Beiträge von Volker_D

    Ich bin kein Rechtsanwalt. Das wird auch in verschiedenen Ländern unterschiedlich gehandhabt.

    Ich glaube nicht, dass dich Microsoft verklagen wird, solange du noch die Windows Lizenz hast. Was natülich rechtlich nicht geht: Deine Windowslizenz einmal kaufen und jetzt (später) verkaufen, aber die Schriften einfach behalten.

    Ich würde wetten, dass es einige hunderttausen Menschen gibt, die sich die Schriften einfach installiert haben, obwohl Sie keine Lizenz haben, und nie angeklagt wurden.

    Word und Excel: Du kannst es ja unter Windows einfach mal ausprobieren und dir LibreOffice unter Windows installieren. Unter Linux sieht es dann schlechter aus, wenn du die Schriftarten nicht installiert hast. Klar gibt es da auch schöne Schriften unter Linux, aber wenn die da ein paar Punkte breiter oder schmaler sind, dann werden Zeilen anders umgebrochen.

    Schriftarten unterliegen dem Urheberrecht. Du darfst sie also (nur) Kopieren, wenn du die Rechte dazu hast.

    Kommt etwas auf deine Linux Version an. Geht oft im Terminal mit soetwas wie:

    Zitat

    sudo apt update
    sudo apt install ttf-mscorefonts-installer

    Fotos: Ich gehe mal davon aus, dass du ganz normale jpeg Bilder von einer Kamera meinst. Dann ist das absolut kein Problem.

    Statt Outlook kannst du z.B. Mozilla Thunderbird benutzen. Kannst du auch erst unter Windows testen. Bitte bei Thunderbird selbst suchen oder KI fragen, da ich das noch nie von Outlook konvertiert habe. Scheint aber recht gut zu gehen.

    Browser: Die meisten Leute nutzen Firefox oder Chrome. Könntest du auch beides vorher unter Windows testen. Das funktioniert i.d.R. sehr gut.

    pdf: Dürfte nie ein Problem sein. Das Ziel von pdf war bzw. ist es gerade, dass es ein Format ist, welches auf allen Betriebsystemen funktioniert.

    Downloads: Kein Problem. Wenn du etwas aus dem Internet lädst, dann kannst du fast immer davon ausgehen, dass du es von einem Linux-Server downloadest. Die wichtigere Frage ist viel mehr, was du damit dann machen willst. Das geht dann ggf nicht mehr.

    USB 2.0 geht zwar, ist aber langsam. Ich empfehle etwas schnelleres. (Also USB 3.0 ... ). Größe: Kann man so echt nicht sagen. Das kann von locker von 64GB bis 8 TB alles sein; wir kennen deinen Speicherbedarf nicht. Guck dir an wie viel GB du im Moment auf deinem Windowsrechner hast. Reicht der Platz noch? Den Wert würde ich mindestens verdoppeln.

    Aber frag doch einfach die KI, wenn du mir nicht glaubst:

    Das ist eine gute Frage — kurz: Ja, die Legacy- / Nachrüst-Filter sind nicht exakt so „gut“ wie die Original-Unterstützung in LibreOffice 3.x oder früher. Es gibt Unterschiede und Einschränkungen — ich erkläre, was bekannt ist, was idealerweise geht, und worauf man achten muss.


    Was sind die „Legacy-Filter“

    • Früher setzte LibreOffice (bzw. OpenOffice / StarOffice) in den älteren Versionen Features ein, die alte Dateiformate direkt lesen bzw. exportieren konnten — z. B. die alten binären Formate von StarOffice (1.x bis 5.x).
    • Mit LibreOffice 4.0 wurden viele dieser Formate („legacy binary StarOffice files“) aus dem Hauptzweig entfernt. (Dokumenten Stiftung Wiki)
    • Es gibt aber Projekte / Erweiterungen / Filter, die als Legacy-Filter bezeichnet werden, um alte Formate zumindest noch lesen zu können. Teilweise über separate Add-ons, Filterpakete, evtl. über den Community-Support oder über das sogenannte Document Liberation Project. (bugs.documentfoundation.org)

    Wie gut sind diese Legacy-Filter im Vergleich zur alten nativen Unterstützung

    Hier sind typische Unterschiede und Einschränkungen, wie man sie in Erfahrungsberichten und Dokumentationen finden kann:

    AspektAlte, integrierte Unterstützung (LibreOffice <= 3.x etc.)Legacy-Filter / nachträgliche Lösungen
    Komplettheit des ImportsSehr hoch: viele interne Strukturen, Formatbesonderheiten, Texte, Formatierungen, Tabellen, Bilder etc. wurden weitgehend korrekt übernommen.Schwierig, alle Randfälle zu bedienen. Manche Features fehlen, manche Formatierungen werden nur teilweise unterstützt.
    Spezielle Eigenschaften / Makros / ObjekteWenn das Format solche Objekte unterstützte, war der Import meist recht vollständig (zumindest bessere Chancen).Weniger zuverlässig: Objekte, eingebettete Grafiken, Formeln, spezielle Formatvorlagen oder Fußnoten/Index etc. können verloren gehen oder fehlerhaft dargestellt werden.
    Stabilität & FehlerGut getestet über viele Versionen, da Teil des Standardcodes war.Oft experimenteller, weniger getestet; Fehler oder Abstürze sind möglich, vor allem mit komplexeren Dateien.
    PerformanceIn älteren Versionen optimiert innerhalb dessen, was möglich war.Kann langsamer sein oder mehr Speicher benötigen, wenn der Filter ältere Routinen nachbildet oder Teile extern lädt.
    Unterstützung & WartungWar im Standard-Support drin, Bugs wurden behoben; Teil des Releases.Meist Community gelehrt, eventuell nicht mehr gepflegt; wenn Fehler auftreten, keine Garantie, dass sie behoben werden.

    Beispiel: „binfilter“ & Entfernung

    • Der alte „binfilter“ (für viele der binären Formate von StarOffice) wurde als zu wartungsaufwändig eingestuft und entfernt. (Ask LibreOffice)
    • Es gibt Bugreports, die fordern, den Import zumindest lesend wiederherzustellen, aber bisher (so weit bekannt) ist das nicht vollständig umgesetzt. (bugs.documentfoundation.org)

    Fazit

    Ja — wenn du Legacy-Filter verwendest, bekommst du möglicherweise eine brauchbare Lösung, um alte StarOffice-Dateien zu öffnen, aber:

    • Du solltest nicht erwarten, dass alles genau so aussieht wie in der Originalversion oder wie mit LO 3.x.
    • Für einfache Texte/Tabellen funktioniert es oft ganz gut. Bei komplexeren Dokumenten mit speziellen Formatierungen, Makros, eingebetteten Grafiken usw. wirst du wahrscheinlich Verlust oder Abweichungen sehen.
    • Wenn möglich, ist es am zuverlässigsten, solche alten Dateien mit einer alten LibreOffice-Version zu öffnen und sie dann in ein moderneres Format (z. B. ODF) zu speichern, bevor man sie später bearbeitet.

    Falls du möchtest, kann ich prüfen, für welches konkrete StarOffice-Format du das hast, wie gut der Legacy-Filter in deiner LibreOffice-Version funktioniert, und eventuell Tools vorschlagen, die eine bessere Konversion ermöglichen. Möchtest du das?

    Damals gab es noch keine KI, die man fragen konnte. Da hat man noch die Empfehlung von den LibreOffice Programmierern gelesen.

    Es hat Gründe, warum diese alten Filter rausgeflogen sind. Einige weil die alten Filter schlicht schlecht waren und andere weil sie an das neue interne Libre-Office-Format nicht mehr angepasst wurden. Sprich: Wer damals die Konvertierung mit LibreOffice 3 gemacht hat, hat bessere Ergenisse erzielt, als wenn du heute einen Lagacy Filter benutzt. Wenn heute bei den Lagacy Filtern nämlich auf etwas für das alte LibreOfficeformat stößt und nicht mehr findet, dann wird dieser Teil übersprungen. Es fehlt dann heute schlicht und ist weg. Daher hatte LibreOffice auch damals extra ein Tool geschrieben, mit denen man gleich seinen ganzen Ordner auf einen Schlag konvertieren konnte.

    Meine Erfahrung ist, dass Word ältere Wordformate nicht mehr lesen und öffnen kann. LibreOffice liest problemlos noch meine Steinzeit Wordperfect-Dateien. Da gibt es Filter für (fast) alles ;)
    Formeln aus dem Formeleditor sind ein sehr spezielles Kapitel...

    Das sind deine Erfahrungen. Meine sind da z.B. anders:

    Die älteren StarOffice-Formate (Version 1 bis 5) werden nicht mehr unterstützt. Der Support für diese Formate wurde entfernt. Ich musste damals daher all meine alten StarOffcie Dateien beim Wechsel von LibreOffice 3 auf Version 4 konvertieren, weil ich sie nicht mehr lesen konnte.

    Und wenn ich mich richtig erinnere, waren das nicht die einzigen Formate, die aus LibreOffice entfernt wurden. Gleiches gilt für WordPerfect Graphics, Lotus WordPro, MacWrite, ClarisWorks, ...

    Wie DFU schon sagte, dass kopieren der Dateien selbst ist kein Problem.

    Kleine Ergänzung noch: Bei Worddateien kann auch oft der Text etwas "verrückt" falsch umgebrochen sein, weil eine andere Schriftart unter Linux benutzt wird, die nicht 100% gleich ist. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Schriftart (Also die Schrift selbst, nicht nur der Verweis darauf) mit in der Datei speichern oder gleich die Schriftart auf Linux installieren. Das darfst du rechlich natülich maximal nur dann machen, wenn du (später) noch immer eine gültige Windows Lizenz besitzt.

    Ja, sorry. Ganz am Ende. Jetzt habe ich es auch gesehen. Muss ich übersehen haben. Kam für mich jetzt überrausched, weil es die ganze Zeit eigentlich um einen anderen Schwerpunkt ging. Nämlich, dass ich im Grunde davon ausgehe, dass die meisten Aufagen von meinen Schüler genau gleich aussehen und nicht irgendwie anders. Also wenn bei mir in Mathe alle das exakt gleiche im Heft stehen hätten, wäre ich durchaus zufrieden und es würde nicht zwingend für abschreiben sprechen, sondern eher dafür, dass sie gut aufgepasst haben und es genau so lösen, wie ich (an anderen Beispielen) vorgemacht habe.

    Was heißt hier "noch einmal"? Du schreibst das hier gerade zum ersten mal.

    Guck dir mal bitte den Verlauf hier an. Größtenteils haben uns Wolfgang und ich hier unterhalten. Das Thema war komplett anders zu dem, was du jetzt hier schreibst. Du hast zum erstem mal in Beitrag #40 kommentarlos das Pythagorasbeispiel gepostet. Wie soll ich das wissen was du damit gemacht hast. Ich gehe erstmal davon aus, dass du dich an der Diskussion von Wolfgang und mir beteidigen wolltest und direkt zum Thema beiträgst. Das du plötzlich so abschweifst... Woher soll das hier einer Wissen? Wir sind keine Hellseher.


    Ahh... Sorry. Der letzte Satz war es. Ok. hatte ich überlesen.

    Was meinst du mit "und das war sie eben nicht"? Du hat doch gesagt, dass das die Augabe gewesen wäre.

    Im Grunde ist es fast egal wie genau die Aufgabe lautetet. Das was dort steht ist schlicht falsch. Für einen Mathestudenten ist das ungenügend.

    Wenn die Aufgabe war "Tippe irgendetwas in eine KI ein und mache copy und paste, auch wenn der Text falsch sein sollte."; Ok, bei der Aufgabenstellung würde ich dann "sehr gut" geben.

    ??? Wo steht den die Aufagenstellung?

    Aber selbst wenn die Aufgabe war einen mathematischen Sachverhalt zu beschreiben. Der mathemathische Sachverhalt "Was ist der Satz des Pythogaros" und die Antwort "Und der Satz lautet: a^2 + b^2 = c^2" würde ich ebenfalls mit ungenügend bei einem Mathestudenten bewerten, weil er den Sachverhalt falsch darstellt. Das ist kein Satz, den er da als Sachverhalt/Antwort gibt. -> ungenügend!

    Ich meine die Frage, die da steht und beantwortet wurde. Die Frage lautet doch, Zitat "Was ist der Satz des Pythagoras?" Und neben dem ganzen drum herum steht da als Anwort sehr direkt: "Und der Satz lautet: a^2 + b^2 = c^2".

    Und das ist schlicht falsch. Einem Mathestudenten würde ich dafür ein "ungenügend" geben, weil er nicht verstanden hat, was ein mathematischer Satz ist.

    Man muss aber auch ganz klar sagen, dass das an der Sek I keine "typische" Aufgabenstellung ist. Bei einem Schüler der Sek I hätte ich noch Augen zugedrückt und (je nachdem ob Hauptschule, Realschule oder Gymnasium) für die Lösung zwischen gut bis ausreichend gegeben. Bei einem Mathestudenten würde ich die Lösung mit ungenügend bewerten, weil er gar nicht verstanden hat, was ein mathematischer Satz ist.

    Ja, aber so bringt es einfach nichts. Einfach nur copy und paste ohne darüber nachzudenken was da steht ist eben für Schüler, die es nicht verstehen "tötlich". Hat aber nichts mit KI zu tun, ist beim Abschreiben von Menschen logischerweise genau so.

    Man kann es auf zwei Arten sehen. Zum einen recht gut erklärt.

    Zum anderen: Ob es jetzt aber so einfach war? Was soll das mit dem "easy" oder "Business"? Und wie genau lautet der Satz jetzt? Die meisten Schüler würden doch jetzt sagen "Der Satz lautet 'a^2 + b^2 = c^2'". Das ist aber schlicht falsch bzw. unvollständig. Bei der Erklärung ist meiner Meinung nach mal wieder nicht klar, das zum Satz des Pythagoras mehr gehört als nur eine Gleichung.

    So schwer und kompliziert war das bei beiden nicht. Der Prompt lautete:
    Bitte löse folgende Gleichung auf eine möglichst komplizierte und verwirrende Art: 2x = 4x + 6

    Dachte ich mir doch, dass du da irgendeinen Unsinn eingegeben hast. Was soll das jetzt mit sinnvollen Einsatz von KI bzw. KI vs. Mensch zu tun haben? Wer geht den zu seiner Oma und sagt: "Bitte erkläre mir die Hausaufgaben auf eine möglichst komplizierte und verwirrende Art". Sorry, aber deine Beiträge sind mir dann doch zu schräg und am Thema vorbei.

    Ganz erlich: Die Antwort ist doch für die meisten Menschen erstmal Müll. Und bei der Lösung vom Copiloten würde ich, zumindest in der ANsicht, so wie es der Copilot auf meinen Bildschirm dargestellt hat, ganz klar falsch dranschreiben, weil er vergessen hat Zeilenumbrüche zu setzen und dadurch falsche Gleichungen zu sehen sind. (Ja, ich weiß wie er es meint, ist schon richtig gedacht, aber falsch geschrieben. Würde ich auf jeden Fall Punkte für abziehen.)

    Keine Ahnung was du ihn gefragt hast. Vermutlich macht er das bei dir so umständlich, weil du ihn vorher zu deiner "komplizierten" Lösungen gezwungen hast. Chat-gpt merkt sich ja Chatverläufe und passt sich den Wünschen seiner Kunden an. Er hat vermutlich gelernt, dass du alles extra kompliziert brauchst.

    Also wenn mir das einer meiner 7 Klässler bei der Aufgabe als Antwort schreibt, dass ist er entweder Übergflieger oder hat gar nichts verstanden. Ich würde immer auf "hat gar nichts verstanden" wetten.

    Und nein. 7 Klässer würden das so nicht schreiben, sondern:

    2x = 4x + 6

    -2x = 6

    x = -3

    Chat-gpt löst das da schon viel besser. Nämlich genau so.

    Und wenn ich das im Unterricht bespreche wie man Gleichungen löst, dann erwarte/hoffe ich ehrlich gesagt, dass es alle so machen und nicht da mit Dingen ankommen, die sie noch gar nicht kennnen.

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