dass ein erheblicher Teil der Betroffenen sich das nicht einfach so gefallen lassen und dabei dann eben auch den vorteilsbehafteten Teil des Deals ausnutzen wird. Die Krankenstände werden sicher interessant.

    In der Überlegung sicher richtig, aber wie ist das denn in der vielgelobten freien Wirtschaft (tm)? Also, ernste Frage. Da kann ich doch auch nicht so einfach reduzieren, wenn ich Lust auf mehr Freizeit habe, oder?

    So gesehen bin ich da schon auch ein bisschen bei fossi74, wenn er halt darauf hinweist, dass viele der Privilegien jetzt nicht in erster Linie dazu gedacht sind, uns ein schönes Leben zu machen. Schön, wenn sie auch dafür genutzt werden können, aber wenn sie dann einkassiert werden, finde ich es ein wenig... zweifelhaft..., dies als "übergriffig" zu bezeichnen.

    Das Verfügen über meine Lebenszeit empfinde ich definitiv als übergriffig. In der freien Wirtschaft gehen die Bedingungen sicher weit auseinander. In meinem Freundeskreis sehe ich aber eher einen Trend zu Flexibilisierung von Arbeitsmodellen und einen Trend zu Teilzeit. Kann aber natürlich auch sein, dass der Eindruck in "meiner" Blase täuscht.

    Ich finde es völlig legitim, dass es Kollegen gibt, die schlichtweg keinen Bock auf Vollzeit haben, weil sie ihre Lebenszeit lieber mit anderen Dingen füllen. Das zu verwehren, empfinde ich als ziemlich übergriffig ins Leben seiner Bediensteten. So, wie die Lage ist, sollen die Länder sich doch besser über jeden freuen, der bereit ist, in diesem Sektor seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. In welchem Umfang auch immer.

    Nee, sie ist wohl mit 20% dort und unterrichtet halt.

    Die Begeisterung hält sich bei allen sehr in Grenzen. Versetzte Anfangszeiten und Fahrerei zwischen den Dienstorten macht es wohl teils auch organisatorisch schwierig mit der Kinderbetreuung.

    Ich war einfach überrascht vom Ausmaß dieser Abordnungen. Dass es mal jemanden trifft, okay. Dass das Ganze aber in diesem großen Stil und dieser Konsequenz passiert, hätte ich nicht erwartet.

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