Beiträge von Volker_D

    Ein Arbeitgeber darf auf die Daten eines gestellten Rechners zugreifen. (Ich spreche jetzt ganz allgemein von einem Arbeitgeber, nicht expliziert von Lehrern). Ist doch ganz logisch. Man arbeitet für den Arbeitgeber und der möchte nicht nur bei Straftaten darauf zugreifen, sondern auch, wenn du z.B. krank bist oder Feierabend hast ...

    Er darf nicht so ohne weiteres alle deine Daten beliebig auswerten. Das widerspricht der DSGVO.

    Aber mal angenommen ein Arbeitnehmer ist krank oder hat Feierabend und arbeitet daher nicht und wird von dann logischerweise von einer anderen Person vertreten. Dann muss diese andere Person an alle Unterlagen kommen. Bei einer Firma könnten das dann z.B. Konstruktionspläne sein, Terminabsprachen und Verhandlungen in E-Mails, ... Natürlich darf da ein Chef drauf zugreifen. Analog könnte man das auch in der Schule machen.

    Rechtlich wäre die Einsicht von Daten durch Leitung/Chef übrigens nur dann ein Problem, wenn der Arbeitgeber die private Nutzung des Dienstgerätes erlaubt hat. Ist die private Nutzung nicht erlaubt worden, dann darf ein Arbeitgeber selbstverständlich auf alle Daten eines Firmencomputers zugreifen. Er darf hingegen nicht einfach alle Daten beliebig auswerten.

    Wenn die private Nutzung erlaubt ist, dann empfiehlt das BAG übrigens alle private Daten auch in einem als privat gekennzeichneten Ordner abzulegen, da alle andere Daten selbstverständlich vom Arbeitgeber angeguckt werden dürfen.

    Da finde ich es immer viel "spannender", wenn Lehrer Daten von Schülern bei Teachertools und ähnlichen Anbietern speichern, ohne das der Chef einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hat und ohne die Eltern und Schüler über ihre Rechte aufzuklären.

    Toll. Du promotest mit "das ist kostenlos". Das bringt den Open Source Entwicklern nichts. Maximal mehr Nachfragen im Forum. Kenne ich aus unserem Forum, da werden wir zum Teil per PM angeschrieben (statt öffentlich im Forum, damit jeder davon profitieren könnte) und das schlimmste ist auch noch, dass die gleiche Frage mehrfach fast zeitgleich an verschiedene Leute gestellt wird. Mit dem Gedanken "So what? Support erhalte ich ja kostenlos. Open Source rocks.". Und das von Lehrern in Leitungsfunktion. Uns fällt das zum Glück auf, weil wir Moderatoren untereinander kommunizieren. Auf solche Leute kann ich verzichten. In meinem Forum blockiere ich solche Leute.

    Hast du die Schulungen unbezahlt angeboten oder wurdest du für die Schulung vom Land (indirekt) bezahlt, weil es Unterrichtsstunden und/oder Fortbildungsstunden waren?

    Linuxmuster schreib es recht nett auf deren Homepage. Natürlich ist es grundsätzlich kostenlos, aber man wünscht sich eigentlich schon eine Mitarbeit oder Vereinsmitgliedschaft. (Genau so wie ich auf eine Party entweder auch etwas mitbringe und/oder im Gegenzug selbst eine Feier anbiete.)

    Mich würde mal interessieren wie viele Linuxmuster-Nutzer sich selbst zu fein sind die 24€ (Einzelperson) bzw. 36€ (Schule) Jahresbeitrag an den Verein zu bezahlen bzw. der Open Source Community nichts zurückgeben. Ich befürchte das wird ähnlich extrem sein, wie ich es von meinem Projekt kenne. Und wenn man dann noch bedenkt, wie viele externe Tools die einbinden (zum Beispiel Veyon) und welchen Support die Projekte dann (nicht) erhalten... Ich denke da manchmal extrem ungern drüber nach.

    Weil da Leute freiwillig unbezahlt arbeiten. Eigentlich in der Hoffnung, dass andere etwas an die Open Source Community zurückgeben. Indem Sie z.B. programmieren, übersetzen, selbst Support leisten, etwas Spenden, damit die Leute nicht von ihrem privaten Geld Server,... bezahlen müssen, ...

    Kennst du die Leute, die auf jede Party gehen, wo der Eintritt frei ist, aber die noch nicht mal ein kleines Gastgeschenk mitbringen und am Besten am Ende noch sich über die zu warmen Getränke beschweren und/oder sich noch Tüten voll mit Essen mitnehmen, weil es ja kostenlos ist? Eigene Parties machen sie nicht, aber laden sich natürlich überall selbst gerne ein. Genau solche Leute erlebe ich leider in sehr großer Zahl, wenn sie mal wieder erzählen wie schön kostenlos Open Source ist. Und das ärgert so machen Open Source Programmierer. Ich kann dir auf Anhieb mehrere nennen, die deshalb das ganze sehr reduziert oder sogar eingestellt haben.

    LIeber wäre mir eine Funktion, mit der ich den Inhalt des Leherbildschirms auf die Schülermonitore projizieren könnte.

    Vielleicht kommt die Antwort etwas spät, aber ich lese es leider erst gerade:

    Das hatte ich damals zu der Zeit, als die Frage gestellt wurde, mit dem hier erwähnten iTALC schon gemacht.

    iTALC heißt jetzt übrigens https://veyon.io/de/ und wird nun schon seit gut 20 Jahren aktiv weiterentwickelt.

    Dr. Kaiser hatten wir davor auch.

    An meiner neuen Schule habe ich es aber nicht mehr. Kann daher nicht sagen wie gut es aktuell ist. Das Forum und das GitHub repository sehen aber recht aktiv auf verschiedensten Plattformen aus.

    Wer nutzt solche Tools noch heute und welche Tools? Laufen die Tools dann auch auf Chromebooks und iPad?

    Ja Bildschirmschoner deaktivieren.

    Das geht mit dem neuen Raspberry OS nicht mehr? War mir hier zu Hause noch nicht aufgefallen, weil ich da immer dran arbeite und nie so lange Ruhepause habe. Mit dem alten Raspberry OS ging das problemlos.

    Das neue Raspbian OS (Debian 12 Bookworm) hat die Darstellung der Grafik von X-Server auf Wayland umgestellt.

    Es dürfte also theoretisch nicht mehr mit den Tipps von "damals" gehen, wo empfohlen wird den xscreensaver zu deaktivieren. Man muss den Wayland screen safer nehmen. Muss ich mal morgen ausprobieren.

    Im größten Notfall mach dir das alte Raspberry OS drauf. Da ging das noch über den xscreensaver.

    Einen Raspberry Pi würde ich übrigens nie bei Amazon oder Ebay kaufen. Die sind dort i.d.R. total überteuert. Auf jeden Fall solltet ihr vorher die Preise mit den offiziellen Resellern vergleichen. Das sind seit Jahren unter anderem:

    https://www.rasppishop.de

    https://www.berrybase.de

    https://www.reichelt.de

    https://buyzero.de

    Schön übersichtlich zu suchen auch hier:

    https://rpilocator.com/

    Der Preisunterschied zwischen dem Pi 3 und 4 is extrem klein. Da würde ich gleich den 4er nehmen.

    Hast du die 32 bit oder 64 bit Version des Betriebssystems installiert?

    Die 32 bit gehen wesentlich schonender mit dem Arbeitsspeicher um. Würde ich nehmen, wenn er bei dir knapp an der 1GB Grenze ist. Evtl. auch mal den anderen Webbrowser testen. Die brauchen ja leider beide recht viel Speicher.

    Wenn der RAM noch etwas Platz hat, dann würde ich eher die 64 bit Version des Betriebssystems installieren, weil die (je nach Anwendung) deutlich schneller sein kann.

    Ja, der ist darunter. Den Pi 4 kann man wohl auch ohne PC über LAN-Kabel die SD-Karte bespielen. Habe ich aber noch nie gemacht.

    SD Karte reicht vollkommen aus. Von USB oder SSD am Pi halte ich (zumindest in meinen Anwendungsfällen) gar nichts. Wenn ihr euch den Pi 5 holt (Was aber für diesen Anwendungsfall von der CPU-Leistung vollkommen übertrieben ist), dann braucht ihr übrigens nicht die überall beworbenen 27W Stromversorgung. Wenn ihr eh nur eine SD-Karte daran habt, dann reicht auch ein no-name 3A (15W) Netzteil locker aus. Wenn man auf allen Kernen mit Vollast rechnet, dann zieht der Pi - je nach Programm - zwischen 7 und 11 Watt.

    Es gäbe Alternativen. Ich könnte (wenn ich wollte) den Vertretungsplan auch per Email versenden oder per App abrufen lassen oder auf die Homepage verlinken. Das ist aber kontraproduktiv, da wir die Schule möglichst handyfrei halten wollen. Also Handyverbot in Pausen, Flur, ... Es sei denn, der Lehrer hat es für einen konkreten Unterrichtsanlass erlaubt. SmartWatchverbot gibt es bei uns noch nicht, auch wenn ich das Verbot durchaus unterstützen würde.

    Außerdem gibt es bei uns Eltern und Schüler, die ganz bewusst weder Handy noch Smartwatch haben wollen und auch nicht besitzen.

    Das sind natürlich aber auch zum Teil "Kinderkrankheiten" und "Bedienfehler".

    Ich fahre schon lange Start-Stop. Die ist bei mir am Anfang automatisch deaktiviert und schaltet sich absichtlich erst später ein um den Motor zu schonen. Und da man täglich so die gleichen Strecken fährt, weiß man ganz genau wann es sich lohnt und wann nicht. Wenn ich wieder sehen kann, das es eh nur für wenige Sekunden ist, dann halte ich einfach die Kupplung gedrückt und der Motor schaltet sich nicht ab. Und wenn ich aus Erfahrung weiß, dass es sich bei der Schranke lohnt, dann lasse ich den Motor ausgehen.

    Oder noch extremer: Smartwatch Display.

    Ich will auch nicht das Display alle 2 Sekunden an und aus machen. Ist mir klar, dass das kontraproduktiv ist. Ich hatte ja schon selbst ein Limit von min. 5 Minuten für Anlassen gesetzt. Wenn man dann ggf. die Zeiten für Pausen eh fest setzt. Unsere neuen Tafeln/Bildschirme in den Klassen haben übrigens einen Bewegungssensor ab Werk eingebaut und können automatisch an und aus gehen.

    siehe Beitrag #19. Da hatte ich das schon gefragt, weil ich mir nicht sicher bin.

    Also Leuchtstoffröhren im Fernseher hat man schon lange nicht mehr. Mein erster LCD hatte das vor ~20 Jahren. Mein über 10 Jahre alter Fernseher hat schon LED ich bin mir sicher, dass es schon lange vorher LED als Hintergrundbeleuchtung gab.

    Bei Leuchtstoffröhren gebe ich dir bei den Bedenken voll recht. Die vertragen das nicht. Aber bei LED bin ich mir nicht so sicher. Wenn ich überlege wie oft Handys und Tablets heutzutage den Bildschirm täglich an und ausstellen; und die halten auch jahrelang ohne kaputt zu gehen.

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