Man kann sein Butterbrot doch auch mit ausreichend Abstand auf dem Schulhof essen, dann kann im Klassenraum auch problemlos Maske getragen werden. LEIDER darf bei uns auch nach wie vor in den Pausen im Gebäude gegessen und die Maske dafür abgenommen werden. Die Nachbarschule macht es aber so, dass die Lehrer nach eigenem Ermessen mal flexibel in den Stunden 10min zum Essen/Trinken mit den Schülern rausgehen, dort darf gegessen werden und dann geht es wieder rein. Finde ich super und würde ich mir für uns auch wünschen. Wieso das in Grundschulen nicht gehen sollte, verstehe ich nicht so recht. Ich habe Grundschullehrer im Freundeskreis, die die Maskenpflicht dort für absolut überfällig halten.
Beiträge von Maylin85
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Naja, aber dass jeder Kollege Material im Rahmen seiner Unterrichtsverpflichtung bereit stellt, finde ich schon sinnvoll. Wie soll das denn sonst laufen? Ich finde das im Nebenfach auch nur begrenzt sinnvoll, aber dass man die Beschulung nicht komplett entfallen lassen kann, erschließt sich mir auch - und die Stunden auf die Klassen- oder Hauptfachlehrer abzuwälzen, würde ich auch nicht okay finden.
Es ist halt etwas ungünstig, dass das jetzt auf die Weihnachtswoche fällt, in der man sowieso wahrscheinlich eher ein bissi piano gemacht hätte. Verglichen mit dem, was ich in Präsenz gemacht hätte, ist bei mir jetzt auch deutlich mehr Arbeit angefallen, um noch sinnvolles Material zusammenzustellen.
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@EffiBriest
Das Recht auf eine Meinung nehme ich mir bei solchen Themen durchaus heraus, ja
Ob dir passt oder nicht. -
yestoerty
Es fällt mir zugegebenermaßen - bei Kindern ohne triftige Gründe wie Entwicklungsverzögerungen oder bestimmte andere Krankheitsbilder, die die Selbstständigkeit oder das Vertrauen in ein vernünftiges Handeln beeinträchtigen - auch wirklich schwer, es anders zu sehen. Oder anders ausgedrückt: wenn es das neue "normal" sein soll, dass Zehnjährige nicht mal ausnahmsweise eine Woche lang halbtags alleine bleiben können, bin ich mir nicht sicher, ob mir die gesellschaftliche Entwicklung gefällt, denn das wirkt auf mich schon arg übertüddelt. Aber das ist halt meine ganz subjektive Meinung. -
Wie viele Kinder in dem Alter hast du denn, dass du dir anmaßt so zu urteilen?
Ich -> keine. Aber ich lebe ja nicht auf einer einsamen Insel ohne Eltern im Freundeskreis. Meine Nichten sind 8 und 10 und da stellt sich die Frage, ob sie alleine bleiben oder zur Schule gehen, überhaupt nicht. Mein Patenkind ist 11 und auch da ist das kein Thema. Essen in der Mikrowelle aufwärmen kriegen sie wohl noch hin - so wie wir damals halt auch.
Wirklich, mich befremdet, dass das woanders kategorisch ausgeschlossen zu sein scheint. Aber ich nehme das mal interessiert so zur Kenntnis.
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Na gut - zumindest wird mir beim Lesen hier bewusst, wie solche (für mich absurd unverständlichen) Entscheidungen zu Stande kommen. Ich persönlich meine ja, man sollte die Kinder einfach evtl. endlich mal aus der Watte packen, dann wären sie mit 10 (!) möglicherweise auch selbstständig genug, mal 5 Tage den Tag alleine rum zu bekommen. Aber ich sehe schon, dass der Zeitgeist wohl ein anderer ist.
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Du kannst gerne mal an unsere Schule vorbeikommen, da kommt das schon häufiger vor......





Okay, touché
- aber diese Kandidaten würde man dann halt auch nicht als "normal" bezeichnen, sondern da liegen schon akute Defizite vor, die mir als Eltern ja mehr Sorgen machen würden als die Betreuungsproblematik^^ -
Maylin, was sollen denn solche wirklich unverschämten Aussagen? Ich finde es sehr frech zu behaupten, es würde etwas nicht stimmen, wenn ein Kind nicht jeden Tag von morgens bis mittags allein bleiben kann! Ich würde es mit meinem Kind nicht machen und halte das auch für nicht ungewöhnlich.
Ich halte das ehrlich gesagt schon für sehr ungewöhnlich. Bei meiner Schwester und mir war das in den Ferien ab der 3. Klasse so, war kein Problem. Im Freundeskreis auch nicht ungewöhnlich. Wer seine Kinder halbwegs erfolgreich normal sozialisiert und erzogen hat, wird ihnen in dem Alter wohl zutrauen können, in den paar Stunden nicht die Hütte in Flammen aufgehen zu lassen. Dass in der Zeit nicht für die Schule gelernt wird, sondern die Playstation heißt läuft, mag passieren - dürfte angesichts der aktuellen Lage und der Tatsache, dass wir uns in der Woche vor Weihnachten befinden, in der an den meisten Schulen wohl auch nicht mehr so wahnsinnig viel Neues gemacht wird, wohl das geringere Übel sein.
Abgesehen davon hatten auch Eltern genügend Zeit, sich auf den Fall neuer Schließungen vorzubereiten, um sich vielleicht in Kleingruppen zusammenzuschließen, im Notfall rotierende Betreuung anzubieten, etc.
Also generell: tut mir leid, aber ein Fünftklässler, der tatsächlich Betreuung braucht, weil sonst irgendeine Art von Gefahr von ihm ausgehen könnte, finde ich kein Stück normal.
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Okay, das stimmt natürlich. Aber auch da wird es woanders ja Notbetreuung geben - was aber eben einfach ein Unterschied ist zu regulärer Öffnung, die man halt je nach Lust und Laune beansprucht oder nicht. Ich empfinde diese Abweichung als durchaus gravierend.
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Sorry, aber wir sind eine weiterführende Schüler. Bei einem Kind von +10 Jahren, das nicht in der Lage ist mal 5 Tage tagsüber alleine zu Hause zu bleiben, stimmt wohl eher grundsätzlich was nicht. Ich denke nicht, dass hier Betreuung das zentrale Argument ist, sondern eher eine Kombination aus Bedenken, man könnte der Einzige sein, der sein Kind abmeldet (und das sieht ja doof aus), Kinder sollen irgendwo bespaßt werden, um zu Hause nicht allzu anstrengend zu werden, und mangelndem Risikobewusstsein aufgrund der Tatsache, dass die Infektionen an der Schule schon seit Wochen gar nicht mehr offen kommuniziert werden.
Abgesehen davon wäre die Betreuung für mich auch ein schlechtes Alleinstellungs-Argument, denn dieses Problem fällt in anderen Bundesländern ja ebenfalls an und man geht lösungstechnisch einen anderen Weg. Wieso das in NRW mal wieder anders sein muss, bleibt mir ein Rätsel.
Wieso Förderunterricht (klassenübergreifend) noch stattfinden muss, erschließt sich mir ebenfalls nicht. -
ich finde es witzig, dass die teilweise die gleichen Leute, die sich hier darüber beschweren, dass es ständig spontane Änderungen gibt, sich auch beschweren, dass die Ankündigung von Freitag aufrecht erhalten werden.

Das ist für mich gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass diese Ankündigungen am Freitag nur deswegen so überstürzt stattgefunden haben, um mit einem weniger strikten Sonderweg als der Rest des Landes vorwegpreschen zu können. Ich finde das absolut schäbig und verantwortungslos allen Beteiligten gegenüber (und insbesondere auch dem KiTa-Bereich, der mal wieder völlig vergessen wird). Es ist schon ein Unterschied, ob man explizit eine Notbetreuung in Anspruch nehmen muss, oder seine Kinder einfach zum weiterhin stattfindenden Präsenzunterrich schickt.
Nach aktuellem Stand sind bei uns in keiner einzigen Klasse der Jgst. 5-7 mehr als 4 Kinder abgemeldet. Man darf sicherlich davon ausgehen, dass es im Primar- und Kita-Bereich keinesfalls besser aussieht. Ich finde es sehr schade für alle in diesen Einrichtungen Beschäftigten, die somit deutlich weniger Schutz als ihre Kollegen in anderen Bundesländern bekommen.
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Ich bin absolut sprachlos, dass NRW wieder einen luschigen Sonderweg bei der Schulfrage geht. Fällt einem wirklich rein gar nichts mehr zu ein.
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Nein, Zufall ist die Regelung leider ganz bestimmt nicht.
Bei uns steht direkt seit Freitag auf der Website, dass die Abmeldungen per Mail an die Klassenlehrer gehen (die sie wiederum online zentral bündeln). Zur Sicherheit ging die Info nochmal an den kompletten Elternverteiler per Mail. Das dürfte rein theoretisch ohne größeres Chaos funktionieren - spannend ist nur, wer zusätzlich zu den Abgemeldeten am Montag alles nicht da ist und wem man alles hinterhertelefonieren darf, weil die Eltern das Prozedere nicht mitbekommen oder verstanden haben.
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Ich teile Latin_Lovers Einschätzung und meines Erachtens nach wird das auch genau falschrum angegangen. Es wäre einfacher ein am Präsenzunterricht teilnehmendes Kind anmelden zu müssen, weil damit direkt das Distanzlernen als der "Normalfall" suggeriert wird. Natürlich besteht de facto eine Gleichwertigkeit der Entscheidungen, aber rein psychologisch spielt es sicherlich durchaus eine Rolle, für welche der beiden Varianten explizites Aktivwerden gefordert wird.
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Wir lassen nächste Woche alle Oberstufenklausuren wie geplant schreiben, nur die Sek I entfällt. Dagegen spricht doch in der Q2 auch nichts. Wer nächste Woche nicht mitschreiben kann, hätte das gleiche Problem auch ohne Corona gehabt.
Und mal ganz laienhaft gedacht, kann es ja nicht soooo wahnsinnig kompliziert sein, dafür ggf. eine Ausnahmeregelung zu schaffen... sollte man meinen

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Ich habe Freitag meinen kurzen Tag, hab die PK gesehen und die Info direkt in den Kollegiumschat gestellt. Bei uns reichte es, um per Durchsage zumindest noch alle Schüler zur Materialmitnahme aufzufordern, die zu dem Zeitpunkt noch Unterricht hatten. Der Rest muss halt am Montag nochmal zum Abholen auflaufen.
Aber nachvollziehbar ist diese Zeitplanung tatsächlich in keinster Weise. Welches Elternteil kann denn Freitagnachmittag noch kurzfristig regeln, ob es ab Montag Urlaub bekommen kann...
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Die Eltern in meinem Freundeskreis achten allerdings sehr darauf, dass ihre Kinder sich privat derzeit eben NICHT treffen. Da finden die meisten Kontakte definitiv in der Schule statt und diese Kontaktquelle fällt ja nun für jeden, der sich dem nicht aussetzen möchte, weg.
Mag sein, dass das in anderen Kreisen anders aussieht. Da treffen sich dann allerdings wohl die gleichen Leute, die sich auch bei Präsenzpflicht in den Schulen privat weiterhin treffen würden, also macht es vermutlich keinen großen Unterschied.
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Ob viele nicht kommen werden, wird sich noch zeigen. Wir haben eine Liste online liegen, die die Klassenlehrer in Echtzeit mit den eintrudelnden Abmeldungen aktuaisieren können. Bisher ist dort für die relevanten Jahrgänge erschreckend wenig eingetragen. Aber ich habe die Hoffnung, dass viele Eltern einfach noch nicht begriffen haben, dass sie aktiv abmelden müssen.
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Wochenplan für alle ist auf jeden Fall die einfachste und auch fairste Variante, finde ich. So in etwa ist es bei mir ja auch, auch wenn ich es nicht Wochenplan genannt habe.
Mein "Problem" ist gerade eher, was ich da teilweise reinschreiben soll. Ich bin mit Ausnahme eines einzigen Kurses eigentlich mit den kompletten Halbjahresthemen fertig und hatte tatsächlich überlegt, dieses Mal in der Woche vor Weihnachten die Zeit mit "nettem Kram" und passenden Dokus oder Filmen totzuschlagen. Mein LK wollte die Filmversion von King Lear gucken. Aber ich kann denen ja jetzt schlecht Links zu youtube oder Amazon Prime schicken und sie zu häuslichem Filmgucken verdonnern 😄
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Ich habe mich nicht getraut, das zu schreiben, weil ich es so pietätlos fand. Ich darf für die Woche nach den Ferien 4 verschiedene Unterrichte vorbereiten: 1. für die Kinder, die zu Hause bleiben und an Videokonferenzen und anderen Onlineangeboten teilnehmen können, 2. für Kinder, die zu Hause bleiben und das digital nicht können, 3. für Kinder, die in die Notbetreuung gehen und 4. für Kinder, die das Lernen zu Hause im Frühjahr gar nicht gebacken bekommen haben. Die gehen in die Schule und werden in Kleingruppen beschult. Dafür darf ich dann zu Hause auf mich aufpassen lassen.
Wieso gibt es denn einen Unterschied zwischen Notbetreuung und Präsenzkindern? Bei uns ist es in der Unterstufe so, dass sie entweder zu Hause bleiben oder in den Unterricht kommen, Notbetreuung gibt es zusätzlich nicht. Für die Notbetreuung an den unterrichtsfreien Tagen gibt es explizit KEIN Bespaßungsangebot, das ist eine reine Beaufsichtigung.
Ich werde es so handhaben, dass ich versuche meine Stunden zu streamen (klappt nicht immer zuverlässig, wenn zu viele Kollegen das gleichzeitig versuchen) und für diejenigen, die nicht teilnehmen können/wollen (bzw. den Fall des Leitungszusammenbruchs) lade ich alle Pläne, Materialien und Aufgaben im Laufe des heutigen Tages, also sehr rechtzeitig, zur Selbsterarbeitung hoch. Abgesehen davon, dass ich es halt einmal ausformulieren muss, ist das eigentlich kein Mehraufwand und sie erarbeiten exakt das gleiche wie die Präsenzgruppe.
Spannend wird allerdings, wie viele Schüler überhaupt ihre Bücher aus der Schule mitgenommen haben. Mit etwas mehr Vorlaufzeit hätte man das deutlich besser organisieren können.
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