Beiträge von alias

    ad 1) Wenn das Notenbuch geklaut wurde, merkt man das und forscht nach. Wenn das digitale Notenbuch gehackt wurde (und eventuell - wie bereits passiert - verändert wurde), merkt man das nur bei offensichtlicher Fälschung oder beie einem vorhandenen Sicherungsbackup.
    Datenschutz ist vor allem Persönlichkeitsschutz. Noten, Telefonnummern und Adressen der Schüler sind für Fremde tabu.

    ad 2) So lange die Störerhaftung noch im Gesetz steht, setzt sich jeder Netz-Admin und der Schulleiter als Verantwortlicher bei WLAN einem großen Risiko aus.
    Im offenen Schul-WLAN ist es für versierte Hacker leichter sich unauffällig Zutritt zu verschaffen, als bei einer kabelgebundenen Vernetzung mit festgelegten MAC-Adressen.

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    Geht es um Zeugnisformulierungen, die Rechtslage oder grundsätzliche Überlegungen der Leistungsbewertung und Differenzierung?
    Sind es reine Ziffernbewertungen oder schriftliche Beurteilungen?

    falls ich mich für Sonderpädagogik entscheide, werde ich gewiss nicht Latein oder Griechisch unterrichten wollen, sondern höchstwahrscheinlich Englisch/Geschichte, oder aber die Grundschulfächer.

    Leider hast du kein Bundesland angegeben. In Baden-Württemberg wirst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Zukunft in inklusiven Settings an Grundschulen oder Sek-I-Stufen unterrichten. Und dort nicht die seitlich sitzenden Inklusionskinder, sondern ALLE Kinder - in inklusiven Kombinationen, sowie sämtliche in diesen Schularten vorhandenen Fächer. Besonders Deutsch, weil dieses Fach nunmal in der Stundentafel einen hohen Anteil besitzt - und in allen anderen Fächern ebenfalls unterrichtet wird.

    Ich gehe davon aus, dass du dich bemühen wirst, gutes Deutsch zu sprechen und dich ständig zu verbessern.
    Dann hast du manchem "Muttersprachler" etwas voraus. Mancher Migrant aus Sachsen oder anderen fremd sprechenden Ländern kann auch nach Jahren kaum ein Wort schwäbisch - und hat daher massive Kommunikationsprobleme mit unseren Kids ;)

    Nebenbei:

    Die Briten nehmen den Brexit sehr ernst.
    Jetzt sind sie sogar aus der EU-Meisterschaft ausgetreten ;)

    Island vor!

    Als Beamter hast du eine wöchentliche Arbeitszeit von 41 Zeitstunden. Es stehen dir 30 Tage Urlaub pro Jahr zu.
    Ausgehend von diesen Basisdaten haben Ministeriale errechnet, dass ein Lehrer in Baden-Württemberg - falls er keinen Tag in den Ferien arbeitet - jede Deputatsstunde pro Woche für Unterricht, Gedspräche, Vor- und Nachbereitung, Konferenzen, Zwischenwege usw. mit dem Faktor 1,7 als Zeitstunden anzusetzen hat.

    Bei einem Deputat von 28 UE ergeben sich daraus 47,6 Arbeitsstunden pro Woche - dafür hat man im Gegenzug Ferien.
    Als Teilzeitkraft mit 14 UE sind das 23,8 Zeitstunden Dienst pro Woche.

    Da gilt: Konferenz ist Dienst. Punkt.

    Zählt die Arbeit beim Schulbuchverlag dann unter schriftstellerische Tätigkeiten?

    Genau diese Frage stellt sich wohl auch dein Finanzbeamter:
    Bist du freischaffender Schriftsteller, der seine Werke als Autor frei verkauft, oder bist du Dienstleister für den Verlag?
    Seitdem viele in "Scheinselbständigkeit" arbeiten, sind die Finanzbehörden wohl ziemlich restriktiv gewworden.

    Wie Susannea bemerkt: Nochmals nachfragen, ob die Gewerbeanmeldung notwendig ist.
    Wenn du natürlich bislang nur lohnsteuerpflichtig warst, kann es schon sein, dass eine neue Steuernummer angelegt wird.
    Durch die zusätzliche freiberufliche Tätigkeit wirst du einkommensteuerpflichtig (übrigens auch wenn du Hauseigentümer bist).
    Im Prinzip ist es dieselbe Steuer mit einem kleinen Unterschied:
    Als Einkommensteuerpflichtiger MUSST du eine Steuererklärung abgeben. Als Lohnsteuerpflichtiger steht es dir frei.

    Der Abstimmungszeitpunkt war auch taktisch klug/dämlich (bitte nach Gusto/politischem Hintergrund ankreuzen) gewählt.

    Eine Abstimmung mit nationalistischem Hintergrund zu einem Zeitpunkt abzuhalten, wenn gleichzeitig durch die Fußballmeisterschaft nationale Gefühle und nationales Gedankengut sowie die Abgrenzung gegen andere Nationen hochkochen, ist sackblöd/strategisch schlau (bitte nach Gusto/politischem Hintergrund ankreuzen)

    Ich sehe, dass doch von mehr Menschen, als ich dachte, nur über Bauchgefühle wie Hass, Wut, Angst, Enttäuschung gewählt wird, als über rationale Betrachtung der Fakten, Prognosen und logischen Ableitungen daraus. Das (rein bauchgefühlte Wählen) nicht zu tun, hatte ich den Menschen, wenn's drauf ankommt, immer zugetraut. Genau wie ich einen doch mittlerweile recht nenneswerten Grundkonsens über gemeinsame Werte annahm, im Großen und Ganzen.

    Ich war ebenfalls lange Zeit Verfechter einer direkten Demokratie. Diese Regierungsform setzt jedoch voraus, dass mündige, informierte Bürger über Entscheidungen abstimmen.
    An unserer Schule führen wir regelmäßig Zeitungsprojekte diurch, um die Schüler an die Tageszeitung heranzuführen - und ich bin jedes Mal erschrocken, in wie wenigen Haushalten die Tageszeitung überhaupt noch eine Informationsquelle darstellt - zumindest bei unserem Klientel.
    Auch die öffentlich-rechtlichen Sender werden nicht als Informationsquelle benutzt. Heute wird gestreamt, in Foren gesurft oder Privatsender informieren über die Entwicklung der Familienstrukturen der Königshäuser.

    Churchill hatte ein wahres Wort gesprochen, als er sagte:

    "[No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that] democracy is the worst form of government except all those other forms that have been tried from time to time." -

    Mir ist es lieber, Entscheidungen werden über Wochen und Monate als Kompromisse in informierten Gremien getroffen, als über Bauchentscheidungen einer (eventuell durch Falschinformationen) schlecht informierten oder manipulierten Masse.

    Leg deiner Schulleitung mal die Stellungnahme des DGB vor:
    http://schule.dgb.de/++co++60da6d8e…0188b4dc422?t=1


    Zitat von DGB

    Keine einseitige Meinungsbeeinflussung in der Schule
    Flankiert durch regelmäßige Auftragsstudien, die erschreckende Wissenslücken junger Menschen in Wirtschafts- und Finanzfragen belegen sollen, macht es die chronische Unterfinanzierung des staatlichen Schulwesens den Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden leicht, Abnehmer für ihre Materialien im Schulbereich zu finden: ihre Unterstützung wird von den Schulen nicht selten dankbar aufgenommen – gerade wenn Fachlehrer/innen fehlen. Damit erhalten Wirtschaftsverbände und Unternehmen einen direkten Zugang zu Schülerinnen und Schülern und können deren Verständnis von Wirtschaft und Arbeitswelt ganz in ihrem Sinne prägen.

    Diese immer vielfältigeren Versuche, den Bildungsauftrag von Schule und die Vorstellungen junger Menschen von der Wirtschaftswelt interessegeleitet in eine Richtung zu lenken, sind nicht akzeptabel.
    Wir vertrauen zwar der Urteilsfähigkeit von Lehrer/innen und Schüler/innen gegenüber derlei Manipulationsversuchen : Einseitige Einflussnahmen allerdings sind grundsätzlich abzulehnen und auch manipulative Materialien haben an Schulen nichts verloren.

    Wenn du freiberuflich tätig bist, bekommst du ein Honorar. Das läuft nicht über die Steuerkarte. Vermutlich musst du jedoch deine Steueridentifikationsnummer angeben.
    Nächstes Jahr - bis spätestens Ende Mai - erstellst du eine Einkommensteuererklärung. Darin gibnst du dein Gehalt an, setzt deine Werbunskosten an usw...
    Für deine Honorareinnahmen erstellst du eine "Einnahmen-Überschuss-Rechnung".

    Wichtig: Notiere
    - alle Fahrten zum Verlag mit Datum und Uhrzeit, sowie Dauer der "Tätigkeit". Du kannst 30ct pro gefahrenen Kilometer sowie Verpflegungsmehraufwand anrechnen.
    - Druckerpapier, Telefonkosten (anteilig), Portokosten usw.
    - Fachliteratur, die du für diesen Zweck anschaffst
    - Bleistift, Radiergummi, Tinte.... usw.
    - Anteil am Arbeitszimmer, Reinigung, Strom, Wasser, Heizung...

    Zu versteuern sind dann Einnahmen abzügl. der Ausgaben.
    Machst eine nette Tabelle dazu und gibst die Einnahmen im Formular "Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit" an. Diese Einnahmen werden zu deinem zu versteuerndsen Bruttoeinkommen aufgeschlagen und dann greift die Lohnsteuertabelle...

    Du hast einen Gestaltungsspielraum. Materialien, die du eigentlich für deinen Unterricht anschaffst, aber auch für die Autorentätigkeit benötigst, kannst du hier voll absetzen.
    Bei deinen "normalen" Werbungskosten musst du zunächst über den Werbungskostenfreibetrag (1020 €) hinaus Belege sammeln, bis diese sich auswirken.
    Hast du eigentlich weniger Werbungskosteen, als den Freibetrag, lohnt es sich, möglichst viele Ausgaben in den freiberuflichen Teil "umzulagern.
    Denn den Freibetrag bekommst du - ob du Belege hast oder nicht.

    @ Karl-Dieter
    Nun - hältst du 35% Männeranteil für paritätisch?

    Dass unsere Schulqualität an den Grundschulen nicht ganzu den Bach runter geht, liegt imho daran, dass die Kolleginnen an der GS in der Regel als Teilzeitkräfte für 50-75% von A12 mehr als 150% Leistung bringen. Sie bringen den Jungs auch wunderbar das Häkeln, Weben und Stricken bei. Das sind für unsere zukünftigen Handwerker und Ingenieure auch die zentralen Fähigkeiten ;-). Sobald einer der Jungs sich geschlechtskonform mit Raufen, Kräftemessen und Bäumeklettern befasst, bekommt er Ritalin. Da haben männliche Lehrerkollegen mehr Gespür.

    Dass ein Fachkollege am Gymnasium mehr Vorbereitungszeit als ein GS- oder HS-Kollege benötigt, halte ich für eine Mär. In der Regel unterrichtet ein Gymnasialkollege seit Jahren dieselbe Klassenstufe in einem Fach - oft mehrere Klassen parallel.
    Als GS- oder HS-Lehrer bist du (wie in meinem Profil bemerkt) Zehnkämpfer. Der Klassenlehrer unterrichtet aus pädagogischen Gründen so viele Fächer in der Klasse wie möglich - und möglichst über einen Zeitraum von 2-3 Jahren. Das bedeutet für mich:
    Vorbereitung über mehrere Klassenstufen in Deutsch, Mathe, Englisch, Physik, Chemie, Biologie, Technik, Informatik, Wirtschaftslehre, Berufskunde und Geschichte, dazu verschiedene Aufgaben in der Schulverwaltung.
    Und das mit einem um 2 Stunden höheren Deputat als die Gymnasialkollegen und 600 €umel weniger als ein Oberstudienrat - bzw. Fachleiter.
    Bevor nun einer meint: "Hättest ja auch haben können..." - ich wollte an der Hauptschule arbeiten.
    Und - ich gebe zu - bei der Berufsentscheidung habe ich mehr auf die Aufgabe, als auf die zu erwartende Alimentierung geachtet.
    Was jedoch ncht bedeutet, dass meine Arbeit ein geringeres Gehalt rechtfertigt.
    Spannend wird es in absehbarer Zeit in Ba-Wü. Es gibt nun keine eigenständige Ausbildung zum GHS-Lehrer mehr. Lehrer für HS, RS und GMS werden als Sekundarlehrer ausgebildet. Dadurch werden zukünftig junge Kollegen an die Schulen kommen, die (mit A13) mehr als die altgedienten Hauptschullehrer verdienen werden und in derselben Gehaltsklasse wie die Schulleiter agieren. Im Gegenzug war für Grundschulkollegen schon eine Absenkung auf A11 angedacht, die aber wohl wieder vom Tisch ist.

    Für Rheinland-Pfalz (hilft dzeneriffa aus NRW also nicht wirklich) muss die Erreichbarkeit sichergestellt sein:

    Es gilt die Dienstordnung für Leiter und Lehrer an öffentlichen Schulen in Rheinland-Pfalz

    "7.17 [...] Verläßt er (der Lehrer) seinen Wohnort länger als eine Woche, gibt er dem Schulleiter an, wohin Mitteilungen an ihn zu richten sind, sofern er nicht über seine ständige Privatanschrift zu erreichen ist."

    Gruß
    Nitram

    Ist das Ding noch aktuell? Der Schrieb ist schon 30 Jahre alt...
    Damals gab's noch keine Email.
    Dein Zitat ist nicht auf die Ferien bezogen, sondern aus dem Zusammenhang gerissen:

    Zitat


    Wohnungswechsel sowie Veränderungen in seinem Familienstand zeigt der Lehrer der Schulbehörde auf dem Dienstweg an. Verläßt er seinen Wohnort länger als eine Woche, gibt er dem Schulleiter an, wohin Mitteilungen an ihn zu richten sind, sofern er nicht über seine ständige Privatanschrift zu erreichen ist.

    Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr komme ich zur Überzeugung, dass im Besoldungssystem unserer Schulen etwas grundlegend falsch läuft.
    Um möglichst viele Kinder für unsere Wissensgesellschaft 'fit' zu machen, muss die Basisausbildung optimal sein. Diese findet in der Grundschule statt. Dort sollten die fähigsten Lehrer und besten Köpfe unsere Kinder unterrichten.
    Dazu muss jedoch das Gehalt einen Anreiz bieten, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen - denn diese Köpfe werden auf dem 'Markt' umworben.
    Daher: A15 und optimale Ausbildung für Grundschullehrer!

    Der Grund für die geringe Männerzahl liegt vermutlich nicht beim A12er-Gehalt, da die Masse der Lehrer an Haupt-, Real- und Gesamtschulen auch nur A12 bekommt. Und hier die Männerquote deutlich höher ist. (35% Männer statt 8%)

    Korrektur: Es sind 11% Männer an GS und 89% Frauen. An Gymnasien ist das Verhältnis beinahe paritätisch: 58% Frauen: 42% Männer.
    Guggst du https://www.destatis.de/DE/Publikation…publicationFile
    (Destatis, 'Schulen auf einen Blick' 2016)
    Dass auch an Haupt- und Realschulen der Frauenanteil bei 65% liegt, untermauert meine Aussage. Der Lehrerberuf ist für Männer in diesem Gehaltsgefüge und der zusätzlich auch höheren Unterrichtsverpflichtung nicht übermäßig attraktiv.
    Gleichzeitig fehlen den Jungs an den Grundschulen (und auch an den Haupt- und Realschulen) die männlichen Rollenvorbilder, die sie auch zuhause oft nicht mehr vorfinden.

    Schülerinnen und Schüler nach ausgewählten Bildungsbereichen an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2014/15 (Quelle s.o. Destatis, 'Schulen auf einen Blick' 2016)

    Insgesamt
    m 51,0 % / w 49,0 %

    Primarbereich
    m 50,9 % / w 49,1 %

    Sekundarbereich I (incl. Real- und Hauptschulen)
    m 51,2 % / w 48,8 %

    Sekundarbereich II
    m 46,6 % / w 53,4 %

    nicht zugeordnet (Förderschulen u.a.)
    m 64,4 % / w 35 %

    Ich sehe einen Zusammenhang zwischen der Gender-Verteilung der Lehrkräfte und dem Schulerfolg der Jungs.
    Es werden mehr männliche Lehrkräfte benörigt. Und die bekommt man nur durch konkurrenzfähige, attraktive Gehaltsangebote.
    Was in Mikaels Lohnentwicklungstabelle nicht enthalten ist, sind die von der allgemeinenn Lohnentwicklung abgekoppelten Kurven im öffentlichen Dienst. Hier haben die Reallöhne sogar stagniert.

    So lese er Beitrag Nr. 40, 80, 90 und 93. Da geben Kollegen/-innen der Grundschule selbst die Antwort, der ich mich vollumfänglich anschliesse.

    Ach Wollsocken, ich schätze deine Beiträge ja sehr - aber im Bezug auf die fachliche und intelektuelle Anforderung, denen GrundschullehrerInnen sich stellen müssen - und für die sie universitär und wissenschaftlich ausgebildet werden müssen - bist du nur Zuschauer von außen. Was die Grundschulkollegen in den ersten beiden Schuljahren (und danach) leisten ist enorm. In einem Jahr lernen die Kinder lesen und schreiben. Und rechnen. Und Schulkind sein. Und Schuhe binden und Schrere halten und gerade Striche ziehen.
    Ohne diese Basis könntest du dein SEK-II-Glasperlenspiel nicht spielen.

    Wie überall gibt es auch hier Leute, die das ernster nehmen und andere, die das etwas lockerer sehen und auf die Nachhilfeindustrie vertrauen.
    Kollegen beschweren sich gerne darüber, dass Schüler in der 5.Klasse noch keine kleinen Shakespeares sind und deren Niederschriften zu geringes literarisches Niveau aufweisen. So ein Mist aber auch. Da würden die Genies gerne kleine Genies vor sich sitzen haben - aber die Knülche sind gerade mal 10 Jahre alt und haben gerade erst lesen und schreiben gelernt. Muss man sich doch etwas bemühen, um das Genie herauszubilden.Stressig sowas.

    Aus den angegebenen Beiträgen kann ich nichts Substantielles (oder eine Antwort) erkennen, der ich mich anschließen könnte. Ich habe Mathematik für Grund- und Hauptschullehramt studiert und musste mich mit Aussagenlogik, Mengen- und Zahlentheorie befassen. Das sind keine Themen, die ich in der Grundschule wieder "herauskotze" (in der Regel auch nicht in SEK II), aber mein Sinn für mathematische Zusammenhänge wurde geschärft. Und das hilft mir, auch das kleine Einmaleins aus verschiedenen Blickwinkeln didaktisch aufzubereiten, damit möglichst alle Kiddies damit klarkommen. Vielleicht mag das ja an der Uni Köln anders sein - aber an den Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg sind neben dieser fachwissenschaftlichen Ausbildung die zu besuchenden didaktischen und methodischen sowie pädagogischen Vorlesungen und Semminare weit in der Überzahl - und notwendig.

    Akademische Ausbildung für Grundschullehrer? Unbedingt.
    A13? Sowieso. Vielleicht machen das dann auch mal ein paar Männer. Würde den Jungs in der Grundschule guttun.

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