Leute, die ihre eigenen Kinder als "Job" bezeichnen, kann man auch nicht ernst nehmen. Das ist kein Job, sondern eine Lebensweise, für die man sich aktiv entschieden hat.
Beiträge von Maylin85
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Diese Aussagen kommen zustande, weil wohl kaum jemand für plausibel hält, dass plötzlich ein signifikanter prozentualer Anteil einer Generation "echter" ADHSler sein soll. Die These, dass ADHS Symptome durch permanente Synapsenüberflutung aktiv selbst angeeignet werden können, ist jedenfalls nicht so arg unschlüssig.
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Das ist doch nicht wenig?! 🤔
Vor allem für Teilzeit.
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Du kommst aber auch nicht von einer Realschule. Du hast wenigstens ein bisschen beruflichen Durchblick. Das hat man normalerweise an den anderen Schulformen nicht (kann man aber natürlich haben, je nach dem was man sonst noch alles gemacht hat).
Ich kam vom Gymnasium. An meiner aktuellen Schule und Schulform bin ich seit 5 Wochen 😄
Ich verstehe den Wunsch, nicht mehr unterrichten zu wollen. Würde ich aussteigen, würde ich das auch nicht mehr machen wollen. Daher fand ich Koordination damals gar nicht so schlecht (man hätte so Dinge gemacht wie Einsatzplanung der Azubis, Orga (nicht Durchführung) von Lehrgängen, Reflexionsgespräche, Azubiakquisen auf Jobmessen usw.).
Studienberatung wäre evtl. auch eine Option, die Unis und Fachhochschulen suchen immer mal wieder.
Referentenstellen bei NGOs oder dergleichen finde ich auch oftmals nicht uninteressant.
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Ich hab mich vor einigen Jahren mal auf eine Ausschreibung als Ausbildungskoordinatorin bei einer Einzelhandelskette beworben und hätte den Job auch bekommen. Wäre aber leider furchtbar schlecht bezahlt gewesen. Ich denke schon, dass man in dem Bereich ansetzen und was finden könnte, aber finanziell hält man seinen Standard damit sicherlich nicht.
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Ich finde, das hört sich nichtmals dann komisch an, wenn jemand ein Attest exakt für diesen einen Zweck beschaffen würde. Purer Selbstschutz gegen sehr ungerecht verteilte Mehrbelastung.
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Sowas sollte über das Teilzeitkonzept so geregelt sein, dass Teilzeitkräfte halt entsprechend seltener fahren.
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Was willst du denn sonst noch machen außer diesem Kram? Eine vollständige Reihenplanung wie in der UPP?
Das ist schon richtig so. Thema, Verlaufsplan, Lernziele. Was denn sonst noch?Ich musste für meine beiden Revisionen gerade nochmal 2x 10 Seiten Entwurf schreiben. Musste ich bei meiner ersten Verbeamtung auch nicht. Manche Schulleiter nehmen es korrekter, als andere.
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Für mich wären die Hunde (oder wenigstens einer) unverzichtbar, das klappt finanziell mit halbem Gehalt definitiv nicht.
Aber ja, letztlich gehts natürlich immer um Prioritäten.
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Die Kollegin, die für mich eingesprungen ist, war zumindest ebenfalls kinderlos 😄
Fahrten müssten generell freiwillig sein. Würde eine Menge Unmut ersparen.
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Heutzutage geht alles ☝️
(gestern noch gedacht, als ich die neue Broschüre zum Umgang mit sexueller Vielfalt in der Schule vom Ministerium gelesen habe 😄)
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Ich hab am Gymnasium so agiert. Jedenfalls an dem, an dem das normale Praxis war. Danach kam eins, wo man leider ein sehr ausuferndes Serviceverständnis gegenüber Eltern hatte.
Und warum sollte das an der Grundschule nicht gehen?
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Wer weiß denn ein paar Wochen vorher bereits, dass der eigentlich geplante Kollege X, der die Fahrt beantragt hatte, zum Zeitpunkt der Fahrt ausfällt?
Als ich mich aus dem Dienst entlassen lassen habe, musste meine LK Fahrt z.B. neu besetzt werden. Kommt ab und an vor. Oder schwangere Kollegen verkünden, dass sie nicht mitfahren werden o.ä.
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Stimmt. Unser Job gehört da nicht dazu. Ich habe mittlerweile eine kleine Arbeitsecke, das reicht vollkommen.
Das sehe ich anders. Ohne Arbeitszimmer ist für mich nicht mehr vorstellbar, ich möchte in meiner Freizeit nicht ständig irgendeine Arbeitsecke oder Klausurstapel auf dem Esstisch sehen.
Außerdem: deine Schulform hat 3 Jahrgangsstufen und du sagst, du unterrichtest nur ein Fach. Vermutlich passt dein Materialpool auf 1 Meter Regalbrett? Der Durchschnittselehrer braucht ziemlich sicher mehr 😉
Thema Fahrten: teilweise ist ja schon in Konzepten festgehalten, dass auf Kollegen mit Kindern Rücksicht zu nehmen ist oder sie sogar komplett von Fahrten entbunden sind. Das ist gelebte Praxis. Wäre für mich evtl. noch okay, wenn unsere Arbeitszeit stundengenau abgerechnet würde und man Kinderkollegen da nicht für umme entlasten müsste.
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In einem Job, in dem man ein Arbeitszimmer benötigt, funktionieren 2 Zimmer eigentlich auch weder für Paare noch für Singles.
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Also für mich wäre diese Miete bei halbem Gehalt definitiv nicht leistbar.
Nebenbei bemerkt weiß ich gar nicht, ob man dafür in Düsseldorf überhaupt was findet, was gefällt. Ich bin 2020 weggezogen und hab damals 980 kalt gezahlt.Für zwei Zimmer an einer Durchgangsstraße mit nicht mehr hübschem Bad aus den frühen 90ern und zermackelten Böden und Türen. Mein Nachmieter musste bereits tiefer in die Tasche greifen.
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Im absoluten Ausnahmefall kann man das mal machen. Grundsätzlich bin ich aber schon der Meinung, es ist nicht meine Aufgabe, mich nach Eltern zu richten. Schließlich verursachen den Gesprächsbedarf ihre Kinder und für jeden anderen Dienstleister müssen sie auch frei nehmen, wenn sie Termine wahrnehmen möchten. Späte Termine gibt es bereits regelmäßig in Form des Elternsprechtages.
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Der Vorteil an Sprechstunden ist halt, dass Eltern gar nicht erst die Erwartungshaltung entwickeln, dass man spätnachmittags und/oder kurzfristig für sie Termin einzuräumen habe.
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Ich wollte zum Schulwechsel auf die weiterführende Schule unbedingt eine Ledertasche und nicht so eine Rucksackstoff-Kindertasche wie alle anderen haben. Hab ich auch bekommen. Und vielleicht 3 Monate benutzt, wenn überhaupt.
Schlechteste Investition ever.
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Die Sprechzeiten bei diversen anderen Dienstleistern sind für arbeitende Menschen auch nicht "kundenfreundlich". Dann muss man sich eben mal frei nehmen, wenn es um die eigenen Kinder geht und wirklich wichtig ist.
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