Beiträge von Volker_D

    Ich sag mal so: so lange noch Kollegen vor der ganzen Klasse ihre Liste mit Namen und Noten laut vorlesen ist Datenschutz ein eher ambitioniertes Projekt.

    Sehe ich anders. Zum einen ist es nicht ganz vergleichbar.
    Wenn die Daten auf einem Rechner liegen, der mit dem Internet verbunden ist, dann ist das eine ganz andere Sache.
    Nur um mal zu vergleichen:
    a) Wenn ich mich als Schüler einhacke, die Note ändere und dann das Zeugnis ausgeruckt wird, dann würde man das kaum merken können.
    b) Wenn der Lehrer die Noten vorliest (die die meisten Schüler wahrscheinlich eh schon kennnen), hätten sie keine möglichkeit sich "einzuhaken" und die Note zu ändern.

    Zum anderen wäre die Schlußfolgerung falsch.
    Stell dir vor ein Schüler macht irgendetwas unerlaubtes/schlechtes/... . Alle Schüler sehen das in der Klasse.
    Jetzt darf ich mir also sagen "Ich sag mal so: so lange ein Schüler vor der ganzen Klasse .... ist das eher ein amibioniertes Projekt." und hänge auf dem Schulhof Plakate aus, auf dehen ich den Vorfall schildere. (Und das wäre ja durchaus der Recher im Internet: Jeder kann dort vorbeikommen und gucken wenn du es nicht schützt!)

    In Schulen wurde sich traditionell nie um professionellen IT-Einsatz gekümmert. Man hat sich darauf verlassen, dass die Privat-Rechner der Lehrer das schon irgendwie hergeben. Die Regelungen, von denen wir hier aber reden, kriegt man als Privatperson nicht umgesetzt.

    Ich glaube hier wenden 2 Dinge verwechselt. Wenn es um die Versorgung mit Dienstcomputern für Lehrer geht: stimmt.
    Wenn es um die Regeln/Gesetze über die Datenverarbeitung in NRW geht: Stimmt nicht. Die Regeln waren schon immer so. Die einzige neue Regelung die ich sehe ist, dass die Passwortabfrage jetzt nach spätestens 15 Minuten inaktivität kommen muss. Damals war die Zeitspanne nicht angegeben. Alle anderen Punkte gab es doch schon vorher auch.

    Die Netze für Lehrer und Schüler/Klassenzimmer müssen physikalisch getrennt sein - ansonsten verstößt das gegen die Vorschrift und es dürfen keine personenbezogenen Daten erfasst/bearbeitet werden.

    Ich kann das jetzt nicht für alle Länder sagen, aber das gilt zumindest nicht (mehr) überall. Das war mal eine alte Regellung, die es mitlwerweile nicht mehr so streng gibt oder, falls es sie gibt, wohl bei den meisten nicht beachtet wird. Warum? Weil man sich sonst überlegen müsste welches der beiden Netze kein Internetzugang hat. Sobald beide einen Internetzugäng haben sind sie physikalsch miteinander verbunden.
    Man "trennt" heute anders.

    Außerdem frage ich mich bei dieser ganzen Diskussion immer was das mit dem "Der könnte dann meine privaten Daten lesen" soll.
    Da stören mich zwei DInge:
    a) Wenn man an seinem Computer einen zusätzlichen Benutzer für die Schule einrichtet, dann sind Schule und privates doch getrennt. Da könnte ich meinem Datenschutzbeauftragten sogar Benutzername und Kennwort verraten. Er würde trotzdem nicht meine privaten Daten lesen können.
    b) sehr komische Einstellung. Man sorgt sich um seine private Daten; aber was man so mit den Schülerdaten macht ist vollkommen egal.

    Das heißt nicht, dass ich für die Nutzung privater PCs bin. Ich bin trotzdem ganz klar für einen Dienstcomputer; unter anderem weil die meisten Lehrer zu blöd sind um einen neuen Benutzer für dienstliche Zwecke anzulegen oder sie sich mit ihrem alten Betriebssystem für sicher halten, obwohl Micorsoft, Apple, Linux-Distributor, ... die von dem Lehrer benutzt Version schon längst für unsicher erklärt haben.

    Es geht hier nicht um ein Arbeitsblatt in Mathe, Deutsch, ... . Die durfte man schon immer auf einem privaten Computer schreiben und darf das auch in Zukunft.
    Es geht um die Daten wie Namen, Noten, ...
    Die durfte noch nie auf einem privaten PC gespeichert werden wenn man keine schriftliche Genehmigung vom Chef hatte. War schon immer so. Auf die Löschfristen haben sich nicht verändert. War auch schon immer so.
    Insofern absolut nichts neues.
    Das mit der Seriennummer versteht man sehr schnell, wenn man sich mal die Kommentare diesen Antrag durchgelesen hätte. Es geht schlicht und ergreifend darum, dass dein Grät dann versichert ist wenn es während der dienstlichen Tätigkeit kaputt geht. Oder beschwerst du dich jetzt auch dei deiner Autoversicherung, dass du dort dein Auto mit Kennzeicheichen angeben musst wenn du es versichern möchtest?

    Der "Spruch" war ehrlich gesagt auch nicht erst gemeint.
    Ernster:
    1. Mitschüler fragen
    2. In der nächsten Sportstunde sich einfach nochmal die CD angucken
    3. Lehrerin fragen
    Aber eine Suchaktion über dieses Forum oder Facebook? Also bitte; damit macht man sich doch lächerlicher als die Lehrerin zu fragen.

    Aber stell dir mal vor es wäre Eigentum, ggf. noch geerbt, ...

    Habe ich nicht. Aber ich würde wahrscheinlich überlegen, ob ich nicht einen unabhängigen Sachverständigen schätzen lassen würde wie viel die Immobilie Wert ist bzw. für wie viel man sie vermieten kann. Vom Prinzip hat das "Problem" doch auch jeder Makler, der für dich dein Haus vermieten will. Der lässt sich doch nur selten 113 Jahre alte Quittungen zeigen und berechnet die Inflation. Da wird doch der Wert auch anders ermittelt wenn er vermieten/verkaufen will.

    Wobei die Erkläung gar nicht so lang ist: Natürlich erzielt Bolzbold damit Einkünfte.
    Ansonten könntest du auch nicht deinen Computer oder ähnliches bei der Steuer absetzen. Oder vermietest und verkauft du deinen Computer und andere Dinge, die du bei der Steuer einreichst?

    Ja, das Wort Freund ist sehr dehnbar.
    a) Freund: die eine (einzige) Person, mit der man zusammen lebt. Also so im Sinne von Eheman/Ehefrau.
    b) Freund: ne Hand voll Leute, die man natürlich auch mal zum Essen oder ähnliches einläd
    c) Freund: alle Leute mit dehen ich mich mal nett unterhalten habe und noch weiterhin unterhalten will (im Sinne Facebookfreund)

    Wenn das Geld überweisen wurde, kann man (wahrscheinlich) notfalls die Kontoauszüge zeigen.
    Dein Freund wird das natürlich als EInnahmen verbuchen müssen und dann höhere Steuern zahlen. Sprich doch mal mit ihm und einen Steuerberater.

    ah. ok. Dann würde ich Einwegohrstöpsel und aktive Geräuschunterdrückung schon mal nicht empfehlen.
    Baulichen Maßnahmen dürften wohl auch nicht greifen (Es sei denn man zählt die Sitzgelegenheiten dazu und diese sind so eng/überfüllt. Aber das ist wohl schon ausgeschöpft worden.)

    Evtl. ist es hilfreich zu wissen wer sich (alle im Raum; nur ein Schüler, der sich durch Geräusche extrem ablenken lässte, ...) vor welchen Geräuschen (Tiefes oder hohe Frequenzen, ...) wie öft schützen will/soll.
    Je nach Situation würde ich ganz andere Dinge empfhelen.
    Angefangen über einmal Ohrstöpsel, über eine bauliche Änderung (Schallschluckende Decken, Wände, Böden, Vorhänge, ...) bis hin zu Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung.
    Beschreibe doch mal die Situation, dann gibt es auch bessere Empfehlungen.

    Übrigens finde ich, dass ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass auch eine Schule vermittelt, dass es Opensource-Software und -daten gibt. Ich bin schon so vielen Kollegen und erst recht Schülern begegnet, die noch niemals davon gehört haben, dass man leistungsfähige Software umsonst bekommen kann - ohne sie zu stehlen.

    Ja und Nein. Ich dachte damals auch so. Sehe es aber miterweile leider anders. Ich sehe in den letzten Jahren leider auch, das Leute OpenSource-Software stehlen. OpenSource bedeutet nämlich nicht automatisch, dass man damit machen kann was man will. Es beudeutet übrigens auch nicht automatisch, dass es kostenlos ist.
    1. Die Entwicklung von OpenSourse muss auch jemand finanzieren. Es kann nicht nur ein paar Leute in ihrer Freizeit just for fun prorammieren ohne Sie zu bezahlen. Die Idee ist schon, dass alle der Gesellschaft auch irgendwie etwas zurückgeben. Wie man das macht schreiben OpenSource Entwickler natürlich nicht vor. Würden alle nur "schmarotzen", dann würde OpenSource recht schnell sterben. Es muss auch Leute geben, die geben. Also entweder programmieren, übersetzen, Hilfe im Forum geben, Spenden, ... Hilfe im Sportverein geben, ... Insbesondere, wenn die Software auch professionenller sein soll. Da muss man schnell Spezialist sein und Vollzeit arbeiten. Vollzeit geht aber nur, wenn man Geld zum Leben hat. Das muss dem OpenSource Programmierer aber jemand geben. Einige Firmen vestehen das und machen das auch. Insbesondere bei einigen Spezialprogrammen ist das aber nicht der Fall. Große Firmen brauchen sowas nicht, kleine haben oder wollen kein Geld dafür haben. Ergo: solche Programmen fehlen schnell im openSource bereich und/oder sind nicht ganz so gut entwickelt.
    2. Leider sehe ich auch OpenSource Programmierer, die bestohlen werden. Einige OpenSource Programme sind nämlich nicht "mach was immer du willst damit". Sondern unterliegen einer "wenn du verbesserst, dann teile deine Verbesserungen mit allen" Lizenz. Leider kenne ich Leute, die aber den Quellcode von Programmieren "stehlen", ihn kommerziell vertreiben (den Namen der Software ändern, die Herkunft verheimlichen und ihre Verbesserungen nicht an die Gemeinschaft/den opensource-Programmierer zurückgeben. Ganz klar illegal, aber für den OpenSourceProgrammierer leider schwer zu "bekämpfen". Ebenso kenne ich "legales" klauen. Firmen, die einen Millionen Vertag vom Staat erhalten um etwas zu programmieren. Die suchen sich dann ein OpenSoure Tool und setzt damit das Ganze um. Klar: Man könnte jetzt sagen der Auftragbegeber ist selbst schuld, wenn so einen doofen Auftrag vergibt. Andererseits finde ich es "lächerlich", wenn solche Firmen dann nicht so fair sind und einen (zumindestens angemessenen) Anteil des Geldes an die OpenSource-Programmierer weiterreichen.

    Man sollte gründlich überprüfen, welche Funktionen man tatsächlich braucht und welche Software diese Funktionen bereitstellt.

    Ganz genau. Das ist im Grunde der Hauptpunkt. Was habe ich von der supertollen X Funktion, wenn sie keiner nutzt. Genausowenig bringt bessere/schnellere Y Funtion rein gar nichts, wenn sie 1% schneller ist. Klar ist das schneller. Na und? Merkt i.d.R. keiner.

    Und wenn das beide Tools können, dann gibt es andere Kriterien nach denen man gucken sollte.

    Die Ribbon Oberfläche [...] ist für Neueinsteiger deutlich einfacher zu bedienen als die alte Menüführung

    Kann ich so nicht bestätigen. Ich habe jahrelang Neueinsteiger unterrichtet. Klar sind da Unterschiede. Aber deutliche? Meine Schüler haben damit nicht deutlich besser umgehen können. Ich habe jetzt keine genau Statistik dazu geführt. Aber ein deutlicher Unterschied war da definitiv nicht. Ich denke ein "Unentschieden" wird realistisch sein, da ich bei verschiedenen OfficeVersionen mit den Inhalten fast immer gleich weit gekommen bin. Wenn ich da mal mit einem Kurs etwas weiter oder weniger weit gekommen bin, dann lag das maßgeblich an den Schülern und nicht am Office (weil ich selbst bei gleichem Office mit einigen Gruppen unterschieldich weit gekommen bin) oder am Lehrer (weil ich mich nicht ausgewechselt habe).
    Über die Vor- und Nachteile der beiden OfficeTools gibt es auch tausende von Berichten. Mit beiden Tools kann man mal den eine "Spezialfall" und mal den anderen "Spezialfall" besser lösen. "Spezialfall", weil das von dem "normalen" Benutzen i.d.R. sehr selten/gar nicht benötigt wird.

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