Beiträge von Maylin85

    Natürlich kann man eine non-binäre Person nicht mit "he" betiteln, das hätte der Tochter auch selbst einleuchten können. Es ist außerdem davon auszugehen, dass vor einer Klausur mit dieser Thematik über Pronomen gesprochen wurde - warum also nutzt deine Tochter sie nicht?

    "Massiv" Punkte wird sie vermutlich dennoch nicht verloren haben, denn das ist in den Englisch-EWHs bei falscher Sprachanwendung ja gar nicht vorgesehen - egal, ob aus Unvermögen oder Unwille^^

    Gender & Identity ist übrigens in allen Bundesländern abiturrelevantes Thema, auch in Bayern oder Sachsen-Anhalt, das hätte also keinen Unterschied gemacht.

    (Unabhängig davon kann man natürlich diskutieren, ob das Thema generell "sein muss". Mich persönlich nervt es tierisch und ich finde die Lehrplanänderungen in Englisch superätzend.)

    Ich denke generell, man sollte sich im Krankenstand mit öffentlichkeitswirksamen Dingen etwas zurückhalten. Damit meine ich nicht, dass man nicht zum Stadtfest, zum Konzert, zum Sport etc. gehen soll, aber ob das Ganze direkt im TV stattfinden muss, ist halt eine andere Frage.

    Ich hatte eine Kollegin, die (aus gutem Grund) lange krank geschrieben war, aber derweil ihren Hausbau, die Anlage des Gartens, das Dekorieren usw. ausführlich bei Insta dokumentiert hat. Insbesondere ihr kurz vorm Abitur stehender und monatelang von Unterrichtsausfall betroffener Oberstufenkurs fand das nicht so witzig und ich persönlich weiß auch nicht so recht, ob sowas sein muss. Befeuert letztlich auch gewisse Vorurteile.

    Man könnte auch einfach selbst ein wenig Fingerspitzengefühl walten lassen und auf öffentlichkeitswirksame Aktivitäten wie eine Kochshow verzichten. Ich finde das zumindest mal sehr unglücklich und dass man damit in die Schusslinie gerät, wundert mich überhaupt nicht.


    Bei Burnout und Ironman sehe ich das noch etwas anders, denn Sport und ein sportliches Ziel können ja durchaus zur Genesung beitragen und helfen, ein mentales Tief zu überwinden. Eine Kochshow ist halt wirklich nur Spaßgedöns.

    I know... ich finde es aber immer wieder bizarr, dass alles Mögliche an Arbeitsschutz bei uns nicht gilt, aber Hauptsache man kann sich 'ne Stulle für 60 Minuten in der Mittagspause reinrendern. Zumal es die Erholungsfunktion bei vielen wohl nicht erfüllt (s.o.)

    Es geht ja nicht um uns, sondern um die Schüler, die eine Pause haben müssen.

    Mich hat die Pause im Büro weniger "rausgekegelt", aber ehrlicherweise konnte man sein Mittagstief da auch entspannt hinterm Bildschirm verdröseln und musste nicht den Animateur geben.

    Die Mittagspause ist das Allerschlimmste am Ganztag. Mein Körper schaltet da auf Mittagsschlafmodus und kommt auch nicht mehr raus.

    Ich hatte bis zur Oberstufe meist 6 Stunden, später einmal wöchtentlich 7. Nachmittagsunterricht gabs erst in der Oberstufe und beschränkte sich auf Sport und den SoWi Zusatzkurs, wenn ich mich richtig erinnere.


    AGs sind ja freiwillig.

    Das Problem sind unentschuldigte Fehlzeiten bei Klassenarbeiten und die Behauptung der Schüler, sie abgegeben zu haben, der Lehrer hätte sie aber gleich vernichtet.

    Wenn ich 2 volle Leitzordner nach Daten sortiert vorweisen kann, kann ich glaubwürdig behaupten, sie nicht bekommen zu haben.

    Okay, das kann ich evtl. nachvollziehen.

    Wird höchste Zeit, dass alles nur noch digital läuft.

    Spannendes Ansinnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das durchgeht, weil leider völlig gegen den Zeitgeist, aber wäre dennoch interessant, es mal zu probieren. Ich empfinde Nachmittagsunterricht insgesamt auch - für beide Seiten - als wenig gewinnbringend. Insbesondere dann, wenn dort Förderstunden oder "Nebenfächer" liegen, die eh nicht so richtig ernst genommen werden.


    Ich stelle mir eine Schule, die sich einmal für Ganztag entschieden hat, ja ein wenig wie eine Fliege vor, die in eine fleischfressende Pflanze gerät. Einmal drin, game over 😄

    Du sollst als Pensionär angemessen versorgt sein und das ist mit dem Pensionshöchstsatz erreicht. Alles, was darüber hinaus geht, brauchst du nicht und kann der Staat daher guten Gewissens einsparen.

    Hat man nennenswert viele Jahre angestellt gearbeitet, lohnt es sich tatsächlich genau durchzurechnen, wann man im Alter so langsam die Segel streichen kann. Mein Vater ist ebenfalls den Weg über Sabbatical und frühere Pensionierung gegangen.

    Das sind aber überwiegend "Alltagskompetenzen", für die es mehrheitlich gar keine Beschulung bräuchte. Ich finde die Abkehr von tatsächlichem Wissen sehr fragwürdig. Letztlich gehts ja auch darum, das Gehirn und dessen Verwendung zu entwickeln.

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