Beiträge von alias

    Wer mit Steinen auf Polizeibeamte wirft ist meines Erachtens kein Stück besser als bekloppte Rechte, die irgendwelche Parolen grölen.

    Diese linken Bekloppten behaupten von sich jedoch nicht, sie seien "das Volk" und haben auch nicht diese ausgeprägte Wahrnehmungsstörung der Pegida-Leute, die glauben, sie hätten die "schweigende Mehrheit" hinter sich.

    Selbst mit 14% Umfrageanteil sind immer noch 86% dagegen.
    Maths works.

    Ich würde mir um die Menge nicht DEN Kopf machen. Nimm normalen Ton - die Reste kann man im Kunstunterricht noch verwenden. Wenn du von einem normalen Ton-"Stotz" für jeden Schüler 6 Scheiben à 1,5 cm (Boden/Wände/Dach) rechnest, brauchst du pro Schüler etwa 10 cm - wobei ich A5 für relativ groß und in der Stabilität schwierig zu handhaben halte.

    Besorge dir aus der Tierhaltung noch Einstreu-Heu und mische das mit dem Ton zur Stabilisierung. Dann bist du schon fast beim originalen Baumaterial.

    Linktipps zum Arbeiten mit Ton findest du auch hier:
    http://www.autenrieths.de/links/technikunterricht.htm#ton

    Der afrikanische Fluss Nil hat mitsamt allen Windungen eine Länge von ca. 6670 Kilometern. Misst man die Luftlinie von der Quelle bis zur Mündung, ergibt das eine Strecke von 2120 Kilometern. Teilt man 6670 durch 2120 ist das Ergebnis 3,14, also "Pi". Das ist so bei allen langen, naturbelassenen Flüssen auf der Welt. Tatsächliche Länge geteilt durch die Luftlinie ergibt immer mehr oder weniger "Pi".
    Quelle: Wissen macht ah! - http://www.wdr.de/tv/wissenmachtah/bibliothek/pi.php5

    Hintergrund: Schlängelt der (unbegradigte) Fluss sich in seinem natürlichen Bett mal nach links und mal nach rechts, ergeben sich zwei Halbkreise.
    Die gerade Linie (also die Luftlinie) für zwei Halbkreise ergibt dabei zwei Durchmesser, für den ganzen Kreis einen Durchmesser.

    Damit sind wir bei der Umfangsformel: U=Pi*d

    Pi ist damit U/d, also Fließlänge durch Luftlinie.

    Ein Schulleiter, an dessen Schule sich zeitnah nach seinem Dienstantritt die Versetzungsanträge stapeln, bekommt sehr schnell einen Termin bei der Dienstaufsicht.
    Lehrerkollegien haben zudem in Konferenzen zahlreiche Mitbestimmungsmöglichkeiten und können Anträge zur Tagesordnung stellen - z.B. zur Darlegung der rechtlichen Grundlagen der Verrechnung von Minusstunden. Da könnte der Schulleiter - nach Lektüre der entsprechenden Verordnungen und Entscheidungen - sein Verhalten durchaus überdenken.

    Bei der Anordnung von "Nacharbeitsstunden" würde ich auf die Schriftform mit Einzelfallbegründung bestehen.
    Wenn das vom gesamten Kollegium konsequent eingefordert wird, wird er bald seine eigene Arbeitszeitbelastung gegenrechnen :pirat:

    Schon seltsam, wie mittlerweile mit Arbeitnehmern umgegangen wird.

    Als Arbeitnehmer stellt man seine Arbeitskraft zur Verfügung. Wenn in der Industrie oder im Handwerk wetterbedingt (oder weil der Chef es versemmelt hat) Rohware für die Produktion fehlt, wurde früher eben die Maschine gereinigt oder Kaffee getrunken. Heute existieren auch dort (wo es keine starken Gewerkschaften gibt) Zeitkonten und die Arbeitnehmer werden nach Hause geschickt und müsen diese Zeit später wieder aufarbeiten.

    Dazu gibt es jedoch auch eine dezidierte Rechtsprechung:
    https://www.verdi.de/service/fragen…d6-00093d114afd
    http://www.meub.de/Inhalte/arbeit…sch_ausf/01.pdf


    Hat der Arbeitgeber - hier die Schule - für die angebotene Arbeitsleistung keine Verwendung gilt die Regel, dass er die angebotene Arbeit bezahlen muss, selbst wenn er keine Verwendung dafür hat.


    Zitat


    Der Arbeitgeber hat hier für die tatsächlich mögliche Arbeitsleistung lediglich (teilweise vorübergehend) keine Verwendung mehr. Es entspricht den allgemeinen Grundsätzen des Schuldrechts, dass der Gläubiger eines vollkommen zweiseitigen Schuldverhältnisses auch dann seine Vertragspflichten noch erfüllen muss, wenn die Durchführung des Vertrages für ihn wirtschaftlich sinnlos geworden ist (Grenze: schwerwiegende Störung der Geschäftsgrundlage, § 313 BGB, Opfergrenze erreicht).

    Dieser Grundgedanke findet selbstverständlich auch auf Arbeitsverhältnisse Anwendung. Dementsprechend muss der Arbeitgeber immer das Wirtschaftsrisiko selbst tragen, mit der Folge, dass er in solchen Fällen in Annahmeverzug nach §§ 615, 293 ff BGB gerät, wenn er die Arbeitsleistung des arbeitsbereiten Arbeitnehmer nicht annimmt. Als Folge hieraus bleibt der Arbeitgeber - im Gegensatz zum Betriebsrisiko - zur vollen Lohnzahlung auch im Falle einer Existenzgefährdung verpflichtet.

    Aus dem Wiki-Artikel über Höcke:

    Schon richtig. Wenn sie sich jedoch nicht mäßigen und die (wie bei Höcke) begründete Befürchtung besteht, dass ein Beamter sich auch im Dienst nicht mehr zu mäßigen weiß, muss der Staat diese Person auch nicht wieder in den aktiven Dienst übernehmen.
    Nachdem Höcke sowieso Berufspolitiker ist - und wohl auch bleiben will - ist das sowieso eine "akademische Diskussion".

    Update zum Thema "Freier Waffenbesitz für freie Bürger":

    In der Silvesternacht wurde ein elfjähriges Mädchen um Mitternacht in einem kleinen Dorf bei Bamberg durch einen Kopfschuss getötet. Der Täter wurde nun ermittelt.

    Zitat

    ...Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte bewusst in Richtung der Personengruppe geschossen hat... Das Motiv: Ärger über den Krach der Silvesterböller und persönlicher Frust über seine eigene persönliche Situation. Der Mann - früher Mitglied im Schützenverein und daher rechtmäßiger Besitzer von vier Waffen - sei schon länger in Behandlung...


    edit: sehe gerade, dass Wollsocken diese Info oben ebenfals verlinkt hatte.


    Ich bin sehr froh, dass wir keine amerikanischen Verhältnisse haben (zum Vergleich:
    In Deutschland starben im Jahr 2013 "nur" 27 Menschen durch (registrierte) Schusswaffen. - Bekannt wurden im Jahr 2013 in ganz Deutschland 54 Tote durch Schusswaffen.
    Ok. Deutschland hat ja auch nur ein Drittel der Einwohner der USA...

    [Blockierte Grafik: https://d28wbuch0jlv7v.cloudfront.net/images/infografik/normal/infografik_3143_anzahl_der_durch_schusswaffen_und_durch_motorisierte_fahrzeuge_verstorbenen_personen_in_den_usa_n.jpg]

    Das ist jetzt auch Satire, oder?

    Nein.
    Die Ausführungen, die Neudeck macht, finde ich richtig.

    Was ich nicht richtig finde ist, dass ein Unterschied gemacht wird zwischen den Flüchtlingen - die (man nehme das doch bitte endlich zur Kenntnis) zum großen Teil für Jahre (oder für immer) zu uns kommen und den "deutschstämmigen Ausiedlern und Spätaussiedlern", die Ende der 80er-Jahre nach Deutschland kamen. 1990 waren dies fast 400.000 Menschen. Seit 1950 hatten 4.481.882 Menschen als (Spät-) Aussiedler in der Bundesrepublik Aufnahme gefunden.
    Im Zeitraum von 1951 bis 1987 kamen etwa 1,4 Millionen Aussiedler in die Bundesrepublik, der Rest ( also knapp 3 Mio.) ab 1987. Nur mal so zur Vergleichbarkeit der Situation.

    Wer als Ausiedler anerkannt wurde, bekam Hilfe zum Lebensunterhalt, es wurden ganze Hotelkomplexe als Unterkünfte angemietet und jeder Spätaussiedler MUSSTE, um den Unterhaltsanspruch nicht zu verlieren an einem Sprachkurs teilnehmen, der von der Arbeitsverwaltung organisiert und finanziert wurde. Gehalten wurden diese Kurse von Fachkräften an Volkshochschulen oder Lehrern, Bücher und Unterrichtsmaterial wurde gestellt. Anschließend wurden die Menschen schnellstmöglich an Arbeitsstellen vermittelt und haben mit ihren erarbeiteten Steuern die eigene Integration finanziert.

    Asylsuchende erhalten dagegen ein generelles Arbeits- und Beschäftigungsverbot und werden zunächst in Turnhallen oder Massenlagern interniert. Werden Sprachkurse angeboten, so sind die "Lehrer" in der Regel ehrenamtliche Helfer ohne didaktische Ausbildung und müssen sich die Materialien im Internet als kostenlose Papers zusammensuchen.
    So kann das nichts werden. Wer Menschen beschäftigungslos über Monate einpfercht, darf sich nicht beklagen, wenn manche den Koller bekommen.

    Mich wundert schon lange, dass noch keine gröberen Revolten entstanden sind - schließlich kamen die Leute mit der Hoffnung auf ein besseres Leben zu uns.

    flächendeckenden Gewaltorgien an Silvester in nahezu allen deutschen Großstädten

    Also ehrlich, Claudius. Dir hat's doch die Optik verschoben - nach allem was ich bislang von dir gelesen habe wohl unwiderbringlich. Ich seh' das alles auch nicht durch die rosarote Brille - aber deine ist schon sehr dunkel getönt.
    Derartige Äußerungen kann ich nur als "ideologisch-neurotische Wahrnehmungsstörung" bezeichnen.

    Manche Aussage daraus kann man unterschreiben. Besonders die Ausführungen von Rupert Neudeck sind m.E. zielführend:

    Zitat



    Wie kann Integration gelingen?
    Eine Integration kann nur gelingen, wenn sie vom ersten Tag des Betretens deutschen oder europäischen Bodens vorbereitet wird. Jeder, der in eine Erstaufnahme hineinkommt, muss ein Papier in die Hand bekommen in seiner Muttersprache. In dem Papier wird klar gesagt: Dieses Geschenk der Deutschen, dass man erst mal ohne Bezahlung eine Unterkunft, einen Schlafplatz und eine Vollversorgung plus Taschengeld bekommt, muss durch eigene Anstrengungen im Asylheim beantwortet werden. Man erwartet die Teilnahme an allen Veranstaltungen im Heim. Der Deutschunterricht muss besucht werden, es muss in den ersten Tagen fleißig Deutsch gelernt werden.

    Es müssen alle Arbeiten im Haus oder Heim von den Flüchtlingen erledigt werden, auch die Toilettenreinigung. Es müssen kommunale Arbeitsdienste, auch ohne Bezahlung, geleistet werden. Ein solches Papier muss nach Lektüre unterschrieben werden. Es gibt wenige Fälle, in denen sich Flüchtlinge nicht bereitfinden, den Deutschunterricht zu besuchen. Dann muss ihnen gesagt werden, dass sie in diesem Fall wieder abgeschoben werden. Und das muss auch sofort durchgeführt werden.

    Jeder Mensch lebt durch Tätigsein. Das schlimmste Hindernis der Integration sind die Untätigkeit und Passivität, zu denen das deutsche Asylbewerbersystem nicht nur neigt, sondern die es verfügt. Die Menschen, die hier auf ihr Einleben warten, dürfen bis zu 17 Monate nichts tun, dürfen sich außerhalb der Bannmeile ihres Ortes nicht bewegen. Sie werden geradezu stillgestellt. Das ist für die Entfaltung der Selbstorganisation und die Integration von Menschen in unsere Gesellschaft schmerzlich hinderlich.

    (Rupert Neudeck, Gründer der Hilfsorganisationen Cap Anamur)

    dass bei der Herausgabe eines Leistungsnachweises auch Notenschlüssel und Durchschnitt den Schülern bekannt gegeben werden. Ich war nun verwundert, dass das an der Grundschule nicht üblich zu sein scheint; eine GS-Lehrerin meinte sogar, dass an ihrer Schule von der Schulleitung angeordnet wurde, diese Informationen nicht heraus zu geben.

    Die Noten sind transparent festzulegen - auch in Bayern. Vermutlich wurde da etwas falsch verstanden. Der Punkteschlüssel muss transparent sein.
    Das ergibt sich aus


    Leistungsnachweise


    (1) 1Die Lehrerkonferenz trifft vor Unterrichtsbeginn des Schuljahres grundsätzliche Festlegungen zur Erhebung von Leistungsnachweisen einschließlich prüfungsfreier Lernphasen; die Festlegungen sind den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Erziehungsberechtigten bekannt zu geben.2In der Jahrgangstufe 4 sollen in der Zeit vom Unterrichtsbeginn bis zum Erhalt des Übertrittszeugnisses jeweils in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht rhythmisiert mindestens vier Unterrichtswochen von bewerteten Probearbeiten freigehalten werden; Probearbeiten sind schriftliche Leistungsnachweise.

    Von der Dimension ist das dennoch ein kleiner Unterschied. Ich habe an Fasching noch nie erlebt, dass Frauen von 20-30 Männern umzingelt und aufs übelste begrapscht werden. Und das nicht nur 1x, sondern den ganzen Abend lang bei hunderten Frauen.

    Etwas Mathe-Nachhilfe gefällig? Bei "20-30 Männern pro Frau mal hunderte Frauen" gehst du von mindestens 2000-3000 Tätern aus. Die Medien berichten jedoch von maximal 1000 Menschen auf dem Platz.
    Deine Übertreibung ist typisch für den ganzen Rabatz, der hier betrieben wird.

    Oder gehst du davon aus, dass es 20-30 Täter gab, die herumgezogen sind?
    "Die Kölner Polizei hat mehr als 20 mutmaßliche Täter identifiziert, gegen die sie ermittelt."
    Dann müsste man die Polizei ja loben.

    Ich will die Vorfälle nicht beschönigen. Aber: Back to Teppich, please.

    Köln war schon immer ein heißes Pflaster, das gewaltige Probleme mit Taschendiebstählen hat - wie dieser Artikel vom letzten Jahr zeigt:


Werbung