Windows ist da eine Katastrophe. Wenn du den Rechner einschaltest und die gesamte klasse zum Update per WLan gezwungen wird, kannst du auf Bleistift umstellen.
Ich habe mich jetzt schon mehrere Jahre nicht mehr um die Windowskonfiguration in der Schule kümmern müssen, aber das müsste (zumindest an Desktops) vermeidbar sein. Man kann Windows (auch als normaler Nutzer) so einstellen, dass Updates nicht sofort geladen werden, sondern erst später (wenn ich es richtig im Kopf habe bis zu 30 Tage später) und man kann es auch so einstellen, dass es die Updates nicht aus dem Internet zieht, sondern von einem Rechner aus dem Netzwerk (der das Update schon vorher gezogen hat). Wenn man dann als Admin auch noch so macht, dass die Rechner am Ende des Tages oder am Wochenende die Updates automatisch einspielen (was technisch auch gehen müsste), dann bekommt ein normaler Anwender dort auch nichts davon mit.
Ich habe es auf jeden Fall an den Schulen, an den ich war auf denen Windows Server benutzt wurde kein einziges mal erlebt, dass dort ein Update eingespielt wurde. Das haben die Admins immer irgendwie über Nacht gemacht. Und an der Schule wo ich vor x Jahren für die Updates gesorgt hatte, hatte ich die Update schlicht ganz deaktiviert (damals ging das noch) und immer nur dann eingespielt, wenn ich Zeit dafür hatte und keinen Unterricht damit behindert habe.
Bei meinen privaten Rechnern (ich habe auch Windows-Rechner) ist mir übrigens aufgefallen, dass die Updates nicht immer gleichzeitig geladen werden. Zwischen den gleichen Updates liegen zum Teil mehrere Tage. Soweit ich weiß verteilt Microsoft (es sei den man sucht manuell danach), nicht überall absolut gleichzeitig um zum einen erst noch einmal mehr Leute hat, die es Testen (obwohl die ja schon mindestens 3 verschiedene Testphasen davor haben) und zum anderen um die Server nicht zu überlasten.