Laut Installationsanleitung sind übrigens Vista, Windows 7 und 8 "erlaubt" ![]()
XP und Win 10 sind wohl zu unsicher ![]()
Beiträge von Volker_D
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Nein, dass Internet ist auch nicht genehmigt. Es fällt unter die Pauschalregel. Da muss jeder Lehrer selbst entscheiden ob es konform ist oder nicht.
Klar dürfen die andere Systeme einsetzen. Sie müssen nur prüfen, ob es den Datschutzbedingungen entspricht. Was soll daran unlogisch sein? Genau das wird doch im Gesetz vorgeschrieben und dafür hat jede Schule einen Datenschutzbeauftragten zugewiesen, der diese Frage notfalls beantworten kann.
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Ich sehe gerade, dass es doch explizit genannt wird. In der Installationsanleitung steht, dass man Windows benutzen soll.
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Das war die Antwort auf deine Frage nach dem Internet. Wenn das jetzt kein Medium ist, dann kann ich dir da leider auch nicht helfen.
Bei dem Betriebssystem bin ich ganz deiner Meinung: Das ist kein Lernmittel, weil es kein Medium im "klassischen?" Sinn ist.
Für die Software wurde es aber indirekt beantwortet: Dadurch, dass das Land die Software für Microsoft Windows bereitstellt, ist das indirekt mit erlaubt worden. Da gibt es also auch kein direktes Problem. -
Dann sollten wir die Informatikräume besser schließen und Schüler auf keinen Fall irgendwelche Websites besuchen lassen (und ich meine nicht Facebook oder Google, sonder die stinknormale 08/15 Website die Werbung einblendet und Cookies nutzt).
Ist doch Blödsinn. Die sind explizit erlaubt:
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsyst…ien/Lernmittel/
Zitat: "Alle ergänzenden Medien, die kurzfristig im Unterricht eingesetzt werden, gelten ebenfalls als pauschal zugelassene Lernmittel." -
Nenn du mir doch bitte mal eine Seite mit genehmigter Software für den Schulbetrieb und genehmigten Websites für den Besuch durch Schüler während der Schulzeit? Ach das gibt es nicht?
Doch, gibt es:
1. https://www.svws.nrw.de/
2. https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsyst…ien/Lernmittel/ -
Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob der von dir zitierte Antrag von einem Datenschutzbeauftragen ist.
Das Dokument ist von Chris Wolcott auf einer Fortbildung in der Bezirksregierung Düsseldorf verteilt worden. Das er Datenschutzbeauftragter sein soll konnte ich zumindest nicht so schnell herausfinden. Fortbildungen kann vom Prinzip erstmal jeder Lehrer anbieten; den Anforderungenkatalog für Fortbildungen hatte ich mir mal letztes Jahr durchgelesen. Er selbst arbeitet im LOGINEO-Team und ist auf der Homepage nur als Mitarbeiter ohne besondere Funktion gelistet. Ich halte es daher eher für unwahrscheinlich, dass er Datenschutzbeauftragter ist.
Wenn das ein "offizielles" Formular wäre, dann würde man das wohl an andere Stelle ablegen. (Nämlich auf einer Seite für ganz NRW. Und nicht versteckt in einer Fortbildung der Bezirksregierung Düsseldorf.)
Es ähnelt inhaltlich sehr dem alten offiziellen Dokument. Das ist aber offensichtlich gelöscht worden. Mein Lesezeichen führt jetzt in Leere. (Ist sehr auffällig, da noch wie das alte Formular von Disketten und CD-Rom gesprochen wird. Wenn er das mal etwas aktualisiert hätte, dann würde ich eher von DVD und USB-Stick als Beispiel sprechen.) (Das alte Formular war noch aus dem letzten Jahrtausend und war noch letztes Jahr "aktuell" und abrufbar. Das Dokument von Wolcott ist immerhin aus dem Jahr 2011; aber selbst da hätte ich DVD und USB als Beispiel geschrieben.)Riki26: Die Punkte reichen laut Gesetzeslage aber noch nicht aus.
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Des weiteren hast du dich auch gar nicht zur Prüfung von der genehmigten Daten geäußert. Wer hat die alle geprüft?
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1. Revisionsfähigkeit wird nicht durch ein Backup und ein Timestamp alleine sichergestellt. Guck dir mal die Datenbank von Schild an, in der Datenbank kannst du sehen wie dort die Revisionsfähigkeit sichergestellt wird.
2. Bitte nenn mir doch mal den Datenschutzbeauftragen, der das bei Tupucate geprüft haben soll bzw. einen Link auf die Seite der genehmigten Software.
3. Der Antrag sagt gar nichts darüber, dass Tupucate von einem Datenschutzbeauftragen geprüft wurde. Der Antrag ist ganz allgemein für jede Software. Er ist so formuliert, dass der Schulleiter, welcher auch keine Ausbildung in Datenschutz hat, etwas genehmigen soll, was er wohl selbst i.d.R. nicht versteht. Da geht es nur darum den schwarzen Peter weiterzuschieben. Wenn die Software von einem Datenschutzbeauftragen geprüft worden wäre, dann würde sie das ja wohl auf der Seite unserer Landesregierung veröffentlichen, so es z.B. mit den Büchern und Lehrmitteln gemacht wird, unserer Notenverwaltungssoftware oder mit unserer Schulverwaltungssoftware. Tupucate ist da aber nicht zu finden.
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Tapucate erfüllt alle in NRW geltenden Voraussetzungen gemäß §10 DSG NRW.
Behauptet wer? Laut §10 müssen Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Authentizität, Revisionsfähigkeit und Transparenz gewährleistet werden.
Wenn man jetzt einen Blick auf die Tupucate Seite zu "Datenschutz und Sicherheit" wirft, dann stellt man fest, dass die Vertraulichkeit voll gewährt wird. Integrität und Verfügbarkeit würde ich auch noch akzeptieren. Aber Authentizität, Revisionsfähigkeit und Transparenz? Wo werden die beachtet? Ich sehe dazu keinen Hinweis auf der Homepage von Tupucate wie das sichergestellt wird.
Desweiteren muss noch geprüft werden welche Daten laut Anlage 3 zu §2 Abs.2 VO-DV I überhaupt erfasst werden dürfen. Wer hat das gemacht?
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Du solltest deinen Datenschutzbeauftragen fragen, welches von beiden Programmen du überhaupt benutzen darfst. Dann erübrigen sich (evtl.) schnell alle weiteren Überlegungen.
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Natürlich entscheidet jeder Nutzer für sich selbst. Es ist ja auch nur ein Rat von mir und kein Befehl. Ich rate es einfach deshalb, weil solche Leute schon so manchen Open Source Programmierer die Lust am Programmieren geschmälert oder gar genommen haben. (Ich spreche von Leute die NUR das eine Argument nennen, es sich aber locker leisten könnten für eine Leistung auch zu bezahlen UND sich dann noch darüber beschweren wenn etwas anders aussieht oder nicht geht.)
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Ich glaube das hebt diesen Widerspruch nicht auf. Auf dem Zeugnis steht dann nämlich auch "ist versetzt", obwohl es das Notenbild es eigentlich nicht zulässt.
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Widersprüche gibts da schon mal. Wie sollen an einer Realschule 22 Stunden Naturwissenschaften (Zitat!) "gleichmäßig" auf Chemie, Physik und Bio aufgeteilt werden. Entweder ist das Unmöglich oder es wird von den Schulen tatsächlich erwartet in Jahr/Halbjahr die Stunde zu dritteln. Alternative muss man wohl das Wort "gleichmäßig" sehr 'schwammig' definieren.
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Das Bespiel mit eurer CAD Version kann ich ehrlich gesagt nur teilweise verstehen:
1.
Das es unter WINE nicht läuft, glaube ich sofort.
Das es unter Windows 10 nicht läuft glaube ich allerdings auch sofort.
Jetzt frage ich mich allerdings warum Windows besser ist als Linux, wenn es weder unter Windows noch unter Linux läuft?2.
Es gibt auch CAD Software unter Linux, MacOS, Windows 10, ... warum entscheidet ihr euch für eine CAD Version, die ihr nur unter Windows 7 zum laufen bekommt? Aber jetzt bitte nicht das "alle benutzen das" Arguement. Es läuft dann auf das gleiche hinaus warum dieser Beitag gestartet wurde: Warum eine Produktschulung für einen Hersteller, wenn der allgemeine Umgang auch mit alternativen unterrichtet werden kann?3.
Das CAD Problem könnte ich genau so gut für MacOS und Linux bringen. Dort gibt es auch Hersteller/Software, die nur unter den Versionen läuft und nicht unter Windows. Und die werden auch in der Industrie eingesetzt.Aber ich gebe hier mal wieder recht: Am leichtesten macht man es sich mit Windows. Wenn etwas nicht funktioniert, kann man als Arguemnt immer sagen "Das machen alle so" und "Ich bezahle die dafür, die sollen mal das Problem lösen".
Als Mac User ist es etwas schwieriger. Dort kann man dann nur das zweite Argument als Ausrede nutzen.
Als Linux-Nutzer hat man es am schwersten. Wenn da etwas nicht geht, dann muss sich der kleine Lehrer rechtfertigen warum es nicht geht.Im übrigen möchte ich allen davon abraten Linux zu benutzen, weil sie so Geld sparen können. Wer das als einziges Argument benutzt hat nur wenig von dieser "Bewegung/Idee" verstanden. Bitte bei Windows bleiben. Ich denke Nutzer, die "nur schnorren" und sich dann beschweren wenn etwas nicht geht oder anders ist sollen doch bitte bei ihrem bezahlten Hersteller bleiben.
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Es sollte dir nicht vorgeworfen werden, dass dich jeder Wechsel belastet.
Es sollte nur klargestellt werden, dass andere Wechsel (egal von/zu welchem System/Software) in Summe über die Zeit genau so wenig belasten.
Der Wechsel zu Win 8 und Office 2010 war einfach für die meisten mit denen ich gesprochen habe am belastenden. Und ein Wechsel zu Linux OpenOffice war weniger belastend. (Was zumindest in unserem Lehrerzimmer so war. Laut den Pressemitteilungen in der c‘t, … ging es aber vielen anderen auch so. Dieser konkrete Windows Wechsel führte dazu, dass ich sehr viel gefragt wurde. Den von mir im Lehrerzimmer erzwungene Wechsel auf Linux/OpenOffice führte zu weit weniger Fragen.). Heute würde der Test wahrscheinlich nicht mehr ganz so gut klappen, weil mittlerweile sich doch viele das neuste Office geholt haben (schließlich war das schon vorinstalliert und Word „benutzen ja alle“. Andere Argumente wurden nicht geprüft) und dies dann doch/immer noch anders aussieht als LibreOfiice/OpenOffice.Aber ich kann dich und andere verstehen. Insbesondere bei den von dir genannten Versionen.
Und das meine ich mit „Vorurteilen/Angst“. Ich denke es hat mit 2 Dingen zu tun:
1. Wenn die Leute ein neues Windows benutzen, dann ist da erst mal der psychologische Effekt: Das sieht zwar anders aus, aber das ist Windows. Das kenne ich doch, das schaffe ich schon. Im Gegensatz zu „Oh, dass is MacOS. Das kenne ich gar nicht. Das kann ich gar nicht.“. Das man aber Microsoft Word auf beiden Version sich viel weniger unterscheiden als ein Wechsel von einer alten zu einer neuen Word Version wird von einigen Gehirnen ausgeschaltet.2. „Oh, Linux. Das kenne ich gar nicht. Das muss ich erst mal installieren. Partition? Was ist das? Kenne ich nicht. Ich habe mir bisher immer einen neuen Rechner mit fertig installierten System gekauft und das so lange benutzt, bis ich mir einen neuen gekauft habe.“ Klar, wenn man Windows noch nie installiert hat, dann ist ein Linux installieren natürlich sehr abschreckend.
Klar, unter MacOS und Linux ist das installieren von Programmen im ersten Moment etwas ungewohnt und Spiele spielen ist da auch nicht so riesig. Aber ansonsten sind die Unterschiede gar nicht so groß in der Bedienung wie viele Windows Nutzer immer befürchten.
Wenn du mich persönlich fragst welche Umstellung am „größten“ war, dann würde ich wohl die Umstellung zu Windows 7 nennen. Klar, vom aussehen zum Vorgänger gering. Aber die Umstellung hat mich einfach am meisten Zeit gekostet. Ein halber Tag ging drauf meinen guten alten Drucker zu installieren (Und der läuft seit mittlerweile 17 Jahren :-). Den habe ich ins Netzwerk gehängt und war demnach immer ein Netzwerkdrucker. Habe da beim Wechsel stundenlang versucht meinen Netzwerkdrucker wie gewohnt zu installieren, was aber nicht funktionierte. Netzwerk geprüft, neue Treiber installiert, … Ging alles nicht. Bis ich als letzte Option einfach mal einen lokalen Drucker installiert habe. Und das ging. Aus meiner Sicht irgendwie unlogisch. War vorher nicht so und ist unter Linux auch nicht so. Aber ok. - 1 Tag ging drauf meinen Scanner zu installieren. Da sich in den Foren jedoch etliche Leute beschwerten, dass es nicht mehr geht, habe ich kurzerhand einen neuen gekauft. (Und wenig später vom Support des Hersteller die Information erhalten, dass mein alter Scanner tatsächlich nicht mehr unterstützt wird.) - 1 Tag ging drauf, weil die Software für die ISO-Images nicht mehr ging und ich mich nach alternativen umgucken musste. (Das kam noch aus der Zeit, wo ich die CDs/DVD als Iso in System eingebunden hatte. Heute nutze ich das nicht mehr)
War, wenn ich die Leute ihr neues OS immer gleich mit einen neuen Rechner holen und dort „nur“ Office zum arbeiten nutzen, dann kennen die solche Probleme nicht.
Also solche Probleme hatte ich bei meinen Linux-Installationen nicht.Wie gesagt: Letztendlich halte ich es vor allem für ein psychologisches Problem. „Windows kenne ich. Nutzen alle. Ist auf meinen Rechner schon drauf.“ und „Oh X ist neu/anders. Muss ich erst installieren“.
PS: (Wenn du mit Windows 95 anfangen hast, dann hast du übrigens laut deine List mit Windows 8 und 8.1 (2012 bis 2015), Windows Vista (2007 bis 2009), Windows Me (1999 bis 2001) und Windows 98 (1998 bis 1999) mal eben 8 Jahre Windows-Entwicklung im „Consumerbereich“ übersprungen. Die "Netzwerkversionen" lasse ich mal raus.
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Wo genau da die größere Umstellung war ist schwer zu zählen. Wäre genau so als wenn du mich fragen würdest:
Wo war die Umstellung größer:
Windows XP -> Windows 7
oder
Windows -> Ein Linux mit KDE
Windows -> MacOS
Linux -> MacOS
...Ich würde mich für ein Unentschieden entscheiden. Wo soll denn da die Umstellung größer sein?
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BTW: Wenn es anders aussieht, dann hat das oft eine ganz einfache Ursache. Den meisten Leuten ist nicht klar, dass die Schriftart i.d.R. nicht im Dokument gespeichert wird. Wenn man dann die Präsentation mit auf einen anderen Rechner nimmt, dann sieht es plötzlich anders aus, weil es nur mit einer ähnlichen Schrift dargestellt wird. Dadurch ist plötzlich alles verrückt und es sieht anders aus. Und die Schriftarten sind von deinem Betriebssystem und Officeversion abhängig). Das ist übrigens "die" Hauptursache für "jetzt sieht das aber unter Apple/Linux/Windows" plötzlich anders aus.
Statt des Tipps "pdf", würde ich mal einfach den Tipp "Schriftart einbetten" geben. pdf ist nicht für Präsentationen gedacht. -
Ich glaube nicht, dass es etwas mit Faulheit zu tun hat, sondern mit Angst und/oder Vorurteilen.
Wenn du dich seit Jahrzehnten mit Office beschäftigt hast, dann hast du dich zwischen so einigen Windows und Officeversionen wesentlich mehr umgewöhnen müssen. (Oder du hast nicht alle Windows/Office Versionen mitgemacht. Dann warst du tatsächlich zu faul. Hast aber auch nicht auf den "Industrie-Standard" gesetzt, sondern dir deine eigenen Regeln gemacht und einfach veraltetet Versionen benutzt)Was ich nicht nachvollziehen kann: Wenn dich der Powerpoint-Viewer so stört, warum benutzt du ihn dann?
Und nur weil die meisten anderen das so machen ist nicht "das" Argument. Klar, so eine konservative Einstellung hilft, man braucht darüber nicht nachdenken und irgendwie funktioniert es.
(Die meisten = "Das ist Standard")
Die meisten Fahrschulen benutzen einen VW Golf Diesel. Also wenn schon die Profis dieses Fahrzeug am meisten benutzen, dann muss es wohl das Beste Auto sein?!
Die meisten Mensch haben mal Hunger gelitten. Also ist das gut?
Die meisten Staaten hatten die Todesstrafe. Also ist das gut?
Die meisten Menschen/Staaten waren auch mal im Krieg. Also ist das gut?
Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie die Welt heute aussehen würde, wenn wir immer dieses tolle "aber die meisten" Argument benutzen. -
Das Argument mit dem "umlernen müssen" beim Wechsel von Word zu LibreOffice halte ich für etwas zu kurzsichtig. Wenn man mal genau hinguckt, dann kommt dieses Argument oft von einem (besonderen) Teil der Word Nutzer.
Ich denke mal an den Wechsel von Word X zu Word 2010. Die Leute, die Medienkompetenz hatten, haben trotzdem alles gefunden. Es gab bei uns aber viele, die damit Probleme hatten. Ich habe Word 2010 nie bessen und könnte den Leuten trotzdem bei ihren Wordproblemen helfen, obwohl meine letze Wordversion 2000 war und ich seit 2001 StarOffice (und später OpenOffice und LibreOffice) benutzt habe.
Ich denke mal an den Wechsel von Windows 7 zu Windows 8. Die Leute, die "Ahnung"/Kompetenz haben, haben sich nach wenigen Minuten selbst zurechtgefunden (Sie waren evtl. nicht damit zufrieden, aber sie konnten sich selbst schnell helfen). Bei den "Laien" war das Geheule wieder groß.
Sprich: Solche Wechsel hat es auch bei Windows und Word gegeben und wird es wohl auch in Zukunft immer wieder mal geben. Wer nicht in der Lage ist von einem Word zum anderen Word zurechtzukommen, der hat schlicht keine Medienkompetenz. Wer diese Wechsel hinbekommen hat, der kommt auch mit Linux, Apple, ... zurecht und würde so ein Argument wie "Das sieht anders aus" nicht nennen.
Ich persönlich benutze (fast) ausschließlich Linux und LibreOffice. Ich kann aber komischerweise anderen, die viele 1000 Stunden mehr als ich mit Word und WIndows gearbeitet haben, bei ihren Windows und Wordproblemen helfen.Ein Empfehlen von Linux und LibreOffice würde also nicht helfen. Dort wird (und gab) es auch Wechsel. Apple hilft da auch nicht. Die Probleme gab/gib es dort auch.
Wer mit solchen Wechsel Probleme hat wird früher oder später mit allen neuen /aktuellen Programmen diese Probleme bekommen. Unabhängig vom System/Hersteller. Da mangelt es einfach an Medienkompetenz.
Wenn ich gefragt werde, was sich jemand privat holen soll, dann frage ich oft, was er den haben möchte bzw. braucht. I.d.R. kommt dann erstmal ein "Windows" oder "Word". Wenn man ein bischen nachfragt, dann stellt sich oft heraus, dass es genaugenommen falsch ist. Solchen Leuten rate ich dann aber trotzdem Word oder Windows zu besorgen. Warum? Weil die Leute oft keine/wenig Ahnung haben und ich dann notfalls einfach sagen kann: "Frag den Hersteller. Dafür hast du den bezahlt.". Leute, die sich "zutrauen" ein anderes System zu benutzen würden so eine Frage nicht stellen, sondern es einfach benutzen. Man schaue sich nur mal so ein Argument an wie "Ich kann die LibreOffice Datei nicht mit Word öffnen". Sorry, aber wenn ich so ein Arguement lese, dann kann ich wirklich nur Raten Word zu benutzen und gefälligst den Hersteller zu fragen was er da verzapft hat. Es handelt sich bei LibreOffice um ein offenes und zertifiziertes Format und einige Word-Nutzer sind nicht in der Lage es zu öffnen? OpenOffice nutzer konnten aber schon vor Jahren "geheime", nicht beschriebene Word Daten öffnen?
Und ja: Ich kann sowohl bei Word und bei LibreOffice Vor- und Nachteile nennen. Es gibt einige Dinge, die ich bei Word viel besser finde. Es gibt auch mehrere Dinge, die mit LibreOffice viel besser sind.
Wenn ich aber mal genau hingucke, dann sind beide Produkte für viele Anwender viel zu mächtig. Es gibt viele wesentlich schlankere OfficeProdukte, die für den größten Teil aller Lehrer und Schüler besser geeignet wären, da diese schlankeren Versionen viel übersichtlicher sind und trotzdem mehr können als die meisten brauchen.
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