Guillotine klingt spannend - ist aber vergriffen auf deutsch, und auf Englisch für mein Grundschulkind wahrscheinlich zu schwierig, oder?
Sowas! Und schade...
Ja, auf Englisch dann doch zu kompliziert schätze ich.
Guillotine klingt spannend - ist aber vergriffen auf deutsch, und auf Englisch für mein Grundschulkind wahrscheinlich zu schwierig, oder?
Sowas! Und schade...
Ja, auf Englisch dann doch zu kompliziert schätze ich.
Ich empfehle "Guillotine": https://de.wikipedia.org/wiki/Guillotine_(Spiel)
Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Adelige zu köpfen, die dann Punkte bringen. Manche bringen allerdings auch Minuspunkte und mithilfe von Aktionskarten kann man dem/den anderen richtig schön in die Strategie pfuschen - oder eine eigene planen, die dann hoffentlich klappt.
Das Spielprinzip ist witzig und extrem kurzweilig, schnell erklärt und die Illustrationen auf den Karten sind super. Selbst nach zigmal spielen entdeckt man noch neue lustige Details.
Mit etwas Epoxid kann man das sicher Suspensorien für Kinder draus machen.
Oder Hängematten für Wellensittiche.
???
(Mein Kopf hat ein Sprichwort verdreht. Aus "Hochmut kommt vor dem Fall" wurde "Eitelkeit kommt vor dem Fall".)
Schrottplatz
Es hätte was Gutes: Ich hab noch so viele ungenutzte FFP2-Masken zu Hause...
Um meine Sachanalyse möglichst fundiert und anschaulich zu gestalten, wäre ich dankbar für Ratschläge, Literaturhinweise oder sogar Beispiele aus der Praxis. Falls jemand bereits Erfahrung mit dem Nibelungenlied im Unterricht hat, würde ich mich über Einblicke in eine mögliche Unterrichtsplanung freuen.
Stell doch zunächst mal vor, welche Gedanken du dir selbst schon gemacht hast.
Aufbauend darauf kann ich (und können sicher auch andere) dir gerne Infos geben.
Edit: Ich schreibe das v.a. daher, weil bisher jeder deiner Beiträge begann mit "Ich muss diese und jene Arbeit schreiben und bitte euch dafür um Input."
Interessant wie unterschiedlich da die Wahrnehmungen sein können. Ich bin heilfroh, dass es nicht Teil meines Berufslebens ist 10-Jährige zu ermahnen nicht die Finger in anderer Leute Ohren zu stecken.
Das klingt immer so ein bisschen von oben herab.
Ich finde am Gym die Bandbreite von Fünftklässlerwitzen bis Oberstufen Humor super. Leider fällt mir grade kein konkretes Beispiel ein.
"Wenn ich die junge Generation anschaue, verzweifle ich an der Zukunft der Zivilisation“ (Aristoteles, ca. 350 v. Chr.)
Das Zitat ist eine typische Falschzuschreibung und wahrscheinlich eine Erfindung aus dem 19. Jahrhundert. https://falschzitate.blogspot.com/search?q=aristoteles+generation
Klingt halt immer gut, wenn man irgendwo "Aristoteles", "Einstein" oder "Darwin" drunterschreiben kann.
Nichtsdestotrotz ist das nachfolgende-Generationen-Bashing natürlich ein schätzungsweise sehr altes Phänomen.
Spieglein Spieglein an der Wand
Die Überschreitung von Arbeitszeiten ist von vielen Faktoren abhängig. Einen habt Ihr bislang außen vor gelassen, nämlich den Standorttyp der Schule. So können sich viele Gymnasialkollegen wahrscheinlich überhaupt nicht vorstellen, wie hoch der Zeitaufwand zur Fehlzeiten- erfassung der SuS sein kann. Gemeint ist zum einen die Eingabe der Daten in das PC System, wobei das hoffentlich zukünftig mit dem elektronischen Klassenbuch entfällt bzw. jeder Fachlehrer in seiner Stunde selbst vornimmt, sondern auch die Durchführung der daraus resultierenden Maßnahme. Wir haben in jeder Klasse SuS mit auffällig hohen Fehlzeiten. Das geht bis zu 150 Fehltagen im Jahr. Viele fehlen auch nur stundenweise. Es gibt auch genug Schüler die deswegen schon Sozialstunden leisten mussten, allerdings macht das die Sache auch nicht besser. Jemand der das in dieser Heftigkeit noch nicht mitgemacht hat, kann sich nicht vorstellen, dass alleine dafür fünf Stunden pro Woche drauf gehen.
Kommt wahrscheinlich deutlich auf die Schulart an, aber bei uns ist das, finde ich, ganz gut geregelt:
Jede LK jeder Stunde kontrolliert zu Beginn die Anwesenheit und trägt, wenn nicht schon in einer Vorstunde geschehen, die Absenzen in einer App ein. Dort wird einem der eigene Stundenplan gezeigt und automatisch die entsprechenden Klassenlisten, das geht ratzfatz.
Die Klassleitung hat die Absenzen der einzelnen Schüler im Blick, führt im Bedarfsfall Elterngespräche oder setzt sich mit der SL zur Verhängung einer Attestpflicht in Verbindung.
Das funktioniert gut und ist mE ein recht schlanker Prozess.
Zur Arbeitsverteilung generell:
Ich fände es sinnvoll, ein allgemein verbindliches Modell zur besseren Austarierung von Belastungen im Kollegium zu haben.
Vorschlag: Für jede Tätigkeit werden Punkte vergeben. Für eine fünfte Klasse im Fach Mathe bekommt man entsprechend weniger Punkte als für einen Abiturjahrgang Deutsch; für eine Physikklasse mit vielen Versuchsvorbereitungen weniger als für eine Reliklasse. Der IT-Betreuer bekommt eine entsprechende Punktzahl - ihr versteht das System.
Klar: wie viele Punkte was "wert" ist, ist Aushandlungssache und diese würde mit Sicherheit nicht ohne blutige Schlachten vonstatten gehen.
Aber es wäre doch mal ein Ansatz zu einer etwas gleicheren Zeitverteilung.
(Ok, schimpft mich unrealistisch
)
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