Beiträge von Volker_D

    Werde ich nicht. [...] Ich unterrichte ja jetzt auch mehr als die anderen.

    Ich bezog das jetzt eher allgemein auf die GS in NRW. Die müssen im Moment genau gleich viel arbeiten. Das wird sich dann aber wohl ändern.

    [...] Genau das ist in den Übersichten nicht deutlich. Gibt es Zuschläge für Funktionen, beginnen bei Klassenlehrkräften? [...]

    Du vergleichst doch Äpfel mit Birnen. Wenn ich bestimmte Funktionen habe, dann würde ich doch die gleichen Zuschlage bekommen. Damit werden, so wie ich sagte, die Sportlehrer trotzdem mehr Unterrichten müssen als z.B. die Deutschlehrer.

    [...] Die Länder wissen, dass die Mehrzahl der Lehrkräfte Überstunden schiebt, denn die Arbeitszeitstudien sind gerichtsfest und das Land NDS hat die Studie anerkannt. Trotzdem wurden in 10 Jahren kaum Maßnahmen umgesetzt.

    Das weiß ich doch auch. Habe ich doch schon lange geschrieben das GS, HS und RS zu viel arbeiten. Ändert aber nichts daran, dass man eine Differenz feststellen wird zwischen den Fächern und Schulformen und dann logischerweise darauf reagieren wird (müssen), weil in dem Moment die Daten offen liegen. Oder sie schicken einige Lehrer mal zu Zeitmanagemet Seminaren, weil sie feststellen, dass da ein Lehrer echt immer 5 Stunden für ein Arbeitsblatt braucht.

    Für NDS wurde für die Grundschulen die Absenkung des Deputats für alle Lehrkräfte vorgeschlagen, [...]

    Du kannst schlicht nicht einschätzen, was es ausmacht, und siehst allein auf die vermutete Anzahl an Unterrichtsstunden.

    Ähh???? Dann lies doch noch mal bitte #36. Zitat von mir: "Vermutlich kann eine Zeiterfassung für mich aber auch nur besser werden, ich bin schließlich an einer Schule, wo ich 28WS habe. Es gibt ja Sek I Schulen, die im Grunde auch nichts anderes machen als ich und nur 25,5 unterrichten müssen. Dann dürfte denen mal hoffentlich auffallen, dass GS, HS und RS Lehrer mal auch wieder die WS angepasst bekommen sollten. Die Stunden waren damals ja schon mal niedriger für uns."

    Was genau habe ich da jetzt schlecht "eingeschätzt"?

    2/3 der Arbeitszeit von Lehrkräften ist durch Unterricht und die damit verbundene Vor- und Nachbereitung besetzt.

    Genau: Im Büro ist es normalerweise 3/3. Für Lehrer 2/3. Macht 3/3-2/3=1/3, wo man leichter mogeln kann. Zumindest dann, wenn man ein Büro hat, wo man nicht alleine sitzt.

    Ich würd mal behaupten im Vergleich mit einem Bürojob, wird ein Lehrer doch sehr genau beobachtet. Da fällt es schon auf, wenn man während der Arbeitszeit Solitär spielt oder 30 Minuten auf dem Klo ist, obwohl gerade Mathe auf dem Stundenplan steht.

    Ich bin raus, solange es dir nur um Protest geht.

    Falls du es noch nicht verstanden hast: Ich springe mit meiner Argumentation für euch GS Lehrer ein. Du wirst mit so einem Modell vermutlich schlechter dastehen als ich. Oder umgekehrt: Ich werde es in Zukunft besser haben als du. Kannst du dir aussuchen bzw. kommt darauf an, welche Schußfolgerung man ziehen wird. Ein Unterschied besteht. Den hat das Hamburger Modell ja irgendwie festegestellt. Die Lehrer da sind ja nicht anders als wir. Der Unterschied wird wohl auch bei uns bestehen. Und dann gibt es ja nur 4 Möglichkeiten:

    a) RS Lehrer müssen weniger unterrichten (als GS Lehrer).

    b) GS Lehrer müssen mehr unterrichten (als RS Lehrer).

    c) RS Lehrer müssen mehr verdienen (als GS Lehrer).

    d) GS Lehrer müssen weniger verdienen (als RS Lehrer).

    Dann musst du dich wohl selbst mal einlesen in Arbeitszeitstudien und Modelle, statt wilde Behauptungen aufzustellen, die du nicht belegen kannst.

    Ich bin raus, solange es dir nur um Protest geht.

    ??? Zitat "Da würde mich mal glatt interessieren, wie man das begründet." Was ist daran eine wilde Bauptung? Ich habe mich nicht dazu geäußert ob es gleich viel ist oder weniger. Beides wäre mit meiner "Frage" noch im Bereich des möglichen. Unter "wilde Behauptung" würde ich mal verstehen, wenn ich gesagt hätte "Geschichte muss 0,2 Punkte weniger haben als Physik". Das habe ich aber nicht gemacht.

    Tja, wenn wir jetzt Arbeitszeit tracken sollen, dann wird man ja herausbekommen, welche Fächer wirklich wie viel Zeit brauchen; vorrausgesetzt keiner mogelt. Und wenn wir wissen wie viel Zeit man pro Fach so braucht, dann werden vermutlich früher oder später die Deputate auch angepasst. Man sieht da "schön" das Grundschulfächer wesentlich "leichter" sind als die Fächer an der Realschule. Dann kann der Grundschulkollege ja gerne mehr unterrichten als ich. (Falls es einer nicht verstanden haben sollte: Das ist kritisch/ironisch gemeint)

    Nein, am Ende machen die Unterrichtsstunden nur einen Teil der Arbeit aus,[...]

    Das ist mir auch klar. Trotzdem ist es so, dass jemand nach dem Modell, der nur Deutsch in Klasse 10 hat weniger unterrichten muss als einer, der nur Sport in Klasse 10 hat. Auch dann, wenn beide nebenbei noch andere Dinge erledigen müssen.

    An Grundschulen in meinem BL gibt es keine Fachlehrer:innen, in anderen BL ist das anders.

    https://www.azubiyo.de/berufe/fachlehrer/

    https://seminare-bw.de/,Lde/Startseit…n-fachlehrkraft

    Danke. Und genau damit hast du dich selbst widerlegt. Lies dir den Link durch.

    Es gibt verschiedene Fachlehrer und da steht nicht, dass z.B. ein Fachlehrer mit Musik andere besondere Aufgaben mehr oder weniger hat im Vergleich zu einem Fachlehrer mit Gesundheit & Ernährungslehre oder Kommunikationstechnik oder Sonderpädagogik. Sprich:: Der Fachleher mit Musik muss mehr unterichten als die anderen Fachleherer, obwohl die anderen keine besonderen Aufgaben haben.

    Dokument ist interessant. Ich perönlich bezweifel z.B., dass Chemie nur genau so aufwändig ist wie Physik. Chemie ist mit Sicherheit aufwändiger. Aus meiner Sicht ist eine Klassenlehrerstunde auch aufwändiger als Mathe. Ist aber vermutlich sehr individuell. Da sieht man aber sehr schön, das jedes Fach anders gewertet wird. Heißt ja im Endeffekt, dass das letztendlich die Anzahl der Stunden für jemanden mit Deutsch anders sein wird als für jemanden mit Mathe. Selbst da sind schon Unterschiede.

    Da du die anderen Lehrkräfte anfügst: es wird nach Fachlehrern und Lehrkräften unterschieden, das ist in mehreren BL so. Fachlehrer werden anders ausgebildet und übernehmen andere Aufgaben. Nur auf diese Lehrkräfte bezieht sich das höhere Deputat.

    Ja, es betrifft noch keine Grundschllehrer, daber das wird dann früher oder später wohl auch übertragen. Ja, in dem Fall Fachlehrer an Berufsschulen. Aber du willst mir jtzt doch nicht ernhaft sagen, dass die anderen vielen Fachlehrer an der Berufschule mit anderen Fächer, die das normale Deputat haben, (abgesehen natülich vom Fach) ganz andere Aufgaben haben. Falls ja, dann klär mich mal bitte auf.

    Deine Behauptung, dass mehrere Bundesländer über Faktorisierungen die Unterrichtsstunden den von Lehrkräften in den Fächern Sport oder Musik erhöhen würden, ist also falsch und auch für Hamburg nicht erwiesen, ebenfalls ist damit widerlegt, dass mehrere Bundesländern eingeschätzt hätten, Lehrkräfte dieser Fächer würden weniger arbeiten.

    a) Ich habe nicht behauptet, dass mehrere Länder mit anderen Faktoren rechnen. Ich habe bedauptet, dass sie unterschieldiche Anzahl von Stunden haben. Das mit den Faktoren hatte ich nur gebracht um dir zu zeigen, dass sich zwei unterschiediche Werte durch Durchschnittbildung nicht gegenseitig aufheben. Daher habe ich einfach Faktoren genommen, damit man das leicht im Kopf nachrechen kann. Stell dir vor ich hätte das 25,5 Stundendeputat einer Sek I mit einem 53 Minuten Modell genommen und Sport wären zu 40% und Mathe zu 60%. Hättest du das im Kopf mitrechnen können?

    b) Ob es nun ein Deputat ist, ein Faktor oder ein Hamburger Modell. Es kommt doch als Resultat im Endeffekt nicht auf den Namen an, oder die Berechnungmethode an, sondern was zum Schluss bei mir auf meinen Plan steht. Es gibt dann Fächer, bei denen man in Summe nur wenig unterrichten muss und es gibt Fächer, bei denen man mehr unterrichten muss. Ja die Namen sind anders. Aber letztendlich interessiert mich doch nur, ob ich 28WS pro Stunden unterrichten muss oder 26WS. Ob diese Zahl jetzt fest vorgegeben ist, mit einem Faktor berechnet wird, mit einem Stundenmodell berechnet wird, Prozentual berechnet wird, in der Tabelle abgelesen wird, ... Das macht doch letztendlich nicht der Ausschlag. Letzendlich guckst du doch auf den Stundenplan und sieht: Ahh... Bei dem Modell muss ich 28 Stunden unterrichten. Oder Ahh... bei dem Modell muss ich 25 Stunden unterrichten.

    Hast du dir das Kleingedruckte genau durchgelesen?

    Es gibt genau 1 BL das die Arbeitszeit für Lehrkräfte nicht nach Deputat regelt,

    Ja. Und du hast überhaupt nicht verstanden was ich mit dem Dokument zeigen wollte. Es ging mir nicht darum, das ich zeigen wollte das ein Bundesland die Arbeitszeit nicht nach Deputet erfasst, sondern dass zwei andere Länder schon festgestellt haben, dass Musik und Sportlehrer ein höheres Deputat benöigen. Ich denke nicht, dass da jemand am Schreibtisch saß und die Werte ausgewürfelt hat. Die haben das mit Sicherheit auch vorher gemessen.

    Du schreibst doch die ganze Zeit über Ausnahmen, warum wundern dich dann andere?

    Das BEM setzt sich erst jetzt durch, ich kenne Lehrkräfte, die ihre Urlaubstage zu Schulzeiten nehmen konnten, pädagogischen Mitarbeiter:innen stehen sie auch zu.

    Siehst du. Wenn das jetzt doch schon geht, dann braucht es ja gar nicht die Arbeitszeiterfassung. Hast dich ja jetzt selbst widerlegt.

    Im übrigen bedeutet eine Arbeitszeiterfassung keine Faktorisierung, sondern die tatsächliche Erfassung der Arbeitszeit.

    Dann mach es halt mit Stunden. Das Ergebnis wird aber das gleiche sein. Der Durchschnitt ist dann geringer als die Stunden. Es ist unerheblich, ob ich das in Stunden oder als Faktor rechne. Ist in beiden Fällen geringer als der Durchschnitt.

    Zitat

    Wer genau sind denn „andere Bundsländer“?
    Kannst du das mal belegen, damit man es nachlesen kann?

    Hast du meinen Beitrag #48 bis zum Ende gelesen oder schon vorher aufgehört?

    Wird es?

    Ja wird es. Weil die 2 Wochen = 10 "Urlaubstage" bei mir bei weitem locker in die unterichtsfrei passen mit den Urlaubstagen, die man so haben muss. Das Ergebnis wird leider das gleiche sein.

    Ja, kann schon sein, dass es mal eine Ausnahem gab. Aber du willst mir doch jetzt nicht erzählen, dass du regelmäßig deine 30 Urlaubstage nicht in ~75 Tage unterrichtsfreie Zeit unterbringen kannst. Da müsste man ja in Summe über 35 Tage (= 5 Wochen am Stück. Oder gestückelt 7 Woche, wenn du immer nur zufällig von Montag bis Freitag krank warst) in den Ferien krank gewesen sein. Kann sein, dass es solche Ausnahmen mal gab, aber das wird man ja wohl bisher kulant oder über BEM geregelt haben, oder?

    Mein Problem mit der Arbeitszeiterfassung ist nicht, dass sie wahrscheinlich die ungerechte Arbeitsverteilung aufdecken würde. Mehr Gerechtigkeit ist etwas Gutes. Nein, meine Sorge ist, dass man mir mehr Aufgaben gibt, nur weil ich meine Aufgaben wesentlich schneller erledigen kann als meine KuK mit denselben Aufgaben. Ich erlebe das jetzt schon. Für gute und schnelle Arbeit wird man mit noch mehr Arbeit "belohnt". Der Beruf würde für mich deutlich unattraktiver werden, weil die Arbeitszeiterfassung zu einem schlechteren "Stundenlohn" führen würde.

    Ja. Wird wohl darauf hinauslaufen, dass dann einige Lehrer zu Hause vermutlich die Zeiterfassung laufen lassen obwohl sie etwas anderes machen. Und dann wird wohl dein Gewissen entscheiden müssen: Gibst du einfach 42h an, obwohl es nur 38h waren oder nicht? Da ich weiß, wie oft ich mich so krankmelde und ich sehe, wie oft sich andere so krank melden, bin ich mir leider sicher, dass es da bei der Zeiterfassung zwei Sorten von Lehrern geben wird.

    Drei mal darfst du raten, warum genau das ein Argument für die Zeiterfassung ist.

    Aber das Argument/die Lösung wird doch die gleich sein. Egal wer zählt. Du wirst dir mit Sicherheit den Ausgleich in die unterrichtsfreie Zeit legen müssen. Die Krankheitstage in der Schule werden doch gezählt und wenn du zu viele hast, wird ein BEM durchgeführt.

    Das Sportlehrer und Musiklehrer weniger Arbeiten ist ja nicht meine Erkenntis. Das haben andere Bundesländer so festgestellt!

    Du machst eine Milchmädchenrechnung.

    Sagen wir Mathe hat Arbeitzeitfator 1. Physik hat auch Arbeitszeitfaktor 1.

    Im Schnitt Arbeitszeitfaktor 1.

    Sagen wir jemand hat Sport. Da ist der Faktor z.B. nur 0,8. Er hat 50% Sport und 50% Mathe. Dann hat er in Summe aber trotzdem nur Faktor 0,9. Der Faktor wird zwar duch das andere Fach ggf. angehoben, aber nicht zwingend ausgeglichen.

    Und nochmal: Das ist nicht meine Erfindung. Das haben andere Bundesländer so schon gemacht.

    Wer sagt, dass ich keine Lösung will? Wir Diskutieren Vor- und Nachteile um DANACH entscheiden zu können, was eine sinnvolle Lösung ist. Schon vor Ende der Diskussion die Lösung zu kennen ist etwas "komisch". Dann braucht man ja nicht zu diskutieren, wenn man die Lösung schon kennt.

    Ahh... Nein. Nehme ich nicht in Kauf. Guck mal in meine vorherigen Beiträge. Ich habe geschrieben, dass meiner Meinung nach die Arbeitszeit für alle Lehrer an GS, HS und RS im Moment (in NRW) zu hoch ist.

    Weil ich in dem Fall in dem Fall wohl darauf hinauslaufen wird, dass du deinen Ausgleich in die unterrichtsfreie Zeit wirst legen müssen. Dann räumt man mal eben nicht die Sammlung auf oder benutzt keine selbst erstellten Arbeitsblätter, sondern arbeitet nach Buch. Einen Ausgleich während der Unterrichtszeit wird vermutlich nicht genehmigt und das kann ich schon heute selbst einteilen, auch ohne Arbeitszeiterfassung.

    Ich bin aber nicht so oft krank oder habe evtl. die falschen Erfahrungen mit Ärzten gemacht.

    Ich habe mich in 25 Jahren Schulzeit 5 mal krank (in Summe ~20 Tage) gemeldet. Davon war ich 2 mal im Krankenhaus. 2 Wochen Krankenhaus waren davon übrigens in den Ferien. Drei mal darft du raten was die Ärtztin zu mir gesagt hatte als ich angemerkt hatte, das ich meine "Osterferien" im Krankenhaus verbracht habe.

    Lehrkräfte, die weniger arbeiten, kommen ihrer Verpflichtung nicht nach. Warum sollte der Arbeitgeber das hinnehmen?

    Warum kommt er seiner Verpflichtung nicht nach? Wenn der Sportlehrer nunmal keine Arbeiten und Tests schreibt und seinen Unterricht zügig plant und nachbereitet. Die Wettbewerbe sind vormittags, weil unsere Schüler nunmal vormittags Schule haben. Was soll der Chef sagen? "Du hast zu wenig gearbeitet. Du musst jetzt statt 0,25 Wettbewerbe pro Jahr 20 Wettbewerbe planen und durchführen damit du genau so viel arbeitetst wie die anderen!"? Da werden sich die Schüler bestimmt freuen, die anderen Lehrer aber nicht, wenn man jetzt ständig vertreten muss. Er kann dem Sportlehrer ja auch schlecht mehr Unterrichtsstunden einfach so geben. Dafür müsste er ein höheres Deputat haben. Und wie gesagt: Genau das wird dann vermutlich kommen. Du schlägst es ja jetzt im Grunde selbst vor: Der Sportlehrer muss dann eben mehr arbeiten, weil du gerade selbst der Meinung bist, dass er seiner Verpflichtung nicht nachkommt. Das ist auch schon in anderen Bundesländern so. Daher sage ich ja: Wir müssen genau überlegen was dann passiert, bevor man sich etwas wünscht. Und es trifft ja nicht nur Sport. Musik ist z.B. auch in einigen Bundesländern betroffen.

    Sollten Lehrkräfte unter der Arbeitszeit bleiben, kann man Aufgaben innerhalb des Kollegiums besser verteilen.

    Also die Arbeit eines anderen Lehrers erhöhen.

    Offensichtlich sind eure Systeme zu groß, um die Arbeit der anderen zu sehen oder um Aufgaben aufzuteilen.

    Das hat, denke ich, nichts mit der Größe zu tun. Das sieht man auch durchaus auch bei den großen Systemen. Das hat schlicht damit zu tun, dass u.a.

    a) ... es zum Teil überhaupt nicht auf andere verteilt werden kann, weil die anderen es nicht können (Bei uns hat ja hier jeder nur bestimmt Fächer und ist nicht ein "Alleskönner".)

    b) ... es teilweise überhaupt keine gesetzliche Vorgabe gibt dies plötzlich auf andere Lehrer abzuschieben

    c) ... selbst wenn es Dinge gibt, die abgeschoben werden können: Wer entscheidet das auf welcher Grundlage?

    d) ... wir das "Abschieben" schon lange machen; da wo wir es können. Bzw. wir einen Stundentopf haben, wo man entlasten kann. Der Topf ist aber sehr klein.

    Warum machst du dir mehr Gedanken um die einzelnen, die unter 40h bleiben, als um die, die immer wieder über 50h liegen?

    Ich habe mir von Anfang an Gedanken über alle 3 Gruppen gemacht. Siehe mein Betrag #23.

    Weil sich fast alle nur Gedanken um die Leute mit 50h machen. Die Punkte sind schon gut durchdacht. Es machen sich aber zu wenige Leute Gedanken um die Leute mit zu wenig Stunden. Dummerweise wird es aber genau für die Leute dann Konsequnzen haben, wenn keiner darüber nachdenkt, was mit den Leuten passiert, die zu wenig arbeiten. Man trifft dann sehr schnell falsche Entscheidungen und denkt nicht darüber nach welche Konsequnzen es hat. Es ist immer wichtig ein Problem von allen Seiten zu beleuchten, damit man erkennen kann welche Auswirkungen das Ganze hat.

    Ich kann mehrere "schöne" Bespiele nennen. An meiner ersten Schule gab es zum Beispiel auch die Diskussion, wie die Entlastungsstunden/Topfstunden gerecht verteilt werden. Damals gab es an der Schule ein recht kompliziertes System, bei dem jeder seine Arbeit "berechnet" hat. Das da gab es dann Punkt für Wettbewerbe, Klassenlehrer, Arbeiten (Da hatten dann z.B. ein Mathelehrer 1,5 Punkt pro Schüler bekommen, während ein Deutschlehrer 2 Punke pro Schüler bekam.), ... . Alle Punkte wurden aufgezählt und die Lehrer mit den meisten Punkten bekamen eine Entlastungsstunde für eine bestimmte Anzahl von Punkten. Unverbrauchte Punkte wurden natülich ins nächste Schuljahr übernommen.) Da konnten die Lehrer dann natülich schon mal streiten wie viel Punkte jetzt was Wert ist. Schlussfolgerung war: Ein Lehrer meinte die Klassenlehrer müssen auf jeden Fall entlastet werden. Da fast alle Lehrer Klassenlehrer waren (auch ich) fand sich sofort eine Mehrheit für diesen Vorschlag, obwohl mehrere andere Lehrer (auch ich) sich dagegen ausgesprochen hatten. Dummerweise gingen damit fast alle Topfstunden an die Klassenlehrer. Nach der Abstimmung hatte ich dann aufgezeigt und meine zusätzlichen Aufgaben abgeben. Da guckten alle ganz doof und keiner wollte es übernehmen. Nach der Konferenz hatte mich dann mein Chef angesproche und gefragt, ob ich das den wirklich nicht mehr mache oder ob ich das nur so gesagt hätte. Fand ich schon spannend was so passiert, wenn man nicht vorher genau überlegt was man sich wünscht. Und ich könnte dir noch mehr solcher Stories erzählen. Daher beleuchte ich ein Problem immer von allen Seiten, auch wenn es im ersten Moment so aussieht das ich davon nur profitieren könnte (Und das habe ich ja schon mehrfach geschrieben: Ich gehe davon aus, dass ich davon in Summe vermutlich eher deutlich profitieren würde.)

    Volker_D

    Du willst Probleme finden, oder?

    Sieh an. Wir beiden sind uns so ähnlich :)

    Nein, meine Bespiele waren nicht ausgedacht. Das ist bei uns wirklich so. Auch mit Reli.

    Physikkurs habe ich nicht. Habe ich immer im Klassenverband. Ist aber richtig. Könnte in dem Fall Physik treffen. Könnte aber auch Sport treffen, wenn die ihre AGs anbieten. Daher nochmal: Es war ein Beispiel, was man dann bei einigen Lehrern feststellen wird und wie wird man dann damit umgehen?

    Und ja, die Arbeitszeit wurde schon erfasst und es gibt Bundesländer in denen die Sportlehrer deshalb ein höheres Deputat haben als andere Lehrer, weil die offensichltich festgestellt hatten, dass Sportlehrer im Schnitt ansonsten im Vergelich zu den anderen Lehrern weniger arbeiten. Ist z.B. so in Bremen und in Baden-Württemberg. siehe https://www.kmk.org/fileadmin/Date…rInnen_2020.pdf

    bei uns jedes Jahr üblich. Angestellte halt ;)

    Wo ist das Problem?

    Sehe ich technisch auch kein Problem drin. Ist einfach mal wieder unnütze Arbeit. Was soll ich jetzt darüber Buch führen, ob ich meinen Uraub in der 1. Augustwoche oder in der zweiten Augustwoche gemacht habe und meine Unterrichtsvorbereitung in der jeweils anderen Woche. Ist einfach mal wieder unnötiger Papierkram, der Arbeit macht, aber keine Erleichterung bringt. Andererseit weiß ich bei mir, dass es mir vermutlich deutlich die Augen öffnen würde, dass ich viel zu oft Dinge selbst vorbereitet habe. Immer dieses selbst Arbeitsblätter, Skripte, ... erstellen. Einfach ein Buch kaufen, auch wenn es nicht so gut ist, und das Buch für den Unterricht nutzen. Die Bücher sind immerhin genehmigt und für gut (oder zumindest ausreichend?) befunden worden. Warum also selbst Material erstellen?

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