Bin ich überfragt. Ich wollte erst den Tipp schreiben, dass du mal den Autor von "Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren - Ein alchemistisches Werkstattbuch für Radierer: Vom 'Hexenmehl und Drachenblut'" fragen solltest. Der weiß das bestimmt. Aber jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher ob er es weiß.
Beiträge von Volker_D
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Ich weiß nicht, ob man die Probleme wirklich alle Lösen kann. Ich sehe überall Vor- und Nachteile.
Etwas ähnliches stelle ich in diesem Fall fest:
Lehrer sind zur Fortbildung verpflichte. Soweit ok und gut.
SL stellt daher verpflichtend vor, dass man schulintern pro Halbjahr an 3 Fortbildungen teilnehmen muss (jeweils nur eine Stunde in der Schule von einem Kollegen ausgeführt.) Soweit finde ich das auch ok.
Nun gibt es aber Kollegen, die sich eh "privat" fortbilden. Sprich: z.B. an Fortbildungskurse machen, die einen Stundenumfang von dem Zehnfachen haben und dort sogar Prüfungen ablegen, Fachbücher lesen/schreiben/korrekturlesen, ...
Dieses wird aber nicht "angerechnet" und man muss trotzdem an 3 schulinternen Fortbildungen teilnehmen.
Konsequenz: Die Kollegen bilden sich nicht mehr "privat" fort.
Das eigentlich gute Ziel alle Kollegen fortzubilden hat dazu geführt, dass sich nun mehrere Kollegen viel weniger fortbilden als vorher, weil sie ihre "privaten" Fortbildungen nicht mehr machen.
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Die Schüler:innen haben an diesem Tag frei, bisher musste man keine Aufgaben stellen.
ah.. Ok. Da liegt bei uns der Unterschied. Wir haben immer Aufgaben gestellt und diese auch im darauf folgenden Unterricht besprochen/bewertet/... .
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Ich verstehe schon das Anliegen. Aber ich behaupte mal etwas ketzerisch, dass so einige Kinder beim Pädagogischen Tag mehr lernen als bei einem Klassenausflug. Ist mit Sicherheit nicht immer so. Vielleicht ist auch beides gleich gut. Aber ihr kennt mich ja, in Diskussionen stelle ich mich gerne auf die nicht vertretene Seite, um erkennen zu können wo das Problem liegt.
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Und der Pädagogische Tag hat nichts mit Unterricht zu tun? Bei uns jedenfalls. Nennt sich Pädagogischer Tag.
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Richtig. Warum nicht Nachmittags, damit der Unterricht nicht ausfällt?
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Warum nur die Kollegiumsausflüge?
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Ausflüge...
Ich habe mich immer geärgert, dass weiterführende Schulen (besonders Gymnasien) die Möglichkeiten, unterrichtsfreie Tage für "wichtigere" Dinge durchzusetzen, [...]
Das bezieht sich jetzt auf Lehrerausflüge und Klassenausflüge, oder?
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Ihr habt an der Schule aber nicht so einen "ungeraden" Takt, also statt 45min pro Stunde 58,5min pro Stunde oder so etwas ähnliches (Ich kenne eine Schule, die hatte Freitags in der 6. Stunde noch ein Fach für ~15 Minuten, um ihren krummen Takt auszugleichen und das haben die tatsächlich jede Woche gemacht, statt einfach alle 2 Wochen ~30 Minuten oder alle 3 Wochen ~45 Minuten zu machen.) und daher kommst du auf so krumme Zahlen?
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Und die Schüler müssten mit verschlossenen Augen in den Religionsraum geführt werden und die anderen nicht sehen und hören. Einfach so die Religionszugehörigkeit von anderen zu sehen ohne deren Zustimmung im sozialdruckumfeld Schule. Das geht ja gar nicht.
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Deine Grundaussage verstehe ich schon, aber wir sind vermutlich alle schlau genug damit richtig umzugehen. Ich habe auch schon bei Schülern, die ihre Note in der Klasse hören wollten, nachgefragt "Bist du sicher?" und dann "Nicht so gut" geantwortet.
Ansonsten wäre der Datenschutz absolut tödlich für den Unterricht. Ich stelle mir diesen Sozialdruck vor: "Otto, was ist 5+2". Und an noch meine absolut datenschutzunangemessene Antwort "sehr gut". Da bekommt der ein oder andere Datenschützer bestimmt Bluthochdruck.
Und wenn ich dann am Anfang des Schuljahres noch die Schüler ihren Religionsklassen mitteile. Absoluter Datenschutzwahnsinn. Die Religionszugehörigkeit ist laut Datenschutz extrem Schützenswert und bedarf einen noch höheren Schutz als z.B. Name oder Note. Da stehe ich schon mehr oder weniger mit zwei Beinen im Knast.
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Dann habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Natürlich mache ich das auf dem Elternsprechtag auch so.
Aber wenn man sich Abs. 2 anguckt, dann ist das nicht auf den Elternsprechtag begrenzt. Dort steht kein Limit. Man könnte also z.B. alle 2 Wochen so einen Beratungstermin haben wollen.
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Ich weiß nicht, ob ich das als Info auslegen würde. Es könnte dein ein oder anderen veranlassen viel öfter nachzufragen.
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Halbjahresnoten finde ich insofern ok, als das es evtl. die "Endnote" bei epochalen Fächern ist und das es automatisch eine Warnung für eine 5 ist und man dann nicht extra "Blauen Briefe" schreiben muss. Die Warnung kommt dann früher/rechtzeitiger.
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Sonntag ist in ~7 Stunden. Das wird knapp.
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Natürlich ist die Noten mehr als nur das mündliche. Ich wollte nur zeigen, das es durchaus etwas absurd ist.
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Naja, dass mir dem Datenschutz ist so eine Sache.
Wenn man genau darüber nachdenkt, dann wissen alle Schüler die mündliche Noten der Mitschüler. Sie sehen doch, ob sich der Mitschüler regelmäßig meldet und immer richtig antwortet, ob er nie etwas sagt, ob er immer die Hausaufgaben hat, ... Muss ich da jetzt wegen Datenschutzgründen mit dem Schüler vor die Tür wenn er im Unterricht etwas sagen will?
Wenn er die Note nicht wissen will, sage ich es nicht. In der Praxis wollen es bei mir im Schnitt etwa 4 Schüler nicht wissen und 2 davon kommen nach der Stunde zu mir und fragen mich dann noch mal. Da sehe ich keinen Verstoß. Insbesondere weil ich bei meinen Besprechungen auch schon den Schüler fast mehr frage als ich im sage.
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Ich glaube nicht, dass es dafür eine Vorschrift gibt.
Wenn man mit der Note auf dem Zeugnis unzufrieden ist, kann man entweder nach dem Zeugnis nochmal den Lehrer fragen oder notfalls Einspruch einlegen. Ist dann aber etwas Arbeit für den Lehrer, weil er dann schriftlich belegen muss. Daher ist ggf. eine schnelle mündliche Besprechung vorher sinnvoll, weil sich der Lehrer so viel Arbeit ersparen kann.
Ich kann mich aber erinnern, dass ich die ersten ~10 Jahre nie Noten vorher besprochen oder vorgelesen habe. Ich habe in den über 20 Jahren auch nur einmal eine Note geändert, weil ich es tatsächlich falsch auf das Zeugnis geschrieben hatte und vorher nicht besprochen hatte.
Ich kann mich auch an eine Kollegin erinnern, die die Noten vorher nie besprochen hatte und in jedem Jahr hatte sie sich dann mindestens 10 mal "verschrieben" und ich musste die Zeugnisse neu drucken.
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Der Kollege stehen ja nicht direkt vor/in der offenen Tür. Der steht weiter weg. Das hörst du - wenn überhaupt - maximal in der 1. Reihe an der Tür.
Bei mir kommt es darauf an. Das mit der Tür/Flur habe ich nur ein mal so gemacht.
Ich mache es entweder genau so, wie es dein Kollege macht. (Auf Wunsch nur die Note laut sagen)
Oder ich gehe in der Klasse herum und bespreche mit dem Schüler am Tisch. Dann bespreche ich i.d.R. aber auch die Zusammensetzung richtig und sage nicht einfach die Note.
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Also ich mache es nicht.
Das da aber immer Unruhe ist, ist ein Gerücht. Mehrere meiner Kollegen machen das und die haben zum Teil die Tür dabei noch auf und es ist bei einigen fast so leise wie bei einer Klassenarbeit.
Das dort ALLE ihre Note rumposauen glaube ich auch nicht. Wir haben bei uns an der Schule einen Schülersprechtag und da ich letztes Jahr keine Klasse hatte, konnte ich Schüler betreuen/beaufsichtigen während die einzelnen Schüler beim Klassenlehrer den Sprechtag wahrgenommen haben. Wenn ich mich recht erinnere, dann haben 2 Schüler laut posaunt was besprochen wurde und geschätzt 5 leise mit ihrem Nachbarn darüber gesprochen.
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