Ach du meine Güte, Haubsi, so wird das nichts. Ich geb dir jetzt mal ein paar pragmatische Ratschläge (manche wiederhole ich):
1. Dein Mann muss aus seiner Jammerrolle raus. Kein Mitleid mit ihm! Er arbeitet Vollzeit. Du auch! Der muss da jetzt durch.
2. Nirgendwo steht geschrieben, dass eine Mutter mehr fürs Kind da sein muss als ein Vater. Ich habe das Gefühl, du fühlst dich mehr verantwortlich als er. Das ist aber nicht so!
3. Schlechtes Gewissen bringt dich nicht weiter! Schieb es beiseite! Du investierst jetzt in die Zukunft. Die nächsten Monate werden hart, aber sie sind machbar und irgendwann vorbei.
4. Lerne, zwischen Wichtigem und nicht so Wichtigem zu unterscheiden und hab den Mut, das nicht so Wichtige auch mal sein zu lassen.
5. Schneller als bügeln geht: Hände nass machen, über das Zerknitterte streichen und schnell glatt föhnen. Geht auch am angezogenen Kind, da sieht man auch das Zerknitterte besser.
6. Der Haushalt ist jetzt mal ein paar Monate nicht so wichtig. Wenn du fertige Lehrerin bist, kannst du dir eine Haushaltshilfe gönnen.
7. Statt Metaplankarten und Pinwand tut's im Alltag auch kleingeschnittenes Kopierpapier und Kreppband -> Arbeitsergebnisse einfach an die Tafel oder Wand pappen.
