Beiträge von Volker_D

    Flüge machen nur recht wenige Schulen.
    Bei Flügen, Busfahrten und Zugfahrten ist es aber i.d.R. kein Problem wenn jemand Platzangst hat. Es wäre schlimmer, wenn jemand Raumangst hätte; so einer hätte Probleme mit solchen Fortbewegungsmitteln. Ich frage mich allerdings, ob solche Leute nicht schon allgemein ein Problem als Lehrer haben werden, wenn ich mir so mache Klassenräume mit 34 Schülern oder am Anfang/Ende der Pause so machen überfüllten Flur ansehe.

    Die Z-Kurse haben einen Umfang von 320 Stunden. Ich denke, dass diese Zeit dort auch angesetzt werden könnte/müsste.
    Problematischer wird wohl eher der Bezug zum Lehrplan. Was hat man von einem LQW-Zertifikat, wenn die Themen an der eigenen Schulform nicht, kaum, ausführlicher, ... behandelt werden? Dann würde dir auch die doppelte Stundenzahl gar nichts nutzen.
    Du solltest dich an deine Bezirksregierung wenden. Die möchten aber, wette ich zumindest, neben dem Stundenumfang auch die inhaltliche Abgleichung mit dem Lehrplan sehen.

    Auch wenn die Schüler das am liebsten sehen wollten, würde ich "Actionfilme" oder "SciFi"-Filme ausschließen. Bei erstem geht einfach viel zu viel Zeit für "stumme" Verfolgungsjagden, Kampfszenen, ... drauf. Bei "SciFi" ist das Vokabular nicht besonders "Alltagstauglich".

    Ich bin kein Deutschlehrer, aber wie wäre es mit "Das Mädchen Wadjda". War von der Sprache einfach und man kann darüber bestimmt gut diskutieren.

    Da Olli8 das Bundesland NRW angegeben hat und nur ein Fach angegeben hat, vermute ich mal, dass er noch gar kein Staatsexamen hat. (Oder kann man das (mittlerweile) für nur ein Fach ablegen)?
    Kann es sein, dass du noch Student bist und es um eine Vertretungsstelle geht? Dann würde es Sinn machen, damit man sehen kann wie viel du schon geschafft hat. Es gibt ja Studenten, die nach x-Semester noch nicht mal die Hälfte der vorgensehen Kurse geschafft haben, während andere im gleichen Zeitraum weit mehr als die vorgensehen Kurse geschafft haben.

    unsere Unterrichtsverteilung für Februar wurde letztes Jahr in den Weihnachtsferien gemacht

    Ach... Immer diese "Geschenke spät Käufer" zu Weihnachten, weil es mal wieder so überraschend schnell kommt. Selbst in deinem Fall wären das nur noch 17 Tage (Am Montag, wenn man seinen Chef sieht, ist schon der 5. Dezember und Ferien sind schon am 23. Dezember).


    MEINE Gesundheit und die meines Kindes haben Vorrang über die Stressprobleme eines solchen Schulleiters.

    Ahhh???? Gerade weil es um "MEINE"/"DEINE"/"IHRE" Gesundheit geht sollte sie es möglichst früh sagen. Wie soll ein Schulleiter jemanden entlasten/schützen, wenn man nicht informiert ist?
    Nur wenn der Schulleiter informiert ist, kann er schon mal die Doppelbesetzung setzen, VR-Stunden geben, eine kleine AG (mit Schülern die Spaß daran haben) statt der großen "Problemklasse", ... Das würde alles "MEINE"/"DEINE"/"IHRE" Gesundheit dienen.

    Wenn du deinen Schulleiter (unbedingt?) ärgern willst, dann sagst du es ihm erst so spät wie möglich.
    Wenn du dein Schulleiter unterstützen und helfen möchtest, dann sagst du es ihm so früh wie möglich.
    Er wird nämlich jetzt bzw. in den kommenden Tagen anfangen die UV zu Planen und dann wohl spätestens im Januar den Stundenplan erstellen (lassen).
    Wenn er diese Information jetzt bekommt, dann kann er schon mal sehen welche Fächer er von dir wie bzw von wem vertreten lassen kann. Er könnte dich im 2. Halbjahr evtl. lieber in 1-2 AGs stecken, die dann ersatzlos ausfallen. Er könnte dir 1-2 VR Stunden geben, die, wenn du Glück hast, für dich praktisch gar keine Arbeit bedeuten könnten. Er könnte dich mit einem Kollegen doppelt in einem Unterricht besetzen (oder zumindest virtuell doppelt besetzen, sodass später problemlos übernommen werden kann). Er könnte ....
    Es gäbe sehr viele Möglichkeiten etwas zu planen, damit es sowohl für dich als auch für die Schule im 2. Halbjahr problemloser ist. Für den Stundenplaner ist es mit Sicherheit im ersten Moment etwas mehr Arbeit, aber er kann sich dann auch sehr viel Arbeit sparen, da er ansonsten im 2. Hj zwei Pläne erstellen müsste. Für die (Teilzeit-)Kollegen ist es bestimmt auch angenehmer, da nicht plötzlich wieder ggf. die freien Tage aufgrund des neuen Planes umgelegt werden, ....
    Ich sehe ehrlich gesagt keinen Vorteil darin es spät zu sagen. Ich sehe für alle (für dich und für die anderen) nur Vorteile darin es möglich früh zu sagen.

    Ich kann nicht für Rheinland-Pfalz sprechen, sondern nur für NRW:
    Die Eingruppierung in A12 bis A15 + evtl Zulage ist unabhängig von der Zeit im Schuldienst. Sie hängt ab von der Schulform und Schulgröße.
    Wenn man an einer kleinen Grundschule Schulleiter ist, dann wird man i.d.R. nur A12 (mit Zulage bekommen), egal ob man da jetzt 1, 10 oder 40 Jahre gearbeitet hat.
    Analog an anderen Schulen: Wenn man an einer großen Gesamtschule ist, dann bekommt man sofort A15 mit Zulage. Zeit ebenfalls egal.
    Die Zeit wird in den Dienstaltersstufen berüksichtigt.

    Wie kommst du auf "gegen Rechte hetzen"? Wir kennen das Thema doch gar nicht. MrsPace hat es uns nicht gesagt. Politik ist nicht nur "links" gegen "rechts". Es gibt tausende andere politische Themen. Evtl. plant die Stadt die neue Bushaltestelle und dafür soll jetzt ein Teil der Wiese geopfert werden auf der die Schüler sonst in der Pause stehen können, ...

    Ich habe nur Beispiele aufgezählt und Pünktchen gesetzt. Die Gründe kannst du den Schulleiter fragen. Ob du den Grund verstehst oder nicht ist dabei übrigens nebensächlich. Er setzt eine schulische Veranstaltung an.

    Grund bei den 13er könnte z.B. sein: Sie haben das schon im Politikunterricht besprochen; die 13er besuchen dafür in 3 Wochen eine andere Veranstaltung; der Raum reicht doch nicht, da dir die Schulleitung gar nicht gesagt hat wer noch alles eingeladen ist, ...


    Das mit den Klassenfahrten sehe ich anders. Ich kenne Schulen, die auch schon Bußgelder gegen Eltern verhängt haben (und einige Eltern dann sogar in Haft genommen wurden, da sie nicht gezahlt haben.)
    Ja, mir ist klar, dass man sich von der Klassenfaht auch befreien kann. Kenne ich auch und habe ich auch schon erlebt. Aber dafür ist man doch Klassenlehrer und regelt das. Bei uns (NRW) kann ich als Klassenlehrer den Schülern für eine bestimmte Anzahl an Tagen pro Jahr vom Unterricht befreien. Das liegt alleine in meiner Entscheidungsfreiheit ob ich den Grund akzeptiere oder nicht. Wenn das bei euch auch erlaubt ist, dann nutze dein Recht doch.

    Das mit den Klassenstufen ist auch kein sinnvolles Argument. Wenn nicht in allen Klassenstufen eine Klassenfahrt gemacht wird, dann ist das also auch unfair; daher Klassenfahrten in allen Stufen verbieten?
    Es gibt dafür wahrscheinlich ganz einfache und gute Gründe: Es ist für die anderen Schüler evtl. noch nicht dem Alter entsprechend sinnvoll; der Raum fasst schlicht und ergreifend nicht alle Schüler der Schule; ...

    Zahlen bekannt vor der Schulkonferenz? Ja klar!
    Zahlen bekannt vor der Lehrerkonferenz? Normalerweise nicht. (Es sei denn ich erfahre es mehr oder weniger durch Zufall.)
    Vorschläge eingebracht. Ja klar. Jedes Jahr schon vor der Lehrerkonferenz. Da gehen immer Listen um, in denen alle Fachschaften ihre Vorschläge machen.
    Dagegen gestimmt? Nein, meine Anträge wurden immer erfüllt. Warum sollte ich sie nachträglich ablehnen?

    VR = Vertretungsreserve. Ich weiß nicht, wie genau Volker den Begriff nutzt, aber ich kenne es von weiterführenden Schulen so, dass die Lehrer mit 2 - 3 Springstunden geschickt im Plan verteilt sind, so dass immer 1 - 2 Lehrer gleichzeitig eine Springstunde haben. Auf die kann dann auch spontan zugegriffen werden.

    VR = Vertretungsreserve hat absolut nichts mit den normalen Springstunden zu tun. VR Stunden sind bezahlte Stunden und müssen in NRW bereitgestellt werden. Man kann also im Optimalfall trotzdem einen Stundenplan mit 0 Springstunden machen. An Grundschulen ist das ja übrigens auch üblich. An weiterführenden Schulen ist das leider oft nicht möglich. Springstunden extra einzubauen und zu verteilen ist Arbeitsrechtlich übrigens "bedenklich". Wenn du nämlich Springstunden absichtlich einbaust und schön verteilst, dann ist die Absicht klar und arbeitsrechtlich so eine "Verfügungsstunde" dann übrigens auch zu bezahlt werden. Ich mache die Anzahl der Springenstunden immer so gering wie möglich. Die "gute" Verteilung ergibt sich im Grunde von alleine. Extremfall wäre, wenn die in einer Stunde die Wahlpflichkurse (davon gibt es mehr al Klassen) liegen und dann noch zufällig die ganzen "Bürostunden" liegen (Lehrerrat, ...). In solchen Fällen kann es schon mal vorkommen, dass es keinen Lehrer mit Freistunde gibt. Dann muss man sich überlegen, ob die VR und der Abzug aus den Bürostunden reicht, oder ab man mal einen Plan rechnen lässt, bei dem die "Bürostunden" nicht parallel zu den Kursstunden liegen dürfen.

    Sind solche Veranstaltungen denn bei euch während der Unterrichtszeit?

    Ja, sind sie. Die können sich natürlich auch gerne außerhalb der Unterrichtszeit treffen, aber das ist i.d.R. suboptimal. Da hat immer einer der Gruppe etwas anderes zu tun. Klar, man könnte den Konferenztag benutzen, aber jede Woche länger bleiben am Konferenztag während das restliche Kollegium nach Hause fährt? Das ist, glaube ich, nicht gerade sehr motivierend.

    Kann man so schlecht beantworten. Da gibt es viele Möglichkeiten:
    Als erstes mal würde ich VR einsetzen. Dazu ist es natürlich notwendig, dass man die VR vorher auch gut verteilt/verplant hat. (Soll also heißen: VR schon mal mindestens immer zur 1. Stunde, da solche Stunden erfahrungsgemäß schwer zu vertreten sind. Wenn man noch mehr VR Stunden hat, dann so verteilen, dass sie schön gleichmäßig verteilt sind. (Also z.B. nicht 2 VRs zur selben Zeit, wenn man insgesamt weniger VRs hat Stunden pro Woche hat, ...)

    Dann könnte man auch gut Lehrer nehmen, die gerade im Teamteaching sind.

    Kann der Kurs einfach mit einem andern Kurs zusammengelegt werden (weil es zwei kleine Kurse sind)?
    Kann die Klasse/Kurs auf mehrere andere verteilt werden?

    Als weiteres kann andere Lehrer mit einer "Freistunde" nehmen. Da gibt es i.d.R. mehrere zur Auswahl und die Schule sollte sich ein Konzept überlegen in welcher Reihenfolge sie welche Lehrer nimmt.
    Kriterien sind:
    Gibt es einen anwesenden Lehrer, bei dem die Schüler abwesend sind? (Klassenfahrt, ...)
    Kann der Lehrer die Stunde vorziehen (indirekt oder über Ketten)?
    Kennt der Lehrer die Klasse?
    Hat der Lehrer die entsprechende Fakultas?
    Wie oft hat der Lehrer in diesem Monat schon vertreten?
    Wie viele Stunden hat der Lehrer an dem Tag?
    Muss der Lehrer dadurch früher kommen/länger bleiben?
    ...

    Kann ein Lehrer aus einer anderen Tätigkeit abgezogen werden? (Z.B. aus der Sitzung der Steuergruppe, Lehrerrat, ...)

    Muss ein Lehrer notfalls Nebenaufsicht führen?

    Im schlimmsten Fall: Darf der Unterricht ausfallen?

    Bei all diesen Fragen bzw. Möglichkeiten helfen Programme. Davon gibt es nahezu unzählig viele.

    PS: Untis was bis in vor etwa 10 Jahren ganz klar Platzhirsch. Ist aktuell mit Sicherheit immer noch deutlicher Marktführer, aber andere Programme können Mittlerweile einige Dinge (insbesondere das Berechnen eines Planes) wesentlich besser.

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