Ich finde, das hört sich nichtmals dann komisch an, wenn jemand ein Attest exakt für diesen einen Zweck beschaffen würde. Purer Selbstschutz gegen sehr ungerecht verteilte Mehrbelastung.
Beiträge von Maylin85
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Sowas sollte über das Teilzeitkonzept so geregelt sein, dass Teilzeitkräfte halt entsprechend seltener fahren.
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Was willst du denn sonst noch machen außer diesem Kram? Eine vollständige Reihenplanung wie in der UPP?
Das ist schon richtig so. Thema, Verlaufsplan, Lernziele. Was denn sonst noch?Ich musste für meine beiden Revisionen gerade nochmal 2x 10 Seiten Entwurf schreiben. Musste ich bei meiner ersten Verbeamtung auch nicht. Manche Schulleiter nehmen es korrekter, als andere.
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Für mich wären die Hunde (oder wenigstens einer) unverzichtbar, das klappt finanziell mit halbem Gehalt definitiv nicht.
Aber ja, letztlich gehts natürlich immer um Prioritäten.
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Die Kollegin, die für mich eingesprungen ist, war zumindest ebenfalls kinderlos 😄
Fahrten müssten generell freiwillig sein. Würde eine Menge Unmut ersparen.
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Heutzutage geht alles ☝️
(gestern noch gedacht, als ich die neue Broschüre zum Umgang mit sexueller Vielfalt in der Schule vom Ministerium gelesen habe 😄)
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Ich hab am Gymnasium so agiert. Jedenfalls an dem, an dem das normale Praxis war. Danach kam eins, wo man leider ein sehr ausuferndes Serviceverständnis gegenüber Eltern hatte.
Und warum sollte das an der Grundschule nicht gehen?
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Wer weiß denn ein paar Wochen vorher bereits, dass der eigentlich geplante Kollege X, der die Fahrt beantragt hatte, zum Zeitpunkt der Fahrt ausfällt?
Als ich mich aus dem Dienst entlassen lassen habe, musste meine LK Fahrt z.B. neu besetzt werden. Kommt ab und an vor. Oder schwangere Kollegen verkünden, dass sie nicht mitfahren werden o.ä.
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Stimmt. Unser Job gehört da nicht dazu. Ich habe mittlerweile eine kleine Arbeitsecke, das reicht vollkommen.
Das sehe ich anders. Ohne Arbeitszimmer ist für mich nicht mehr vorstellbar, ich möchte in meiner Freizeit nicht ständig irgendeine Arbeitsecke oder Klausurstapel auf dem Esstisch sehen.
Außerdem: deine Schulform hat 3 Jahrgangsstufen und du sagst, du unterrichtest nur ein Fach. Vermutlich passt dein Materialpool auf 1 Meter Regalbrett? Der Durchschnittselehrer braucht ziemlich sicher mehr 😉
Thema Fahrten: teilweise ist ja schon in Konzepten festgehalten, dass auf Kollegen mit Kindern Rücksicht zu nehmen ist oder sie sogar komplett von Fahrten entbunden sind. Das ist gelebte Praxis. Wäre für mich evtl. noch okay, wenn unsere Arbeitszeit stundengenau abgerechnet würde und man Kinderkollegen da nicht für umme entlasten müsste.
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In einem Job, in dem man ein Arbeitszimmer benötigt, funktionieren 2 Zimmer eigentlich auch weder für Paare noch für Singles.
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Also für mich wäre diese Miete bei halbem Gehalt definitiv nicht leistbar.
Nebenbei bemerkt weiß ich gar nicht, ob man dafür in Düsseldorf überhaupt was findet, was gefällt. Ich bin 2020 weggezogen und hab damals 980 kalt gezahlt.Für zwei Zimmer an einer Durchgangsstraße mit nicht mehr hübschem Bad aus den frühen 90ern und zermackelten Böden und Türen. Mein Nachmieter musste bereits tiefer in die Tasche greifen.
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Im absoluten Ausnahmefall kann man das mal machen. Grundsätzlich bin ich aber schon der Meinung, es ist nicht meine Aufgabe, mich nach Eltern zu richten. Schließlich verursachen den Gesprächsbedarf ihre Kinder und für jeden anderen Dienstleister müssen sie auch frei nehmen, wenn sie Termine wahrnehmen möchten. Späte Termine gibt es bereits regelmäßig in Form des Elternsprechtages.
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Der Vorteil an Sprechstunden ist halt, dass Eltern gar nicht erst die Erwartungshaltung entwickeln, dass man spätnachmittags und/oder kurzfristig für sie Termin einzuräumen habe.
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Ich wollte zum Schulwechsel auf die weiterführende Schule unbedingt eine Ledertasche und nicht so eine Rucksackstoff-Kindertasche wie alle anderen haben. Hab ich auch bekommen. Und vielleicht 3 Monate benutzt, wenn überhaupt.
Schlechteste Investition ever.
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Die Sprechzeiten bei diversen anderen Dienstleistern sind für arbeitende Menschen auch nicht "kundenfreundlich". Dann muss man sich eben mal frei nehmen, wenn es um die eigenen Kinder geht und wirklich wichtig ist.
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Dazu kommt allerdings auch, dass viele Kinder besondere Bedürfnisse mitbringen, gar nicht unbedingt ADHS, aber fast jedes Kind hat irgendwo eine Baustelle.
Diese Entwicklung finde ich extrem bedenklich. Wo kommt das plötzlich her?
Oder ist es doch einfach nur mangelnde Erziehung und zu viel Geschiss um Befindlichkeiten?
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Bei uns war es so, dass Eltern sich bei Gesprächswunsch anmelden mussten, man musste also nicht vor Ort bleiben, wenn es keine Termine gab.
Ich fand das System ziemlich gut, denn es wurde nicht erwartet, spätnachmittags oder frühmorgens vor dem Unterricht noch Elterngespräche zu führen. Die Termine waren klar und grundsätzlich erstmal verbindlich.
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Ich weiß von Ex-Kollegen, dass auch alle Teilzeitanträge aus gesundheitlichen Gründen zum Amtsarzt geschickt wurde. Daraufhin wurden viele Anträge zurückgezogen, weil man Angst hatte, ggf. nicht unkompliziert wieder aufstocken zu können, falls man es sich anders überlegt.
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An einer meiner Vorgängerschulen hatte jede Lehrkraft eine 45-Minuten-Stunde als Sprechstunde ausgewiesen (konnte man sich selbst legen, wurde zentral für die Eltern veröffentlicht) . Für diese Stunde konnten Präsenztermine oder telefonische Termine vereinbart werden, außerhalb brauchte man keine Gespräche führen. Fand ich gut geregelt.
Jede Woche 2x2 Stunden fände ich etwas arg viel des Guten 😳
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Was spricht denn überhaupt dagegen, dass sich Menschen aus ähnlichem Herkunftsmillieu eine für sie passende Schule suchen? Ich verstehe den negativen Unterton nicht. Waldorfschulen wären überhaupt nicht meine Welt, aber dass ein bestimmter Typus Mensch dort zusammenkommt, liegt halt daran, wen das Angebot anspricht und das ist doch völlig in Ordnung. Gleiches gilt für kirchliche Schulen oder sonstige Privatschulen.
Zum Thema: wir hatten eine Waldorfschule im Ort, aber keine andere weiterführende Schule, weswegen einige meiner Grundschulfreunde dort gelandet sind. In der Sek I mag ja alles dem Prinzip "Schonraum" folgen. aus der Sek II hat man aber anderes gehört. Unter anderem gab es damals wohl keine eingeführten Bücher und es wurde auch nichts kopiert. Entweder, es gelang, wie im Vorlesungsbetrieb alles Wichtige mitzuschreiben, oder man war schnell raus. Ich hatte den Eindruck, dass die letzten Meter zum Abitur nicht unbedingt Schonraum waren.
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