Das Recht auf individuelle Förderung und Inklusion führen die veralteten Deputatsrechnungen bereits ad absurdum. Außer man ignoriert beides halt möglichst konsequent.
Beiträge von Maylin85
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So wie ich das Arbeiten in Präsenz kenne (aus der industriellen Vergangenheit und der Arbeit in der Behörde) weiß ich, dass da die Effizienz deutlich leidet.
Wenn ich daran denke, wie viel Zeit wir im Büro verquasselt haben, denke ich das auch. Ein Arbeitgeber, der der korrekten Zeiterfassung im HO misstraut, wird ggf. trotzdem auf Präsenz zurückgreifen.
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Careful, ihr liefert prima Argumente für Präsenzarbeit 😉
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Die Mitschüler sehen doch eh, wer anwesend ist und wer nicht, also sehe ich darin auch kein Problem. Generell klingt das aber furchtbar nervig und überambitioniert - Referendar? Da hatte mein Schüler-Ich in Klasse 11 auch mal sowas (klappte übrigens nicht, System ist ruckzuck zusammengebrochen).
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Diese Altersdiskussion ist irgendwie auch wieder so ein weltfremdes Lehrerbubbleding. Man schuldet seinem Arbeitgeber x Stunden Arbeitszeit - erarbeitet man sich ausreichend Erfahrung und Effizienz, dass man schneller fertig ist, wird in jedem anderen Job das Pensum aufgestockt, so dass man in der Zeit, für die man bezahlt wird, auch produktive Arbeit leisten kann. Und nein, das geht nicht immer und automatisch mit Gehaltserhöhungen einher. Schon gar nicht im ÖD. Mein Papa (Justiz) hatte am Ende ein deutlich höheres Pensum als sein Zimmerkollege, obwohl beide gleich eingruppiert waren. Ein bissi monetären Ausgleich hat man ja durch die höhere Erfahrungsstufe.
Wenn also ein Kollege mit seinem Kerngeschäft so fix ist, dass er noch Kapazitäten hat, ist es doch naheliegender, dass dieser Kollege Extraaufgaben übernimmt, als dass es ein Berufsanfänger tut, der noch mehr Zeit für seine Unterrichtsplanung benötigt. Daran ist nichts unfair.
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So einfach wird man sich nicht rausreden können. Dass an einigen Fächern mehr Zeitaufwand hängt, als an anderen, lässt sich nicht wegdiskutieren und wird in Erhebungen schon deutlich werden.
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Interessant, dass Lehrer feste Arbeitsorte so unattraktiv finden. Ich fand genau das an Gefängnisstellen eigentlich immer recht attraktiv - Arbeitsplatz am Dienstort, Vollzeitpräsenz, aber dafür geht man sicherlich auch in einen echten Feierabend, braucht nichts mitnehmen, keinen häuslichen Arbeitsplatz etc. 😊
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Boah nee, das wäre kein Ort, den ich besuchen wollen würde.
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Die Rente muss perspektivisch eh kapitalgedeckt umstrukturiert werden, das Schneeballsystem Generationenvertrag funktioniert nicht. Würde es vermutlich auch nicht bei höherer Geburtenrate, wenn es demnächst keine Jobs mehr gibt dank KI und fortschreitender Automatisierung. Von daher ist die ganze Argumentationslinie so müßig...
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Da die Länder faktisch pleite sind, würde eine Abkehr sicherlich nicht die finanziellen Vorteile mit sich bringen, die du dir erhoffst.Ich erhoffe mir keine Vorteile, sondern das wäre ein naheliegender Ansatzpunkt für Einsparungen. So, wie die öffentliche Debatte verläuft und sich die Versorgungssituation in der Rente zuspitzt, wird man irgendwann irgendwas tun.. und sei es nur symbolpolitisch.
Weiß ich so spontan nicht, muss ich drüber nachdenken. Ich würde mir generell vernünftige Steuersätze wünschen - hätten wir die, verdienen wir grundsätzlich genug, dass man ggf. auch auf Freibeträge verzichten könnte. Ob es für Kinder (aka private Luxusanschaffung) zwanghaft welche braucht, sei halt mal dahingestellt. Es sind letztlich Familiensubventionen durch die Allgemeinheit.
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Finde das gar nicht sooo überraschend, selbst wenn die Affen sich die Strategie selbst erarbeitet hätten 😄
Der cleverere meiner Hunde hat als Welpe sehr schnell gecheckt, dass die guten Schuhe gegen Leckerchen rausgetauscht werden, während die ollen Schlappen behalten werden dürfen oder einfach so abgenommen werden (auch wenn dabei mal was kaputt ging) und hat das ganz fix systematisch strategisch genutzt. Wir hatten dann zeitnah nen Schuhschrank. Affen würde ich mal ungleich intelligenter einschätzen.
Ich stelle es mir allerdings generell ziemlich unangenehm vor, wenn Affen einem so eng auf die Pelle rücken 😬
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Das sind ja putzige Beträge bei euch im Vergleich zu NRW.
Ist aber auch alles nicht der Punkt und letztlich egal. Mir geht es grundsätzlich darum, ob das heutzutage noch sinnvoll ist oder riesen Einsparpotential bietet. Ich meine letzteres. Dass Beamte mit Kindern das anders sehen, ist selbsterklärend 😉
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Hab tatsächlich noch nie an einer Schule erlebt, dass es Stifte gibt. Gefällt mir bei euch 😊 Ich lasse meine von einem Familienmitglied aus der Firma mitbringen, juckt dort glücklicherweise keinen.
Kris24 Das verstehe ich allerdings.
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Fachliteratur sollte über die jeweiligen Fachschaften angeschafft werden. Gibt Schulen, an denen das sogar funktioniert..
Ich kaufe seit mehreren Jahren ausschließlich noch Rotstifte, alles andere ist entweder da oder halt nicht, wird dann aber auch nicht verwendet.
Und selbst Rotstifte müssten eigentlich bereitgestellt werden.
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Ist mir bewusst. Ich meine nur, das wäre der erste Punkt, den man bezüglich Beamtenbesoldung mal diskutieren könnte, wenn man an irgendwas drangehen möchte. Regelungen müssen ja nicht bis in alle Ewigkeit so erhalten bleiben, wenn die gesellschaftlichen Realtäten längst andere sind. Da Partner fürgewöhnlich eigenes Einkommen haben, braucht man imo nicht zwanghaft an einer Familienalimentation festhalten, die in anderen Zeiten mit einem Alleinverdiener möglicherweise mal sinnvoll war.
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Du weißt schon, was Kindergeld ist, oder? Eine vorweggenommene Auszahlung des Kinderfreibetrages.
Ändert nicht daran, dass es eine Sonderzuwendung ist (müsste ja überhaupt keine Freibeträge geben) und ein weiteres Extra nicht wirklich nötig wäre. Anders Beschäftige kommen ja auch ohne klar.
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Zum Thema "Materialbeschaffungsfahrten": vielleicht wäre das ja mal ein Anlass, Abläufe zu professionalisieren und notwendige Materialien einfach über die Schule ordern zu lassen. Was spricht denn dagegen, einmal kurz zusammenzustellen, was man benötigt (was selbstverständlich als Arbeitszeit getrackt wird) und das dann zentral zu bestellen? Dass jeder Kollege einzeln durch die Gegend gurkt, ist sowieso etwas absurd - jede Firma hat ein zentrales Büromanagement für sowas.
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Das ist keine "Verpamperung".
Das ist ein Ankommen. Aber da du IMHO nicht in der Klasse 5 unterrichtet (laut deinem Profil) musst du das Prinzip auch nicht kennen.
Ich hatte 3 Klassenleitungen in 5/6 und mich hat dieser Termin jedes Mal sehr geärgert. Natürlich ist das für die Kinder ein großer Schritt, aber sie gehen ja meist nicht alleine, sondern mit bekannten Klassenkameraden, und sie haben 6 Wochen Zeit, sich mental umzustellen. Wenn das Kennenlernen mit der Gesamtklasse und Lehrern danach stattfindet, reicht das völlig. Ging bei Generationen von Schülern, die ohne derartiges Zippzapp aufgewachsen sind, ja auch wunderbar.
Und wenn wir schonmal dabei sind, ähnlich sinnlos habe ich das Zusammensetzen mit den Grundschullehrern nach ein paar Wochen empfunden. Es ist für die aktuelle Situation in der weiterführenden Schule doch völlig egal, wie das Kind in der Grundschule performed hat - 2 Nachmittage komplette Zeitverschwendung für Unterstufenkollegen, deren Nutzen man offen und ehrlich evaluieren sollte, wenn es um Zeiterfassung und ggf. die Notwendigkeit des Schaffens von Entlastung geht.
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Warum? Die Kinder werden eingeschult, haben danach meistens sowieso Auftakttage beim Klassenlehrer und lernen sich kennen, fertig.
Diese ganze Verpamperung kostet Zeit und Nerven bei zweifelhaftem Mehrwert.
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Die Aufgaben müssen trotzdem erledigt werden.
Das sehe ich anders bzw. es wäre ein Hebel, mal generell über "Aufgaben" zu reden. Ein Kennenlernnachmittag für Fünftklässler ist genauso wenig nötig wie Klassenfahrten oder zwanghafte pädagogische Konferenzen auch für Nichtproblemklassen oder von der Schulleitung gewünschte Wettbewerbsteilnahmen oder ausufernde Konferenzen, auf denen stundenlang rein Informatives vorgetragen wird, oder ein übermäßig langer und aufwändiger Tag der offenen Tür oder oder oder...
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