Beiträge von Volker_D

    Auch der letzte Absatz über den Compiler stimmt auch schon lange nicht mehr. Der Microsoft Compiler ist kostenlos. Der kostet kein Geld; zumindest dann nicht, wenn du es nur privat nutzt oder wenn deine Firma klein ist. Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann musst du den Compiler nur dann bezahlen, wenn du mehr als 20 Angestellt hast oder der Umsatz deiner Firma bei über 1.000.000 Euro pro Jahr liegt.

    Verlink mal bitte nicht so alte Texte. Da stimmt einfach zu viel nicht mehr drin. Das müsste dringend aktualisiert werden.

    Der Text ist schon recht alt. Da wird noch auf CD gebrannt. Den Afnagn finde ich nicht so gut, weil er über erst über Freeware spricht und später über Open Source. Das sind grundsätzlich erstmal zwei verschiedene Dinge, die er da durcheinander wirft.

    Hinterher wird es besser. Da betont er, dass der Staat die Software gezielte förderen soll. Insbesondere sollen Programme für die Schulen gefördert werden (und nicht nur von irgendwo kostenlos runtergeladen werden).

    Der Text ist allerdings sehr alt, daher kommen einige Dinge falsch rüber.

    Kommerziell gibt es RedHat an der Börse gar nicht mehr. Ist von IBM aufgekauft worden.

    S.u.S.E. gibt es auch nicht mehr. War an der Börse und der Kurs ist massiv gefallen und wurde wieder von der Börse genommen. Heißen jetzt auch SuSE (ohne Punkte).

    Das mit dem "Außerdem ist die Datensicherheit bei Programmen mit offenen Quelltexten höher, da Fehler schneller entdeckt und ausgemerzt werden, und kein Hersteller Hintertüren einbauen kann." hat man ja gesehen, dass das so leider nicht ganz richtig ist. In der Theorie stimmt es, aber in der Praxis gibt es einfach zu wenige Menschen, die mitmachen und kontrollieren. Das ging ja sogar soweit, dass Microsoft in die Bresche gesprungen ist und schwerwiegende Fehler und eingebaute Hintertüren in Linux gemeldet hat, weil es die Open Source Gemeinde ohne kommerzielle Hilfe einfach nicht geschafft hat.

    Das Linux immer tadellos läuft stimmt auch nicht so ganz. Aktuelle Meldung von gestern:

    https://www.pcgameshardware.de/Linux-Software…hienen-1470899/

    (noch der Werbung noch weiter runter scrollen. Dann kommt der Absatz mit "Aktualisierung vom 20. April 2025:

    Aufgrund eines schwerwiegenden Fehlers wurde der Upgrade-Prozess von Ubuntu und dessen Derivaten von der Version 24.10 auf die kurz zuvor erschienene neue Ausgabe 25.04 vorerst ausgesetzt.")

    Es gibt immer wieder Behörden, die umsteigen.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass es erfolgreich wird, wird um so größer, je mehr Leute richtig "mitmachen".

    Und dafür ist nun mal das entscheident, was die geschrieben haben: ( https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregie…ource-strategie )

    "Anstatt unsere IT-Finanzmittel in Lizenzgebühren zu stecken, setzen wir sie ein, um Entwicklungs- und Supportverträge zu finanzieren."

    Ich hoffe nur, dass sie den ersten Punkt auch dauerhaft ernst nehmen. Dann kann das auch funktionieren. Es wird auch daruch etwas leichter, als dass der Schwerpunkt zum einen LibreOffice ist und zum anderen Webbasierte Anwendungen entstehen sollen. Insofern ist das ganze im Grunde also sogar mehr oder weniger fast unabhängig vom Betriebsystem. Das schöne ist: Privatanwender werden von der LibreOffice Förderung profitieren. (Im Gegensatz zu OpenDesk, welches sich wohl so gut wie keiner privat installieren wird; Das soll aber nicht heißen, dass OpenDesk nicht sinnvoll ist. Siehe unten)

    Auch die Bundeswehr geht verstärkt Richtung Open Source:

    https://www.heise.de/news/Rahmenver…n-10342327.html

    Der große Nachteil ist hier, dass dort eine andere Strategie gefahren wird (andere Software benutzt wird). Daruch Bündeln sich die Kräfte leider nicht. Open Source bedeutet leider immer auch, dass zig Leute relativ unkoordiniert in verschiedene Richtungen gehen (wollen) und das Risiko der Zersplitterung leider groß ist. Die Förderung von OpenDesk wurde jedenfalls schon mal leider reduziert. Letztes Jahr haben die 35 Millionen Euro bekommen. Dieses Jahr nur noch 10 Millionen Euro. Wenn man bedenkt, dass der Bund letztes Jahr fast 200 Millionen an Lizenzkosten für Microsoft gezahlt hat, dann stimmt da irgendwie die Relation nicht so ganz. Dann darf man sich nicht wundern, wenn es doch noch scheitert.

    https://www.heise.de/hintergrund/op…ce-9764072.html

    Wobei das Beispiel vom Golf von Amerika kein gutes Beispiel ist. Selbst amerikanische Zeitungen weigern sich z. T. Durchgesetzt hat es sich auf jeden Fall noch nicht.

    Das das nicht jeder mitmacht ist klar. Ich bin mir sicher, dass auch nicht jeder die Umbenennung in Karl-Marx-Stadt mitgemacht hat.

    Es gibt aber eben auch Leute, die sich dazu gezwungen fühlen.

    Beispiele:

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/BP-…le25703860.html

    https://www.heise.de/news/Golf-von-…m-10277438.html

    Was sagen denn die Kinder heute? Damals haben wir gesagt: "Wir spielen Lego". Sagen die denn heute echt "Wir spielen (mit) Klemmbausteine?". Ich könnte mir vorstellen, dass sich dann eher "Wir spielen (mit) Bricks?" durchsetzten könnte, weil es sich "cooler" anhört.

    Andererseits schafft man solche Umbennungen ja auch in ganz anderem Größen (wobei das wohl eher politische Gründe hat):

    Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben -> Wolfsburg

    Chemnitz -> Karl-Marx-Stadt -> Chemnitz

    Golf von Mexico -> Golf von Amerika

    Weißrussland -> Belarus

    ...

    Ja, solche Umbenennung sind zwar nicht super häufig, aber auch nicht gerade selten.

    Snickers hieß in UK damals Marathon.

    ...

    Ich denke die haben das gemacht um die Produktion zu vereinfachen und/oder einfach um den Bekannheitsgrad zu steigern (für Touristen, durch internationale Werbung, ...)

    Andererseits mögen Leute gerne ihre lokalen Namen:

    Meister Propper: USA Mister Clean, UK Flash

    Aldi: Österreich, Schweiz, Slowenien, Ungarn: Hofer

    ...

    Meiner Meinung nach ist es evtl. nicht unklug, wenn sich die anderen Hersteller selbst einen coolen Gattungsbegriff ausdenken würden (oder einen "cooleren" oder bekannteren Firmennamen hätten).

    Ich muss schon sagen, dass sich zum Beispiel "Lego Star Wars" bei einem Computer Spiel viel besser anhört. Schon alleine vom Namen. Wenn das Spiel als "Klemmbausteine Star Wars" verkauft wird, dann käme es vermutlich nicht so gut. Und die anderen Hersteller sind außerhalb der Klemmbausteine Fangemeinde vermutlich nicht so bekannt. So einen neuen Namen durchzusetzen würde zwar etwas Kraftanstrengung brauchen, aber wenn sich die andern zusammenschließen würden, würde das bestimmt funktionieren. Raider konnte man schließlich auch in Twix umbenennen (ok, da war es einfacher, weil es nur eine Firma war)

    Ich meine, da ging es um den Namen. LEGO will verhindern, dass LEGO der Begriff für die Klemmbausteine ist. (So wie z.B. Tempo für Papiertaschentücher steht.)

    In dem konkreten Fall geht es um die Betonblocke, die Straßen blockieren um öffentliche Veranstaltungen abzusichern. Aber ja, der Grund ist der gleiche: Sie wollen verhindern ein Gattungsbegriff zu werden und wollen deshalb nicht, dass die Betonblocke mit LEGO verwechselt werden, weil dies zum "verwässern" des Begriffs führen würde.

    Ich muss mich übrigens korrigieren - derPC ist nicht von panlos, sondern von Pantasy.

    Ich dachte, du baust dir den schon eher in dieser Liga:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Interessant, dass einige sogar Probleme mit dem reinen vergleichen mit LEGO hat.

    (Und ganz absurt: Die "Noppen" auf den Bausteinen gab es schon vor LEGO. LEGO hat die runden Kreise erfunden, die unten bei den Bausteinen sind, aber die sind bei den Betonblocken gar nicht vorhanden.)

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Hier mal interessante aktuelle Meinungen von zwei nicht unbekannten Programmierern:

    (Dylan hat 22k subscribers auf YouTube und The Prime Time hat 777k subscribers)

    Und die beiden sind nicht gegen Open Source. Aber sie zählen mal ein paar Vorteile und Nachteile auf (und gehen auch auf das Problem mit der Bezahlung ein):

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich hatte mir dieses hier geholt. Müsste ja eigentlich schnell zu bauen sein. Aber diese Woche habe ich erstmal was anderes vor. Vielleicht nächste Woche.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ist ja noch ungeöffnet.

    [...] aber Scalping bezeichnet eigentlich Börsenstrategien [...]

    Stimmt. Ich kenne/höre den Begriff aber ehrlich gesagt viel häufiger im Zusammenhang mit neuen Grafikkarten, CPUs oder Konsolen die leider nicht in ausreichenden Mengen zum Marktstart zur Verfügung stehen und dann massenhaft von Händlern für Endverbraucher (nicht von Großhändlern) aufgekauft werden um sie dann teuer bei ebay und Co. zu verkaufen; Und das, obwohl diese "Händler" oft gar kein Gewerbe haben, sondern "privat" verkauften oder Sie nur einen "kleinen" Laden/Gewerbe haben.

    Es war nicht die Anzahl der Post gemeint, sondern der Inhalt bzw. die Links von dir.

    Du bringst einen Link, wo die Entwickler um Hilfe bitten und sagst hier, dass die aber keine Hilfe brauchen.

    Du sagst hier, dass in LibreOffice mal auf den Seiten für die Entwickler stand, dass Geld nicht nltig ist, verschweigst aber den öffentlichen Aufruf nach Spenden.

    Du bringst einen Link auf das One Laptop Per Child Projekt, welches aber seit 2022, abgesehen von der veralteten Homepage, im Grunde nicht mehr existiert.

    Du liest offensichtlich keinen einzigen Link, in dem ich Gegenteile aus anderen Quellen aufzeige.

    Nochmal: Open Source ist gut. Grundsätzlich von der Idee her besser als Closed Source. ABER: Es funktioniert nur dann gut, wenn möglichst viele mitmachen und verstehen wie es funktioniert.

    Ja, Open Source kann man theoretisch prüfen, aber es machen viel zu wenige Leute! Noch "schlimmer" ich habe absichtlich mal ein paar Fälle genannt, in denen Microsoft die Fehler in Linux gefunden hat und so nett war diese Fehler auch zu melden. Hätten Sie ja nicht machen müssen.

    Guck dir doch mal den Link zum "The Linux Experimet" an. Das ist ein Kanal der absult pro Linux ist, aber eben auch mal die Nachteile nennt (aber nicht Microsoft empfiehlt).

    Microsoft macht übrigens auch etwas Open Source (zum Beispiel VS-Code, ...). Ich würde sogar auf sehr langer Sicht darauf tippen, dass sie das Betriebsystem evtl auch Open Source machen, weil a) eine relative starke "kostenlose" Konkurrenz mit Linux vorhanden ist und b) der Anteil des verdienstes mit dem Betriebsystem immer kleiner wird. Das ganz große Geld macht Microsoft mit Azure (etwa 4 mal so viel verdienst wie mit dem OS). Dazu kommen dann noch Einnahmen aus Office (etwa 2 mal so viel wie mit dem OS), XBox (etwa so viel wie mit dem OS), LinkedIn (auch etwa 2x), Bing (etwa 0,5x), Enterprise Service (etwa 0,5x), Hardware (etwa 0,3x), Dynamics (etwa 0,2x), GitHub ...

    Bei LibreOffice konnte man eine Zeitlang durch die Liste der Entwickler scrollen. Überschrift: "Don't want money. Got money. Want admiration."

    https://www.libreoffice.org/donate/

    Den Link von elementary OS, welches du ja selbst empfiehlst. Kennst du ja selbst. Ich finde es schon spannend wie du beurteilen kannst, dass die Geld nicht brauchen. Schreib doch mal LibreOffice und elementary OS an, dass die total falsch liegen. Die brauchen kein Geld und können/sollten die Spendenlinks von ihrer Seite nehmen. Bin mal gespannt, was die dir zurückschreiben. Zu LibreOffice habe ich aber schon inen Grund mit angegeben: Das fördern jetzt ein paar Länder, die umsteigen wollen. Insofern nciht Hungertuch, aber auch nicht super rosig. Lies mal oben meinen Text noch mal.

    Das One Laptop per Child Projekt ist eher Hardware als Software. Idee finde ich sehr gut. Ist aber leider gescheitert.

    Siehe:

    https://www.heise.de/hintergrund/Mi….html?seite=all

    und

    https://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1

    Der große Unterschied zwischen Linux und Windows besteht darin, dass die gesamte Software OpenSource - und damit überprüfbar ist - und kostenfrei (oder für einen geringen Obulus) genutzt werden kann.

    Stimmt doch gar nicht.

    Beispiel: Alle Firmwares, die nur Binär vorliegen. Oder aber Programme, die nur kommerziell Binär vorliegen. Ok, dass zweite ist in den meisten Linuxdistributionen nicht enthalten. Aber das erste schon.

    siehe zum Beispiel auch:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bin%C3%A4rblob

Werbung