Für mich sind diese ganzen Demos, bei denen ewig zugeschaut wird, wie gegen eine ganze Reihe an Coronaschutzbestimmungen und dergleichen verstoßen wird, falsch verstandene Toleranz mit Querulanten. Demonstrationen im abgestimmten Rahmen - meinetwegen, wenn man meint, dass das gerade jetzt tatsächlich eine clevere Idee ist. Ist halt nunmal tatsächlich ein Grundrecht. Sobald es zu Verstößen kommt, muss aber rigoros eingeschritten werden. Für mich ist unverständlich, wie so etwas wiederholt passieren kann. Die Sicherheitsbehörden müssten doch langsam das Klientel und Eskalationspotential auf dem Schirm haben.
Beiträge von Maylin85
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Ich bin überzeugt, dass die Schulen nach Ostern inzidenzunabhängig offen bleiben werden.
Hoffentlich rettet uns das Frühjahrswetter ein wenig.
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Was mich wundert ist, dass die Gesundsheitämter, das RKI aber auch die Inzidenzen sagen, dass die Zahlen gerade bei Kindern steigen. Trotzdem fallen die Selbsttest negativ aus. Das wundert doch sehr. Ich meine selbst, wenn es keine/kaum Infektionen an Schulen gibt findet man zwar keine Cluster aber trotzdem müsste man viele einzelne Fälle finden. Stattdessen sind die Testergebnis oft niedriger als sie durch die Inzidenzen (und Dunkelfeld) sein sollten.
Nachdem ich gesehen habe, wie der erste Testlauf lief, bin ich überzeugt, dass kaum ein Schüler sich den Stab tief genug in die Nase schiebt. Die prozentualen Zahlen an Anwendungsfehlern wären spannend.
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Ein mittelmäßig intelligenter Schüler sollte aber wohl mit den Begriffen verbinden können, dass es sich um Arbeitsphasen handelt, in denen jeder alleine für sich arbeitet und es somit um Musikhören in Situationen geht, in der kein Austausch mit anderen stattfinden muss und die Musik daher auch nicht weiter stört (außer ggf. einen selbst halt).
Ich ziehe bei verfehlter Aufgabenstellung aber ansonsten passabler Ausarbeitung in der Regel 50% der Inhaltspunkte ab.
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Bei uns auch. 2cm sind die absolute Untergrenze.
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Ja, natürlich ist es angenehmer, wenn man selbst entscheidet wie tief man geht.
Die Schülertests sind meiner Info nach aber nicht die gleichen, die auch im Testzentrum verwendet werden. Die sehen zwar recht gleich aus, die im Testzentrum gehen aber tiefer rein.
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Wir hatten heute den ersten Durchlauf. Es dauert ewig (Stunde war hin) und ich bezweifel, dass der überwiegende Teil der Schüler tief genug in der Nase war, aber nun ja. Angeblich alle clean.
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Ganz so entspannt sehe ich das nicht, sorry. Ich finde das ganze Testen im Klassenverbund und zeitgleiches Absetzen der Masken ziemlich fragwürdig und irgendwelchem Zeugs, das direkt in der Nase war, mag ich auch nicht zu nahe kommen. Ich hatte gedacht, dass die Stäbchen evtl. wieder in Beutel verpackt und erst dann in die Mülltüte geschmissen werden, aber die "offenen" "Stäbchen einsammeln widersterbt mir. Ob das jetzt paranoid ist oder nicht..
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Ich überlege tatsächlich auch, das Einsammeln zu verweigern. So nah will ich dem Kram beim besten Willen nicht kommen, das unterschreitet meine 1,50 m.
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Wir haben seit 6 Tagen eine Inzidenz über 100. Bisher lief alles gut bei den freiwilligen Schnelltests im Kollegium - bis diese Woche. 20% der getesteten Kollegen sind positiv getestet worden und dürfen jetzt in Quarantäne, bis die Ergebnisse des PCR Tests da sind.
Diese Ergebnisse bestätigen mich in meiner Ansicht, dass die Öffnung von Schulen sich maßgeblich auf das Pandemiegeschehen auswirken, unser Dienstherr seiner Schutzpflicht nicht nachkommt und alle Ansprachen bezüglich Notbremse nur leeres Gewäsch sind. Ich bin jetzt echt an einem Punkt, wo ich mir wünsche, dass von ganz oben die inkompetenten und profilierungssüchtigen Landesminister ausgehebelt werden und endlich mal eine klare Ansage kommt.
In NRW laufen die Inzidenzen komplett aus dem Ruder und keiner macht was... Das kann es doch nicht sein.
Diese Quote finde ich absolut erschreckend und bin entsetzt.
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Steht in der Schulmail. Der Schulträger muss dickwandige Müllsäcke zur Verfügung stellen.
Ja, aber ICH muss die doch rumreichen oder da reinpacken, oder verstehe ich das falsch? So nah möchte ich diesen Tests gar nicht kommen.
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Ich hab die Tests noch nicht gesehen, daher: Was passiert denn nach dem Test mit dem Stäbchen? Wird das irgendwo verpackt, bevor ich das einsammeln muss?
An der Stelle sehe ich persönlich für denjenigen, der das Zeugs einsammeln und entsorgen muss, den kritischsten Punkt.
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Ich musste im WDR eben wegschalten. Laschets Attitüde ist unerträglich.
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Ich hab das auch exakt so erwartet, ist ja nichts Neues hier. Als Lehrer kann ich mich dem schlecht entziehen, ein Kind würde ich aber definitiv schön zu Hause behalten.
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Ich würde mein Kind nicht schicken. Ich finde es unfassbar, bei diesen Inzidenzen zu öffnen und die 100er Grenze (die ja eh schon hoch angesetzt ist) so krass zu ignorieren. Pendelt man bei 102, 105, 109, okay... aber 240?! Das schießt echt den Vogel ab.
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Beim Homeschooling reduzieren hieße für mich entweder, dass 6 Stunden komplett entfallen (keinerlei Materialien und Arbeitsblätter etc.) oder dass eine angemessene Zahl Lerngruppen Pläne und Lösungen zur Selbstkontrolle bekommt, wobei die Zeit für die Erstellung und Zusendung des Materials dann natürlich mit berechnet werden muss - sprich, das betrifft dann mehr Lerngruppen als "nur" diejenigen, deren 6 Einheiten bei Variante 1 entfallen würden.
Ich sehe beides allerdings auch im Widerspruch zu den Vorgaben und würde mal naiv bei der Schulleitung nachfragen, ob das so gemeint war. Und falls nicht, wie man meine Mehrarbeit ansonsten zu entlasten gedenkt.
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Wenn ich das so lese, glaube ich echt, dass ich auf einer Insel lebe. Bei uns kommen die Abschlussklassen im Wechsel in halbierten Klassen zur Schule. Die andere Hälfte nimmt jeweils digital am Unterricht teil. So haben wir dann trotzdem die gesamte Klasse im Unterricht. Zusätzliche Zeit fällt da nicht an. Hat man dann z.B. direkt danach Distanzunterricht in einer Nicht-Abschlussklasse, geht man einfach in den Klassenraum, in dem die Klasse normalerweise Unterricht hätte. Der steht zu der Zeit dann ja leer. Von dort macht man dann Distanzunterricht. Also alles gut machbar. Genauso funktioniert es auch an mindestens zwei weiteren Schulen hier in der Umgebung, von denen ich das Konzept kenne.
Das wäre der Optimalfall, der bei uns an der Internetleitung der Schule scheitert.
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Man kann doch nicht einfach die Arbeitszeit in den Präsenzklassen effektiv verdoppeln und nebenbei alle anderen weiter vernünftig in Distanz beschulen. Ich finde das wirklich heftig und würde das Pensum offen gestanden nicht durchhalten.
Bei uns werden die Präsenzklassen geteilt und auf verschiedene Räume veteilt. Finde ich persönlich weniger effektiv als Videokonferenzen, weil man halt ständig hin und her läuft, aber arbeitszeittechnisch und unter Infektionscchutzgesichtspunkten definitiv die beste Variante. Für die Distanzklassen heißt das, dass alles, was an diese Präsenzstunden angrenzt, eben nicht mehr als Videokonfrenz stattfinden kann, sondern über eigenständiges Arbeiten laufen muss. Da bei uns die Q2 nur noch für die 4 Abifächer kommen muss und die Q1 im tageweisem Wechselmodell ist, kommt es zumindest bei mir damit so aus, dass ich jede Lerngruppe trotzdem mindestens 1x wöchentlich in der Videokonferenz sehe. Das ist für mich ein vernünftiges Modell.
Wo man jetzt aktuell noch Mehrarbeit unterbringen sollte, ist mir wirklich schleierhaft.
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Es kann aber doch nicht sein, dass die Klassen halbiert werden und man dann die doppelte Arbeitszeit in Präsenz dafür aufwenden soll, oder habe ich das falsch verstanden?
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Eigentlich lässt sich von OneDrive aus das Notizbuch öffnen. Ich hab die Datein nach dem Anhängen an OneNote meistens gelöscht und kann sie trotzdem öffnen, das muss also auch ohne Festplatte funktionieren.
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