Ich stimme zu, dass es am Ende wahrscheinlich sehr auf den Amtsarzt ankommt, weil es eben (unverständlicherweise) scheinbar keine einheitlichen Grundlagen gibt. Meine Amtsärztin hat damals ewig lange auf einem Leberwert rumgeritten, der am oberen Spektrum des Normbereichs (!) lag, und mich monatelang Blutbilder erbringen lassen, weil sie sehen wollte, dass der Wert stabil ist. Mein Hausarzt fand das völlig albern und im Endeffekt hat es die Verbeamtung deutlich verzögert. In meinem Bekanntenkreis war ich auch die Einzige, deren Amtsarzt überhaupt Blutbilder erstellt hat.
Dafür war mein (damals noch deutlich sichtbares) Lipödem bei BMI 27 kein Problem und wurde gar nicht thematisiert. Hierzu muss ich sagen: ich hab mich 2 Jahre später operieren lassen, weil das definitiv perspektivisch zum Problem im Job geworden wäre und ich die Einschränkungen bereits deutlich gemerkt habe.