Also bisher finde ich die Infektion recht gut vermeidbar. In meinem ganz nahen Umfeld hat sich bisher nur die Familie meiner Schwester infiziert, deren Mann es angemessen fand, ohne Maske zur Arbeit (Schule) zu spazieren. Im Freundeskreis gab es Einschleppungen über Kinder. Aber als kinderloser Mensch sehe ich aktuell wenig Probleme, das Infektionsrisiko zu minimieren (und zwar nicht durch Kontaktverzicht, sondern durch Verlagerung auf outdoor Aktivitäten und ganz schnödes Maskentragen in geschlossenen Räumen).
Beiträge von Maylin85
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Das ist wohl eher ein Kopfproblem. Wenn du deine Stelle fix hast, kann dir die Reputation deines Abschlusses doch am Allerwertesten vorbei gehen.
Zur Frage, ob man sich als vollwertiger Fachwissenschaftler fühlt: ich differenziere da klar nach Fach. In Anglistik -> ja. Ob man da jetzt nochmal x Literatur- oder Sprachwissenschaftsseminare mehr macht oder nicht, ist im Prinzip egal. Im anderen Fach -> nein, denn da fehlt im Lehramtsstudiengang viel an Forschungsmethodik, Umgang mit fachspezifischen Informationssystemen und dergleichen.
Den Gedanken, noch einen fachwissenschaftlichen Master draufzusetzen, verstehe ich aber grundsätzlich. Ich hab mich auch noch einmal eingeschrieben, komme aber nicht gut vorwärts, weil mir einfach immer wieder Zeit fehlt. Mir gehts dabei aber weniger darum irgendwas "vorweisen" zu können, sondern ich hatte einfach Lust, inhaltlich mal wieder etwas Anspruchsvolleres als den Schulkram zu machen

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Wir bekommen vor den Ferien eine vorläufige Unterrichtsverteilung. In den letzten Jahren fehlten immer noch Vertretungskräfte oder es kam zu Ausfällen, so dass nochmal teilweise umverteilt werden musste und die entgültige UV erst nach den Sommerferien da war. Stundenplan gabs ebenfalls immer erst nach den Ferien.
Ich denke, die Stundenplaner arbeiten so gut sie eben können. Wenn noch Posten bis zum Schluss offen sind, dann ist das eben so. Wichtig ist mir, dass Klassenleitungen und Leistungskurse frühzeitig bekannt sind.
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Ah, verstehe! Dass es sowas gibt, wusste ich nicht 😊
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Wie soll das dann praktisch aussehen? "Ökonomischere" Korrekturen? Abgespeckte Unterrichtsplanung? Konferenzverpflichtungen usw. bleiben ja auch bei Beförderung fürgewöhnlich gleich.
Ich habe den Eindruck, dass die A14 Kollegen in meinem Umfeld zeitlich eine deutliche Schippe an Arbeitsstunden drauflegen.
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So wenig abwechslungsreich finde ich den Job gar nicht. Inhaltlich, klar, es gibt Tage da ärgere ich mich 6 Stunden am Stück, dass einfache Gleichungen nicht gelöst werden können. Wenn man nur ein Fach in 7 möglichen Semestern unterrichtet wird es fachlich in der Tat schnell langweilig.
Aber: Durch die Arbeit mit Menschen empfinde ich auch das Unterrichten der gleichen Inhalte als relativ abwechslungsreich. Ich spreche aber auch lieber mit Erwachsenen als mit Fünftklässlern.
Das stimmt natürlich 😊 Überhaupt sind es in erster Linie nette Schülergruppen, die den Job dann doch wieder ganz nett machen.
OT, wieso 7 Semester? Ist ein Semester ein Halbjahr und dann hätte eine komplette Sek II 6?
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Ich finde den Job nicht sonderlich abwechslungsreich. "Abwechslungsreich" sind die pädagogischen "Herausforderungen" in den verschiedenen Lerngruppen, falls man sowas mag (ich halte den Aspekt aber nicht für sonderlich geeignet, um damit Werbung für den Job zu machen). Dagegen arbeitet man auf der Inhaltsebene auf ziemlich trivialem Niveau, was mit fortschreitenden Jahren eher mehr als weniger dröge wird. Mal eine andere Lektüre oder ein anderes Raumbeispiel auszuwählen, ist auch eine eher überschaubare Art der Abwechslung.
Ich würde den Job in einem zweiten Leben nur dann noch einmal ergreifen, wenn es eine korrekte Arbeitszeiterfassung gäbe, ohne Inklusion, und wenn der Handlungsspielraum für den Ausschluss von Dauerstörern größer wäre. -
- Verringerung der Stunden auf 18.
Nana. Das Thema heißt "Ideen gegen den Lehrermangel", nicht "Ideen für eine höhere Unterrichtsqualität" 😉😄
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Bei uns sind auch schon Stellen leer gelaufen. Hat man noch viele Dienstjahre vor sich, lohnt sich eine Beförderung angesichts des geringen Verdienstunterschieds zwischen A13Z und A14 (bei entsprechend Mehrarbeit) ja eigentlich auch nur, wenn man noch höhere Ambitionen hat und es nur als Durchgang sieht. Ansonsten wäre das für mein Empfinden etwas, was man eher in zeitlicher Nähe zur Pensionierung anstrebt...
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Das ist auch so. Ich sag nur, im Vergleich mit Geo finde ich Englisch dankbarer, weil ein guter Teil auch einfach zeitlos ist (Lektüren z.B. oder gewisse Klassiker in der Redeanalyse, Grundlagentexte usw.). Keines der Fächer eignet sich dafür, auch bloß 3 Jahre in Folge das gleiche Material aus der Schublade zu ziehen, aber der "Aktualisierungsaufwand" in Geo erscheint mir ungleich höher.
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Englisch ist bei mir noch das weniger anpassungsbedürftige Fach, obwohl sich auch da in den letzten Jahren einiges geändert hat. Ich verfluche mittlerweile Geo, weil man eigentlich jedes Jahr zu fast jedem Thema neue Daten zusammensuchen darf, wenn man halbwegs aktuell bleiben möchte. Das Halbjahr zum Thema Energieversorgung ist gefühlt ständig überholt und kann man jedes verdammte Jahr komplett neu machen 🙄
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Wenn die Klassenfrequenzen erhöht werden, hast du auch nicht mehr zu viel Platz in Vertretungsstunden.

Noch höher 😳
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In Vertretungen korrigiere ich, im Zug nicht. Aus Platzmangel.
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Warum lege ich nicht einfach einen Ordner an und stelle den in mein Dienstzimmer in Schule? Ach so, ich habe gar kein Dienstzimmer in der Schule.
Bei uns stehen zumindest die Notenmappen einfach im Lehrerzimmer rum (vermutlich nicht datenschutzrechtskonform, aber das ist wiederum nicht meine Baustelle sondern die derjenigen Person, die das Verfahren so anweist).
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Sollte auch das nicht möglich sein, liegt der Verdacht nahe, daß sie diese gar nicht angefertigt hat und die "Krankheit" nur der Verdeckung dient.
Selbst wenn... stellt sich heraus, dass die psychische Belastung schon in den Wochen und Monaten vor dem Ausfall so groß war, dass die Kollegin nur noch die äußere Fassade aufrecht halten konnte und nicht unmittelbar sichtbaren Aufgaben wie der Dokumentation schon nicht mehr gerecht werden konnte, was ändert das dann am Ist-Zustand?
Möchte man so etwas vermeiden, muss man sicherstellen, dass Dokumentationen regelmäßig an einem zentral abrufbaren Ort erfolgen. Dort würde dann auch rechtzeitig auffallen, wenn etwas fehlt.
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Das kommt halt alles immer noch weiter oben drauf und wenn man bei uns fragt, wo man etwas dokumentieren soll, dann heißt es praktisch immer nur: "Im Computer".
Wir nutzen dafür tatsächlich noch ganz altmodisch Mappen, in die klassenweise alle schriftlichen Noten eingetragen werden.
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Jeder halbwegs normal gestrickte Lehrer würde wohl von sich aus seine Notizen weitergeben. Aber. Ganz korrekt ist die Anspruchshaltung, aus dem Krankenstand heraus irgendwas zu leisten (und sei es "nur" eine Weitergabe von Leistungsständen), eigentlich auch nicht. Krank ist krank. Wenn jemand verunfallt oder ins Koma fällt, muss man es ja auch anders lösen.
Vermutlich ist genau sowas der Hintergrund, warum wir die Noten der einzelnen Klassenarbeiten zentral dokumentieren (hab nie so recht verstanden, was genau das eigentlich soll). Im Fall des Falles kann man dann zumindest was aus den schriftlichen Noten basteln.
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Naja, die SL könnte die Aufgabe auch selbst übernehmen - so als mögliche Alternative^^
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Vater nach Hamburg holen ist keine Option?
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Das ist wirklich eine blöde Fachkombi. Mich hat mit Geo gerettet, dass ich es bilingual machen konnte (sowohl für Vollzeitvertretung als auch für die Planstelle später). Schau doch evtl. mal, ob es Ausschreibungen mit Bereitschaft zur Übernahme eines Zertifikatskurses für ein Mangelfach gibt.
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